Die Regierungsparteien machen wieder Front gegen die Grünen. Dabei ist ihnen jedes Mittel recht. So schickten sie jetzt einen Doppelgänger des Wahlkampfleiters der Grünen sturzbesoffen auf die Piste und rechnen nun fest mit dem Käßmann-Effekt. Und in Brandenburg haben sie in einer Nacht und Nebelaktion Hanfpflanzen platziert, direkt neben dem Informationsschalter der Parteizentrale von Bündnis 90 die Grünen, versehen mit einer kleinen Anweisung an den Putzdienst: "Achtung, Cannabis. Nur mäßig gießen!"
Doch der Coup, der den Grünen gänzlich das Genick brechen wird, ist Merkel gelungen. Bei einer geschickt wie hinterhältig eingefädelten Umschmeichelungsaktion "bei einem Glas Rotwein" (obwohl wir wissen, dass die Ex-FDJlerin nur Rotkäppchensekt trinkt) konnte sie im Schlafzimmer Trittins heimlich ein Parteiprogramm der Grünen entwenden und in der selben Nacht noch im Patentamt München zum Patent anmelden. Seitdem ist es das Parteiprogramm der Merkel und damit auch der CDU, weil die CDU Merkel ist. Und den Grünen ist ab sofort auf Strafe verboten, aus diesem Programm ohne saubere Fußnoten zu zitieren.
Deshalb muss jetzt Kretschmann, ob er will oder nicht, als Atomkraftwerks-Besitzer alles daransetzen, die Kernkraft wieder ans Netz zu bringen.
Und wohlunterrichtete Kreise bestätigen: Ein Koffer der BW-Grünen mit 20.000.000 Euro ist in die Schweiz unterwegs. Damit soll ein negatives Ergebnis des Stresstestes verhindert werden. Denn Stuttgart 21 muss jetzt schnell fertiggebaut werden - zügig, sozusagen.
Weil Plagiatsvorwürfe bei ihr nicht verfingen, könne man Merkel nur noch so bekämpfen, denn die sitzt zusammen mit ihrem gesamten Kabinett ab dem 1.7.2011 in den übriggebliebenen Baumkronen des Stuttgarter Schlossparks.
Gott schütze Frau Merkel, die Grünen - und unser Vaterland. Irgendwie.
Und den Borkenkäfer.
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Donnerstag, 30. Juni 2011
Mittwoch, 22. Juni 2011
Affentheater rund um Stuttgart
Die ältesten Menschenaffen Eurasiens lebten in Schwaben. Forscher aus Tübingen, Helsinki, Stuttgart und München datieren einen Backenzahn auf die Zeit vor 17 Millionen Jahren.
Und schnell stellte sich heraus: Die leben dort heute noch. Denn der Backenzahn fand sich im Besitz der Familie Kretschmann und wurde aus lieber Hand immer dem reinsten und klarsten Träger der Familiengene weitergegeben. Bis heute.
Wir können alles außer Hochdeutsch. Ein Qualitätssiegel ganz besonderer Art. Für einen stolzen Stammbaum.
Gott schütze Baden-Württemberg.
Und Gott schütze die Grünen dort vor grünen Silberrücken
Und schnell stellte sich heraus: Die leben dort heute noch. Denn der Backenzahn fand sich im Besitz der Familie Kretschmann und wurde aus lieber Hand immer dem reinsten und klarsten Träger der Familiengene weitergegeben. Bis heute.
Wir können alles außer Hochdeutsch. Ein Qualitätssiegel ganz besonderer Art. Für einen stolzen Stammbaum.
Gott schütze Baden-Württemberg.
Und Gott schütze die Grünen dort vor grünen Silberrücken
Freitag, 13. Mai 2011
Kretschmanns Mühlen mahlen langsam
Kretschmann findet Fischer als Kanzler attraktiv. Wie gerne will man ihm das glauben, um danach nur schnell wieder wegschalten zu können. Der „grüne Teufel“: die Fleisch gewordene Zumutung, schlechthin! Wie kann sich einem Lehrer, einem Mann des Wortes, also, dieses so umfänglich wie umfassend verweigern? Und in einer Behäääääbikkaaaiiiiid aus ihm herausquälen, als wäre jedes Wort eine wohlbedachte Neuschöpfung, druckreif – für die nächste Dudenausgabe.
Wer glaubt, dass dieser Mann seine festen Standpunkte nicht wechseln wird - wie alle anderen Grünen vor ihm, der hat sich vielleicht nur nicht die Zeit genommen, die dieser Mann rein wort- und denktechnisch dafür länger braucht als der von ihm so bewunderte, quirlige Fischer, etwa, der das schneller konnte als Ehefrauen gegeneinander auszutauschen.
Einen Fischer kann nur noch Kretschmann wollen, weil der bei der Aufarbeitung der jüngsten deutschen Geschichte aufgrund seiner phlegmatischen Gründlichkeit erst dort angekommen zu sein scheint, wo die Nachfolgerin, aus Angst, die Naht ihres Hosenanzugs könnte dabei platzen, nicht einmal versuchte, sich nach den Scherbenhaufen zu bücken, die dieser Windbeutel zusammen mit dem Schaumschläger aus der SPD hinterlassen hatte.
Fischer, der Egomane, ständig auf „seinem langen Lauf zu sich selbst“, um schließlich selbstverliebt und selbstherrlich wieder in diesen Kokon hineinzuschlüpften, aus dem er sich nur deshalb mühsam herausgehungert hatte, um in die abgelegten Anzüge von Karl Lagerfeld zu passen, seinem so heiß verehrten Guru der Belanglosigkeit.
Dienstag, 19. April 2011
Ökokratie? Schön wärs!
| Ökokratie pur! |
Nach dem Motto: Atom, sowas geht aber so was von gar nicht mehr!, scheren die Blondinen von der Sorte "Silvana Koch-Mehrin" der Euro-"Diktatogratie" alles über ihren einen Kamm. Und träumen von bunten Windrädchen, Pusteblumen und Kinderlachen. Und träumen vom deutschen Weg in die Ökokratie.
Gott sei Dank ist das so traurig, dass man gar nicht Gefahr läuft, sich totzulachen darüber. Ein Blick ins Ländle genügt, um zu wissen, wohin stattdessen die Reise geht: Der Obergrüne und Oberlehrer dort hat schon mal die versprochene Volksbefragung gecancelt und dem vom Vorgänger im Amt geerbten Energiekonzern einen Windkraftanteil von sattesten zehn Prozent (!) aufs Auge gedrückt. Bis 2020!
Diese Windbeutel.
Und unweigerlich zieht man schon wieder ängstlich den Kopf ein und fragt sich: Ist da am Ende wieder ein Afghanistan oder ein Jugoslawien, in das man deutsche Truppen schicken, oder ein neues Hartz IV, mit dem man den deutschen Sozialstaat endgültig platt machen könnte, oder ist da ein weiterer Arsch eines Konzernleiters, in den man kriechen könnte, um Milliarden-Steuergeschenke dort einzublasen - und bereits gezahlte Steuern gleich hinterher? Oder könnte man den Spitzensteuersatz nochmal um weitere elf Prozentpunkte senken?
Oder waren das weniger rot-grüne Auswüchse als vielmehr Schröder-Fischer´sche?
Grund zum Optimismus ist seit heute völlig unbegründet. Und dabei ist der Obergrüne-Oberlehrer noch gar nicht im Amt.
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