Freitag, 26. April 2013

Zwickmühle Potenz. Immer unter Druck

  Zwickmühle Potenz. Wer besonders unter Druck steht - kreislaufmäßig leider nur - hat die Wahl: Pest oder Cholera. Cholera natürlich, entscheidet sich der Bildungsbürger schnell und denkt dabei an d e n Roman über die Unvergänglichkeit der Liebe,  "El amor en los tiempos del cólera",  und an dessen Protagonisten und seinen bis ins Greisenalter nicht versiegenden Drang nach Sex. Mit seinen 1336 (von mir erinnert, nicht nachgeschlagen) Frauen. 
Aber das Leben ist grausamer. Unter Bluthochdruck kriegt Mann dann keinen mehr hoch, wenn er diesen mit Medikamenten herunterdrosselt, weil dem ein physikalisches Prinzip zugrunde liegt, das da heißt: kommunizierende Röhren. Was wiederum erklärt, warum auch reden darüber nicht weiterhilft, selbst "inflagranti" nicht, auch nicht, wenn es der süße Mund der mit ihrer Lust alleine Gelassenen - und dann so selten Gelassenen - tut.
Oder man pfeift auf den Bluthochdruck. Wobei die Pfeife aber schnell auf dem letzten Loch pfeift, weil dabei schnell die Elastizität der Gefäße flöten geht. Danach ist Ruhe. Oft Grabesruhe.
Tja, Augen auf bei der Wahl des Geschlechtes. Wo beim anderen Geschlecht schon Vaseline Wunder wirkt, muss der Mann - bitter, bitter - zum Rettich greifen - und zu Blumendraht, mit dem er sich diesen um die Hüfte schnallen kann.

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