Es muss Donnerstag Abend gewesen sein, ich denke gegen 22 Uhr soundsoviel, als eine Minute lang dieses mein Volk und möglicherweise auch andere sich hinter meiner Meinung vereinigt haben - vielleicht sogar mein Stammtisch -, dass wir mit Verbrechern nie hätten Geschäfte machen dürfen: China, Saudi-Arabien - Mubarak.......
Allein diese Liste zu vervollständigen, hätte die Zeit dieses Innehaltens auf einem so banal moralischen Standpunkt jedoch überstrapaziert. Denn der Spuk ist längst wieder vorbei.
Spätestens seit jener Adlige in unseren Reihen diese unsere kurze innere Einkehr als Karrierebooster erwittert und uns in einer Art Nachklatsch damit noch einmal unsere schamheißen Ohren nachgerötet hatte.
Etwa so: "Man soll uns zukünftig nicht nachsagen können, dass W I R lieber mit totalitären Regimen paktieren als mit anderen."
Und weil uns aus jedem Spiegel, in den wir gucken, dieser zu Guttenberg entgegengrinst, haben wir schnell begriffen: Moral ist längst nur noch eine Verarsche, eine Verarsche von vielen. Wie Anständigkeit, Gerechtigkeit und wie dieser Dinosaurierkram noch so geheißen hat.
Der einzig wahre Werte aber, mit dem uns deshalb auch die Evolution die Reißzähne und Klauen feuergehärtet hat, ist sich alles unter den Nagel zu reißen, was nicht niet- und nagelfest ist - und mehr.
Oder kurze Rede langer Sinn: Es lebe Ägypten - speziell die Pyramiden, das Rote Meer und Wüstensonne pur für 199 Euro zwei Wochen all inclusive - und der arabische Bimbo, der dir für 5 Euro extra 24 Stunden am Tag den Diener macht.
Samstag, 5. Februar 2011
Freitag, 28. Januar 2011
Frau Schröder in Schwangerentrance
Kennt jemand noch nicht den Witz, wo zwei Kunstbeflissene vor einem Bild stehen, das zwei leicht bekleidete Menschen zeigt, die nebeneinander im Gras liegen und den Titel "Schäferstündchen" trägt? "Ist das vor oder nach dem Geschlechtsakt?", fragt der eine, der andere nähert sich dem Bild und liest, was neben ihm auf einer kleinen Messingtafel steht und sagt: "Es ist nach dem Akt, denn hier steht:" Nach einem Stich von Dürer."
Manager und Firmeninhaber kennen alle diesen Kalauer. Deshalb ist ihre Reaktion auf "die Schröder" mit "ist die jetzt völlig irre geworden, die Kleine, oder ist die schon mitten in einer Schwangerentrance?" gleich so böse ausgefallen. Als nämlich jetzt die Ministerin von der Industrie eine freiwillige Frauenquote für Führungspositionen und gleichzeitig auch noch einen Stichtag eingefordert hat.
Schwangerschaften lassen eben nicht nur Schwangere aus dem Ruder laufen. Erfahrene Steuermänner wissen das.
Manager und Firmeninhaber kennen alle diesen Kalauer. Deshalb ist ihre Reaktion auf "die Schröder" mit "ist die jetzt völlig irre geworden, die Kleine, oder ist die schon mitten in einer Schwangerentrance?" gleich so böse ausgefallen. Als nämlich jetzt die Ministerin von der Industrie eine freiwillige Frauenquote für Führungspositionen und gleichzeitig auch noch einen Stichtag eingefordert hat.
Schwangerschaften lassen eben nicht nur Schwangere aus dem Ruder laufen. Erfahrene Steuermänner wissen das.
FDP geht geschlossen in Hartz IV
Denn längst geht es nur noch um das blanke Überleben, denn der Niedergang der FDP ist nicht mehr abzuwenden. Und über Nacht werden Westerwelle und seine Mannen, ja selbst die FDP-Frauen - auf der Straße stehen. Und in 12 Monaten vor den Sozialämtern des Landes, die irgendein Schelm in "Agenturen für Arbeit" umbenannt hat, wahrscheinlich um Menschen abzuhalten, die allein von dem Wort Arbeit schon Herpes kriegen.
Aber weil diese FDPler nur das eine gelernt haben, werden sie schwer vermittelbar sein.
"Da dürfen wir uns nichts mehr vormachen und müssen den Tatsachen endlich ins Auge sehen", sagt der blutjunge FDP-Generalsekretär und zählt an den Fingern die Länge seiner Hartz IV-Zukunft ab, gibt aber nach der sechsten Hand verzweifelt auf.
Deshalb dränge die Zeit, sagt er. Bis zu den unumgänglichen Neuwahlen müssen die höheren Hartz IV Bezüge durchgefochten sein. Eine Erhöhung der Bezüge um 100 Euro sei nicht zu viel, denn ein Nadelstreifenanzug pro Quartal müsse sein, weil ein FDPler von allem anderen einen Hautausschläge bekäme – und 350 ml Gleitcreme pro Woche können sein, müssen aber nicht. Nein, nicht weil dies nur ihr großer Vorsitzender vorgeschlagen hätte, sondern weil die lang geübte Arschkriecherei in ihrer künftigen Langzeitarbeitslosigkeit deutlich abnehmen werde. „Weil s i e uns dann am Arsch haben werden.“ Soweit das Zitat aus einem geheimen und wohl all zu optimistischen Strategiepapier Westerwelles.
Ein dreifach donnerndes Glückauf!
Donnerstag, 27. Januar 2011
die Katzen verlassen das sinkende Schiff
Der englische Premierminister erwägt angesichts der zunehmenden Rattenplage in seinem Regierungssitz die Anschaffung einer höchstoffiziellen Katze.
Die Aufgabe ist nicht ohne, denn strenge Parteilichkeit wird von ihr erwartet. Und obwohl nachts alle Ratten grau sind, wie der Volksmund weiß, muss sie auch dann eine schwarze von einer roten unterscheiden können - und von den wenigen gelben.
Deshalb ist, was in London noch gelingen mag, in Berlin zum Scheitern verurteilt: Zu viele Farben verwirren hier den lautlosen Jäger und verursachen ihm eine chronische Beißhemmung. Und damit nicht genug: So manche Ratte trägt "das grüne Band der Sympathie", andere einen blauen Strich im blauen Viereck, wieder andere einen Rosenkranz, oder vier Ringe auf dem Spoiler - oder sie strahlen. Und immer tragen sie auch Nadelstreifen oder alternativ einen Schafspelz. Und die mit den großen vier Buchstaben im Pelz diktieren schon mal dem blaublütigen Nager, der sich selbst Verteidigungsminister nennt, in den Stenoblock.
Sie sind inzwischen überall. Sie sind im und unterm Kanzleramt und unter der ganzen Stadt. Und weil eine Ratte der anderen kein Auge aushackt, wird in stockdunklen Kanälen untereinander der Käse geteilt. Nach dem Motto: Teile und herrsche!
Und in Umerziehungslagern lernen die Katzen derweil das Schnurren - und sonst nichts. Und das Volk dient seinen Ministern, denn oben und unten sind endlich erfolgreich auf den Kopf gestellt.
Aber irgendwie doch er-Volk-los.
Denn schon verlassen die ersten Katzen das sinkende Schiff.
Die Aufgabe ist nicht ohne, denn strenge Parteilichkeit wird von ihr erwartet. Und obwohl nachts alle Ratten grau sind, wie der Volksmund weiß, muss sie auch dann eine schwarze von einer roten unterscheiden können - und von den wenigen gelben.
Deshalb ist, was in London noch gelingen mag, in Berlin zum Scheitern verurteilt: Zu viele Farben verwirren hier den lautlosen Jäger und verursachen ihm eine chronische Beißhemmung. Und damit nicht genug: So manche Ratte trägt "das grüne Band der Sympathie", andere einen blauen Strich im blauen Viereck, wieder andere einen Rosenkranz, oder vier Ringe auf dem Spoiler - oder sie strahlen. Und immer tragen sie auch Nadelstreifen oder alternativ einen Schafspelz. Und die mit den großen vier Buchstaben im Pelz diktieren schon mal dem blaublütigen Nager, der sich selbst Verteidigungsminister nennt, in den Stenoblock.
Sie sind inzwischen überall. Sie sind im und unterm Kanzleramt und unter der ganzen Stadt. Und weil eine Ratte der anderen kein Auge aushackt, wird in stockdunklen Kanälen untereinander der Käse geteilt. Nach dem Motto: Teile und herrsche!
Und in Umerziehungslagern lernen die Katzen derweil das Schnurren - und sonst nichts. Und das Volk dient seinen Ministern, denn oben und unten sind endlich erfolgreich auf den Kopf gestellt.
Aber irgendwie doch er-Volk-los.
Denn schon verlassen die ersten Katzen das sinkende Schiff.
Mittwoch, 26. Januar 2011
Katjas schöne neue Welt
"Ich glaube, dass Sex Frauen schön macht und jung hält." Dies gelte auch, "wenn man gerade keinen Mann hat, den man liebt", sagt die Schauspielerin Katja Riemann und zeigt stolz ihren schön geliebten Körper in der Brigitte.
Schönheitsschlaf heißt der medizinische Fachbegriff. Wissen dies auch die Otto-normal-Frauen? Und wenn sie es wissen, warum um Himmels Willen verweigern sie dann so oft dieses kostenlose und von uns gern geleistete Beauty-Angebot und lassen es zu, dass wir sie uns stattdessen schön saufen müssen? Und weitere Betäubungsmittel brauchen, wie Testosteron und Oxytocin, mit ihren schwerwiegenden Nebenwirkungen: eine unmotivierte Körperbehaarung - selbst in Nase und Ohren - das eine; anhänglich, weinerlich und fettleibig machend das andere. Hässlich! Dabei könnten Menschen so schön sein. Man stelle sich nur vor: Ein Wartehäuschen an einer Bushaltestelle dieses grauen Landes. Aber dort statt griesgrämig Wartender heiter Lachende. Neben, hinter und vor dem Häuschen, auf der Sitzbank, auf dem Dach, ja selbst im Rinnstein davor - fröhlich kopulierend!
Dienstag, 25. Januar 2011
der weibliche Orgasmus - kein Mysterium
Der weibliche Orgasmus sei im evolutionsbiologischen Sinne Unsinn. Eine völlig unnötige Einrichtung. Und eigentlich nur eine Art "Schmutzeffekt" bei einem Wesen, das auf dem Weg, ein gescheiter Mann zu werden, stecken geblieben und stattdessen eben eine Frau geworden ist. Nur die Orgasmusfähigkeit (des Mannes) und ein bisschen Klitoris hätte sie mit herüberretten können - in ihr ansonsten lustloses Leben als Frau.
Welch ein Unsinn - und ein weiterer Beweis dafür, dass Wissenschaft immer dann baren Unsinn produzieren muss, wenn sie ausschließlich von jungen Männern zwischen 21 und 27 gemacht wird.
Dabei ist es doch in Wirklichkeit so: Die Evolution sagt, wer als Art überleben will, muss ficken auf Teufel komm raus. Und sie belohnt jeden, der sich daran hält. Mit einem anständigen Orgasmus. Nur deshalb nähert sich der Mann immer wieder dem zänkischen Weibe - und dem nächsten! Und seine Wünschelrute weist ihm den Weg.
Und die Frau? Warum - um Himmels Willen - sollte sie dieses haarige, ungewaschene, ungehobelte, ungeschickte, uneinfühlsame, übergewichtige Wesen ohne Manieren auf ihr dulden wollen? Weil mit ein bissel Glück ein Orgasmus winkt, der sich dann so was von gewaschen hat, dass selbst dieses schnaufende Ekelpaket über ihr porentief rein erscheint.
Das ist alles, ihr Forschermännchen. Glaubt ihr nicht? Dann seht euch mal um in eurem Labor! Wem eurer pickelgesichtigen Kollegen könnte eine Frau unter den weißen Kittel schlüpfen, ohne sich dabei übergeben zu müssen? Na also.
Nur eines unterscheidet deshalb die beiden Geschlechter: Ihre unterschiedliche Unfähigkeit: 55 Prozent der Frauen kommen bei der Selbstbefriedigung nicht zum Orgasmus! Eine Mahnung an jede Gesellschaft, die sich von Frauen regieren lässt, ganz ohne Not.
Welch ein Unsinn - und ein weiterer Beweis dafür, dass Wissenschaft immer dann baren Unsinn produzieren muss, wenn sie ausschließlich von jungen Männern zwischen 21 und 27 gemacht wird.
Dabei ist es doch in Wirklichkeit so: Die Evolution sagt, wer als Art überleben will, muss ficken auf Teufel komm raus. Und sie belohnt jeden, der sich daran hält. Mit einem anständigen Orgasmus. Nur deshalb nähert sich der Mann immer wieder dem zänkischen Weibe - und dem nächsten! Und seine Wünschelrute weist ihm den Weg.
Und die Frau? Warum - um Himmels Willen - sollte sie dieses haarige, ungewaschene, ungehobelte, ungeschickte, uneinfühlsame, übergewichtige Wesen ohne Manieren auf ihr dulden wollen? Weil mit ein bissel Glück ein Orgasmus winkt, der sich dann so was von gewaschen hat, dass selbst dieses schnaufende Ekelpaket über ihr porentief rein erscheint.
Das ist alles, ihr Forschermännchen. Glaubt ihr nicht? Dann seht euch mal um in eurem Labor! Wem eurer pickelgesichtigen Kollegen könnte eine Frau unter den weißen Kittel schlüpfen, ohne sich dabei übergeben zu müssen? Na also.
Nur eines unterscheidet deshalb die beiden Geschlechter: Ihre unterschiedliche Unfähigkeit: 55 Prozent der Frauen kommen bei der Selbstbefriedigung nicht zum Orgasmus! Eine Mahnung an jede Gesellschaft, die sich von Frauen regieren lässt, ganz ohne Not.
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