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Freitag, 1. März 2013

Das Gruselkabinett der tapferen Frauen

Die neuen Speerspitzen wollen sie sein, und die Männer, die schließlich längst ausgedient hätten, wollen sie ersetzen. Und diese nächtelangen Kompromissfindungs-Sitzungen sollen gleich mit ihnen verschwinden, weil sie ja viel schneller als Männer auf den Punkt kommen - müssen, weil zuhause der Handverlesene auf das Essen wartet. Und außerdem wären das eh nur Schwanzspiele, Rumgegockel und Hengsthals-Präsentieren gewesen, was Frauen ja nicht kö.. mögen.

Uns, den Hierzulandigen, muss deshalb nicht Bange werden, denn 6 aus 16, fast 40 Prozent Frauen im Kabinett bedeuten: Die Zukunft hat in Deutschland längst begonnen.
Im Einzelnen bedeutet das:

Da wäre, im Fokus der Skandale, die Bodenständige, von der es in der Privatwirtschaft noch hieß: Ilse Bilse, keiner willse, die leere Hülse - weil völlig ungeaignert für Führungsaufgaben. Dafür glänzt sie jetzt im Kabinett - mit einer ganz aignerartigen Auffassung von Verbraucherschutz.

An ihrer Seite kämpft Kristina und tut alles dafür, das bereits niedere Niveau weiter zu schröddern, so gut sie kann. Und sie kann das besonders gut. 

Und Ursula? Hirn von der leyen zu wollen, bringt die Damenriege auch nicht weiter. 

Annette shavante da nichts Gutes. Schon lange. Immerhin.

Denn Angela merkelt davon offensichtlich bis heute nix. 

Nur die Sabine hat mit dem Kompetentesten, was ihr eigen ist, das Niveau des Gruselkabinetts gehoben: mit ihrer Abwesenheit. Sie zieht seitdem mit Leut um die Heusser und sucht dort ihren Doppelnamen. Hauptberuflich.

Doch wenn du glaubst, es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein kleines Lichtlein her: 
Johanna, die Retterin, geheiligt im Feuer des realexistierenden Arbeiter und Bauernstaates.
Da gibts kein Wankan mehr.

Mittwoch, 20. Juli 2011

Montag, 6. Juni 2011

Männer scharf auf Frauenfußball-WM

Die iranischen Fußballerinnen weigern sich, bei der WM ohne Kopftuch zu spielen. Die anderen Nationen jubeln, denn sie begreifen schnell, das ist ihre Chance, die Trikotwahl selbst zu entscheiden und sie korrupten und verknöchert-vergreisten FIFA-Funktionären aus den gichtigen Händen zu reißen. Und die Riesenchance, die Stadien doch noch voll zu kriegen - mit Männern!
So steht für die Französinnen seit heute fest: Wir laufen auf in Strapsen und mit Stöckeln - und nicht mehr viel mehr als die Trikotnummer und Chanel No. 5. Die Brasilianerinnen sind im Morgengrauen schon in einem neu anberaumten Trainingslager verschwunden und lernen in der ersten Sambaschule des Landes eine ganz neue Beweglichkeit in den Hüften, während Sambakostüm-Schneiderinnen in langen Nachtschichten ihre Trikots nach eigenen Vorlagen umarbeiten. Wobei sie die Konkurrenz der Kubanerinnen sehr genau im Auge behalten. Denn der brasilianische Geheimdienst hat sie in die Tropicana abtauchen sehen. Da wird es nicht nur knapp mit dem Schneidern, wissen seitdem die Schneiderinnen, da muss es knapp werden! Bei den Russinnen wird die neue Bekleidung schnell zur Chefsache erklärt und nach Putins Geschmack umgearbeitet: Ein gekreuzter Revolver-Schultergürtel und Springerstiefel. Ansonsten nur noch eine Kriegsbemalung und ein Hauch scharfer Männerschweiß unter den Achseln.
Der Kriegsrat der Deutschen brauchte eine ganze Nacht für eine zähneknirschende Einigung unter Tränen - wieder einmal, wie bei der Wiedervereinigungen, eben. Ein Anruf aus dem Kanzleramt hatte schließlich entschieden, und die Schwarz-Rot-Gold-Bikini-Fraktion sich der Mehrheit der Kickerinnen gebeugt: Eine FDJ-Uniform wird es werden und Schuhe mit Stahlkappen und rasierklingenscharfen Stollen. Wie damals, eben.
Und die Iranerinnen, ermutigt von den Veränderungen im Norden Afrikas, legen nach und entscheiden Ungeheuerliches: Das Kopftuch muss genügen - und ein Hauch Henna um den Nabel! Dazu ein schweres, süßlich-betörendes, orientalisches Parfüm auf Rosenölbasis.
Und schon prügeln sich in den Straßen Deutschlands und der Welt Männer um die letzten verfügbaren Eintrittskarten.

Freitag, 28. Januar 2011

Frau Schröder in Schwangerentrance

Kennt jemand noch nicht den Witz, wo zwei Kunstbeflissene vor einem Bild stehen, das zwei leicht bekleidete Menschen zeigt, die nebeneinander im Gras liegen und den Titel "Schäferstündchen" trägt? "Ist das vor oder nach dem Geschlechtsakt?", fragt der eine, der andere nähert sich dem Bild und liest, was neben ihm auf einer kleinen Messingtafel steht und sagt: "Es ist nach dem Akt, denn hier steht:" Nach einem Stich von Dürer."
Manager und Firmeninhaber kennen alle diesen Kalauer. Deshalb ist ihre Reaktion auf "die Schröder" mit "ist die jetzt völlig irre geworden, die Kleine, oder ist die  schon mitten in einer Schwangerentrance?" gleich so böse ausgefallen. Als nämlich jetzt die Ministerin von der Industrie eine freiwillige Frauenquote für Führungspositionen und gleichzeitig auch noch einen Stichtag eingefordert hat. 
Schwangerschaften lassen eben nicht nur Schwangere aus dem Ruder laufen. Erfahrene Steuermänner wissen das.

Freitag, 21. Januar 2011

die Wachphantasien der AfA


Die Sportstudiobetreiber des Landes sind "aufs Äußerste" beunruhigt und über Nacht eine Allianz mit den Spa-Betreibern eingegangen. Denn die Agentur für Arbeit will die Erschütterungen am Arbeitsmarkt, die der demographischen Wandel hervorrufen wird, mit brachliegendem Potenzial begegnen: Die Frauen sollen arbeiten! Jener  gut und teuer ausgebildete Teil dieser Gesellschaftsgruppe, der sich mit Einser-Abitur und Summa cum laude auf die erste Schwangerschaft oder ersatzweise auf die Rolle als Aushängeschild und Püppchen eines männlichen Machers vorbereitet hat. Auf Staatskosten. 

Sie aber sind die Einnahmequelle schlechthin für alles was Wellness heißt und Müßiggang bedeutet.
Dass der Vorschlag der AfA völlig abwegig ist, zeigt sich in der Absicht, gleichzeitig die Wochenarbeitszeit um zwei Stunden zu erhöhen. Da war selbst die Schwangeren-Ministerin schon weiter und hatte 30 Stunden pro Woche für alle gefordert - zuzüglich großzügiger Babypausen bei vollem Lohnausgleich.
Bliebe nur noch ein Fachkräftezuzug aus dem Ausland, um den Niedergang des Landes abwenden zu können. Doch wenn der sich entwickelt wie der vorherige aus Anatolien, werden das die Sozialkassen nicht überleben - wie das Amen in der Kirche. Denn: Allahu Akbar. Gott ist groß, Nur Hamam ist größer – auf Krankenschein!

Mittwoch, 19. Januar 2011

Volltreffer im Familienministerium

Die Frau hat doch was drauf! Allen Unkenrufen zum Trotz zeigt sie mehr Fachkompetenz als alle anderen Frauen vor ihr im Amt: Die Familienministerin ist schwanger. Gut gemacht, Kleine! Jetzt wird auch begreiflich, warum die so scharf auf die 30-Stunden-Woche für Menschen in Führungspositionen war. Eine humanere Welt forderte. Schwanger statt arbeiten. Danach Kita, Ganztagsschule und Auslandsstudium. Von so was können Männer nur träumen, denn Merkel und die anderen im wahren Glauben Erzogenen sind gegen Embryonalzellen-Forschung. Aus ihnen hätte man längst einen Uterus entwickeln können - für Männer. Aber wer soll dann noch die Kohle verdienen?
Ein warmer Händedruck ihrer Kanzlerin ist der Ministerin aber jetzt schon sicher. So warm wie der von Westerwelle, als er damals seine blonde FDP-Europa-Maus zu ihren drei Schwangerschaften beglückwünscht hatte - im Amt. Auf Staatskosten.
Aus diesem Stoff sind eben Ideen gestrickt - mit denen Frauen schwanger gehen.
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