Mittwoch, 27. Februar 2013

Zum Schwarzärgern: Keine Rote Karte für Blaumacher



Was Menschen am liebsten machen würden:
  • faul sein (14%) 
  • das Wochenende verlängern (8%)
  • den Urlaub verlängern (6%)
  • Verwöhnprogramm bei Shopping, Spa- oder Frisörbesuch (5%)
  • Familie und Freunde treffen (5%)
  • einen Lover für ein Last Minute Date zu treffen (2%)
Eigentlich ganz sympathisch dieses Wunschkonzert im real-existierenden Ponyhof Deutschland - wenn es denn nicht die Hitliste der Blaumacher-Gründe wäre.
Auf immerhin 1,6 blau gemachte Arbeitstage kommt so der Durchschnitts-Arbeitnehmer, die "Profis" aber im Schnitt auf 5,4 Tage. Was wieder einmal folgendes beweist: Der Ehrliche ist der Blöde, und dass es von denen, die keinen Arbeitstag nie nicht ausfallen lassen würden, eine ganze Menge geben muss, belegen die obigen Zahlen. Auch die zweite Zahl bietet zusätzlich Platz für die Weltmeister unter den Profi-Blaumachern, die - immer den dussligen Chef vorausgesetzt, der die Zeichen der Zeit, die deutlich auf Sturm stehen, der den Arbeitnehmern ins Gesicht bläst, nicht erkannt hat - auf mehrere Wochen zusätzliche Freizeit kommen - bei vollem Lohnausgleich.
Besonders perfide sind auch die Arbeitnehmer, die 
  • blau machen, um sich anderswo zu bewerben (7%)
oder die, weil die 168 - 40 = 128 Stunden pro Woche dazu wohl nicht ausreichen
  • Alltagsaufgaben wie Haushalt, Papierkram und Arztbesuche (17%)erledigen.
Vielleicht macht ja das, was die Piraten, Teile der Grünen und die Linken hier einführen wollen, die Arbeitswelt ein Stück gerechter: die Null-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich mit automatischer Überweisung des Lohns aufs Konto.
  

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