Dienstag, 31. Mai 2011

Sturmtief Alice nimmt Fahrt auf

Gibt es jetzt endlich wieder ein Wetter?
Nach dem Sturmtief Alice, meine ich, das zunächst noch über uns hinwegfegen wird. Und das mit Recht. Dem Herrn Staatsanwalt aus Mannheim wird "Emma" jetzt wohl gehörig einseifen. Und danach das volle Programm:: waschen, legen, schneiden!, föhnen. Zunächst die Haare dieses Hippies auf dem Rechts-Trip. Und weil er es dem Opfer des Wettergottes so richtig versemmelt hat, erweitert die Emma-Redaktion ihr Programm um eine Totalsektion. Schnipp-Schnapp!
Wer einem Wettermann ans Bein pinkeln will, der sollte das hinterrücks tun, sonst macht er sich im Gegenwind die Hose nass dabei! Doch guter Rat kommt oft zu spät. Denn wenn Emma und Alice mit dem fertig sind, dann setzt der sich beim Pinkeln.

Montag, 30. Mai 2011

Halbwertszeiten gesetzlich verlängert

Wenn das Schule mache, jammert Merkel, „und die Menschen begreifen, dass sie damit besser fahren und vor allem „billiger“, könne sie einpacken.
„Dann verlangen die bald von mir, dass ich verblöde, weil ich nicht mehr von einer Sekunde zur nächsten klüger werden darf. Und dass mein Geschwätz von gestern mich gefälligst zu jucken hat. Zwei Tage später noch!“
So könne man aber keine europäische Krisenpolitik machen, schon gar keine Energiepolitik! Es sei denn, man nehme als Restrisiko doch eine Kernschmelze in Kauf, oder dass hier die Lichter ausgehen, oder beides, gleichzeitig, oder nacheinander – aber in unterschiedlicher Reihenfolge. Das alles k a n n nicht jetzt entschieden werden, später schon eher, aber dann auch nicht dauerhaft. Nur danach feucht durchwischen, das geht immer, zeigen jetzt auch wieder die Japaner.
Alles ist eben im Fluss – und deshalb längst auf dem Weg zu uns: Griechen, die (notgedrungen) ihre Kernkompetenz auf deutschen Marktplätzen feilbieten – mit Gewerbeschein, natürlich!

Freitag, 27. Mai 2011

Hollywood oder Abbottabad

Ab heute wird es dort drüben weder Bestseller-Autoren geben noch andere berühmte Leute. Denn die hatte dort bislang Ophra gemacht.
Ab jetzt also keine Erhabenheit mehr - nur noch Leben pur: Bin Ladens Fangschuss statt des heroisch anrührenden Satzes aus der Drehbuchvorlage: "Ich verzeihe dir, gehe hin in Frieden!"
Und über Nacht ist die USA einer von uns geworden: Kaiser ohne Kleider.
Bleibt die eine bange Frage: Was kommt nach? Was wird die neue Weltmacht kopieren? Hollywood oder Abbottabad? Glamour oder Haudrauf? Oder doch Bollywood?
Gott schütze unser Vaterland.

Donnerstag, 26. Mai 2011

Die Schiss - Europas Schicksal

Sind die Spanier sauer auf uns, dass sie uns Gurken schicken, die krank machen? Als hätten wir davon hier nicht mehr als genug. Ganze Truppen. Kommt ihnen spanisch vor, wie es uns im Gegensatz zu ihnen gelingt, unsere Schulden wie Falschmünzer  in Guthaben umzumünzen - und nur deshalb weiterhin Gönner spielen zu können. Und mit dem Finger auf andere zeigen. Das aber kommt vierfach zurück, weiß jeder, der gelernt hat, das Leben an seinen fünf Fingern abzuzählen.
Und schon sind sie da, die EHEC-Gurken. Und das wiederum bringt die Griechen und Iren schnell in Zugzwang.Werden uns jetzt bald Metaxa und Whisky Magengrimmen bereiten? Oder kriegen wir Hautausschlag von Irisch Moos? Und hat nicht Udo Jürgens schon gewarnt: ...Griechischer Wein, ist so wie das Blut der Därme...
Aber vielleicht wiederholt sich ja nur die Geschichte, und wieder hat der Stier Europa entführt, um sie eben mal flach zu legen. Nur hat Hera diesmal dazugelernt und ihrem untreuen Gatten, der sich ein weiteres Mal freiwillig selbst die Hörner aufgesetzt hat, die Schiss an den Hals gewünscht.  Und Europa krank gemacht damit..
Wenn Götter streiten, leidet der Mensch.

Mittwoch, 25. Mai 2011

Nix als Luft, heiße

Kaum wirbelt unser Planet mal wieder ein bisschen Staub auf, kommt bei uns gleich Sand ins Getriebe. An einer solchen Luftnummer könnte sich die FDP eine Scheibe abschneiden. Und wenn das dort einer hinkriegt, dann ist das „Pausbäckchen“ Rösler.
Aber auf die Dosierung kommt es an: Wer dazu neigt sich aufzublasen, gerät schnell unter Druck. Ein australischer LKW-Fahrer konnte jetzt davon zwar kein Lied singen, hätte aber eines pfeifen können, wenn das Druckluftventil, das ihm in den Hintern geraten war, nur etwas musikalischer gewesen wäre. Und Westerwelle hat gesungen: „Ich bin ein Schiff, das dampft und segelt und alles nur mit Heißluft regelt.“
Und Luftikus Karl-Theodor ist mit Aphrodite – so nennt er jetzt liebevoll seine Doktorarbeit – der Schaumgeborenen wieder zurück in seinem Luftschloss und bastelt dort mit Seehofer an neuen Luftschlössern: Rückkehr in den Schoß der CSU.
Und Merkel? Zu befürchten ist, dass sie die zweite Luft bekommt.

Dienstag, 24. Mai 2011

Droht uns Sexismus?

Frauen sind der Beweis für das Ende des Feminismus. Soweit habe ich den Artikel der Welt.de ja noch verstanden. Und dem wäre auch nichts hinzuzufügen - zumindest nichts Gegenteiliges. Vielleicht stimmt auch, dass sie wieder doofer werden. Aus eigener Erfahrung ist dies nur schwer zu bestätigen oder zu verneinen, weil man, um aus denen nur  einen vernünftigen Ton herauszubekommen, sich auf sie setzen müsste. Was hierzulande die gute Kinderstube verbietet - (in Amiland der gesunde Menschenverstand, wie wir jetzt wissen).
Aber dass der Sexismus mit den neuen Frauen zurückgekehrt sein soll?
Nun gut, vielleicht hat ja Sexismus mit Sex so wenig zu tun wie Spiritismus mit Spirit, oder wie Geister mit Geist? Dann könnte man mit dieser These leben. Wenigsten mit der These.
Nur gut dass die "neue" Gegenseite intellektuell nicht mehr in der Lage ist, zu begreifen, was da auf sie zukommt.
Und vor allem, was da nicht auf sie zukommt.
Klatscht man ein bunt bemaltes Osterei an die Wand, kommt immer nur ein Landei heraus. Und bei Fröschen? Bevor da heutzutage ein Prinz grüßt, winkt der Tennisarm.

Montag, 23. Mai 2011

I had a dream - a wet dream


(Mädels bitte unbedingt vorher das grüne Video rechts anklicken)


Kein Ami steigt allein zu einer einzelnen Frau in den Fahrstuhl, aus Angst eine Anzeige wegen sexueller Belästigung an der Backe zu haben, oder an beiden – und anschließend 75 Jahre weggesperrt zu werden. Und da fragt sich doch glatt der selbe Ami, warum der Franzose an sich und seine ihm treu ergebene Ehefrau im Falle Strauss-Kahn eine gewisse Skepsis an den Tag legen - und am liebsten die Freiheitsstatue wieder zurückverlangen würden, weil Freiheit eben auch die Freiheit des Hosenstalles ist.

Dabei wäre alles so leicht zu lösen - oder zumindest herbeizuträumen. Stellt euch eine Welt vor, wo die Frau sich nicht nur traut, sondern auch alle sechs Sekunden sexuelle Phantasien hat - wie ein Mann. Und jedem Mann an die Hosen greift, oder ohne Umwege gleich in selbige – sobald ihr danach ist.
Wenn ihr in soweit noch ganz bei mir seid - und meinem Traum, dann sei die nächste Erläuterung gleich hinterhergejagt: Stellt euch nun weiter vor, die da an eurem Hosenstall, das wäre Alice Schwarzer oder Angela Merkel? Oder Frau Däubler-Gmelin.
Endlich hätten dann Psychologen und Psychiater auch männliche Patienten, über Nacht würden wir hier wieder Männerhäuser errichten und Herrenrunden. Und hätten endlich wieder unsere Muckibuden ganz für uns allein. Zögen nur noch in Grüppchen durch nächtliche Gassen, gingen nur noch zu zweit aufs Klo. Und würden uns mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln so aufdonnern, dass den Weibern der Geifer von ihren Lefzen tropft – ganz ohne Sinn und Verstand. Und völlig nutzlos.
Denn siegen lernen, heißt von Frauen lernen.

Freitag, 20. Mai 2011

Gott schütze uns vor einer instrumentalisierten Presse!

Sollte sich wirklich irgendwann herausstellen, dass nur aufgrund eines Verdachtes Dominique Strauss-Kahn so „vorgeführt“ wurde und dass nicht stattdessen Polizisten, noch beeindruckt von dem, was sich ihnen vor Ort glaubhaft machte, diesen Mann zornig und angewidert in Fesseln gelegt haben, dann sollen dieses selbstgerechte (= selbstjustize) Volk endlich ihre Navy Seals holen, oder ersatzweise der Teufel.
War es aber berechtigter Volkszorn, der einen Delinquenten quasi auf frischer Tat ertappt, der Tat also schon überführt hat - der damit schon Täter war, auch wenn noch ohne Schuldspruch, dann halte ich das für gerechter, als das, was hierzulande passiert, wo sich selbst verurteilte Täter vor Gericht vermummen dürfen, wo selbst nach der Verurteilung nicht deren voller Name in den Medien abgedruckt wird (oder werden darf (?) ). -
Doch dass wir diesem Ausländer – im Namen des Volkes – beibringen mussten, dass dieser widerliche und überall so frei gelebte schweizerische Sexismus in unserem sauberen Land nichts zu suchen hat, darf keineswegs als Lynchjustiz diffamiert, sondern muss vielmehr als der Volkshygiene geschuldete Notwehr erkannt werden.
Und überhaupt: Es lebe die freie Presse! Und möge Gott uns vor ihr beschützen – und vor Amerika!

Donnerstag, 19. Mai 2011

Willkommen Akropolis

Griechenland: Der letzte macht dort demnächst das Licht aus. Und zwar jener Nachtwächter, der für seinen aufopfernden Job bislang 72.000 Euro Jahreseinkommen bezogen hat. Im Erfolgsfalle winkt ihm eine saftige Anerkennungsprämie, eine Anerkennung dafür, dass er aushalten wollte bis zum bitteren Ende und sich nicht zu schade dafür war, eine fachfremde Tätigkeit auszuführen. Dafür winkt ihm als zusätzliche Vergütung die Akropolis, die er scheibchenweise den vielen durchreisenden Facharbeitern und den gut ausgebildeten Technikern verkaufen darf, die sie dann auf dem Alexanderplatz in Berlin wieder aufbauen werden, bevor diese anschließend in die Sozialsysteme Deutschlands abwandern, wo dann ihre eigentlichen Fähigkeiten und Qualitäten erst so richtig zur Entfaltung kommen können. Zum Wohle ihres Gastlandes!

Mittwoch, 18. Mai 2011

FDP - nein, danke!


Wer hätte das ernsthaft bezweifeln wollen. Deutschland war eben noch nie wirklich bereit für die Zumutungen, die es sich ständig selbst auferlegt:
- "Neue Männer braucht das Land." Gekommen waren Fischer, Schröder und Trittin - und uns die ersten Zweifel. Und Westerwelle, Wowereit und Carl-Friedrich Arp Ole Freiherr von Beust vertieften sie noch.
- Danach bauten wir nicht nur auf "Frau" sondern gleichzeitig auf "Ossi". Seitdem regiert uns eine Osse von einer Baisse in die nächste - und zieht uns mit in die Abgründe unserer Seele, wo der Selbstzweifel zuhause ist.
- "Kinder an die Macht!" Unser letzter Versuch aus der gottgegebenen Ordnung der Dinge herauszutreten. Kaugummi-Automaten in jedem Schulflur, freie Lehrerwahl, Abschaffung der Hausaufgaben - unsere Träume holen uns ein und schnell befürchten wir, wieder unseren Verstand zu verlieren.
Deshalb: FDP - nein, danke! 

Dienstag, 17. Mai 2011

Bakschisch aus der Tonne in die Sonne

Nur durch den heroischen Einsatz unserer Kanzlerin ist es gestern Nacht gelungen, den Griechen ihr 18. (in Worten: achtzehntes) Monatsgehalt zu sichern - und den Yachtbesitzern und Eigentümern von Hotelanlagen mit Meerblick weiterhin steuerfreie Einnahmen zu garantieren. Einzig die Gewährung einer zusätzlichen Rückerstattung nicht bezahlter Mehrwertsteuer, wie von unserem Außenminister für seine Klientel gefordert, konnte Deutschland gegen die EU-Kollegen nicht durchsetzen.
Selige Kindheitserinnerungen ließen die völlig erschöpfte Ex-Sozialistin trotzdem in jugendlicher Blüte leuchten: Geld von Leuten verteilen, die selbst keines haben, an Leute, die es zwar im Überfluss schon haben, deren zwanghafte Sammlerleidenschaft aber nicht anders zu therapieren wäre. Die guten alten Zeiten eben, wo man den Affen noch bereitwillig Zucker gab: Alles kommt wieder!
Nur die Idee der Kanzlerin, diese milde Gabe im sonnigen Griechenland persönlich abzuliefern, geriet zum Flop und zerrte arg an den Mundwinkeln der Großzügigen.
Denn auf die Frage, was sie ihnen noch Gutes tun könnte, ertönte einstimmig - unisono, wie der Grieche sagt - in beachtlich gutem Deutsch:
Geh uns aus die Sonne
nicht weiter störe unsre Kreise
un ab Morge, du überweise!
du Frau wie Tonne, wo lebt in Tonne.

Montag, 16. Mai 2011

Nur das Fernsehen kann es richten


Weil die Weltmacht USA zur Zeit so abschmiert, steht jetzt fest: Nur noch das Fernsehen kann unser Überleben sichern! Deshalb ist es nicht nur Gebot der Stunde, vierteljährlich die Gebühr zu überweisen, die ihm gebührt, sondern gleichzeitig durch hohe Einschaltquoten die Zukunft jedes einzelnen von uns zu sichern.
Zweifel?
Hier eine kleine Auswahl unwiderlegbarer Beiweise:
- Nur das Fernsehen konnte den Vierfach-GAU in japanischen Atomkraftwerken beenden – und das nach 14 Tagen schon! Unter Aufbietung der gesamten globalen Fachintelligenz, die allein damit die Katastrophe meisterte, dass sie in epischer Breite vor der Kamera zu Wort kam.
- Die gleiche Vorgehensweise hatte ein Jahr zuvor schon das Bohrloch im Golf gestopft und die versiffte Natur durch eine kleine Kurzmeldung in der „heute“ wieder in blühende Landschaften verwandelt.
Ja selbst noch hartnäckigere Fälle mit noch höherem die Zukunft gefährdendem Potenzial wurden vom TV meisterhaft gelöst:
- So wurde Merkel in die telegene Versenkung verbannt, wo sie seitdem dem ebenfalls vom TV abgewickelten zu Guttenberg als Schlossgespenst finanziell unter die Arme greift.
- Wurde dafür gesorgt, dass die Bankenkrise niemandem von uns in den Geldbeutel hat greifen können, weil nach dem Schnüren eines Rettungspaketes (Postgebühr 10,50 Euro) sämtliche Fernsehanstalten beschlossen haben: Das reicht! - und sie daraufhin unverzüglich abgeschaltet haben.
- Und so werden Übermorgen auch die Probleme Griechenlands abgestellt, spätestens aber Ende der Woche. Dem Fernsehen sei Dank!
Aber alles hat seinen Preis, und wer in Sicherheit und Wohlstand leben will, muss nicht nur GEZ-Gebühren zahlen, sondern auch die täglichen Zumutungen der Fernsehschaffenden ertragen: Pilawa, Beckmann, Wolf von Lojewski, Anne Will - und Günther Jauch. Sowie die wöchentliche Frage der Sportstudio-Moderatorin an Fußballer X: "Was haben sie gefühlt, so ganz allein vorm leeren Tor?"
So gut kann keiner durch viel zu enge Bierflaschenhälse zurückkotzen, was ihm da alles sauer aufzustoßen droht.
Vielleicht wäre es einfacher zu ertragen, das langsame aber heroische Sterben der Feuerwehrleute von Fukushima begleiten zu müssen – live und in Farbe und bis zum bitteren Ende. Oder es wenigsten von Gottschalk in seiner "Aktion Mensch" würdigen und uns mit einer Tüte Gummibärchen nachstellen zu lassen – wöchentlich. 

Sonntag, 15. Mai 2011

Impressionen aus meiner Heimat

Hängt dir enner - mir nix, dir nix - en Ring Worscht um de Hals
un wickelt in e alt Rheipalz dir ä klee Töppel Schmalz
drückt dir ee, zwee Schoppe Riesling in die Hand un saacht: “Halt´s!
Steht dir dann a noch sei Zwiwwelsupp scharf nuff bis zum Hals
oder krummelt se gar bis nunner zum Hinnern, un knallts?
Lache die Leut um dich rum ständisch, als wärns uff de Walz?
Kriegscht ach vun jedem, als wolltscht nei eizieh, Brot g´reicht und Salz.
Dann nemm doch Woi, Worscht, unn die Supp unn alls annre unn b´halts
Denn du bischt bei uns Pälzer in unsrer goldische Palz.
Un saacht einst aach Jesus, vom Deifel verführt: „die Palz? b´halts!“,
sein Vadder is blibbe, denn hier lebt ma göttlich - ihm gfallts!
Aach ihr bleibt am End, glabt ma´s, dess macht unser zärtlich Balz.

Freitag, 13. Mai 2011

FDP macht Kindergeburtstag

Wieso denkt man bei einem FDP-Treffen immer gleich an Kindergeburtstag? Nur wegen Rösler? Weil der aussieht, als würde er sich über einen Mohrenkopf im Gesicht genauso freuen wie über den Streich mit seinem Opa. Den er mit Klebeband versehen und in die Ecke neben den Papagei gerollt hat, der einzige im Haus, übrigens, der seine Sprache spricht.
Oder ist es die "Reise nach Jerusalem", ihr Lieblingsspiel, wo ein Überangebot an "gefühlter Kompetenz" auf ein viel zu knappes Gestühl prallt. Lärmend. Bei dem aber Papas Ohrensessel nicht gilt! Großes Indianerehrenwort! Und wehe, da hält sich einer nicht dran!
Eigentlich ganz schön lustig ihre Kinderfeste, wenn man bedenkt, dass das eine Gruppe zusammengekaufter Adoptivkinder ist. Denn Papa ist nicht nur Aushängeschild Deutschlands in der Welt, sondern auch stockschwul - genau wie Mama.
Und das rächt sich vielleicht dann doch – irgendwann. Und dann ist Schluss mit lustig

Kretschmanns Mühlen mahlen langsam

Kretschmann findet Fischer als Kanzler attraktiv. Wie gerne will man ihm das glauben, um danach nur schnell wieder wegschalten zu können. Der „grüne Teufel“: die Fleisch gewordene Zumutung, schlechthin! Wie kann sich einem Lehrer, einem Mann des Wortes, also, dieses so umfänglich wie umfassend verweigern? Und in einer Behäääääbikkaaaiiiiid aus ihm herausquälen, als wäre jedes Wort eine wohlbedachte Neuschöpfung, druckreif – für die nächste Dudenausgabe.
Wer glaubt, dass dieser Mann seine festen Standpunkte nicht wechseln wird - wie alle anderen Grünen vor ihm, der hat sich vielleicht nur nicht die Zeit genommen, die dieser Mann rein wort- und denktechnisch dafür länger braucht als der von ihm so bewunderte, quirlige Fischer, etwa, der das schneller konnte als Ehefrauen gegeneinander auszutauschen.
Einen Fischer kann nur noch Kretschmann wollen, weil der bei der Aufarbeitung der jüngsten deutschen Geschichte aufgrund seiner phlegmatischen Gründlichkeit erst dort angekommen zu sein scheint, wo die Nachfolgerin, aus Angst, die Naht ihres Hosenanzugs könnte dabei platzen, nicht einmal versuchte, sich nach den Scherbenhaufen zu bücken, die dieser Windbeutel zusammen mit dem Schaumschläger aus der SPD hinterlassen hatte.
Fischer, der Egomane, ständig auf „seinem langen Lauf zu sich selbst“, um schließlich selbstverliebt und selbstherrlich wieder in diesen Kokon hineinzuschlüpften, aus dem er sich nur deshalb mühsam herausgehungert hatte, um in die abgelegten Anzüge von Karl Lagerfeld zu passen, seinem so heiß verehrten Guru der Belanglosigkeit.

Mittwoch, 11. Mai 2011

Liebe im Zeichen des Rosenkranzes

Die statistische Auswertung zeigt: Mit jedem Jahr, das die Frau jünger ist als der Mann, sinkt das Sterberisiko für ihn. Für Frauen sieht die Sache ganz anders aus.  Denn mit jedem Jahr, das der Mann älter ist als die Frau, steigt für sie das Sterberisiko.
Deshalb ist stündlich mit dem Ableben von Heesters Frau zu rechnen. Denn auch Wut, zumal, wenn sie chronisch ist, verkürzt Lebenszeiten. Wut über die Verlogenheit ihres Mannes, der schon Ende des letzten Jahrhunderts ihr in die Hand versprochen hatte: "Ich werde hundert Jahre alt!"
Der Mann ansich (außer dem verantwortungslosen Lebensabschnittsgefährten von Simone Rethel) wird aber nur älter aus reiner Pflichterfüllung. Das verschweigt die Statistik. Und diese Pflichterfüllung zelebriert er wie einen Rosenkranz: Hat seine Frau endlich ihre Milchzähne, ist das drei "Vater unser" Wert. Bei ihrer Einschulung trägt er ihr stolz die Schultüte voraus und schickt weitere Stoßgebete gen Himmel. Begleitet sie tatkräftig durchs Abitur, sucht ihr bei Einsetzen seiner erektilen Dysfunktion den passenden Liebhaber aus und nimmt ihn vorher ins Gebet.
Und hangelt sich so in selbstvergessener Pflichterfüllung von einem "Ave Maria" zum nächsten "Gebenedeit unter den Weibern".
Und wenn sie nicht gestorben ist, dann lebt er heute noch.

Dienstag, 10. Mai 2011

Glaube versetzt Berge

Versprechen sich Patienten von einer Schmerzbehandlung Erfolg, wirkt sie deutlich besser. Knüpfen sie dagegen negative oder keine Erwartung daran, wird der Schmerz nur wenig gelindert. Sagte man den Teilnehmern, sie erhielten kein Schmerzmittel, wirkte auch eine Opioid-Gabe nicht.
So versetzt der Glaube also doch Berge! Und schon sollte man unseren armen Politikern endlich ein Volk wünschen, das sie verdient hätten. 
Dann wäre Westerwelle der wunderbarste Außenminister, der er selber uns sein wollte - wenn wir nur daran glauben würden. Und der Aufschwung hierzulande wäre unaufhaltsam, wenn wir nur daran glaubten und unsere Geldbeutel öffneten, so weit wie unsere Herzen. 
Und Herr Brüderle wäre die Inkarnation des Herrn Greenspan und das, was er äußert, die Weltformel und das Wort Gottes, lägen wir nur vor ihm auf den Knien. Und kein unverständliches Gebrabbel, wie das die Masse der Ungläubigen unter uns ihm ständig unterstellt.

Sonntag, 8. Mai 2011

Osama - Obama: Es gibt nur den einen!

Osama könnte sich in den Hintern beißen vor Wut über seine an Schwachsinn grenzende Sentimentalität. Er hätte nicht unter dem Namen Obama untertauchen dürfen, denn selbst dem verblödetsten Journalisten wird es spätestens nach dem dritten Versprecher wie ein Kronleuchter aufgehen: Osama und Obama, das ist ein und derselbe. Und was, flucht O(sb)ama, habe er für diesen Rollentausch nicht alles auf sich genommen: Dieses Dummsack-Twitter aus dem Boden gestampft und Wahlkampf geführt gegen eine (kotz) Frau!! Zweimal am Tag meinen hellen Arsch unter die Höhensonne gelegt. Um ins Weiße Haus ziehen zu können, und nur weil man nirgends sicherer ist vor den Amis als dort. 
Und jetzt diese Scheiße in Abbottabad, Macht doch dieser bescheuerte CIA meinen damaligen Gemüsehändler ausfindig und denkt, ich bins, nur weil der an seiner Haustür stehen hat: "bin laden".
Bin laden! In seinem Laden - seinen Laster, nämlich, um Obst und Gemüse ins grenznahe Gebirge zu karren. Dreimal die Woche.
Und ich muss mich jetzt um einen Ersatzmann kümmern, verdammt. Sonst rennen mir meine Leute davon, weil die ohne ihren frisch gepressten Orangensaft zum Frühstück so hasenfüßig wie UNO-Soldaten wären.
Und ich müsste am Ende den Amis doch noch erklären, dass sie bankrott sind.
Wo Obama ist, fragen Sie? Mann, Mann, den gab es nie! 
Die Geburtsurkunde, die Bücher, der Universitätsabschluss, ja selbst die Rassezugehörigkeits-Bescheinigung: alles gefakt, alles Plagiat - Alles ich!
Und mein zweiter Mann? Der musste Pils saufen, bis ihm Titten gewachsen sind und Hängebacken - und ist seitdem Boss von Deutschland.
Und Merkel? Die wurde ... die war die Lieblingsfrau meines Gemüsehändlers. Kismet.

Samstag, 7. Mai 2011

Alarm, Alarm: Krankes Deutschland

all-Arm, all-Arm!


SMS-Daumen, Handy-Ellenbogen, Maus-Arm oder  Joystick-Finger: Die neuen Krankheitsbilder sorgen für die einseitige Belastung von Muskeln, Sehnen und Gelenken, die zu schmerzhaften Erkrankungen führen können.
Unsere Kinder leiden!(?)
Obwohl doch Krankheitsbilder wie "Sitzschwielen" und "rauchender Schädel" völlig ausgestorben sind. Was den Müttern zu verdanken ist, für die die einzige Impfung, die sie heute noch zulassen, weil sie alle anderen für Teufelszeug halten, die selbstgesetzte ist, die jeden Morgen den Kindern zusammen mit Massageöl in den Oberkörper gestreichelt wird: "Du b i s t ein Star, du musst nichts w e r d e n!"
Deshalb entsteht neben dem Krankheitsbild "Maus-Arm" das zu ihm opportunistische Krankheitsbild "Hirn-Arm", eine chronisch verlaufende Erkrankung ohne Heilungschancen. Genauso unheilbar, aber auf das weibliche Geschlecht begrenzt, ist die Krankheit "Zickenal-Arm", die geradezu pandemisch um sich greift, was bei Männern zu der Renaissance des Krankheitsbildes "Tennis-Arm" führte, das lange durch den "Golf-Rücken" abgelöst schien. 

Freitag, 6. Mai 2011

TV, das wahre Leben

Ich bin ein Star, lasst mich hier rein!
"Das bewusst erlebte Ich wird lediglich von unserem Gehirn erzeugt", schreibt der Mainzer Philosoph Metzinger in seinem gerade erschienenen Buch "Der Ego-Tunnel". Was der Mensch wahrnehme, sei nichts als "ein virtuelles Selbst in einer virtuellen Realität".
Mehrere Tage lief er nach Erscheinen seines Buches seiner virtuellen Rückansicht hinterher, bis er der wurde, dem er gefolgt war. ("als sei ein Avatar tatsächlich sein eigener Körper")
Seitdem er nun aber in dieser virtuellen Welt angekommen ist, weiß er, dass er sich geirrt hat: Es gibt keine virtuelle Welt. Und das, was er dafür gehalten hat, ist "in Wirklichkeit" das wahre Leben, das echte. Und wir haben die Wahl: das Fernsehen oder das Nichts. Sein oder nicht sein. Nur wer im Fernsehen ist, ist.
Alles andere ist nur eine große Prüfung, eine Aufnahmeprüfung, ein ewiges Casting.
Schauspieler wissen das und tun deshalb alles, hineinzukommen in dieses eigentliche Leben. Und lauern deshalb den Fernsehschaffenden, die sich intern Schöpfer nennen, an den unmöglichsten Stellen auf: 
  • Zum Beispiel im Zoo, als Tierpfleger, Tierpflegerinnen oder Tierärztinnen und spielen dort jedes exotische Vieh an die Wand, bis sie drin sind. 
  • Oder auf den unterschiedlichsten Demonstrationen, wo sie Steine werfen, bis man sie reinlässt.
  • Der Königsweg des Schauspielers aber ist, einen Politiker zu mimen: Denn bald winkt die Einladung in eine Talkshow, der Eintritt ins wahre Leben.  
  • Oder sie lernen, ihre Sexpartnerinnen am Geruch ihres Mittelstrahlurins zu erkennen und beweisen das dann der schönen Michelle Hunziker, 
  • die selbst irgendwann einmal im Bett eines Softrockers, der schon drin war, "geboren" wurde.
An alle anderen aber, die nicht stattfinden: Grüßt Gott ganz lieb von mir! - denn der - so wenig telegen, wie der ist - findet wohl auch nie statt und braucht deshalb jede nette Ansprache. 
 . 

Donnerstag, 5. Mai 2011

Zickenkrieg ertragen nur Männer

Zicke; Leihgabe eines Freundes (männlich)
Mehr als die Hälfte der deutschen Frauen leiden körperlich und seelisch unter Streitereien. Warum, um Himmels Willen, fangen sie dann immer wieder damit an. Es ließe sich doch so angenehm leben neben dem ausgeglichenen, treuen und in sich ruhenden Durchschnittsmann deutscher Prägung.
Und während dieser Durchschnittsmann immer noch (erfolglos) diesem Knopf auf der Spur ist, mit dem man ihre Kampftiraden abstellen oder zumindest leiser stellen könnte, glaubt die Gegenseite vermehrt, sie sei während eines Streits häufig nicht schlagfertig genug und könnte ihre Argumente nicht richtig anbringen.
Einer Umfrage in den repräsentativsten Frisörläden des Landes zufolge! Werktags vor 16 Uhr.

Mittwoch, 4. Mai 2011

Merci, ECO

Vielleicht hilft ja, wenn ein Schweizer TV-Wirtschaftsmagazin mit dem unmoralischen Wirtschaften seines Landes hadert, um auch hier wieder den Blick freizukriegen auf das, womit Deutschland seinen Wohlstand erwirtschaftet - und mit wem.

Merci, ECO, merci 3Sat!


Schweizer Banken betreiben ethisch fragwürdige Geschäfte mit Potentaten auf der ganzen Welt und stehen dafür im Fokus. Weniger im Mittelpunkt stehen Schweizer Unternehmen anderer Branchen: Pharma, Nahrungsmittel, Schienenverkehr. Auch sie verdienen mit Ländern Geld, in denen Menschenrechte wenig gelten. «ECO» über den Balanceakt zwischen Profitmaximierung und sozialer Verantwortung.

Baut ihm doch ein Denkmal!

Bevor hier in Public-Viewing-Zones unsere auch schon mal in Political Correctness gerne erstarrende Journalisten-Riege (wenn nicht gerade das Gegenteil lukrativer erscheint) öffentliches Weinen um Osama bin Laden verordnet, sein zu Tode geschundener Körper aus den Tiefen eines kalten Meeres wieder gezogen wird, um ihn gebührend zu betrauern, hier ein weiteres Argument, das dies alles rechtfertigt: 
Keiner hat jemals die Arbeitslosen-Quote islamistischer Jugendlicher stärker reduzieren können – und keiner nachhaltiger.
Zukunftssichere Jobs, die eine sichere Lebensplanung erlaubten. Er hatte sie.
Davon können unsere Kinder hierzulande nicht einmal träumen, weil ihre Mütter, die Atheismus nicht einmal buchstabieren könnten, selbst wenn sie es in Erwägung zögen, beschlossen haben: "Ne, Woche für Woche in die Kirche rennen, müssen meine Kleinen mal nicht."
Baut ihm also ein Denkmal, denn er war der sicherlich letzte Märtyrer, der im aussichtslosen Kampf gegen liebeshungrige Mütter gefallen ist.

Sonntag, 1. Mai 2011

Balu mag Klein-Barack-Hussein nicht

Dabei sollte sein Geburtsvideo allen Amerikanern, die nicht lesen und schreiben können und deshalb grundsätzlich nur das glauben, was verfilmt wird, beweisen, dass er rechtmäßiger Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika ist. Doch republikanische Kräfte hatten in einer Nacht und Nebelaktion die Baby-Barack-DVD ausgetauscht und stattdessen die Geburt des „Königs der Löwen“ ausstrahlen lassen. „Also doch Afrika!“, ließen sie schnell ihren Anchorman laut aufheulen.
Dementis halfen nicht mehr. Selbst die entrüsteten Stellungnahmen von Mogli, Balu und Bambi, die sich dagegen verwehrten, in einem Atemzug mit Wesen genannt zu werden, die nicht wie sie in einem klaren Strich gezogen sind. Und die im Unterschied zu ihnen Scheiße fabrizierten – und zwar mindestens einmal pro Tag - bei normaler Gesundheit.

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