Dienstag, 10. Mai 2011

Glaube versetzt Berge

Versprechen sich Patienten von einer Schmerzbehandlung Erfolg, wirkt sie deutlich besser. Knüpfen sie dagegen negative oder keine Erwartung daran, wird der Schmerz nur wenig gelindert. Sagte man den Teilnehmern, sie erhielten kein Schmerzmittel, wirkte auch eine Opioid-Gabe nicht.
So versetzt der Glaube also doch Berge! Und schon sollte man unseren armen Politikern endlich ein Volk wünschen, das sie verdient hätten. 
Dann wäre Westerwelle der wunderbarste Außenminister, der er selber uns sein wollte - wenn wir nur daran glauben würden. Und der Aufschwung hierzulande wäre unaufhaltsam, wenn wir nur daran glaubten und unsere Geldbeutel öffneten, so weit wie unsere Herzen. 
Und Herr Brüderle wäre die Inkarnation des Herrn Greenspan und das, was er äußert, die Weltformel und das Wort Gottes, lägen wir nur vor ihm auf den Knien. Und kein unverständliches Gebrabbel, wie das die Masse der Ungläubigen unter uns ihm ständig unterstellt.

1 Kommentar:

  1. Tja ja, wie sagte mein Papa seelig:

    Wenn das Wörtchen wenn nicht wär wär ich längst schon Millionär.

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