Eilantrag der Fernsehsender der Welt an die Fifa: Die Tore sollen breiter werden - mindestens Strafraumbreite. Denn die Zuschauer sehen keine Werbung mehr! Dies konterkariere aber den Sinn des Fernsehens und bedeute Kulturverlust erschreckenden Ausmaßes. Eine Todesspirale: Weil keine Tore fallen, schmeckt das Bier nicht, selbst die Feuerchips schmecken fad, die Ermüdung des beharrlich vor der Glotze Ausharrenden drückt ihm die Augen zu. Resultat: Jogi und Nivea ziehen nicht mehr ein. Uwe Seeler vereinsamt beim Discounter seines Vertrauens.
Sollte die erste geforderte Maßnahme nicht zu mehr Toren führen, muss in einem weiteren Schritt ein zweiter Ball aufs Feld. Denkbar wäre auch ein Elfmeter-Schießen - alle 15 Minuten.
Zeigten sich die Fußballer und ihre Trainer immer noch uneinsichtig und würden weiterhin nicht den direkten Weg zum Tor wenigstens suchen, erst dann müssten sie mit Plan B rechnen: Fußball nach Drehbuch. Jeder Spieler erhält sein Exemplar zur Bettlektüre für die Nacht vor dem Spiel. Auf dem Spielfeld wird dann Szene für Szene abgedreht und so lange wiederholt, bis sie "im Kasten" ist. Werbeblocks nach jeder Szene! Nur so ist der Fußball noch zu retten - und die Welt. Ein Drehbuch für die Ölkatastrophe liegt schon in der Schublade von "Universal" und wartet - bis die Menschheit reif dafür ist.
Mittwoch, 16. Juni 2010
Dienstag, 15. Juni 2010
Kauft Autobahnbrücken - rettet Deutschland!
Die Infrastruktur verrottet. In Griechenland? Nein, in Deutschland. Greif mal einem armen Mann in die Tasche - und fahr mal einem armen Mann über die Straßen, aber vorsichtig: Fühlt sich beides krümelig an und irgendwie auch von innen nach außen gekehrt. Trotzdem: Kehren wäre kontraproduktiv, denn die Straße braucht den Split, um nicht völlig auseinander zu fallen. Vom Winde verweht, nichts lässt sich mehr aufhalten,obwohl Ramsauer um jeden Quadratzentimeter seiner Trüffelgründe kämpft. Ein neuer Maßnahmenkatalog soll richten, was leere Kassen nicht mehr können. Mit Patenschaften für Schlaglöcher geht es los. Doch Achtung: Wer jetzt gleich spenden möchte, sollte im Kleingedruckten nachlesen, ob dies nicht zu voreilig ist. Denn Hege und Pflege beinhaltet diese aktive Patenschaft. Bepflanzen ist Pflicht. Zumindest Stiefmütterchen müssen rein, noch besser Rosenstöcke. Wer mehrere benachbarte Löcher erwirbt, muss Spaliere bauen, darf Parkbänke aufstellen. Die Durchreisenden werden es dankbar annehmen.
Schon sind ganze Fahrstreifen - bis zu fünf Kilometer raus aus den Ortschaften - als Schrebergarten-Siedlungen ausgewiesen worden. Nach dem Motto "Allein Land bleibt!" sollen die Deutschen ihr Vermögen umschaufeln.
Alles ist inzwischen im Angebot.
Etwa Autobahnbrücken. Sie sind der letzte Schrei bei jungen Familien. Winke-Winke-Kindergeburtstage erfreuen nicht nur die Partygäste sondern auch die darunter Durchrasenden.
Und deutschlandweit hat man das Gefühl, dass mehr Achtsamkeit im Verkehr die Menschen wieder näher zusammenbringt.
Schon sind ganze Fahrstreifen - bis zu fünf Kilometer raus aus den Ortschaften - als Schrebergarten-Siedlungen ausgewiesen worden. Nach dem Motto "Allein Land bleibt!" sollen die Deutschen ihr Vermögen umschaufeln.
Alles ist inzwischen im Angebot.
Etwa Autobahnbrücken. Sie sind der letzte Schrei bei jungen Familien. Winke-Winke-Kindergeburtstage erfreuen nicht nur die Partygäste sondern auch die darunter Durchrasenden.
Und deutschlandweit hat man das Gefühl, dass mehr Achtsamkeit im Verkehr die Menschen wieder näher zusammenbringt.
Montag, 14. Juni 2010
Wer ist hier der Boss?
Merkel beneidet Jogi Löw - und schmollt: So könnte ich das auch! "Alles hört auf mein Kommando." Von diesem Satz träumen "die da oben" nachts. Er zaubert ein verzaubertes Lächeln auf ihre schlafenden Gesichter - und lässt sie aussehen wie Jogi, nachdem auch der dritte seiner Männer, die außer ihm keiner wollte, getroffen hatte.
Und Merkel? Sie hat diese Gurkentruppe am Hals und den Blutgrätsche-Block aus München. Diese ballverliebten auf-der-Stelle-Trippler aus dem Süden spielen alle nur für die Galerie, stöhnt ihre Trainerin. Und bringen Sie mal einer Gurke eine Bananenflanke bei. So kann das nichts werden - und inzwischen wissen es alle.
Kann Jogi noch helfen? Merkel würde sich das einiges kosten lassen, und es würde sich ja schließlich auszahlen. Wie das Foul an Ballack, dem Kopf der Mannschaft, der nach Jogis Geschmack wohl ein bisschen zu "eigen" war.
Doch an einer zwingend notwendigen Maßnahme wird Merkel schwer zu kauen haben - wie damals Beckenbauer schon und Jogi bestimmt auch: Spielertrainer, das war einmal! Und wer den Ball nicht trifft, der hat auf dem Spielfeld nichts verloren - auch wenn er der Boss ist - und Physiker, der auf eine Kreidetafel malen könnte, was dabei passiert - und mehr: seine Flugbahn berechnen könnte und die Stelle, wo er einschlägt.
Rechnen allein bringt also nicht den Sieg. Und trotzdem, Frau Merkel: Rechnen Sie mal mit dem Schlimmsten.
Und Merkel? Sie hat diese Gurkentruppe am Hals und den Blutgrätsche-Block aus München. Diese ballverliebten auf-der-Stelle-Trippler aus dem Süden spielen alle nur für die Galerie, stöhnt ihre Trainerin. Und bringen Sie mal einer Gurke eine Bananenflanke bei. So kann das nichts werden - und inzwischen wissen es alle.
Kann Jogi noch helfen? Merkel würde sich das einiges kosten lassen, und es würde sich ja schließlich auszahlen. Wie das Foul an Ballack, dem Kopf der Mannschaft, der nach Jogis Geschmack wohl ein bisschen zu "eigen" war.
Doch an einer zwingend notwendigen Maßnahme wird Merkel schwer zu kauen haben - wie damals Beckenbauer schon und Jogi bestimmt auch: Spielertrainer, das war einmal! Und wer den Ball nicht trifft, der hat auf dem Spielfeld nichts verloren - auch wenn er der Boss ist - und Physiker, der auf eine Kreidetafel malen könnte, was dabei passiert - und mehr: seine Flugbahn berechnen könnte und die Stelle, wo er einschlägt.
Rechnen allein bringt also nicht den Sieg. Und trotzdem, Frau Merkel: Rechnen Sie mal mit dem Schlimmsten.
Sonntag, 13. Juni 2010
the Big Five
13.06.2010: Wissenschaftler aus Glasgow stellen mit Erschrecken fest. Viele Schotten leisten sich bis zu fünf Risikofaktoren - manchmal mehrmals täglich. Damit liegen sie noch vor den Griechen, die sich das leisten konnten, weil auf Pump alles ging. Von "Geiz ist geil" hat der moderne Schotte wohl keine Vorstellung mehr. Denn Wissen von der eigenen Tradition hat nur, wes Dachstübchen einigermaßen durchgeheizt ist. Mit der um sich greifenden Geisteskälte aber gehen - €uropaweit - selbst die Basics des Charakterbildes ganzer Nationen verloren: der Geiz der Schotten, der Fleiß der Dichter-und-Denker-Deutschen, der faire Charme der Briten mit Schirm und Melone, der Eiserne Vorhang der DDRler.... Die Liste ließe sich fortsetzen. "The Big Five" werden die Schotten allmählich zur Strecke bringen. Nee, nicht Leopard, Löwe, Afrikanischer Büffel, Elefant und Nashorn. So schnell geht das mit dem Klima nun doch nicht. "Saufen, Rauchen, Masse machen, Beamtenmikado spielen, Müll schlucken - so geht die Safari.
Aber was den Schotten wirklich an den Rand seiner Existenz bringen wird, sind zwei zusätzliche Risikofaktoren - hausgemacht: AIDS und Blasenentzündung. Und wenn es auch fast unmöglich erscheint, weil Mann mit Hose runter doch immer langsamer läuft als Frau mit Rock hoch: Es wird die Highländer-Nation zerschlagen. Denn zwar läuft auch ein Mann mit Rock hoch schneller, aber nicht mehr der hirngeflutete Wampo mit ungeschütztem Dudelsack. Und so kommt es immer öfter im Umkreis von Pubs zu unschönen Jagd-Szenen mit dem Motto, "alles, was einen Rock an hat und bei drei nicht auf den Bäumen ist". Und der durch Blasenentzündung dauergeschädigte Organismus hat diesem Halali an Gegenwehr nichts entgegen zu setzen. Und selbst der Dudelsack pfeift danach nur noch auf dem letzten Loch.
Und so geht auch die Kultur.
Aber was den Schotten wirklich an den Rand seiner Existenz bringen wird, sind zwei zusätzliche Risikofaktoren - hausgemacht: AIDS und Blasenentzündung. Und wenn es auch fast unmöglich erscheint, weil Mann mit Hose runter doch immer langsamer läuft als Frau mit Rock hoch: Es wird die Highländer-Nation zerschlagen. Denn zwar läuft auch ein Mann mit Rock hoch schneller, aber nicht mehr der hirngeflutete Wampo mit ungeschütztem Dudelsack. Und so kommt es immer öfter im Umkreis von Pubs zu unschönen Jagd-Szenen mit dem Motto, "alles, was einen Rock an hat und bei drei nicht auf den Bäumen ist". Und der durch Blasenentzündung dauergeschädigte Organismus hat diesem Halali an Gegenwehr nichts entgegen zu setzen. Und selbst der Dudelsack pfeift danach nur noch auf dem letzten Loch.
Und so geht auch die Kultur.
Samstag, 12. Juni 2010
Uwe Seelers Geheimwaffe: 100000 Vuvuzelas
Hurra! Endlich Anpfiff, und die Franzosen haben ihren ersten Anpfiff weg. Das war aber auch wirklich nix, liebe Nachbarn - und es gilt jetzt sehr stark zu sein: Mannschaften wie die eure, mit südländischem Temperament - sie werden allesamt die Vorrunde nicht überstehen. Und Schuld sind wieder mal wir Deutsche, und die Steilvorlage kam wie so oft von Uwe Seeler: "Die andern verstehen sich blind, das muss verhindert werden", und der Riesen-Joint, den er rumgehen lässt beim Brainstorming bringt ihn auf die Idee: "Ein Vuvuzela muss her, was sag ich, zehntausende, hunderttausende. Und Palaber auf dem Platz ist nicht mehr. Blind verstehen geht völlig in die Stulpen." Auch kurze Mannschaftsbesprechungen in der 20beinigen Mauer führten zu nichts, denn das Stadion habe da schon auf 115 Decibel aufgedreht: Das ist wie Kindergeburtstag! Sprach-Artisten aus dem Süden können packen gehen, denn auch ihr ausgefeiltes Gestikulieren ist nur noch sinnleeres Disco-Gezappel.
Das bringt unsere 23 Sprach-Autisten in die Pool-Position, weiß Seeler. Und Podolski wird ihr Leitstern. Und das (endlich!) ohne Worte - und die Sache wird, was sie immer war - ganz einfach: Abgabe direkt ins Netz. Nur das zählt und zahlt sich am Ende aus. Das Wort "Foddowolldaig" muss weder buchstabiert noch ausgesprochen werden. Und dafür werden sie ihn lieben. Und sie werden ihn "Massa thousend Volt" nennen.
Ballannahme, bumm, Tor.
Gerd Müller lässt grüßen - weil selber grüßen war nie und ist heute immer noch nicht. Denn Müllers Sprachgewalt erschöpfte sich so: Arsch kreisen lassen, Platz schaffen, Linksschuss, Rechtsschuß, Tor, Freudensprung mit halber Schraube. - "Pass, Pass!", dieser verzweifelte Ruf des Stürmers über den Platz, oder noch dämlicher: "Gib ab, lass mich!" - das ist nicht die Welt von wahren Sprach-Autisten. In der Autistenelf gibt es nur einen elektrisierenden Gedanke - ein Gedanke wie eine Endlosschleife: "Abgabe direkt ins Netz."
Und draußen auf der Trainerbank lächelt der schwäbische Sprachautist über den Satz: "Wir können alles außer Hochdeutsch." Dann schreckt ihn ein fürchterlicher Gedanke auf: "Was, wenn die Schweizer...." Er traut sich nicht weiterzudenken. Nervös legt er Niveacreme nach.
Das bringt unsere 23 Sprach-Autisten in die Pool-Position, weiß Seeler. Und Podolski wird ihr Leitstern. Und das (endlich!) ohne Worte - und die Sache wird, was sie immer war - ganz einfach: Abgabe direkt ins Netz. Nur das zählt und zahlt sich am Ende aus. Das Wort "Foddowolldaig" muss weder buchstabiert noch ausgesprochen werden. Und dafür werden sie ihn lieben. Und sie werden ihn "Massa thousend Volt" nennen.
Ballannahme, bumm, Tor.
Gerd Müller lässt grüßen - weil selber grüßen war nie und ist heute immer noch nicht. Denn Müllers Sprachgewalt erschöpfte sich so: Arsch kreisen lassen, Platz schaffen, Linksschuss, Rechtsschuß, Tor, Freudensprung mit halber Schraube. - "Pass, Pass!", dieser verzweifelte Ruf des Stürmers über den Platz, oder noch dämlicher: "Gib ab, lass mich!" - das ist nicht die Welt von wahren Sprach-Autisten. In der Autistenelf gibt es nur einen elektrisierenden Gedanke - ein Gedanke wie eine Endlosschleife: "Abgabe direkt ins Netz."
Und draußen auf der Trainerbank lächelt der schwäbische Sprachautist über den Satz: "Wir können alles außer Hochdeutsch." Dann schreckt ihn ein fürchterlicher Gedanke auf: "Was, wenn die Schweizer...." Er traut sich nicht weiterzudenken. Nervös legt er Niveacreme nach.
Freitag, 11. Juni 2010
Jauche und Lebkuchen! Oder wie war das, Herr Fontane?
11.06.2010: Mit Jauch im Boot wird die Kritik, die ARD kümmere sich nicht genug um politische Berichterstattung, pflege stattdessen den "Musikantenstadl" und andere seichte Formen, vorsorglich gekontert.
Kinder, Kinder! Wie verlogen ist denn das? Das ist die Welt auf den Kopf gestellt. Man muss ja die Will nicht lieben, weiß Gott nicht, aber ihren Talk als zweitklassig hinzustellen, ist peinlich. Das Gegenteil wird der Fall sein, und Jauch, die Marke, wird d e r Garant dafür sein: Politik raus, Unterhaltung rein - in Tateinheit mit trockene, aber informative Politikinfos raus, seichteste Nebensächlichkeiten rein. Und endlich sitzt jetzt auch der Bandarbeiter Sonntagabend vor der Glotze, um mit mir zusammen den Apres-Tatort-Polit-Talk zu sehen. Das wird eine ganz neue Herangehensweise verlangen, die von weiblichen Politikmoderatoren zwar lange schon angestoßen wurde, aber längst noch nicht ausgereizt ist. "Bitte keine konkreten Zahlen, da steigen "meine" Zuschauer aus". Wer hat diesen Satz nicht irgendwann völlig verblüfft - ja geradezu ungläubig noch - in seine Gedankenwelt integrieren müssen. Und jetzt Jauch. Für Quote lässt der sich selbst - und das ist für einen Multimillionär wie er immer wieder verwunderlich - sein fehlendes Kinn einbauen - aus der Rippe des letzten von ihm persönlich tot geredeten Intellektuellen. Und um in Form zu bleiben, macht er seine Sendung für Superhirne und Hochbegabte weiter, an der sich sein messerscharfer Verstand so lange schon erfolgreich abgearbeitet hat. Diese Sendung mit dem Erfolgsrezept: Jauche an Hirnmüll - Millionärs-Quiz genannt. Und wenn er dann schon mal wieder da ist, der Jauch, könnte er die Lücken, die die Lichtgestalt Pilawa gerissen hat, schließen und drüben auf dem Nachbarsender gleich auch noch die schwarzen Löcher des J.B.K.
Und das eigentlich kostenlos, beruhigt schnell die Programmdirektion ihre Brötchengeber.
Das kann nur wenig beruhigen. Denn die ganze Welt denkt zwar nur noch in solchen geldwerten Kategorien, warum also nicht auch die Programmdirektionen der Fernsehsender, Wir aber wissen es besser. Es wird uns den Verstand kosten. Und so bewahrheitet sich wieder einmal: wer in die Fänge einer Anstalt gerät, gehört der Katz. Dies gilt auch für Fernsehanstalten.
Kinder, Kinder! Wie verlogen ist denn das? Das ist die Welt auf den Kopf gestellt. Man muss ja die Will nicht lieben, weiß Gott nicht, aber ihren Talk als zweitklassig hinzustellen, ist peinlich. Das Gegenteil wird der Fall sein, und Jauch, die Marke, wird d e r Garant dafür sein: Politik raus, Unterhaltung rein - in Tateinheit mit trockene, aber informative Politikinfos raus, seichteste Nebensächlichkeiten rein. Und endlich sitzt jetzt auch der Bandarbeiter Sonntagabend vor der Glotze, um mit mir zusammen den Apres-Tatort-Polit-Talk zu sehen. Das wird eine ganz neue Herangehensweise verlangen, die von weiblichen Politikmoderatoren zwar lange schon angestoßen wurde, aber längst noch nicht ausgereizt ist. "Bitte keine konkreten Zahlen, da steigen "meine" Zuschauer aus". Wer hat diesen Satz nicht irgendwann völlig verblüfft - ja geradezu ungläubig noch - in seine Gedankenwelt integrieren müssen. Und jetzt Jauch. Für Quote lässt der sich selbst - und das ist für einen Multimillionär wie er immer wieder verwunderlich - sein fehlendes Kinn einbauen - aus der Rippe des letzten von ihm persönlich tot geredeten Intellektuellen. Und um in Form zu bleiben, macht er seine Sendung für Superhirne und Hochbegabte weiter, an der sich sein messerscharfer Verstand so lange schon erfolgreich abgearbeitet hat. Diese Sendung mit dem Erfolgsrezept: Jauche an Hirnmüll - Millionärs-Quiz genannt. Und wenn er dann schon mal wieder da ist, der Jauch, könnte er die Lücken, die die Lichtgestalt Pilawa gerissen hat, schließen und drüben auf dem Nachbarsender gleich auch noch die schwarzen Löcher des J.B.K.
Und das eigentlich kostenlos, beruhigt schnell die Programmdirektion ihre Brötchengeber.
Das kann nur wenig beruhigen. Denn die ganze Welt denkt zwar nur noch in solchen geldwerten Kategorien, warum also nicht auch die Programmdirektionen der Fernsehsender, Wir aber wissen es besser. Es wird uns den Verstand kosten. Und so bewahrheitet sich wieder einmal: wer in die Fänge einer Anstalt gerät, gehört der Katz. Dies gilt auch für Fernsehanstalten.
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