Montag, 29. Oktober 2018

Zerrissene SPD vom Wähler zerrupft

Nun ist auch noch die Hessenwahl für die SPD verloren, und trotzdem verbarrikadieren sich die Altvordern der Partei trotzig hinter dem Satz: The games must go on – in Berlin! Wie einst in München, die Älteren werden sich erinnern. Schon immer reichte bei Verantwortlichen die Phantasie nicht aus, um das offensichtlich Gebotene klar zu erkennen:

Nein, nicht dass, weil eine Große Koalition grundsätzlich den Juniorpartner frisst, die Sozialdemokraten das Weite suchen sollten.

Auch nicht, weil die SPD-Handschrift nicht mehr wiederzuerkennen ist, wenn die mit dem C im Parteinamen erst mal mit dickem Filzstift nachgebessert, will meinen, die inhaltschwersten Passagen geschwärzt haben.

Denn in Wirklichkeit liegt das Problem ganz woanders. Nein, nicht bei diesem Mann im Bild oben mit dem verwirrten Blick. Obwohl mich dessen Einstellung zur Dieselhardwarenachrüstung schon mal brennend interessieren würde.

Auch nicht bei diesem angestaubten depressiven Hydrozephalus (li. i. Bild).

Das eigentliche Problem, weswegen die SPD inzwischen vor sich selbst das Weite suchen sollte, ist die deutlich zur Schau gestellte Zerrissenheit der gesamten Partei in Sachen

Fr

eih

eit,

Ger

ech

tigk

eit

und

Sol

idar

ität.

 

Wähler spüren so was. Und treten nach.

 

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