Donnerstag, 28. März 2013
Fußball wie Dalli-Dalli und Dalli-Klick
Mittwoch, 27. März 2013
NSU-Prozess jetzt doch in türkischer Sprache und nach islamischem Recht
Freitag, 22. März 2013
Nutte klagt erfolgreich Strich ein
Die Nachwehen rot-grüner S(cht)eiß-Geburten: Eine Sexarbeiterin - bei Kohl hießen die noch Nutten -- hat jetzt gegen eine Stadtratsverordnung erfolgreich ihren "Arbeitsplatz" wieder eingeklagt, den Strich nämlich, der zwei Jahre vorher mit einem Federstrich "abgebaut" worden ist.
Tja, Scheiße gelaufen. Und nix aus der Geschichte gelernt. Gewährt ihnen die Menschenrechte, und kurze Zeit später schon wollen sie das Wahlrecht. Donnerstag, 21. März 2013
Jetzt ist es auch amtlich: Der Osterhase erfriert
Mittwoch, 20. März 2013
Wende im Pferdefleisch-Skandal: Scarpie-Schafe springen in die Bresche
Jetzt hat man - welche Überraschung - Schafsfleisch bei dem selben französischen Panscher entdeckt, berichtet Agence France-Presse, der schon mit Pferdefleisch seine kriminelle Energie bewiesen hat. Und auch diesmal hat es dieses Fleisch in sich. Möglicherweise BSE- Erreger, die bei Schafen Scarpie- Erreger heißen. Das Original, sozusagen. Denn BSE kam in die Rinder, als Perverse der Nahrungsmittelpanscher auf die glorreiche Idee gekommen waren, Rinder mit Schafen zu füttern.
Nun ja. Das Verblöden der Kunden hat eh schon viele Facetten.
Warum dann nicht diese eine noch zusätzlich?
Uns bleibt so lange nur der gute Rat, die Augen offen zu halten und sich gleichzeitig umzuhören. In Ägypten, beispielsweise, berichten sie gerade über den Einfall riesiger Heuschreckenschwärme, und im Nord-Kaukasus klagt man über eine durch die Klimaverschiebung um zwei Monate verfrühte Maikäferplage.
Also Vorsicht mit Lasagne und Spaghetti Bolognese aus der Packung. Bis die von der Industrie bezahlten Laborchemiker ihr großes Insekten-Kit auspacken würden, wären wir schon vergiftet.
Also, immer mal wieder mit der Hand über das Genick streichen. Wenn da ein zarter Haarflaum wächst, dauert es nicht mehr lang, und wir fangen an zu pumpen, um dann endlich abzuheben - leise brummend.
| Mahlzeit! Foto: Melanie Möller / pixeli.de |
Donnerstag, 14. März 2013
sprachloses Land: Wann wird endlich wieder Pfingsten?
- Busfahrer, die unsere Schulkinder irgendwo in der Pampa aussetzen, weil sie weder Verkehrsschilder lesen noch die Kleinen verstehen können, sind stattdessen Alltag.
- Oder Pfarrer, die von der Kanzel herunterpredigen in einem der 53 nur schwer verstehbaren weil seltenen Dialekte des Südindisch. Auch ihr Englisch lässt die Erhabenheit des Wort Gottes nicht erfahren.
- Dann die vielen Handwerker - aus Rumänien, zum Beispiel, die einen Monat vorher noch Wohnungen leergeräumt haben, bandenmäßig, und jetzt als Raumausstatter vor der Tür stehen - die aus ihrer letzten Tätigkeit sich aber nur ein bescheidenes Repertoire an Langfinger-Esperanto, auch unter dem Namen "gebrochen Deutsch" bekannt, angeeignet haben - neben vielen Wertgegenständen.
- Oder die vielen zerlumpten Gestalten, die in deutschen Fußgängerzonen sammeln und betteln - wahrscheinlich, um sich damit einen Sprachkurs leisten zu können.
- Oder, und damit soll es genug sein, jene neuen Ärzte, die ihre Kompetenz hinter einer dichten Mauer der Sprachlosigkeit verbergen können, wie ihre der deutschen Sprache mächtigen Kollegen in einer nur ihnen verständlichen Geheimschrift.
Montag, 11. März 2013
Männer könnten wieder so alt wie Buddha werden
Freitag, 8. März 2013
Mehdorn, die Heuschrecke der Kanzler
Donnerstag, 7. März 2013
Wer sich heute keinen Kopf macht, hat Morgen vielleicht keinen mehr
Mittwoch, 6. März 2013
Politik pur: Armutszeugnis ausgestellt mit Armutsbericht
Neid sei es, was vielen die Zähne darüber knirschen lässt. Nur deshalb musste aus gesellschafts-hygienischen Gründen der heute vorgelegte Armuts- und Reichtumsbericht "entneidet" werden. Raus mit Aussagen, die belegen könnten, dass der VW-Oberbonze in einer Viertelstunde das verdient, womit eine Frisörin in Thüringen gefälligst ein ganzes Jahr auszukommen hat.
Ohne hier eine unnötige gesellschaftspolitische Schärfe hineinbringen zu wollen, aber Honecker hätte sich geschämt, wenn er sein Volk auf so hohem Niveau verarscht hätte.
Die letzten 20 Jahre ist das Privatvermögen von 4,6 auf etwa 10 Billionen Euro gewachsen. Wobei die "da oben"- etwa 10 Prozent der Bevölkerung - ihren Anteil am Nettogesamtvermögen von 45 auf 53 Prozent ausgeweitet haben (obwohl sie - eine Runde Mitleid gefälligst! - soooo viel Steuern bezahlt haben). 2008 schon. Seitdem ist die Zahl der deutschen Millionäre aber weiter gestiegen.
Gleichzeitig ist das Vermögen des Staates um 800 Milliarden Euro geschrumpft.
Was wieder einmal belegt: Ein armer Staat nützt nur den Reichen.
Deshalb schreien die wieder lauter als sonst nach Steuersenkungen und nach zügigem Ausfräsen von neuen Schlupflöchern.
Denn im Grunde ihres kalten Herzens träumen unsere "da oben" offensichtlich von Privatvermögen a la Chavez, Gott hab ihn endlich selig!, Mubarack oder Putin. Träumen von Oligarchen, ihren Fußballvereinen, ihren Privatnutten und ihren Kriegsschiffen. Auch Richtung Indien und China schielen sie mit ihrer Art von Neid. Denn diese Hungerleider-Staaten haben inzwischen einen "Menschen"-Schlag hervorgebracht, auf den wir "da unten" nicht neidisch sein, sie auch nicht verachten dürfen. Ganz im Gegenteil:
Von diesen lernen, hieße siegen, hieße ausbeuten lernen. Würde uns lehren, die "da unten" so lange zu treten, bis wir nicht mehr dazugehörten, wurde uns lehren, sie zu Brei zu stampfen, bis dieser fest wird wie Fels, auf dem wir dann unsere Schlösser errichten könnten.
Bis dahin aber unser Grußwort an unsere große Vorsitzende: Danke Angela für deinen Bericht - und für das 200stel, das du Ex-Sozialistin uns erkämpft hast mit dieser deiner größten aller Kriegslisten: die "da oben" einfach gewähren lassen
Dienstag, 5. März 2013
Polittalk: Kommt nach Raab unser Charly?
Ob das dann aber wirklich vom Niveau noch unter der von Raab beanspruchten Talsohle sein würde, unterirdisch, also, wäre weniger gewiss, als man spontan glauben möchte. Denn Charly - im Gegensatz zu Will und Illner, ja selbst der kinnlose Polittalk-Gott würde sich nicht trauen - kratzt sich wenigstens, wenn es ihn juckt, und eiert nicht nur rum wie die andern.
| Kritischer Journalist: Stefan Raab Foto: Huelsmann Fotografie / pixelio.de |
Das lässt hoffen.
Ob das Raab auch schaffen würde? Ihm fehlt dazu, so fürchte ich, obwohl man ihm Biss nicht absprechen kann - bei der fiesen Gnomie, oder heißt das Physionomie? - das dicke Fell, was Grundvoraussetzung ist, um die vielen Fehlversuche auf dem Weg zur Omnisapienz wegstecken zu können.
Egal wie. Nehmen wir´s einfach italienisch ,dolce-vita-mäßig. Das Land der beiden Clowns kann uns Demut lehren.
Den einen Polittalk-Clown, der vorher seine akademisch gebildeten Gäste schon mal gern gefragt hat, was so lange zum Brunnen geht, bis er bricht:
a) der Krug
b) der Lastesel
c) der Säufer
d) der Hals einer Afrikanerin ...
haben wir ja schließlich auch überlebt, irgendwie. Warum dann nicht auch den anderen Clown ertragen, der seine Fans bislang gelehrt hat, dass ein Wok kein asiatisches Kochgerät ist sondern die highend-technologische Antwort Chinas auf Hackl Schorsch - und dass Kloschüsseln nicht dafür da sind, sich Erleichterung zu verschaffen, sondern um sie sich in Ober- und Unterkiefer zementieren zu lassen.
Donnerstag, 28. Februar 2013
Pillenknick der besonderen Art
Immer öfter sorgen sich unsere Krankhäuser über Lieferengpässe bei Medikamenten. So funktioniert nun mal "Just in Time". Vor allem, wenn Lohnunternehmen produzieren, die unsere Pharmaindustrie in China und Indien rekrutiert hat. Vielleicht nach demselben Motto, mit dem unsere Nahrungsmittelindustrie ihre Kühlboxen mit Lassagne und Bolognese hat auffüllen lassen. Und das geht so.
Händler: "Brauche eine Ein-Kilo-Lassagne, biete 59 Cent Einkaufspreis."
"Nun gut", sagt da der Zulieferer, "dafür kriegst du zwar nur den Inhalt meiner Biotonne hinterm Haus, die Verpackung wird für den Preis aber erstklassig.
Jetzt stell dir vor, einer von uns wird krank, und das Medikament kommt aus Zentralchina - und aus dem Misthaufen hinterm Haus, weil sie dort von Biotonnen noch nichts gehört haben.
Aus Wettbewerbsgründen will übrigens die Pharmaindustrie solche Lieferengpässe nicht öffentlich machen. Kein Witz, das darf sie, denn wer sollte sie zwingen, ihre Produkte zu verkaufen, die es ohne sie doch gar nicht gäbe? Wer könnte verhindern, dass sie, um einen besseren Marktpreis zu erzielen, mal eben ihre Produkte künstlich verknappen würden. Speziell die billigen?
Oder wer sollte verhindern, dass ab Morgen nur noch Viagra und Botox auf den Markt kommen?
Keine Angst, daran kann man sich gewöhnen - evolutionär gesehen, und dass Medikamente gegen Krankheiten, die nur Dritte-Welt-Hungerleider treffen, nicht entwickelt werden, haben wir ja schließlich auch schon akzeptiert.
Der Geld-vs-Gesundheit-Chart - Foto: Rainer Sturm / pixelio.de
Mittwoch, 27. Februar 2013
Zum Schwarzärgern: Keine Rote Karte für Blaumacher
Was Menschen am liebsten machen würden:
- faul sein (14%)
- das Wochenende verlängern (8%)
- den Urlaub verlängern (6%)
- Verwöhnprogramm bei Shopping, Spa- oder Frisörbesuch (5%)
- Familie und Freunde treffen (5%)
- einen Lover für ein Last Minute Date zu treffen (2%)
- blau machen, um sich anderswo zu bewerben (7%)
- Alltagsaufgaben wie Haushalt, Papierkram und Arztbesuche (17%)erledigen.
Montag, 25. Februar 2013
Der Staffellauf der Skandale ist eine perfide Marketingstrategie
Um von dem eine Skandal abzulenken, produzieren sie - koste es, was es wolle - den nächsten. Auf Pferdefleisch folgen die Bioeier - gepresst aus nackten Gesäßen viel zu vieler Hühner in viel zu engen Legebatterien.
Erschütternd. Aber keine Angst: Noch bevor wir uns Ostern davon so richtig verderben lassen könnten, denn was wäre dieses Fest ohne Eier, liefern die sauberen Brüder in ihren Nadelstreifenanzügen und mit der Hornhaut auf all den Körperregionen, die andere sensibel und mitfühlend machen, uns zur Beruhigung eine Milliarde spanischer Giftgurken oder vielleicht auch zwei Schiffsladungen ägyptischer Sprossensamen.
| Der Osterhase: Seine Verhaltungen in viel zu engen Legebatterien von viel zu vielen lüsternen Rammlern bedrängt gefährden das Osterfest Foto: gänseblümchen / pixelio.de |
Vielleicht geben sie aber das Staffelholz gleich an die Nadelstreifenträger der anderen Fakultät weiter und bestellen von denen Superbenzin E 15 rechtzeitig zum Fest. Oder noch perfider. Sie verbandeln sich mit der Blazerträgerin Nr. 1 und kraulen dieser lobbyistenmäßig geduldig so lange das Doppelkinn, bis sie neben den 17 Milliarden für Zypern auch noch drei weitere für Berlusconi locker macht, damit der mit einer Bunga-Bunga-Party von der Altöllieferung der vereinigten europäischen Autoindustrie ablenken kann, die in einer Nacht- und Nebelaktion zur Hälfte in den Tübchen und Tiegelchen auf den Schminktischen unserer Liebsten landen soll und zur anderen Hälfte in Brustimplantaten direkt vom Discounter-Grabbeltisch.
Und das - flüstern die Genadelt- und Gestreiften hinter vorgehaltener Hand - darf um Gottes Willen nicht schiefgehen. Sonst würde nur noch Desiree Nick helfen können, den Aufstand der so Geölten und Gesalbten niederzuschmettern - mit ihrem Fernsehauftritt, drei Tage nonstop und - mit Ton!
Sonntag, 24. Februar 2013
Supermarkt macht dicke Kinder
Nur diesem logistisch einwandfreien Verhalten unserer Kleinen, die nach Aussage mancher Ärzte davon nicht dicker werden, sonder insgesamt nur schwerer, was wohl medizinisch bedeutungslos ist, ist es zuzurechnen, dass der Unterschied zwischen Discounter-Nähe und -Ferne nur mit einem Punkt auf der offensichtlich nach oben offenen BMI-Skala auf die Wampe schlägt.
Schöne adipöse Welt.
Mittwoch, 20. Februar 2013
Bad News Are Bad News
Erste noch fast harmlose Nachricht:
Da garantiert einer dieser verschlagensten Berufsgruppe in Deutschland einen Studienplatz in Medizin oder/und in Zahnmedizin. Mühelos einklagbar auf dem "Rechtswege".
Ich liebe diese Berufsgruppe.
Meldung Nr. 2:
200.000 Sinti und Roma hausieren inzwischen in unseren Städten. Ärztliche Betreuung gratis, Schulausbildung ihrer Kinder gratis. Mit Anspruch darauf. Und ab 2014 geht's direkt in Hartz IV, wo der 50jährige gerade arbeitslos Gewordene sich dann zwischen Heerscharen aus Rumänien und Bulgarien wiederfinden wird .
Meldung Nr. 3:
100.000.000 Euro sollen die Missbrauchsopfer der katholischen Kirche als Entschädigung erhalten. Von den Kirchen, will man meinen. Doch weit gefehlt, die haben sich ja schließlich entschuldigt, und ein so authentisches Vergelts-Gott muss da einfach reichen. Die Kosten dieser erzwungenen Liebesdienste aber zahlt der Steuerzahler. Also der Misshandelte selbst! Und natürlich jeder Atheist, jeder wegen solcher Missstände aus der Kirche Ausgetretene - und jeder Moslem, wenn er denn Steuern zahlt.
Und ich habe jetzt die Wahl: den Fernsehapparat erschießen oder mich. Oder mit meiner Pumpgun auf Pilgerfahrt gehen. Ziel: das Regierungsviertel in Berlin.
Oder ich wähle jetzt die Nummer, die da vor mir liegt: Telefonseelsorge! Da hockt einer der grinsenden Teufel und wird mir bestimmt die Welt erklären und die Existenz seines Gottes beweisen.
Dienstag, 19. Februar 2013
Sitzenbleiben abschaffen - wie alles, was man nicht schaffen würde
Abschaffen ist eh das Mittel der Wahl:
Erziehung im ursprünglichen Sinn, beispielsweise.
Überhaupt alles, was den Eltern, als sie Kinder waren, noch den letzten Nerv getötet hat:
Das Maul halten, wenn Erwachsene reden.
Hausaufgaben.
Mithelfen im Haushalt.
Die Schreibschrift.
Rechnen ohne App.
Überhaupt: Lesen und Schreiben.
Keinesfalls abgeschafft, sondern im Gegenteil zusätzlich eingeführt werden sollen:
Landschulaufenthalte, am besten mehrmals pro Schuljahr. Gerne auch nach China, bevor das dritte Mal Ballermann öde zu werden droht.
Geile Verfilmungen von ansonsten viel zu trockenem Unterrichtsstoff. Der Satz des Pythagoras, etwa. In der weiblichen Hauptrolle Veronika Ferres, als die Lieblingshure des griechischen Denkers. Und immer noch lieber Ben Hur, auch wenn dieser Streifen inzwischen in die Jahre gekommen ist, als trockener Frontalunterricht über »das römische Reich«. Noch besser natürlich »Spartakus« oder »die Gladiatoren«.
Gefährliche Entwicklung? Keineswegs.
Mit einer solchen Qualifikation wird man »mit Kusshand« als Leiharbeiter genommen - für ein abwechslungsreiches Berufsbild: heute noch Latrinen geputzt, morgen schon Schweinefleisch zerkleinern im Akkord.
Wahlweise aber auch Einzug ins Dschungel-Camp als Start zu einer wunderbaren TV-Karriere.
Donnerstag, 14. Februar 2013
Platz machen für die Besseren
Wenn das Schule macht, haben Kabarettisten nicht mehr viel zu lachen. Und wir dann auch nicht mehr.
Denn wie wollte man ohne Westerwelle, Rösler, Brüderle, Kauder, Pofalla, Söder, ohne die gesamte neoliberale CDU-Jungenriege und ohne die vielen anderen Pappnasen in unseren Diensten ein einstündiges politisches Kabarett aus dem Boden stampfen?
Nun, ganz so schlimm wird es nicht, denn die aktuellen Hauptakteure deutscher Comedy dürften ja schließlich bleiben. Denn, weil eher ein Kamel sich durch ein Nadelöhr schleicht als eine Frau auf Petrus´ Stuhl - zumindest außerhalb von Buchdeckeln -, betrifft diese "letzte Enzyklika" des scheidenden Papstes nur den Mann an sich, in Tateinheit mit gottesfürchtig.
Die Ulknudeln sind also auch Morgen noch da: die von der Leyen, die Kraft, die Koch-Mehrin - und nicht zu vergessen die Gottgleiche deutscher Comedy: Angela.
| Mahnung aus Rom Foto: Wolfgang Dirscherl / pixelio.de |
Mittwoch, 13. Februar 2013
Kein Placebo vom Arzt?
dort eine wirkstofffreie Zuckerpille, ein Placebo, untergejubelt zu
bekommen. Solche Pillen spielen in der Medizin fast nur in der
Forschung eine Rolle, berichtet die "Apotheken Umschau".
Ein dreifach kräftiges Helau und Alaf! Das letzte in dieser Session, versprochen.
Aber gut ist er trotzdem, der Schenkelklopfer vom Kampfblatt der Apotheker.
Fangen wir mal mit den homöopathischen Mitteln an. Bei denen darf man fest damit rechnen, dass nix Schlimmes drin ist, weil meist nix drin ist, weshalb die Homöopathie hinter vorgehaltener Hand auch die "Placebopathie" genannt wird.
Dann die vielen Tinkturen aus dem Garten Eden der Hildegard von Bingen und Konsorten. Nicht zu vergessen die inzwischen beträchtliche Anzahl von Präparaten, deren Wirkung in wissenschaftlichen Veröffentlichungen der Pharmas zusammengelogen wurde.
Zum Schluss noch die Sachen, die der Arzt unterm Ladentisch hervorzaubert - die er mit dem Nebelbomben-Etikett "IGeL-Leistungen" versehen hat. Individuelle Gesundheitsleistungen soll das bedeuten. Wirkung: mehr als zweifelhaft, dafür teuer! Und damit reines Placebo: Denn was teuer ist, muss helfen.
Also: Wer zum Hausarzt geht, muss befürchten, dass er dort oft Pillen kriegt, in denen nicht einmal Zucker drin ist.
Und das ist oft gut so. Denn in einen Körper, den sie nicht verstehen, Substanzen zu kippen, deren Wirkung sie nicht kennen, war schon den Erfindern der Homöopathie zu heikel.
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| Placebos für den kindlich-naiven Patienten Foto: BirgitH / pixelio.de |
Dienstag, 12. Februar 2013
Journalistisch begleiteter Quasi-Weltuntergang - dabei geht doch nur der Papst
Weit gefehlt.
Ist dieser Mann doch der Fels, auf dem die gesamte Kirche steht. Petrus, das Steinmonster, der Atlas, der Christophorus. Hier ist in Wirklichkeit das Firmament in Gefahr. Und unsere Journaille spürt das und quält uns mit dem, was sie am Besten kann: Schaumschlägerei. Bis der, der über Wasser und über Sahne gehen kann, sich der Schlagsahne geschlagen geben muss. Oder wie hatte einst Leonard Cohen sprechgesungen: "... and sank beneath your wisdom like a stone"
