Posts mit dem Label Satire werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Satire werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 29. Oktober 2018

Zerrissene SPD vom Wähler zerrupft

Nun ist auch noch die Hessenwahl für die SPD verloren, und trotzdem verbarrikadieren sich die Altvordern der Partei trotzig hinter dem Satz: The games must go on – in Berlin! Wie einst in München, die Älteren werden sich erinnern. Schon immer reichte bei Verantwortlichen die Phantasie nicht aus, um das offensichtlich Gebotene klar zu erkennen:

Nein, nicht dass, weil eine Große Koalition grundsätzlich den Juniorpartner frisst, die Sozialdemokraten das Weite suchen sollten.

Auch nicht, weil die SPD-Handschrift nicht mehr wiederzuerkennen ist, wenn die mit dem C im Parteinamen erst mal mit dickem Filzstift nachgebessert, will meinen, die inhaltschwersten Passagen geschwärzt haben.

Denn in Wirklichkeit liegt das Problem ganz woanders. Nein, nicht bei diesem Mann im Bild oben mit dem verwirrten Blick. Obwohl mich dessen Einstellung zur Dieselhardwarenachrüstung schon mal brennend interessieren würde.

Auch nicht bei diesem angestaubten depressiven Hydrozephalus (li. i. Bild).

Das eigentliche Problem, weswegen die SPD inzwischen vor sich selbst das Weite suchen sollte, ist die deutlich zur Schau gestellte Zerrissenheit der gesamten Partei in Sachen

Fr

eih

eit,

Ger

ech

tigk

eit

und

Sol

idar

ität.

 

Wähler spüren so was. Und treten nach.

 

Dienstag, 25. September 2018

Kanzlerabenddämmerung oder Kanzlermorgendämmerung

Inzwischen sieht es wirklich verdammt nach Kanzlerdämmerung aus. 
Wie damals bei Kohl!
Auch gegen ihn hat sich zum Schluss eine parteiinterne Front im CDU-Kanzlerwählverein gebildet, die seinen Kopf rollen sehen wollte. Geißler, Späht, Biedenkopf ...
Und dann sein Abgang.
Doch halt!
Diese Kohl‘sche Götterdämmerung fand nicht 1998 statt, sondern 1989. Nein, kein Zahlendreher war das. Es waren weitere zwei Legislaturen unter seiner Führung – inklusive einer Wiedervereinigung und einer europäischen Einigung, die (fast) kaputt gemacht zu haben, sich nicht er, sondern seine Nachfolger im Amt ans Revere heften müssen.  
Welches Potential an Entsetzen oder Hoffnung steckt in diesem Teil der Geschichte als Vorlage für Merkels Kanzlerdämmerung?
Dass sich Geschichte nicht wiederholt, ist zwar nur ein frommer Wunsch von Menschen, die immer nur an das zunehmend (!) Gute in ihren Mitbürgern glauben, doch in diesem Fall spricht ein wesentliches Detail zusätzlich für diese These: 
Kohl war ein Mann! Weshalb er im Gegensatz zu Merkel eine Prostata besaß. Eine kranke, zudem, und deshalb eine irrsinnig schmerzende. 
Ein Mann mit solchen überwältigenden Schmerzen hat genau eine Option:
jammern. Jammern, was das Zeug hält, bis es in diesem innerlichen Aufschrei gipfelt: 
„Vater, wenn es möglich ist, lass‘ diesen Kelch an mir vorübergehen!“
Aus diesem Satz aber erwächst einem Mann Heroismus – zunächst – denn Mann weiß, dass es nicht möglich ist, dieses Vorübergehen des Kelches. Gepaart mit Gottvertrauen wird dieser Heroismus jetzt schnell zur gefühlt omnipotenten Gottesebenbildlichkeit und führt nach einem kurzen todessehnsüchtigen Augenniederschlagen direkt zur Auferstehung – als Gott. Gottesmorgendämmerung!
Merkel fehlt diese Prostata, Gott sei Dank. 
Und noch eines: 2018 - 2081. Ein solcher Zahlendreher wäre diesmal völlig unglaubwürdig und deshalb ausgeschlossen. Obwohl!? 120 ist für ne Frau doch längst kein völlig illusorisches Alter mehr. Lasst uns deshalb auf die Prostata setzen! Auf die fehlende.

Montag, 24. September 2018

Maaßen-Affäre: Gefallsucht kommt vor dem Fall!?

Der Maaßen-Fall beweist: Die Politiker hören doch auf uns und entscheiden nach unseren Wünschen. 
Stopp! Das hier ist seriöse Satire; Witze deshalb verpönt.
Denn wenn unsere Politiker wirklich an Gefallsucht leiden würden, 
  • hätten sie beispielsweise die Agenda 2010 erst gar nicht beschlossen, aber spätestens nach den wütenden Protesten auf der Straße wieder zurückgenommen, 
  • hätten unseren Aufschrei nicht untätig verhallen lassen, als eine Koalition von zwei Parteien, die vorher 1 Prozent bzw. 2 Prozent Mehrwertsteuer-Erhöhung geplant hatten, sich dann zu 3 Prozent Erhöhung verständigt hat. 
  • Hätten unser deutliches Murren über diesen „Mindestlohn“ von 8,50 €, der deshalb keiner ist, mit einer Erhöhung auf mindesten 12 € gekontert. 
  • Hätten uns für unsere Dieselfahrzeuge gegen die Autoindustrie Hardware-Ergänzungen erstritten.
  • Hätten den von uns nicht geliebten Bundespräsidenten Wulff wieder aus dem Spiel genommen, noch bevor er von der Pressemeute zerrissen werden konnte. 
  • Hätten den Herrn „von und zu“ rechtzeitig auf seine Burg zurückgeschickt, noch bevor der dann seinen Rücktritt als eine Art Gotteslästerung hat selbst zelebrieren können.
Dieser „von und zu“ wurde dann schnell als Berater in EU-Diensten eingesetzt. 
Wegloben wird ein solcher Vorgang genannt. Eine mächtige Waffe ist das – in Politik, Behörden, Konzernen und vielen anderen Organisationen, die eben nicht nach den Regeln „menschlicher Anständigkeit“ organisiert sind. 
Wegloben ist grundsätzlich mit einer Gehaltserhöhung verbunden und in der Regel mit einer (meist zusätzlich geschaffenen) hohen Position – ohne Macht.
Dieses Instrument „Wegloben“ jetzt dem Gefühl für „menschliche Anständigkeit“ von nicht Organisationen angehörigen Einzelpersonen (dem kleinen Mann auf der Straße) zu opfern, wäre wirklich ein klassischer Kunstfehler unserer politischen Klasse.
Aber keine Angst, darum ging und geht es nicht. Die Causa Maaßen gibt es nicht! Da versuchen stattdessen drei Wahlverlierer krampfhaft, das Abrutschen auf einer immer steiler werdenden schiefen Ebene zu verhindern oder zumindest einzubremsen. 
Das machen Politiker mit den Werkzeugen Strategie, Taktik und Machterhalt. Wegloben plötzlich unmoralisch zu finden, gehört dabei zu einem Vorgang im Bereich Taktik, an dessen Ende die SPD und Merkel Seehofer fallen sehen wollen, Seehofer Merkel fallen sehen und die SPD ihre stolze Reihe davongejagter Parteivorsitzender erweitern will.
Die längst weidwund geschossenen Protagonisten verlieren mit diesen Schamützeln dabei zwei deutlich wichtigere politische Instrumente aus dem Auge: 
  • den Wählerwillen, der da hieß: Schwarz-Kohlrabenschwarz-Blassrot, nein danke! 
  • und den Willen, der aktuell aus unzähligen Umfragen abzulesen ist.
Beide Willen kumulieren zum selben Ergebnis: Die Flüchtlingskrise ist eine wirkliche Krise, die deshalb beendet werden muss, mit allen Mitteln, weil sie das Potential hat, auf die anderen Problemfälle dieser Republik überzugreifen, weil 1 Million + Flüchtlinge 1 Million + Menschen sind, die wohnen wollen, die ärztliche Betreuung brauchen, die Arbeitsplätze beanspruchen, die endlich sind, auch in Zeiten von Hochkonjunktur, die soziale Hilfe brauchen, die Schulen brauchen, die Lehrer brauchen, die Richter brauchen! 
Was alles viel, viel Geld kosten wird, das auch ein angeblich so reiches Land wie Deutschland nicht aufbringen kann, ohne es gleichzeitig an anderen Stellen wegzunehmen.



Sonntag, 1. Juli 2018

Warum wir bei Vollmond nicht schlafen können: Prof Heckl, Deutsches Museum, klärt auf

Jetzt ist es raus, und es ist gleichzeitig der ultimative Beweis dafür, dass ein Stammtisch, wie der Sonntags-Stammtisch im BR, Menschen kognitiv weiterbringt:

Bei Vollmond schlafen wir schlechter, weil uns dieser Vollmond - evolutionär - zur Eiablage zwingt! So Prof. Heckl, der Direktor des Deutschen Museums.

Kürbiskerne, die uns helfen sollen, weniger müssen zu müssen, müssen deshalb versagen. Denn der Drang zum Klo ist "größer", ist von massiverem Aggregatzustand, ist (evolutionär) zwingender.

Was hilft?

Demut. Demut vor dieser wunderbaren Schöpfung um uns herum, die uns bei den wichtigen Entscheidungen nicht alleine lässt – und gehorsamer Vollzug.

Und schauen sie sich ihr Geschäft danach wohlwollend an, denn Schöpfung beginnt schon im ganz Kleinen.

 

Dienstag, 26. Juni 2018

51 Cent mehr: Mindestlohn bleibt Hungerlohn

Die SPD wird feiert sich: Denn der Mindestlohn wächst um etwa 5 Prozent, sprich 51 Cent.

Welch ein Erfolgsmodell dieser Mindestlohn doch ist.

Zweifellos! Aber, bitte! Nicht für die SPD

Zumindest nicht für jene SPDler, die es noch ehrlich mit ihrer Kernwählerschaft meinen. Schon gar nicht für die Linken. Nein diesen Mindestlohn feiern (klammheimlich) die Neoliberalen dieses Landes. Zum Beispiel die von-Dohnanyi-Fraktion der SPD. Denn ein Mindestlohn, der seinen Bezieher dazu berechtigt – und dazu verdammt – diesen via Hartz IV aufzustocken, ist in Wirklichkeit ein Hungerlohn.

Und bleibt solange ein Hungerlohn, solange die jährllichen Anpassungen sich an die durchschnittlichen Lohnsteigerungen halten, die ja zum Großteil dazu da sind, Inflation und Preissteigerungen auszugleichen.

Deshalb wird heute Champus fließen – und zwar dort, wo Champus nun mal fließt: Bei denen da oben. Denn für die ist dieser gesetzlich festgelegte Hungerlohn ein Garant für ihre munter weitersprudelnden Gewinne. Und dient ihnen auch als Messlatte für jene Löhne, die sie für Migranten ausloben werden, die nach deren Selbstverständnis deutlich unter diesem Mindest-Hungerlohn liegen müssen. Natürlich vordergründig aus reiner Solidarität für den besser ausgebildeten biodeutschen Arbeitnehmern, die einfach den besseren Mindestlohn verdient haben – und hintergründig aus dem Empfinden für Gerechtigkeit heraus, was, wie wir alle ahnen, geradezu der Markenkern von denen da oben ist.

 

SPD steht in Nibelungentreue fest zur Kanzlerin

Was ist ein Tyrann? Ein Tyrann ist der Inhaber der Tyrannis. Deren Merkmal ist die unumschränkte Alleinherrschaft eines Machthabers über ein Staatsgebilde. An die Macht gekommen ist der Tyrann nicht durch eine herkömmliche Legitimation, sondern durch die gewaltsame Entmachtung eines Vorgängers, die in manchen Fällen durch eine Volksversammlung gebilligt wurde.

Was ist Nibelungentreue? Es ist die Treue der Nibelungen zu ihrem König – bis in den Tod. Mit Mann und Maus. Wider besseres Wissen. Wie im Nibelungenlied beschrieben und besungen. Aber Achtung: vermintes Gelände! Dieser Begriff gilt unter (Links-)Intellektuellen als rechtes Gedankengut.

Wenn nun in Nibelungentreue fest die Getreuen ihren Tyrannen an der Macht halten – gegen alle demokratisch legitimierten Kräfte – bliebe dann nur noch Tyrannenmord? In Film und Belletristik wäre die Antwort klar. Im nicht fiktiven, mehrheitlich von gekrönten Häuptern regierten Europa wäre die Antwort – genauso klar – die gegensätzliche.

Wie aber wird sich die CDU entscheiden?

Zu befürchten ist, dass sie sich typisch deutsch entscheiden wird.

Immerhin ginge dann mit der CDU endlich auch der Tyrann unter! Oder etwa nicht?

Nein! und nochmals Nein! Um unseren Tyrannen werden sich die wahren Nibelungentreuen sammeln – wie ein Mann – will meinen: wie eine Frau: die SPD – zusammen mit den Grünen. Denn ohne unseren Tyrannen – sagen sie – wäre Deutschland, wäre Europa verloren.

Armes Deutschland. Aber vor allem: armes Europa.

 

Dienstag, 19. Juni 2018

Armer Seehofer! Merkel macht aus dir schon wieder einen Bettvorleger

Löwe an selbstgewählter Kandare
Die lange und unrühmliche Geschichte der bayerischen Maulhelden hat im Rest unseres Landes schon manches Schlafzimmer mit ner Menge Bettvorleger versorgt und in Bayern den Blick darauf freigegeben, dass sich aus dem Fell jedes Bayerischen Löwen, schneller als man "Wahlchancen nicht gefährden" aussprechen kann, ein begossener Pudel herausschält.

Und Merkel, die letzte Überlebende der Jacob Sisters, kennt sich nicht nur aus mit Pudeln, sie liebt sie auch – und sammelt sie deshalb. Um sie fest an die Leine nehmen zu können.

Am Mittwoch/Donnerstag hatte Seehofer noch den Bayerischen Löwen gemimt. Mit der Vertagung auf Montag hat er kleinlaut schon mal begonnen, an diesem Wochenende die Knöpfe seines Fells in weiser Voraussicht vom Hals bis zum Nabel aufzuknöpfen. Heute am Montag nun, mit der neuerlichen Vertagung seines Löwengebrülls auf den 1. Juli, ist er inzwischen gänzlich aus seinem Fell herausgestiegen und Merkels neuer Pudel geworden. Merkt davon aber nichts.

Und glaubt stattdessen, wie das wohl alle Pudel tun, dass er es ist, der Merkel an der Leine führt. Wie falsch: Diese Merkel hat den Seehofer längst an die Kandare genommen und behauptet, ohne dabei rot zu werden, dass diese doch so strittige 63. Regel in Wirklichkeit auf ihrem Mist gewachsen sei, lange schon – und keineswegs auf Seehofers Mist. Und dass es trotzdem nach dem 1.7. keinen Automatismus für die Rückweisung an der Grenze geben wird. (So geht Frauenpolitik: nicht männliches Hü-oder-hott, sondern Hü-und-hott – á la Merkel). (Oder, wer es literarischer mag: Ein Mann, ein Wort – eine Frau, Wörterbuch).

Und nach der Vertröstung auf den 1.7. wird sie auf die 6-monatige EU-Ratspräsidentschaft von Sebastian Kurz weitervertrösten, weil mit diesem Flüchtlingspolitik so viel einfacher werden würde. Wer's glaubt. Merkel kann's egal sein, denn in 6 Monaten wird das alles wieder längst vergessen sein – von uns, von den Journalisten, von den schwarzen Eierlosen um Merkel. Vergessen und vergeben. Denn dann ist Weihnachten, das Fest der Liebe, das Gedenken an die Herbergssuche der anderen unbefleckt Empfangenen und ihrem gehörnten Ehemann.

Nur die dann auf 32 % geschrumpften CSU-Bayern werden ihre Wunden lecken und von alten stolzen Zeiten träumen und von diesem einen Tag in den Iden des Juni, wo es wirklich möglich schien, dieses Land in eine glücklichere Zukunft zu führen – befreit von Merkel.

Schlecht gebrüllt, Löwe!

 

Montag, 26. März 2018

Puigdemont gefasst – Ist Deutschland also doch ein Rechtsstaat?

Wir sind sie also doch noch: die Musterschüler Europas, aber weil uns Deutschen das nicht genügen kann, beanspruchen wir auch gleich noch die Lehrmeister der EU zu sein. Und erinnern uns immer dann, wenn es wirklich drauf ankommt, rechtzeitig daran, dass wir Law-and-Order-, dass wir Kontroll-Freaks sind.

Sonntag, 4. März 2018

Gepampert oder gewindelt? Männer gönnen Frauen 50 Prozent der Macht!?

Jetzt, etwa 9:33 Uhr am 4.3.2018, wo feststeht, dass uns die Einzige, die das laut unserer Journaille kann, weiterregiert, reiben sich die Männer im Lande zwar langsam aber dafür besonders verwundert die Augen: 50 Prozent der Regierungssitze plus Chefsessel gehen an Frauen.

Donnerlottchen! Welch ein Erfolg.

Dafür, dass sich Frauen – bis die Kinder aus dem Haus sind – nicht für Politik interessieren, dafür, dass sie Männer in gemischter Runde, solange böse angiften, bis die alles einziehen, was sie als Mann auszeichnet – genau, den analytischen Verstand – und das launige (!) Gespräch von Politik auf Kinderkacke, Beauty und Lifebalance umlenken, ist das ein Über-den-Tisch-ziehen des anderen Geschlechts par excellence.

Und so gewohnt hinterhältig.

Doch von wem? Frauen, die sich in erster Näherung wirklich nicht für Politik interessieren – es sei denn, man wertet die permanente Einmischung in die Arbeit der (Fußball)Trainer vom Spielfeldrand aus als politisches Statement – kriegen es alleine nicht hin, auf der Regierungsbank aufzuschlagen. Sie müssen dafür von der Gegenseite gepampert werden, was das Zeug hält. Anders lässt sich nicht erklären, warum etwa 75 Prozent der Parteimitglieder, nämlich die Männer, der 25-Prozent-Minderheit ziemlich genau 50 Prozent der Vorstandsposten zubilligt.

Wer aber dermaßen pampert, wird die Pampers im Geiste mitdenken, weil er gar nicht anders kann. Und erwachsene Frauen in Pampers zu stecken, entspringt wohl dem freud'schen Wunsch, nicht nur die geheime Pädophilie ungestraft ausleben zu können, sondern auch durch solches väterlich-gönnerhafte An-die-Hand-nehmen, durch solches Infantilisieren, sein Gegenüber klein zu halten. Gefügig zu machen.

Nach dem Motto: teile und herrsche.

Welche Seite dabei abkackt (um mit diesem Begriff einigermaßen im Thema zu bleiben), steht aber keineswegs fest. Auch nicht, wer zum Schluss die Windeln anhat.

Bei der von ihren schwarzen Männern einst gepamperten Merkel, ging das für die Männer mehr als schlecht aus. Es wurde zum klassischen Rohrkrepierer, die die in einem Schnellkurs zur Demokratin umgeschulte ostdeutsche Physikerin schnell in eine Reihe von Windelkrepierern ihrer kleinen Hosenscheißer um sie herum energetisch umzuwandeln wusste.

Aber immer noch denken offensichtlich die schwarzen Männer um sie herum, sie hätten die Hosen an. Irrtum, Jungs! Diese zeitlosen kurzen Beinkleider, die um euer Gemächt spielen, sind in Wirklichkeit Pampers.

Hand aufs Herz! Wer von uns neutralen Betrachtern würde diese Pampers nicht sehen, wenn Kauder oder dieses Elefantenbaby, na Sie wissen schon, das Riesenbaby, das alles macht, was Mutti will – von Umweltamt über Wahlkampfzentrale bis Kanzleramt – sich aufrappeln und ihren Schnuller ziehen, um die Verlautbarungen ihrer Mutti dem Volke in geradezu altmaierischer Weise zu verkauderwelschen.

Wer von uns würde das feine Müffeln nicht wahrnehmen, das als das einzig Wahre ihren wortgewaltigen Auftritten entströmt?

Doch zurück zur Verweiblichung der Regierungsbank. Wird den Männern hierzulande auch dieses jetzt flächendeckende neuerliche Pampern der Frauen bald schon um die Ohren fliegen wie ein randvoll gefüllter Biomassetank?

Jede Wette!

Der achtsilbige Doppelnamen-Androgyn aus dem Saarland ist schon in Stellung gebracht, die Zündschnur längst gezündet ...

Gott schütze dieses Land – und seine Hosenscheißer!

 

Donnerstag, 22. Februar 2018

Stickoxide - nicht wie die Richter entscheiden, sondern was ist die Frage

Wie werden wohl die Richter, die heute mit ihrem Richtspruch noch gekniffen haben, am Dienstag entscheiden? Für oder gegen Fahrverbote - verordnet von Bürgermeistern unserer Städte? Werden sie wie die beiden Vorinstanzen entscheiden? Oder mal wieder wie üblich kreuz und quer: Ja, nein, ja? Jedem naturwissenschaftlich geschulten Mitbürger rollen sich da schon die Fußnägel auf. Man stelle sich nur Folgendes vor: 5 Mathematiker treffen sich, um zu entscheiden, ob 2 plus 2 wirklich 4 ergibt. Und diese fünf Mathematiker würden sich auf ein (wenigstens mehrheitliches (!)) Ja festlegen. Was Tante Klärchen aus dem Odenwald, die geklagt hat, dann so erbost, dass sie die nächste Mathematiker-Klicke auf den Plan ruft, die ihr dann endlich insofern Recht geben, als sie zu dem Ergebnis kommen, dass 2 plus 2 nicht 4 ergibt, zumindest nicht zwangsläufig und schon gar nicht ohne die Kindheit der Zweien intensivst gewürdigt zu haben.

Und trotzdem – oder gerade deshalb – ist das Wie schon fast belanglos. Das Was wäre stattdessen mal einen richterlichen Gedanken wert. Und das Was in diesem Zusammenhang wäre doch, zuallererst festzustellen, wo diese Stickoxide herkommen und bei welchen Vorgängen sie entstanden sind. Dann würden die Richter schnell feststellen: Der Verkehrssektor ist es. – Aber keineswegs alleine der. Da gibt es die Energiewirtschaft, die Gewerbebetriebe, die Haushalte, die Landwirtschaft ...

Und alle, oh Wunder, stoßen NOx nicht nur aus Dollerei aus – und um damit Geld zu verdienen, sondern weil sie damit die vielfältigen Nachfragen moderner Menschen bedienen wollen.

Jetzt die Frage an die Richter: Bevor Sie entscheiden, ob ein Stadtrat so einfach Fahrverbote aussprechen darf, um damit NOx-Konzentrationen in der Luft seiner Stadt zu reduzieren, oder ob der Ansatz ein breiterer werden muss. Denn weil solche Fahrverbote nur die Gruppe der Auto fahrenden Menschen betreffen wird, ist das Gebot der Gleichbehandlung dann verletzt, wenn man die anderen Verursacher der NOx-Emissionen zu deren Minimierung nicht heranziehen würde. Wo doch Energiewirtschaft, Haushalte und Landwirtschaft zusammen einen ähnlich hohen NOx-Ausstoß produzieren wie der Straßenverkehr.

Mit Energiewirtschaft (Strom), Haushalten (Wohnen und Heizung) und Landwirtschaft (Nahrungsmittel) würde man in diesem Land alle gleichermaßen treffen, was dem Gebot der Gleichbehandlung wohl deutlich mehr Rechnung tragen würde. Zumindest kann der Richter letzte Weisheit nicht sein, dass nur der allein die Zeche zahlen muss, der die höchste Zeche produziert hat. Und das auch nur, wenn "Diesel" auf seiner Rechnung steht.

Was also würden Richter entscheiden, wenn sie sich nicht auf das Wie verlegt hätten?

Wir werden es wohl nie erfahren, stattdessen in den nächsten Wintern fröstelnd an kalten und zugigen Haltestellen und Bahnsteigen stehen, um am Abend, durchgefroren und innerlich erkaltet, verzweifelt die Heizungen aufzudrehen, die betäubten Sinne mit mehr und lauterer Musik zu wecken versuchen und mit einem Liter Milch mehr als üblich gegen diese neu Abendmaroditis anzutrinken.

Und alles ist gut. Nur – dieses nervöse Piepen des NOx-Melders unter der Decke bleibt.

 

Freitag, 9. Februar 2018

Inwiefern sich SPD und BILD gleichen wie ein Arsch dem andern

Das Fazit der hier aufgeführten Gemeinsamkeiten gleich vorweg: Warum, um Himmels Willen, gibt es immer noch Leute, die die BILD oder/und die SPD "kaufen"? – und noch unbegreiflicher: warum die den Beiden immer noch das abkaufen, was die sagen, tun und schreiben?

Hier die durchaus unvollständige Liste:

  • "Wer mit der BILD im Aufzug nach oben fährt, fährt mit ihr auch wieder nach unten." "Wer mit der SPD im Aufzug nach oben fährt, fährt mit ihr auch wieder nach unten."
  • BILD und SPD befinden sich, was Wählerstimmen und Auflagestärke angeht, nicht mit dem Fahrstuhl auf dem Weg nach unten, sondern vielmehr schon im freien Fall.
  • Eine Grund-Anständigkeit gehört weder bei der BILD noch bei der SPD zum Markenkern.
  • Hauptschlagrichtung der Beiden ist "unter die Gürtellinie".
  • Beide setzen auf die Farbe Rot.
  • Beide Institutionen verlieren gerade mal nach wenigen Monaten ihre Führungskraft, will meinen, sie waren gerade wieder erfolgreich darin, ihren Chef in kürzester Zeit wieder rausgeekelt zu haben.
  • Beide, BILD wie SPD, machen den kleinen Mann, den Facharbeiter und Arbeiter, glauben, dass sie für ihn da sind.
  • Beide wollen nicht für ihren Kunden, sondern von ihrem Kunden das Beste: sein Geld oder/ und seine Wahlstimme – im Tausch gegen ihr maximal Bestes: wuchtige Schlagzeilen – Inhalt: künstlich aufgeheizte Luft.
  • Wichtige Abteilung der Kerngeschäfte von SPD und BILD laufen unter der Rubrik "Dementis & Richtigstellungen" mit der Überschrift: Warum das Label "Geschwätz von gestern" die wahre Diffamierung unserer vermeintlichen Diffamierungen ist.
  • Beide Institutionen sind völlig überflüssig.
Doch weil sich verträgt und gegenseitig stützt und unterstützt, was zusammengehört, war jetzt auch ihr Joint Venture "Schulz muss weg!" endlich (!) erfolgreich.

Und unsere ewige Führerin sitzt wieder einmal am Fluss und sieht tief befriedigt lächelnd die Leichen ihrer Feinde vorbeitreiben.

 

Abbildung: Berthold Bronisz / pixelio.de

 

 

Montag, 11. Dezember 2017

Neoliberaler Unsinn: Fuest fußt auf Sinn

"Wer lieber nach Mallorca fährt als sich eine Eigentumswohnung zu kaufen, darf sich nicht wundern, wenn es mit der Rente nicht hinhaut ..." oder so ähnlich tönte es jetzt bei "Peter Hahne", als es um das Thema "Reiches Land und arme Leute – Mittelschicht in Not?" ging.

Es gibt Leute, die argumentieren nicht nur so, die sehen auch noch aus wie ein Ar...l... .

Und seit er das erste Mal in einer Talkshow aufgetaucht ist, wünscht man sich seinen Vorgänger im Amt als Präsident des ifo Instituts zurück: Prof. Dr. Sinn. Und der gehörte schon zu den neoliberalen Steinbeißern. Aber sein Nachfolger stellt den Sinn allemal locker in den Schatten. Fuest heißt der Kerl. Seines Zeiches Prof. Dr. Dr. h.c..

Noch' n Gedicht von dieser neoliberalen akademischen Leuchte aus derselben Sendung: "Zukunftsängste, die wir heute sehen, haben viel damit zu tun, dass es den Menschen heute so gut geht wie nie!"

Da hilft, um deutlicher zu werden, jetzt nur noch, Joschka Fischer zu zitieren: "Mit Verlaub, Herr Präsident, Sie sind ein Arschloch!"

Aber machen Sie sich doch selbst ein Bild. Hier geht es zur entsprechenden ZDF-Sendung:

 

Freitag, 8. Dezember 2017

Vorstandswahlen: dämliche SPD!

Nicht nur die Jusos finden es dämlich, dass die SPD-Vorderen jetzt doch Gespräche mit der CDU führen werden. Wohl weil sie es einfach für dämlich halten zu glauben, dass die CDU-Vorderen, nur um an der Macht zu bleiben, reine SPD-Forderungen akzeptieren würden. So machtgeil sind die denn doch nicht, und selbst die machtgeile Merkel wird die schwarzen Männer und Frauen um sie herum darauf nicht einschwören können.

Wenn aber die SPD auf ihrem Weg der Erneuerung, der ja ein Weg der Sich-selbst-Wiederfindung sein soll, ihre Forderungen von den CDU-Funktionären wieder bis zur Unkenntlichkeit zerfasert kriegen, und dann trotzdem mit ihnen koalieren, wäre der Verrat an sich selbst mal wieder perfekt. Wirklich wahrlich dämlich, solche Gespräche zu führen, – denn petz' einem Stier mal ins Horn! – bevor er dich mit einem einzigen kurzen Seufzer eingeatmet hat.

Noch dämlicher allerdings ist die SPD in einer ganz anderen Sache – und da kann man die Jusos diesmal nicht ausklammern: in Sachen Gerechtigkeit, nämlich.

Man stelle sich nur einmal vor, der schwäbische Landesverband – mit seinem vielleicht 10 Prozent-Anteil an den Mitgliedern der SPD – erhielte die Hälfte der Vorstandsposten. Ungerecht wäre das, und der Aufruhr vorprogrammiert. (Man führe sich nur vor Augen, wie Berlin jetzt auf die Migrations-Schwaben reagiert hat, die dort ungeniert bei den Sahnestückchen zugreifen).

Selbst wenn der größte Landesverband von Nordrhein-Westfalen 50 Prozent der lukrativsten Posten in der Partei ergattern könnte, führte dies zur Palastrevolution. Und zwar mit Recht.

Warum aber kriegt in dieser Partei jetzt eine 30%-Prozent-Minderheit 50% der Vorstandsposten? Und warum, um Himmels Willen, feiert die 70%-Mehrheit der SPD-Mitglieder dies gemeinsam mit den 30 Prozent wie einen gemeinsamen Sieg?

Warum? Weil die in Wahrheit "dämlichen" Männer den in Wahrheit, (wenn auch heimlich) "herrischen" Frauen hierzulande immer wieder und mehr und mehr auf den Leim gehen.

Und so verstößt die Partei der Gerechtigkeit munter gegen ihr fundamentalstes Grundprinzip. Wie dämlich ist das denn? (Fast so dämlich wie die Beißhemmung der CDU-Männer, wenn es darum geht, die Merkel aus dem Rudel zu jagen. Kein CDU-Mann mit einem solchen Wahlergebnis hätte die Beißfreude seiner Parteifreunde überlebt).

Übrigens: Nicht einmal bei den Mitgliedern der Grünen finden sich mehr als 39 Prozent Frauen, diese haben aber von Anfang an auf die Hälfte der lukrativen Posten Anspruch erhoben.

Am natürlichsten scheinen mir in dieser Beziehung noch die Verhältnisse in der CSU zu sein, wo Frauen sich lange bei 11 Prozent bewegt haben, um sich jetzt ganz langsam der 20%-Marke zu nähern. Jeder Mann, dessen Sinne nicht ideologisch verstellt sind, wird darin eine Art Naturkonstante erkennen.

Denn alle, (nicht nur die Männer), kennen folgendes Phänomen: Sobald sich ein Mann traut, in einer gemischten Freundes-, Verwandten- oder Kollegenrunde einen politischen Diskurs anzustimmen, werden die Frauen reflexhaft entweder gegen dieses Ansinnen anstänkern oder kampflos den Raum verlassen. Weil sie die Dominanz der Männer in solchen Auseinandersetzungen scheuen? Keineswegs. In reinen Frauenrunden wird in erster Näherung genauso wenig über Politik gesprochen und schon gar nicht darüber debattiert oder gestritten. Die wenigsten Frauen interessieren sich einfach nicht für Politik! (kaum auffindbare Ausnahmen bestätigen wie immer nur die Regel).

Wenn also eine Partei schon die natürliche Aversion von Frauen gegen Politik durch den viel zu hohen Frauenanteil ihrer Mitgliedschaft konterkariert, warum dann noch diese völlig widernatürliche und aus der Sicht der Männer geradezu asoziale Fifty-Fifty-Pöstchenverteilung?

Warum sollte heute ein Mann, der all seine Sinne noch beisammen hat, versuchen, in einer Partei Karriere zu machen, wenn die Milchtöpfe für Männer dort inzwischen doppelt so hoch hängen wie für Frauen?

Und warum sollte Otto-normalo-Wähler mit seinem Kreuz dafür sorgen, dass eine Partei für ihn Politik macht, die sich in ihrer Geschlechterstruktur schon so völlig von seiner Realität abhebt?

Der Elfenbeinturm hat nicht nur abgehoben von allem Irdischen, er verweiblicht jetzt auch noch. Tja, die dort oben werden einfach immer "dämlicher".

 

Sonntag, 17. September 2017

Grüne verkaufen Umwelt an Flüchtlinge und Schwule

Wie ich darauf komme, fragen Sie? Weil wer für weit geöffnete Grenzen für alle Wahlkampf macht – und für Integration pur, verliert in der jetzigen Situation dieses Landes und bei dieser momentanen Stimmungslage der "schweigenden Mehrheit" damit gut und gerne 5 Prozentpunkte. Die nächsten 5 Prozentpunkte verliert, wer mit der Schwulenehe noch einmal Wahlkampf macht, wo doch besser nur klammheimliche Freude über den unerwarteten Erfolg – und der auch nur von Merkels Gnaden (!) – angezeigt wäre.

Weil aber so schwache Grüne nicht "an die Macht kommen" werden, überlassen sie die Umwelt kaltlächelnd der Gnade anderer! Merkel, zum Beispiel.

Das aber nenne ich Verrat an der Umwelt. Verraten und verkauft an eine im ICE-Tempo eingeholte Vision eines am Ende bis auf die Sprache kulturlos gemachten, scheinbar modernen und sperrangelweit weltoffenen Deutschlands, – eine Vision, die die "schweigende Mehrheit" goutiert wie versalzene Suppe, die ihr zwangseingebrockt werden soll – wie, ja wie einst der Veggie-Day.

Liebe Grüne, wenn Ihr gelernt hättet, euer Wahlvolk zu behandeln wie eine geliebte (!) Geliebte, dann wüsstet Ihr: Wer zu früh kommt, den bestraft das Leben.

Und noch ein Spruch für Euer Poesie-Album: Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.

Will Folgendes meinen: Ihr habt die Umwelt schon einmal verraten. Als Ihr Euch nämlich vor vier Jahren nicht nur der Merkel als Koalitionspartner verweigert habt, sondern in einem Aufwasch gleich auch der Demokratie.

Fazit: Wer nicht punktgenau und rechtzeitig kommt, den braucht kein Mensch.

 

Freitag, 2. Juni 2017

Trumpismus ist die männliche Spielart des Merkelismus

"Trump, der Welten-Zerstörer."

Gehts vielleicht 'ne Nummer kleiner oder braucht unsere deutsch-europäische Journalisten-Politikerkaste dieses monströse Trump-Bashing?

Sie braucht es, weil dieser Mann weg muss, denn der hat ihr mehrfach ans Bein gepinkelt, sie nicht ernst genommen, ihr die Kompetenz abgesprochen. Aber nicht nur deshalb muss er weg.

Dienstag, 23. Mai 2017

Zicken Mädels, werden Jungs handzahmer

Jetzt steht es fest: Rumzicken lohnt sich, speziell für Mädchen und Frauen. Denn Wissenschaftler haben festgestellt, dass junge Männer unter Stress offensichtlich bereitwilliger ihre Egoismen ablegen und deutlich menschenfreundlicher, will sagen selbstloser, verständnisvoller und hilfsbereiter agieren. Und nachgiebiger!

Kaum zu glauben – und trotzdem wahr. (Hier wirds bewiesen).

Also, Mädels: Stresst eure Jungs auf Teufel komm raus, ja besser noch: auf Geldbeutel komm raus.

 

Montag, 22. Mai 2017

Auf High Heels durch Wissenschaft und Sport geeiert

Wer guckt "Wissen vor acht" im Ersten? Niemand? Gut so!

Denn dort tritt regelmäßig eine Blondine auf, die dem geneigten Zuschauer auf ziemlich blonde Art und Weise erklärt, wie Wissenschaft und Technik funktioniert. Und in den fünf Minuten, in denen sie dabei auf ihren High Heels durchs Studio balanciert, wie auf einem Hochseil, kriegt es Mann mit der Angst zu tun, mit der Angst nämlich, dass diese hochbezahlte Journalistin auf die Fresse fliegt.

Und es besteht der gut begründbare Verdacht, dass das Absicht ist, dass dieser die kreatürliche Angst des Mannes um das "unbedarfte Weib" hervorrufende Hochseilakt ablenken soll vom wissenschaftlichen Dünnpfiff, der ihm hier um die angstzitternden Ohren geblasen wird.

Und alles erinnert an die vielen TV-Sportsendungen, wo immer mehr Blondinen auf immer höheren High Heels in Fernsehstudios herumstehen und nach dem Abpfiff in einer Liveschalte den verblüfften Bundesligaspieler (dünn)pfiffige Fragen stellen, wie diese hier: "Was haben sie gefühlt, als sie vier Minuten vor Schluss dieses entscheidende Tor geschossen haben? Und wem haben Sie dieses Herzchen zugeworfen, das Sie mit Ihren Händen geformt haben?" Aber diese Sportjournalistinnen bewegen sich dabei wenigstens nicht, sondern werden wahrscheinlich von Beleuchtern und Kabelträgern auf die vorgesehenen Positionen gestellt.

Was beweist dies alles dem staunenden Mann? : Dass alles, ja wirklich alles – Sport, Wissenschaft, Politik ... – im Jahrhundert der Frauen mühelos auf "Human Touch" heruntergebrochen werden kann.

 

Samstag, 11. Februar 2017

Bundespräsidentenwahl: Schauspiel mit 1000 Schauspielern

Täuscht das oder besteht die Prominenz, die Morgen das Plenum des Bundestages auf die 1260-köpfige Bundesversammlung auffüllt, die den Bundespräsidenten wählen darf, ausschließlich aus Schauspielern? Wäre irgendwie passend: Steht doch der neue Bundespräsident längst fest, will meinen, ist das Drehbuch doch längst geschrieben.

Drehbuchautor, Regisseur und demzufolge auch Herr über die Besetzungskautsch: Sigmar Gabriel.

So richtig spannend – zugegeben ein großes Wort in diesem Zusammenhang – wird wohl nur, ob das Ganze mit der ersten Klappe schon im Kasten sein wird oder ob ein Teil der Komparsen vielleicht nicht gleich richtig im Bilde sein wird, was deshalb besonders wichtig wäre, weil von diesen 1260 Schauspielern vielleicht gerade mal eine Handvoll überhaupt Text hat. Da muss die Würde des Auftritts in der Gestik, in der glaubwürdigen Geste liegen. Alles in allem sollte dies zu machen sein.

Trotzdem. Es gibt einen Plan B – für alle Fälle. Wenn sich beispielsweise Frank-Walter Steinmeiers Mutti durchsetzen sollte, die von Anfang an der Meinung war, dass es für ihren Bub bei ihr zuhause doch so viel schöner wäre als im Bellevue. Und dass Rote Grütze sein Leibgericht bleiben und nicht ein Schimpfwort für die aufdringliche Schar der Genossen werden sollte, die zweifellos versuchen werden, aus diesem "Bundespräsidenten für alle" einen SPD-Bundespräsidenten zu machen.

Wenn also unser Held seine Heldenreise gar nicht antreten, dem Ruf des Abenteuers nicht folgen und stattdessen bei Mama bleiben will, dann wird Hape Kerkeling sich heimlich in die Bundestags-Toilette zurückziehen, um nach wenigen Minuten dort wieder heraus- und aufzutreten – in seiner berühmtesten Rolle.

Und dann hätten wir endlich, was eine massive Mehrheit im Lande seit ziemlich genau hundert Jahren herbeisehnt und die wahre und breite Macht dieses Volkes in gefühlt ewigen Freudentaumel versetzen würde:

Ihre Majestät, die Königin.

Dann müsste aus Gründen der gendermäßigen Ausgewogenheit die andere Frau den Kanzlerstuhl freimachen – für einen richtigen Kanzler.

Und eine Leihgabe aus dem Vatikan, ein Stuhl mit einem faustgroßen Loch in der Sitzfläche, soll dafür sorgen, dass wir, das Volk, bei diesem Kanzlerwechsel die "Nagelprobe" machen können. Denn gegen Trump braucht es Eier.

 

Foto: Helga / pixelio.de

 

Donnerstag, 19. Januar 2017

idw: Wenn Stillen auf die Hörner geht

Wenn Stillen auf die Hörner geht.

Die Ur-Angst jeder Frau! Das Gewebe könnte erschlaffen, Bissspuren die Optik stören, eine Schönheits-OP vor der Zeit nötig machen ... aus ästhetischen Gründen einen Seitensprung, um so dem gehörten Gatten wenigstens temporär entfliehen zu können, erschweren ...

Weshalb viele von ihnen so schnell wie irgend möglich auf das "Fläschchen" umsteigen. Wie der Gatte auch! – dem dabei vom exzessiven Pilsgenuss Hörner wachsen, um die ihn jede Frau fast beneiden müsste: feste, stramme, kleine Teeny-Hörnchen. Wenn sie ihm nur stehen würden.

Hier geht es zum Originalartikel

 

Montag, 16. Januar 2017

ZDFneo: DAS Spartenfernsehen für Alzheimer-Patienten und Demente

Heute in ZDFneo: Columbo: "Niemand stirbt zweimal". Von wegen. Wenn diese Aussage stimmt, dass dieser Niemand dann wirklich nur einmal stirbt – pro Ausstrahlung, dann stirbt er in den nächsten 24 Stunden mindestens dreimal. So oft wird diese Folge nämlich, bis die Nacht rum ist, wiederholt. Und mehr noch: Vor gefühlt einem Jahr hat wohl das ZDF zehn Columbo-Folgen überm Teich eingekauft, und seitdem werden diese zehn Folgen täglich wiederholt – und dies offensichtlich nicht einmal in einer vorgegebenen Reihenfolge.

Irgendwo auf dem Lerchenberg sitzt wohl stattdessen ein haariger (Halb)Affe und würfelt mit einem Zehnflächer aus, welche Columbo-Folge als nächste kommt.

Diese Wiederholungspolitik des ZDF, die sich weiß Gott nicht nur auf die "Columbos" beschränkt, ist Publikumsbindung pur: Die immer älter werdende ZDF-Zuschauerschar hat nämlich inzwischen ein Durchschnittsalter erreicht, wo Alzheimer und Demenz einen Großteil dieser Gucker längst gnädig umnachtet.

Für die aber ist eine Wiederholung neu erlebtes Leben, und für jemanden, der im Schaukelstuhl langsam vor sich hinstirbt, hat das «vom ZDF verschaukelt werden» eine ganz neue Bedeutung – wenn überhaupt noch eine.

Für alle aber, die noch nicht in der Gnade des sanften Vergessens leben, mutet ZDFneo an wie das Pornokino im Bahnhofsviertel: ständiger Einlass, die Filmrollen auf Endlosschleife geschaltet – Plot egal, Sinnhaftigkeit wurscht, mäßig pädagogisch – aber mächtiges Erregungsmuster.

Und hier wie dort muss diese Erregung raus: SCHEEEEIIIßßE! Veraaarsche puuur!

Dann eben doch: Tschüß ZDF! – und ab ins Internet: Instagram, Youtube ... und jeden Tag drei weitere Formate.

 

Foto: RainerSturm / pixelio.de



 

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...