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Montag, 8. April 2013

Das große Spiel der Global Player: Wie hinterzieht man Steuern, so legal wie möglich?

Die "Welt" hat wohl den Schuss nicht gehört, sonst hätte sie doch nicht ihre Neoliberal-Falkin zu Jauch geschickt, um dort das Hohe Lied der Steueroasen zu singen. Dass die FDP, in personam Kubicki, auf diesem Ohr taub ist, konnte da schon weniger überraschen.
Google, Amazon, IKEA, Gates Microsoft. Sie alle machen Gewinne ohne Ende - und zahlen 1 bis 6 % Steuern darauf.
Pfui Spinne.
Sie, die mehr von dem profitieren, was die Staaten, bezahlt mit Steuergeldern, vorhalten: Infrastruktur, sozialer Frieden und die Ausbildung von Arbeitnehmern.
Das wollen diese "global Player" offensichtlich alles für lau.
Ja, selbst die Ausbildung ihrer Handlanger bei der Verschlankung der Steuern: allen voran die Vertreter des edelsten Berufsbildes, des Juristen, Männer und Frauen, die für Geld ... nein, nicht alles machen. Aber für viel Geld, für unverschämt viel Geld. Recht hin, Gerechtigkeit her.
Zusammen mit dem zweitedelsten Berufsbild, dem Banker.
Deren Ausbildung kostet den Staat um die 200.000 Euro. An der Brust genährte Nattern.
Nimmersatte im Einsatz für Nimmerehrliche.
"Ich stand auf den Schultern von Giganten!" Einstein hat noch gewusst, wem er seinen Erfolg zu verdanken hatte. Den seelenlosen Managern der Weltkonzerne ist so etwas völlig fremd. Was aber wäre Google ohne das Internet, das die Staaten erst etabliert haben? Was wäre Gates ohne Strom? Haha. Was wäre IKEA ohne Häuser und Wohnungen und die Straßen dorthin? Was wäre Amazon in einer Welt voller Analphabeten?
Und was fällt unseren Politikern dazu ein? Sie wollen diese Dumping-Steuersätze der Global Player einfach unterbieten.
Und für ein halbes Prozent würden sie denen auch noch den Müll hinterherräumen.


Mittwoch, 20. März 2013

mit dem französischen Erbschaftssteuersatz hätten wir hier blühende Landschaften

  Die Meldung des gestrigen Tages könnte fast Mut machen, vor allem all jenen, die in dieser von uns abgefrühstückten Welt Fuß fassen müssen, irgendwie. Und diese Meldung geht so:
- Hätten wir den Erbschaftssteuersatz von Frankreich, würde bei dem Multi-Billionen-Transfer, der die nächsten Jahre im Rahmen der Vererbung stattfinden wird, dieses Land nicht nur auf einen Schlag schuldenfrei machen. Es könnte auch lange vernachlässigte Aufgaben wieder anpacken: in Bildung investieren, die Schulklos mal wieder putzen lassen, nicht mehr nur Schlaglöcher stopfen sondern Straßen von Grund auf sanieren, die versprochenen Kita-Plätze doch bereitstellen, die ganze FDP-Brut mit einem Goldenen Handschlag - anders werden die es nicht machen - und auf Nimmerwiedersehen nach Hause schicken. Und unserer Kanzlerin könnte dieser Staat, ob dieser Großtat, auch wenn sie nur ein in Frankreich geklautes Plagiat ist - ein Denkmal errichten und selbstverständlich die Kanzlerschaft auf Lebenszeit anbieten.
Aber wenn das alles mal wieder nur ein schönes Märchen bleiben sollte, das Ottl Normalo in den Schlaf wiegen soll, dann sollte jeder von uns mal folgenden Kampfschrei französischer Zunge plagiieren:
L' état, ç' est moi! Oder wie der Sachse zu sagen pflegte: Wir sind das Volk. Machen wir endlich was Vernünftiges draus. 

Mittwoch, 6. März 2013

Politik pur: Armutszeugnis ausgestellt mit Armutsbericht

In den goldenen Zeiten der Bonndesrepublik hat einer "da oben" etwa das 30- bis 40fache von einem "da unten" verdient. Heute hat sich das auf das 200fache ins Obszöne davongemacht, und sie wollen uns weismachen, das sei ein Naturgesetz und deshalb alternativlos..
Neid sei es, was vielen die Zähne darüber knirschen lässt. Nur deshalb musste aus gesellschafts-hygienischen Gründen der heute vorgelegte Armuts- und Reichtumsbericht "entneidet" werden. Raus mit Aussagen, die belegen könnten, dass der VW-Oberbonze in einer Viertelstunde das verdient, womit eine Frisörin in Thüringen gefälligst ein ganzes Jahr auszukommen hat.
Ohne hier eine unnötige gesellschaftspolitische Schärfe hineinbringen zu wollen, aber Honecker hätte sich geschämt, wenn er sein Volk auf so hohem Niveau verarscht hätte.
Die letzten 20 Jahre ist das Privatvermögen von 4,6 auf etwa 10 Billionen Euro gewachsen. Wobei die  "da oben"- etwa 10 Prozent der Bevölkerung - ihren Anteil am Nettogesamtvermögen von 45 auf 53 Prozent ausgeweitet haben (obwohl sie - eine Runde Mitleid gefälligst! - soooo viel Steuern bezahlt haben). 2008 schon. Seitdem ist die Zahl der deutschen Millionäre aber weiter gestiegen.
Gleichzeitig ist das Vermögen des Staates um 800 Milliarden Euro geschrumpft.
Was wieder einmal belegt: Ein armer Staat nützt nur den Reichen.
Deshalb schreien die wieder lauter als sonst nach Steuersenkungen und nach zügigem Ausfräsen von neuen Schlupflöchern.
Denn im Grunde ihres kalten Herzens träumen unsere "da oben" offensichtlich von Privatvermögen a la Chavez, Gott hab ihn endlich selig!, Mubarack oder Putin. Träumen von Oligarchen, ihren Fußballvereinen, ihren Privatnutten und ihren Kriegsschiffen. Auch Richtung Indien und China schielen sie mit ihrer Art von Neid. Denn diese Hungerleider-Staaten  haben inzwischen einen "Menschen"-Schlag hervorgebracht, auf den wir "da unten" nicht neidisch sein, sie auch nicht verachten dürfen. Ganz im Gegenteil:
Von diesen lernen, hieße siegen, hieße ausbeuten lernen. Würde  uns lehren, die "da unten" so lange zu treten, bis wir nicht mehr dazugehörten, wurde uns lehren, sie zu Brei zu stampfen, bis dieser fest wird wie Fels, auf dem wir dann unsere Schlösser errichten könnten.
Bis dahin aber unser Grußwort an unsere große Vorsitzende:  Danke Angela für deinen Bericht - und für das 200stel, das du Ex-Sozialistin uns erkämpft hast mit dieser deiner größten aller Kriegslisten: die "da oben" einfach gewähren lassen

Freitag, 1. März 2013

Das Gruselkabinett der tapferen Frauen

Die neuen Speerspitzen wollen sie sein, und die Männer, die schließlich längst ausgedient hätten, wollen sie ersetzen. Und diese nächtelangen Kompromissfindungs-Sitzungen sollen gleich mit ihnen verschwinden, weil sie ja viel schneller als Männer auf den Punkt kommen - müssen, weil zuhause der Handverlesene auf das Essen wartet. Und außerdem wären das eh nur Schwanzspiele, Rumgegockel und Hengsthals-Präsentieren gewesen, was Frauen ja nicht kö.. mögen.

Uns, den Hierzulandigen, muss deshalb nicht Bange werden, denn 6 aus 16, fast 40 Prozent Frauen im Kabinett bedeuten: Die Zukunft hat in Deutschland längst begonnen.
Im Einzelnen bedeutet das:

Da wäre, im Fokus der Skandale, die Bodenständige, von der es in der Privatwirtschaft noch hieß: Ilse Bilse, keiner willse, die leere Hülse - weil völlig ungeaignert für Führungsaufgaben. Dafür glänzt sie jetzt im Kabinett - mit einer ganz aignerartigen Auffassung von Verbraucherschutz.

An ihrer Seite kämpft Kristina und tut alles dafür, das bereits niedere Niveau weiter zu schröddern, so gut sie kann. Und sie kann das besonders gut. 

Und Ursula? Hirn von der leyen zu wollen, bringt die Damenriege auch nicht weiter. 

Annette shavante da nichts Gutes. Schon lange. Immerhin.

Denn Angela merkelt davon offensichtlich bis heute nix. 

Nur die Sabine hat mit dem Kompetentesten, was ihr eigen ist, das Niveau des Gruselkabinetts gehoben: mit ihrer Abwesenheit. Sie zieht seitdem mit Leut um die Heusser und sucht dort ihren Doppelnamen. Hauptberuflich.

Doch wenn du glaubst, es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein kleines Lichtlein her: 
Johanna, die Retterin, geheiligt im Feuer des realexistierenden Arbeiter und Bauernstaates.
Da gibts kein Wankan mehr.

Montag, 18. Februar 2013

Gauck bei den Familien der NSU-Opfer: Ich denke, er will, dass wir Deutsche geliebt werden

Olaf Däter bringt 2001 fünf ältere Frauen um.
Der Fernfahrer Volker Eckert tötet von 2001 bis 2006 mindestens sieben Prostituierte in Frankreich, Spanien und Italien.
Frank Gust ermordet 1994 bis 1998 vier Frauen
Stephan Letter, der Todesengel von Sonthofen killt 29 Patienten.
Werner Pinzer, St.Pauli-Killer, Auftragskiller: sieben Opfer.
Thomas Rung vergewaltigt, erwürgt, ertränkt oder erstickt sechs Frauen und einen Mann.
Egidius Schiffer, Würger von Aachen, hat fünf Menschen auf dem Gewissen.
Ulrich Schmidt, der Feiertagsmörder, auch fünf.
Wolfgang Schmidt, der Rosa Riese, killt fünf Frauen und einen Säugling ...

Und das sind nur die nachgewiesenen Opfer dieser Serienkiller. Die vermuteten Opfer würden die Zahl möglicherweise verdoppeln.
Auch ist die Liste keineswegs vollständig. Zudem beschränkt sie sich auf die letzten 30 Jahre.

etwa 21.000 Tötungen in zehn Jahren


2100 Mord- und Totschlags-Fälle hatten wir im Jahr 2011. Weil die Tendenz bei dieser Art von Delikten seit Jahren stetig fallend ist, kommen wir mit der diesjährigen Fallzahl auf deutlich mehr als 21.000 Tötungen in den letzten zehn Jahren.

Wie oft, glauben Sie, ist wenigstens zu den Hinterbliebenen der Opfer dieser oben aufgezählten Serienmörder der amtierende Kanzler gekommen, oder hätte der Bundespräsident eingeladen, um um Verzeihung dafür zu bitten, dass diese Mörder so spät erst gefasst werden konnten?

Und eine (einzige) polemische Frage sei mir hier gestattet: Wie viele Tage oder Jahre eher hätte die Polizei diese Killer überführen können, wenn sie nicht von Anfang an einen terroristischen Hintergrund ausgeschlossen hätte?

Wie viele Ehemänner, Onkel und Schwiegerväter, glauben Sie, wurden in solchen Mordaufklärungen zu Unrecht bezichtigt, der Mörder ihrer Frauen, ihrer Töchter, ihrer Schwägerinnen oder ihrer Schwiegertöchter zu sein.Und wie viele, glauben Sie, von denen zu Recht?

etwa 70 bis 85 Prozent der Mörder kommen aus dem persönlichen Umfeld


Was würden Sie von einer Polizei halten, die aus Pietät oder aus welchen Gründen auch immer, diese vielleicht wirklich nur trauernden Hinterbliebenen nicht unnachsichtig verhört hätte, obwohl die Statistik weiß, dass der Mörder in der Regel aus dieser Gruppe stammt - oder aus dem weiteren Umfeld?


2011 wurden die mehr als 2000 Fälle von Mord und Totschlag zu 23,2 Prozent von Verwandten, 29,5 Prozent von Bekannten und bei Ausländern zusätzlich zu 3,2 Prozent von Angehörigen der eigenen Landsmannschaft begangen. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Mörder aus dem Umfeld des Opfers kommt liegt demnach bei gut 55 Prozent. Nimmt man noch die flüchtigen Beziehungen dazu, landen wir bei etwa 68 Prozent. Und gehen wir davon aus, dass die 10,3 Prozent ungeklärter Beziehungen zum Teil auch noch ins persönliche Umfeld reichen, ist schnell einzusehen, warum in diesem Bereich der Verdächtigen ganz besonders akribisch ermittelt wird.
Bei Mord an Frauen addiert sich der Anteil ihrer Mörder an ihrem unmittelbaren Umfeld übrigens auf über 85 Prozent.


Warum war unsere Kanzlerin nie an der Seite einer weinenden Mutter zu sehen, die kurz vorher die Überreste ihres Kindes hat identifizieren müssen, das einem Mann zum Opfer gefallen ist, der wegen Kindsmord zwar in Haft saß, aber eben mal Freigang hatte?

Keine Kanzlerin, kein Bundespräsident bei "normalen" Mordopfer-Hinterbliebenen


Warum sind  in all diesen Fällen nie politisch motivierte Entschädigungszahlungen geflossen? Obwohl doch nach dem ersten Opfer der Serie immer nur dieses vermeintliche Versagen der Polizei zu den weiteren Opfern hat führen können?

Wieso gab es wegen dieses "Missstandes" in der polizeilichen Aufklärungsarbeit  nicht einen einzigen Untersuchungsausschuss? Wieso nicht einen Rücktritt eines dafür "Verantwortlichen"?

Im Jahr 2011 wurden hierzulande übrigens 24 Polizeibeamte im Dienst getötet. In den letzten zehn Jahren vielleicht mehr als 200.
Ob die Kanzlerin bei den Hinterbliebenen vorstellig geworden ist, oder Gauck?

Wieso Extrabehandlung bei Hinterbliebenen der NSU-Mörder


Warum aber, frage ich, findet all das jetzt und zum wiederholten Male bei den Hinterbliebenen der Opfer der NSU-Mörder statt? Zumindest bei denen mit Migrationshintergrund, nicht aber bei den Hinterbliebenen der auch von diesem Trio ermordeten Polizistin? Warum bittet unsere politische Führung um Verzeihung dafür, dass man Menschen aus dem persönlichen Umfeld der ausländischen Opfer verdächtigt hat?

Ich glaube, weil wir Ur-Deutsche uns selbst nicht lieben, und weil wir fest davon überzeugt sind, dass die anderen uns genauso wenig lieben, tun wir alles dafür, um von den anderen geliebt zu werden. Auf Teufel komm raus.

Oder was meinen Sie?
Es darf kommentiert werden.


Sonntag, 17. Februar 2013

Getäuscht und belogen: von Gammelfleisch und schwachem Fleisch

Selten ist das drin, was außen drauf steht
Foto: adel / pixelio.de
  • "Rindfleisch" steht auf der Lassagne, doch Pferdefleisch steckt drin. 
  •  "Kalbsfleisch" steht auf der Kalbswurst, doch Schweinefleisch steckt drin.
  • "Shavan" steht auf der Ex-Forschungsministerin, doch dumme Gans steckt drin. 
  • "Familienministerin" steht auf der Schröder, doch eine Austauschschülerin steckt drin. 
  • Der Umweltminister steht auf dem Wirtschaftsminister, doch der Politclown steckt zu fest in ihm drin.
  • "Dunstabsaugrohr" steht auf der Berliner Flughafen-Entrauchungsanlage, doch der Berliner Bürgermeister steckt drin. 
  • "Chefsache" und "Richtlinienkompetenz" steht auf unserer Regierungschefin, doch ... wo steckt die eigentlich? 

Untergetaucht? Oder hat sie sich im eigenen Glibber verlaufen und verkrochen? Doch sollte sie noch leben, so wäre sie zumindest nicht gestorben. Was beweist, dass sie doch nicht ist, was sie glaubt zu sein: Stellvertreterin Gottes auf Erden - sein Mädchen, quasi.

Denn wäre sie es, dann wäre sie jetzt gestorben, obwohl sie noch lebte. Wie der wahre und einzige Stellvertreter Gottes, eben. So wahr nun mal dort ausschließlich Papst drin ist, wo "Papst" drauf steht - und keinesfalls Ratzinger.

Donnerstag, 14. Februar 2013

FDP macht Kindergeburtstag

Wieso denkt man bei einem FDP-Treffen immer gleich an Kindergeburtstag? Nur wegen Rösler? Weil der aussieht, als würde er sich über einen Mohrenkopf im Gesicht genauso freuen wie über den Streich mit seinem Opa. Den er mit Klebeband versehen und in die Ecke neben den Papagei gerollt hat, der einzige im Haus, übrigens, der seine Sprache spricht.
Oder ist es die "Reise nach Rom", ihr Lieblingsspiel, wo ein Überangebot an "gefühlter Kompetenz" auf ein viel zu knappes Gestühl prallt. Lärmend. Bei dem aber Papas Ohrensessel nicht gilt! Großes Indianerehrenwort! Und wehe, da hält sich einer nicht dran!
Eigentlich ganz schön lustig ihre Kinderfeste, wenn man bedenkt, dass das eine Gruppe zusammengekaufter Adoptivkinder ist. Denn Papa ist nicht nur Aushängeschild Deutschlands in der Welt, sondern auch stockschwul - genau wie Mama.
Und das rächt sich vielleicht dann doch – irgendwann. Und dann ist Schluss mit lustig.

Donnerstag, 7. Februar 2013

Schavan: Andersens "Das hässliche Entlein" - nur falsch herum

Durch das Platte, das von Enten und anderem niederen Volk Besetzte, ist er dahingetrieben, der stolze Schavan.
Das ist gestern gewesen.
Jetzt wird er gerupft, dieser majestätische Vogel. Und seines Federkleides entblößt, ähnelt er doch sehr einer Gans, die dumm genug war, sich erwischen zu lassen. Wer hätte bei Andersens "das hässliche Entlein" nicht geweint? Gut, wir waren Kinder und naiv. Kinder sind wir keine mehr, aber es gibt so viele über uns, die uns im Zustand der ( nicht gewollten) Naivität halten. Auch das wäre jetzt in diesem modernen Märchen "Vom hässlichen Shavänlein" eine Träne wert, was uns den Appetit aber nicht verderben soll.
Shavan, gebraten in eigenem Saft, lassen
wir es uns schmecken!

Rainer Sturm / pixelio.de

Mittwoch, 6. Februar 2013

Wer schämt sich jetzt für Schavan?

Als zu Guttenberg zur Schlachtbank geführt wurde, war ihr öffentlich gemachtes Schämen für ihren Kabinettskollegen entscheidend für seinen unrühmlichen Abgang. Wer gibt aber jetzt unserer "honorigen" Wissenschaftsministerin den Gnadenstoß?
Eigentlich ist sie seit Monaten schon überfällig. Aber diese Politprofis, die nun mal nix anderes gelernt und den "Schmalspur-Doktor" wohl wirklich nur für die Politkarriere zusammengeschwindelt haben:
Der Guttenberg wurde mit Hilfe seines plagiierten Doktortitels Volljurist, obwohl er nur das Erste Staatsexamen abgelegt hat, und die Schavan? Die hat wohl außer einer Einführungsvorlesung für Erstsemester und der Doktorarbeit nichts weiter vorzuweisen und darf sich trotzdem Doktor der Wer-weiß-schon-genau-was nennen.
Diese "intellektuellen Überflieger", denen offensichtlich nicht nur diese schleimerische Art der Hochschätzung durch Dritte zufliegt wie uns Ottos nur die Grippe.
Jetzt, wo sie den Doktortitel wieder einklagen will, könnte sie ja auf die Dienste von zu Guttenberg zurückgreifen, denn der hat ja, im Gegensatz zu ihr, die nun gar nichts mehr hat - außer einem geilen Job als Wissenschaftsminister -, immerhin noch sein Erstes Staatsexamen. Mit dem kann er, habe ich selbst schon gesehen, in einer Kanzlei durchaus alte Aktenordner abstauben und alphabetisch ordnen.

Samstag, 3. November 2012

Vorsprung - aus der Sicht des unabhängigen Beobachters

Der Tagesspiegel schreibt im Artikel über Steinbrücks Millionen: Die Kanzlerin kann ihren Vorsprung vor der politischen Konkurrenz weiter ausbauen. Der Satz ist so falsch wie der Satz: "Und sie dreht sich doch", wenn man glaubt, dass von der Sonne die Rede ist. Denn diese Frau baut nicht und baut auch nicht aus. Die sitzt da einfach nur. Wie eine Schlange hypnotisiert sie die Riesenrammler um sie herum - und die fallen nacheinander einfach nur tot um. Bis auf die Klugen. Sie reden dem lahmsten und untauglichsten von ihnen ein, dass er der Richtige ist und deshalb den Kampf gegen die Schlange aufnehmen soll. Dann nehmen sie Reißaus, so schnell sie ihre Läufe tragen -
Und wieder könnte ein Beobachter des Tagesspiegels meinen, dass sich nicht die fliehenden Rammler bewegen sondern die Schlange.
Nein. Merkel verharrt bewegungslos auf der Stelle, auf die sie schwarze Männer einst gehievt haben, mit der Absicht, sie bei nächster Gelegenheit wieder loszuwerden. Stattdessen hat sie sie das Fürchten gelehrt. Seitdem sind sie auf der Flucht und bauen durch Erhöhung des Fersengeldes ihren Vorsprung vor ihr mehr und mehr aus.

Donnerstag, 20. September 2012

Westerwelle, Altmeier, Niebel: Das Klima-Trio unter Druck

Niebel, Altmeier und Westerwelle: Unsere Speerspitze im Kampf gegen die Klimakatastrophe - naja, vielleicht eher unsere Dampfhämmer.
Wer, wenn nicht Altmeier und Niebel, haben mehr an Wissen über Treibhausgase angestaut wie diese Beiden.
Niemand!
Vielleicht noch Gabriel, weshalb der auch schon mal Umweltminister war. Aber der eigentliche Kopf des Trios ist und bleibt Westerwelle, denn der ist nicht nur Fachmann für Treibhausgase! - sondern auch für Treibhäuser und weiß, wie lustvoll es ist, darin Gäste zu empfangen.

Freitag, 14. September 2012

Mein Gott Karl Ernst Thomas!

Aigners Hygiene-Ampel
Bayern-Trainer Jupp Heynckes sieht es mit Skepsis, wenn Fußballer sich outen, im Gegensatz zu Merkel. Die findet Männer, die sich nicht freiwillig outen, schlecht - geradezu gemein. Norbert Röttgen beispielsweise. Denn sie hasst es, ihre Männer eigenhändig outen zu müssen.


Karl Ernst Thomas de Maizière. Ist er der nächste adlige Schaumschläger, der sich aus seinem Amt outet? Weil das Neonazi-Döner-Trio wohl auf seinem Mist gewachsen ist - irgendwie. Und den Haufen kriegt er jetzt nicht mehr weg. Vielleicht kann ja Karl Theodor Maria Nikolaus Johann Jacob Philipp Franz Joseph Sylvester seinem adligen Kollegen Karl Ernst Thomas behilflich sein - bei seinem Outcoming aus Deutschland und bei einem fünf- bis sechsstelligen Incoming in den USA. 

Die Länder wollen Hygiene-Ampel für Gammelfleisch und Mauskotbrötchen und ärgern sich, dass der Bund mauert. Alles Quatsch. Schon jetzt könnten die Länder eine Hygiene-Ampel einführen, wenn sie nur wollten, sagt die Bundesministerin Aigner und legt einen Vorschlag vor, wie diese Hygiene-Ampel aussehen könnte - nämlich grün - grün - grün:  Freie Fahrt für freie Unternehmer! 


Montag, 10. September 2012

Merkel voll im Tritt

Von der Leyens Renten-Initiative drängt die Ministerin Vorstoß für Vorstoß an den Abgrund, Der Weg zurück ist ihr verbaut, denn inzwischen wissen wir: Merkel stand von Anfang an hinter ihr.


Freitag, 7. September 2012

So wird der Tag

Deutschland sitzt auf einer riesigen Gasblase. Energie satt bedeutet das und Unabhängigkeit vom Ausland 13 Jahre lang. immerhin. Genug für ein zweites 1000jähriges Reich.

Endlich gibt es jetzt auch Atemmasken für Hunde. Für den Notfall - wenn das Haus brennt. Demnächst auch Schwimmwesten für Goldfische und einen Fallschirm für den Wellensittich. 

Die Fußballnationalspieler wollen das Grab von Robert Enke besuchen. Jogi ist sich sicher: Seine Jungs werden gute Miene zum ernsten Spiel machen: wie oft schon trainiert - beim Abspielen der Nationalhymne.

Erfolglosigkeit zahlt sich aus. Je langsamer Schumi Schumacher seine Runden dreht, desto mehr Geld verdient er. Das geht bereits seit Jahren so. Seine Frau freut sich schon auf die Zukunft, wenn ihr Mann dann  die US-Basketballer und US-Golfer überholt: finanztechnisch. Mit seinem Rollator


EZB-Chef Draghi bietet ab sofort  den Schuldenstaaten.Blanko-Schecks an. Mit seinem Heimatland fängt er an - und verteilt sie dort an seine Landsleute. Die dürfen dann ihre Telefonnummer als Auszahlungsbetrag eintragen - mit Vorwahl.. 


Dienstag, 4. September 2012

Was für ein Tag!


Clooney wurde jetzt im Hartz wiedererkannt. Urlaub? Nein, er soll in dem Dreiteiler, "The Bundesday" den Liebhaber spielen - an der Seite von Daniel Craig, der den Außenminister mimt.


Der Osten braucht eine weitere Billion, hat jetzt das Land Thüringen feststellen lassen. 1000 Milliarden sind das, und die Chancen stehen gut, dass sie damit dort drüben den neuen Flughafen doch noch hinkriegen. Irgendwie.

Die Ärzte rüsten sich mal wieder zum Streik. Zu wenig Geld, sagen sie.    Teilnehmer am Streik sollen sich wieder beim Hartmannbund melden. Es gibt zehn Euro pro Stunde und weiße Berufskleidung wird gestellt. Gerne Hartz-IVler, aber keine Rentner.

Westerwelle ist 80 Tage in der Luft - pro Jahr. Ein Vielflieger wie sonst keiner im Kabinett. Er will das noch in diesem Jahr verdoppeln. Denn mit Merkel war das so abgesprochen: "Du fliegst oder du fliegst." So war der Deal.

200 Maßanzüge wurden jetzt aus einem Bekleidungsgeschäft in Herford gestohlen - und 200 Paar Schuhe. Die Polizei beruhigt. Sie werde die nächsten Tage verschärft vor Fachgeschäften für Einstecktücher und Krawatten Streife fahren.


Montag, 3. September 2012

Rösler: galoppierende Weltfremdheit

Rösler schließt  für 2013 eine rot-gelbe Koalition aus. Wie Griechenland, das schließt er auch aus. Vermutlich auch einen Beischlaf mit Künast - aus weltanschaulichen Gründen.
Was er offensichtlich verdrängt hat: Die FDP hat sich selbst ausgeschlossen, und der Schlüssel steckt wie immer in solchen Fällen von innen. Die Bude ist zwar voll, aber auf Klingeln reagiert dort drinnen niemand.
Und so nen neoliberalen Schlüsseldienst bestellen, der seine Kunden aus- und nackt über den Tisch zieht?
Es wäre rausgeschmissenes Geld, denn drinnen wird längst gemauert, was das Zeug hält.
Da wünsch ich doch jederzeit eine Handvoll Speis auf der Kelle!

Sonntag, 2. September 2012

Das ist doch alles nur geklaut.

Die CDU-Merkel adoptiert von den Grünen die "Atomkraft, nein danke!", der SPD-Schröder hat sich von der FDP den Hartz´schen neoliberalen Haifischkapitalismus einverleibt und der FDP-Westerwelle von der CSU das Steuergeschenk für Hoteliers adaptiert.
Und der Grünen-Trittin und die Grünen-Künast wollen jetzt die Ahnungslosigkeit der Piraten kopieren und deren Hoffnung, dass es die an der Basis schon richten werden, irgendwie.
"Das ist doch alles nur geklaut"
Deshalb muss jetzt einer her, der da den Überblick behält. Ein Fachmann auf diesem Gebiet: 
Karl-Theodor zu Gutenberg - oder eines seiner Plagiate.

Montag, 27. August 2012

Von und vom Pausen

Pausen machen schlau, haben australische Wissenschaftler jetzt festgestellt. Pausen auch. Weiß Karl-Theodor zu Guttenberg - und alle Chinesen wissen es..Und das ist sauschlau, ja geradezu bauernschlau! Denn wer paust, macht anschließend dort entspannt Pause, wo der "Abgepauste" noch lange seinen Rücken krümmen muss.
Ganz besonders schlau sind die Blaupausen: Das ist, wenn die Pausen so viel länger werden als die Arbeitsphasen dazwischen, dass sich das Erscheinen an der Arbeitsstelle nicht lohnen würde. "Blau machen" heißt das deshalb im Volksmund - und ist extrem schlau, weil - mal ehrlich - sich stattdessen krumm und bucklig zu schuften, doch voll doof ist.
Auch Karl-Theodor macht  inzwischen nach dem Pausen Pausen - wohl mehr, als seinem Ego bekommt. Doch auch in diesen Zwangspausen bleibt er die Blaupause für all jene dieser Welt, die sich uns mit wohlfeiler Rhetorik als die klugen Köpfe verkaufen, die je tausend unserer Hände ersetzen können wollen..
Dabei war diese Sorte Mensch niemals klug, sondern immer nur schlau.

Freitag, 24. August 2012

Frau Professor Höhler und die K-Frage

Prof. Dr. Gertrud Höhler und ihr Buch über Merkel:
Und weil aufs Neue eine heilige Kuh durchs Dorf getrieben wird, wird aufs Neue das große journalistische Besteck ausgepackt - wie damals bei Sarrazin: zunächst Daumenschrauben. Von allen, weil eine gleichgeschaltete "Vierte Macht" reflexartig alles gleich be- und verurteilt - zunächst.
Daran schließt sich dann die Phase der "scheinbaren Entzweiung" der veröffentlichten Meinung an. In dieser Phase finden sich Befürworter der Thesen im Buch des Deliquenten. Denn die "Vierte Macht" erkennt, dass auch die "schweigende Mehrheit" in solchen Zeiten Zeitungen liest. Schnell werden deshalb Fronten aufgebaut und über Barrikaden hinweg scharf geschossen - in den Zeitungen. Nach Redaktionsschluss aber saufen die "Kontrahenten" wie immer zusammen ihr Bier und vereinbaren dabei, wann der Delinquent schließlich und endgültig - und endlich wieder von allen - geschlachtet werden soll.
Und wenn die davon ziemlich aufgebrachte "schweigende Mehrheit" das Meckern hinter vorgehaltenen Händen einstellen wird, wird wieder Ruhe einkehren.
Jedoch nicht der Status quo: Die heiligen Kühe werden nach diesem Spektakel noch heiliger (gesprochen) - und der einen opfern wir unsere Rechtssprechung und bieten ihr Vorhäute dar und Religionsunterricht nach eigenem Gusto - und der anderen Kuh opfern wir weiterhin unsere Demokratie und liefern ihr unser Land aus.

Mittwoch, 22. August 2012

Kanzlerin? Nur über Merkels Leiche!


Vom Blitz erschlagen zu werden, ist wie ein Fünfer im Lotto - mit Zusatzzahl. 40.680,60 € diesen Samstag! Und hätte den Glücklichen nicht der Blitz getroffen, dann unweigerlich der Schlag - ob dieser Ungerechtigkeit: Denn die eine falsche Zahl hätte ihn auf einen Schlag fast 210.000 € ärmer gemacht. Denn 251.057,70 gab´s für den Sechser, verdammt! Das sind fünf Blitzschläge mehr.
Doch das Leben kann noch ungerechter sein:
Die Wahrscheinlichkeit Vorstandsvorsitzender eines Dax-Unternehmens zu werden, sagen wir von VW, ist schlechter als 1:80.000.000. Und weil dieser 16-Millionen-Jackpot nicht zweimal die Woche neu ausgespielt wird und der aktuelle Sesselinhaber schon mal zehn Jahre an diesem Sessel kleben kann, gerät die Statistik noch weiter aus dem Leim - und regelmäßiges Lottospielen erweist sich schnell als der einzig vernünftige Königsweg zu den Honigtöpfen dieses Landes.
Denn, nochmal: Stell dir vor, ein Mädchen wäre mit dem Wunsch auf die Welt gekommen, Kanzlerin dieses Landes zu werden? Satz mit X! Denn die Frau auf dem Posten hat diesem Mädchen (und den 40 Millionen übrigen Frauen) kürzlich gedroht: nur über meine Leiche! Und schon ist die eigentlich üppige Wahrscheinlichkeit von 1:40 Millionen (denn Männer kommen in diesem Jahrtausend für diesen Posten nicht mehr in Frage) schnell ins Bodenlose gesunken.
Auch mein Schicksal war, ist und bleibt ähnlich hart: Ich wollte Einstein werden, doch die Stelle war von Anfang an besetzt und wird es bleiben - bis in alle Ewigkeit.
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