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Mittwoch, 13. Februar 2013

Kein Placebo vom Arzt?

Wer zum Hausarzt geht, muss niemals befürchten,
dort eine wirkstofffreie Zuckerpille, ein Placebo, untergejubelt zu
bekommen. Solche Pillen spielen in der Medizin fast nur in der
Forschung eine Rolle, berichtet die "Apotheken Umschau".
Ein dreifach kräftiges Helau und Alaf! Das letzte in dieser Session, versprochen.
Aber gut ist er trotzdem, der Schenkelklopfer vom Kampfblatt der Apotheker.
Fangen wir mal mit den homöopathischen Mitteln an. Bei denen darf man fest damit rechnen, dass nix Schlimmes drin ist, weil meist nix drin ist, weshalb die Homöopathie hinter vorgehaltener Hand auch die "Placebopathie" genannt wird.
Dann die vielen Tinkturen aus dem Garten Eden der Hildegard von Bingen und Konsorten. Nicht zu vergessen die inzwischen beträchtliche Anzahl von Präparaten, deren Wirkung in wissenschaftlichen Veröffentlichungen der Pharmas zusammengelogen wurde.
Zum Schluss noch die Sachen, die der Arzt unterm Ladentisch hervorzaubert - die er mit dem Nebelbomben-Etikett "IGeL-Leistungen" versehen hat. Individuelle Gesundheitsleistungen soll das bedeuten. Wirkung: mehr als zweifelhaft, dafür teuer! Und damit reines Placebo: Denn was teuer ist, muss helfen.

Also: Wer zum Hausarzt geht, muss befürchten, dass er dort oft Pillen kriegt, in denen nicht einmal Zucker drin ist.
Und das ist oft gut so. Denn in einen Körper, den sie nicht verstehen, Substanzen zu kippen, deren Wirkung sie nicht kennen, war schon den Erfindern der Homöopathie zu heikel.

Placebos für den kindlich-naiven Patienten
Foto: BirgitH / pixelio.de

Donnerstag, 16. August 2012

Diäten machen uns weiblicher

Schlanke Frauen, wohin man auch blickt. Paradiesische Zustände wären das für jeden Mann. Nicht nur, weil das ein schöner Anblick wäre. Auch nicht nur, weil die sich für viel weniger Geld durchfüttern ließen.
Nein: Schlanke Frauen kriegen Mädchen,sind sich Wissenschaftler einig. Je dünner, desto gewisser. Und „on the long term“ gingen zwar dem Mann an sich dabei langsam seine Skatbrüder flöten, dafür aber füllte sich die Welt ringsum mit Gespielinnen – potenziellen zumindest; im doppelten Wortsinn.
So schnell könnte es kommen.
Dabei sind ja Knaben eigentlich immer in der Überzahl, weil sie Verschleißartikel sind, die gerne mal unter die Räder kommen, die auch schon mal in mörderische Geraden laufen und die sich dann aus religiösen Gründen vor Züge werfen, wenn die Angebetete sie nicht erhört hat.
Wenn aber Hungersnöte ausbrechen – und was anderes wären lebenslange Diäten? – sorgt die Evolution für einen Überschuss an Gebärfähigen, die die Reihen der Dahingerafften wieder auffüllen sollen.
Also ihr letzten Aufrechten: Haltet eure Frauen bei Wasser und Brot – und viel gesunder Luft und Liebe. Das hält sie von Äpfeln fern und uns im Garten Eden.

Mittwoch, 15. August 2012

Diät-Trick Nr.1 - dann klappts auch mit dem Nachbarn

Wer auf seine Figur achten will, sollte auf seine Freundinnen achten, behaupten jetzt Wissenschaftler. Denn, wer die falschen kennt, nimmt unweigerlich zu. Und das geht so: Sitzt dir am Tisch im Restaurant  ein lieber Mensch gegenüber, der selbst mit dem zweiten Teller Nachschlag nicht sattzukriegen ist, dann kommt dies einem direkten Angriff auf deine Hüften gleich. 
Wieso? Weil du ein Mensch bist und - speziell wenn du ein weiblicher bist, also einer mit hohem EQ - du von deinem Gegenüber geliebt werden willst. 
Und dafür bist du bereit, einiges zu tun. 
Zum Beispiel ihn zu imitieren, seine Verhaltensweisen zu spiegeln. Mirrowing heißt das in der Psychologie und ist ein universelles Verhalten, das nicht nur die Menschen in deiner Umgebung glücklich machen kann. 
Der ist wie ich, ist wohl die Message, die dahinter steht.  Und Menschen, die sind wie ich, können so verkehrt nicht sein.
Also Diät-Trick Nr.1: Wenn du abnehmen willst, umgib doch mit Hungerhaken.
Mirrowing regelt aber nicht nur die Nahrungsaufnahme.
Es regelt das ganze harmonische Miteinander:
Schlägt dich einer auf die linke Wange - dann spiegle das, so kräftig du kannst. Er wird dich dafür lieben. 
Und wenn dein Gegenüber, mit dem du das selbe Atemfeld teilst, einen fahren lässt, dann sei nicht knausrig und lass auch einen fahren - so lange er will.
Nun gut, dieses Mirrowing hat durchaus auch seine Tücken, was ich persönlich an dem hier Geschriebenen überdeutlich erkennen kann: Wer nach entbehrungsreicher Ausbildung und aufopferungsvoller Aneignung des bürgerlichen Bildungskanons sich irgendwann an der  bier- und leutseligen Attitüde seiner Stammtischbrüder und Stammtischbrüderinnen gespiegelt hat - über den Durst, sozusagen - hat nicht nur demütig gelernt, wie Tiefflug geht, sondern wie sich daraus ganz zwangsläufig die zu Recht proklamierte Lufthoheit ableiten lässt.
Also Vorsicht!: Augen auf beim Wiederkäuen.

Mittwoch, 22. Juni 2011

Affentheater rund um Stuttgart

Die ältesten Menschenaffen Eurasiens lebten in Schwaben. Forscher aus Tübingen, Helsinki, Stuttgart und München datieren einen Backenzahn auf die Zeit vor 17 Millionen Jahren. 
Und schnell stellte sich heraus: Die leben dort heute noch. Denn der Backenzahn fand sich im Besitz der Familie Kretschmann und wurde aus lieber Hand immer dem reinsten und klarsten Träger der Familiengene weitergegeben. Bis heute.
Wir können alles außer Hochdeutsch. Ein Qualitätssiegel ganz besonderer Art.  Für einen stolzen Stammbaum.
Gott schütze Baden-Württemberg.
Und Gott schütze die Grünen dort vor grünen Silberrücken 

Freitag, 10. Juni 2011

Warnung: Menschen vor Verzehr abkochen!

Jetzt ist es amtlich - zumindest so gut wie: Dieses EHEC ist einem Menschen aus dem Hintern gekrochen. Schon hat das Gesundheitsministerium - in persona Minister Bahr (das ist der, der den Hut in der EHEC-Krise aufhatte - sagt er) eine Erklärung aufsetzen lassen, die um Vorsicht beim Umgang mit Menschen bittet. Ein Gesetz soll dafür sorgen, dass wir vor einem Handschlag eine rituelle Waschung unseres Gegenübers verlangen dürfen. Oder wahlweise ein mehrminütiges Abkochen, oder zumindest ein Erhitzen auf 70 Grad. Aber Mittel der Wahl bleibe sofortiges Unterzackern
Und schnell stellt sich heraus: Diese EHEC-Epidemie war doch ein terroristischer Anschlag - aus dem Familien- und Arbeitsministerium, der hier in kürzester Zeit die Frauenquote geradezu explodieren lassen wird. Denn es ist nun mal so:
S i e bringen uns zur Weißglut, was s i e völlig kalt lässt.
Und in einer anschließenden Einschleimaktion machen s i e uns dann krank - todkrank. Und übernehmen dann das Robert-Koch-Institut.


(Ich bitte um Beteiligung an der Abstimmung rechts in meinem Blog. Danke)



Dienstag, 7. Juni 2011

Zahnlos und unverstanden

Zähneziehen entfremdet dich also deinen Mitbürgern. Auch wenn der Eingriff unter lokaler Betäubung stattfindet, mit zusätzlichen Streicheleinheiten, deiner Lieblingsmusik und der aufregenden Brustbehaarung, die über dir schwebte, wie eine Versprechen auf ein Leben danach, wie man es Westerwelle im FDP-Zahnstudio Mitte Mai gegeben hat: Er spricht seitdem Englisch und irrt – heimatlos geworden - durch die Welt, umarmt Araber, näselt mit Maoris, bis er Rotz und Wasser heult vor Sehnsucht nach Berlin.
Und Kachelmann spricht mit seinem Gebiss der Holzklasse – Mannheimer Zahnkunst deluxe - gar nicht mehr.
Übrigens: Haifischen wachsen die Zähne wieder nach. Deshalb ist Friedmann wieder im Geschäft, und die CSU hat den roten Teppich für zu Guttenberg längst wieder ausgerollt, denn das, was man ihm gezogen hatte, waren nur die Milchzähne.
Und der Grande Nation sei zur Beruhigung der Gemüter gesagt: Einem Lurch wächst wieder der Schwanz nach und jedem anderen Wesen, das zwischen Wasser und Land, oder Dusche und Bettvorleger seinen sexuellen Aktivitäten nachgeht, wie das ihr Strauss-Kahn zu tun pflegt.

Freitag, 6. Mai 2011

TV, das wahre Leben

Ich bin ein Star, lasst mich hier rein!
"Das bewusst erlebte Ich wird lediglich von unserem Gehirn erzeugt", schreibt der Mainzer Philosoph Metzinger in seinem gerade erschienenen Buch "Der Ego-Tunnel". Was der Mensch wahrnehme, sei nichts als "ein virtuelles Selbst in einer virtuellen Realität".
Mehrere Tage lief er nach Erscheinen seines Buches seiner virtuellen Rückansicht hinterher, bis er der wurde, dem er gefolgt war. ("als sei ein Avatar tatsächlich sein eigener Körper")
Seitdem er nun aber in dieser virtuellen Welt angekommen ist, weiß er, dass er sich geirrt hat: Es gibt keine virtuelle Welt. Und das, was er dafür gehalten hat, ist "in Wirklichkeit" das wahre Leben, das echte. Und wir haben die Wahl: das Fernsehen oder das Nichts. Sein oder nicht sein. Nur wer im Fernsehen ist, ist.
Alles andere ist nur eine große Prüfung, eine Aufnahmeprüfung, ein ewiges Casting.
Schauspieler wissen das und tun deshalb alles, hineinzukommen in dieses eigentliche Leben. Und lauern deshalb den Fernsehschaffenden, die sich intern Schöpfer nennen, an den unmöglichsten Stellen auf: 
  • Zum Beispiel im Zoo, als Tierpfleger, Tierpflegerinnen oder Tierärztinnen und spielen dort jedes exotische Vieh an die Wand, bis sie drin sind. 
  • Oder auf den unterschiedlichsten Demonstrationen, wo sie Steine werfen, bis man sie reinlässt.
  • Der Königsweg des Schauspielers aber ist, einen Politiker zu mimen: Denn bald winkt die Einladung in eine Talkshow, der Eintritt ins wahre Leben.  
  • Oder sie lernen, ihre Sexpartnerinnen am Geruch ihres Mittelstrahlurins zu erkennen und beweisen das dann der schönen Michelle Hunziker, 
  • die selbst irgendwann einmal im Bett eines Softrockers, der schon drin war, "geboren" wurde.
An alle anderen aber, die nicht stattfinden: Grüßt Gott ganz lieb von mir! - denn der - so wenig telegen, wie der ist - findet wohl auch nie statt und braucht deshalb jede nette Ansprache. 
 . 

Dienstag, 12. April 2011

viel Platz für Angst - auch für Platzangst

Konservative haben ein größeres Angstzentrum im Hirn.
Doch was nützt´s? Platz für eine solide Atomenergie-Angst ist dort trotzdem nicht. Auch nicht die Angst, dass wir alles verfrüh-stücken – bis uns die Ranzen spannen, schon morgens ab sieben - und wir den Kindeskindern nur noch verbrannte Erde hinter-lassen könnten. Nun gut, auch das Sparbuch - und das nicht zu knapp! Doch dass wir Deutschen aussterben, diese Angst hat Platz in diesen Groß-Angst-Räumen der Konservativen, und dass das Licht ausgehen könnte ohne „Atom“, was immer das auch sein mag. Weniger aber, dass ihnen Gott am Ende doch ein Nadelöhr hinhalten könnte, durch das sie ihre Pfeffersäcke zwängen müssten, um der irdischen Freuden auch in einem jenseitigen Himmel teilhaftig werden zu können.
Selig die Armen im Geiste, denn ihnen gehört der Tag – angstfrei! Weil sie in ihrem Angstzentrum keinen Platz haben für Zwangsneurosen, die ihnen befehlen würden, an diesen Tag weitere Räume anzubauen für ungebetene und ungeliebte Gäste: Zukunft und Vergangenheit.

Dienstag, 18. Januar 2011

Wo ist Nicole Kidman?

Nicole Kidman: Erst ein Arsch-Double, dann eine, die ihre Titten für sie in die Kamera hält, der Rest ist synchronisiert. Und jetzt musste ein Schwangerschafts-Double ran - und schwups ist sie zum zweiten Mal Mama - ganz ohne Schwangerschaftsstreifen. Ganz ohne Abstillen. Ein Mutter-Double soll nun Kindermädchen spielen, bis das Kind aus dem Gröbsten raus ist.
Für Interviews habe die Diva schon lange ein Antwort-Double, sagt man, ja selbst bei Preisverleihungen lasse sie sich schon lange von einem 15 Jahre jüngeren Komplett-Double vertreten.
Überhaupt, munkeln gute Freunde, seit 1989 haben sie Nicole persönlich weder gesehen noch gehört. Und ihr Ex-Ex-Ehemann höhnt, dass er der letzte ist, der mit dieser Frau wirklich verheiratet war.
Seine Nachfolger aber mit Kopien.
Wahrscheinlich liegt sie seitdem auf Eis und lässt sich nur alle neun Monate kurz auftauen, um sich eine Eizelle entnehmen zu lassen. Sagt ihr Ex-Ex. Und in 50 Jahren will sie dann bereit sein für den Film, in dem sie die Tochter ihrer Erstgeborenen spielen wird: "Die Highlanderin" soll der heißen - und nie mehr altern wird sie dann in dieser Rolle. Wenn sie nicht den Kopf verliert.

Mittwoch, 5. Januar 2011

Knackiger neben Knackern!

Facelifting ohne Nadel und Faden, gibt es das wirklich? Darauf ein klares "aber hallo!" Die Neuigkeit kommt aus Jena, wo das Noowumm heißt, aber genauso viel Forscherschweiß tropfen lässt - und Forschungsgelder fließen.
Wer jünger wirken will, heißt es dort nach langen Forschungsreihen, sollte sich mit alten Menschen umgeben!
Kaum hat 2011 begonnen und schon wieder der 1.4.? Nö. Das ist ernst gemeint, ist zu befürchten.
Und Hand aufs Herz: Gibt es eine 60jährige, die knackiger aussieht als Heesters Simone? Oder Madonna neben ihrem Rolls-Royce aus dem Jahre 1910?
Unter den Blinden ist nun mal der Einäugige König. Wie Merkel neben Westerwelle.
Berlusconi versucht seit Jahren mit diesem System an Weisheit zu gewinnen, doch muss er dabei in Altersbereiche seiner Entourage vordringen, wo auch der italienische Staatsanwalt an sich (schon) seine Finger drauf und drin hat - und viele Richter jenseits der 52.
Alte Bärte also, mit denen sich die Sachsenforscher hier schmücken? Und darunter von der Silvesterfeier übrig gebliebene pickelgesichtige Luftschlangen?
Egal wie!
Und ob sie uns Papa,  mein kleiner Sklerotiker oder Grufti nennen. Hauptsache ist doch, dass sie dabei nicht aus dem Rhythmus kommen.

Donnerstag, 23. Dezember 2010

Frohe Weihnacht allen Bloggern und FacebooklerInnen!

Na, gehört Ihr auch einer Junkie-Familie an, die nicht eher locker lässt, bis endlich allen ein Rauschgiftcocktail aus Serotonin, Dopamin, Endorphin und Oxytocin  aus sämtlichen Körperöffnungen raucht, wie Weihrauch. Bis Testosteron und Cortisol die Flucht ergreifen und mit ihnen Aggression und Stress?
Nein? Dann mal schnell Liederbücher raus und die Blockflöten. Der Rest kommt von selbst, sagen Wissenschaftler.
Weil Singen befreit, selbst Falschsingen. Ein mancher von uns kann schon ein Lied davon singen: Harmonie pur - noch bevor der "Knabe mit lockigem Haar" uns über die Lippen kommt. Und vorprogrammierte Langeweile, weil, wer ein fröhlich Lied auf den Lippen hat, sich nicht streiten kann, und wer, wenn er nicht singt, aber den Mund voll hat mit Weihnachtsgans, Knödel und Rotkraut, sich genauso wenig streiten kann, weil man mit vollem Mund nicht spricht! Zumindest nicht in katholischen Familien.
Und besonders streitlustige Familien, die schon beim ersten Klingeln übereinander herzufallen gewohnt sind, sollten dieses Jahr unbedingt einmal nach "der Herbergssuche" als Vorlag verfahren. Dann wäre folgendes im Wechselgesang zu singen:
Wer klopfet an?
"O zwei gar arme Leut!"
Was wollt ihr dann?
"O gebt uns Herberg heut!
O, durch Gottes Lieb' wir bitten,
Öffnet uns doch eure Hütten!".....
Und von Anfang an wird Rauschgift die blank liegenden Nerven beruhigen. Garantiert!
Frohe Weihnacht allen FacebooklerInnen!
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