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Donnerstag, 31. Januar 2013

Männer müssen sich entscheiden: Abwasch oder Sex

Männer, die öfter kochen, abwaschen, saugen und putzen, haben weniger Sex. Als die von der Hausarbeit freigestellte Ehefrau?, will man fragen.
Nun ja. Dem Forschungsergebnis aus Amiland kann ich als Wessie auf jeden Fall nur umfänglich zustimmen.







Abwasch oder Sex?
Quelle: S. Hofschlaeger / pixelio.de

Dienstag, 15. Januar 2013

Mit Lafer ins Bett, wahlweise mit Schuhbeck!

Wer nicht einschlafen kann, soll in die Röhre glotzen, sagt Dr. Michael Feld. Wissenschaftler? Nee, Arzt, immerhin. Und seines Zeichens Schlafmediziner, also wenigstens vom Fach. Speziell Kochsendungen hätten eine den Schlaf vermittelnde Qualität.
Und Sex! Aber nur der bewegungsarme. Der andere, der heftige dagegen sei Gift, weil, der ist Sport, und Sport macht hellwach. Was wiederum das Einschlafen schwer mache.
Und noch etwas sagt dieser Dr. Feld: Schnarchen verhindert die Erektion. Okaaaay!? Soll wohl bedeuten, dass, wer pennt, keinen hochkriegt.Oder?
Weitere Fragen bieten sich an: Wenn SIE schnarcht? Verhindert das ebenfalls SEINE Erektion? Und wie ist das bei normalem Sex? Also Sex, bei dem ER sich heftig bemüht und SIE es - na ja, sagen wir mal - hinnimmt. Schnarcht SIE dabei weg, während er danach - hellwach - sich von Johann Lafer erklären lässt, wie man "verlorene Eier" macht? Und ist es das, was SIE am nächsten Morgen wissen will, wenn SIE IHN fragt, ob ER noch lange gemacht habe?
Ich werde Dr. Feld fragen müssen

Sonntag, 13. Januar 2013

Mit Unterzucker ins Lotterbett

Bei Hunger diversifiziert der Mensch seine Paarungsstrategie! Und deshalb baut der fremdwortgewaltige Mann jetzt vor und überwacht ab sofort jeden Schritt seiner Freundin, wenn die die Tage wieder einmal ihre jährliche Frühjahrsdiät startet.
Was den Mensch bei Hunger umtreibt?
Seine Fähigkeit zur Selbstregulation droht immer dann zum Teufel zu gehen, wenn sein Blutzuckerspiegel sinkt.
Also: immer schön dem Affen in uns Zucker geben!

Montag, 17. September 2012

Klums Nächster bald der nächste Neue?

Der Bodyguard von Heidi Klum,  d e r Bodyguard, Ihr wisst schon, ist jetzt offensichtlich nur noch für Details am Traumkörper der Vierfachmutter zuständig. Den Rest hat er in die Obhut eines Kollegen überantwortet. Schreibt BILD. Ein wahrer Kleiderschrank soll der sein
- in den er sich anmutig dann zurückziehen könnte, wenn er eines Tages beim Schäferstündchen mit Heidi von ihrem jetzigen Lover erwischt werden sollte.
Ein In-sich-gehen der ganz besonderen Art wäre das, das diesem feinfühligen Menschenschlag zur Zierde gereichen würde.

Freitag, 29. Juli 2011

Selbstmord aus Angst vorm Sterben

Der sexuell unsichere Männer begeht häufiger einen Seitenspruch als der selbstsichere Rammler, haben Forscher jetzt festgestellt. Versagensängste seien der Grund. Dieses Ergebnis ist so überraschend wie wegweisend für weitere Lebenssituationen: Verlustängste, beispielsweise. Der Königsweg ist jetzt vorgezeichnet: Immer wieder an die Kette legen, zusätzlich mit einer Art elektronischer Fußfessel ausrüsten, sie immer wieder an den ihr zugewiesenen Platz verweisen - ohne nachlässige Ausnahmen - und rechtzeitig für Ersatz sorgen. Dann bleibt Zeitunglesen beim Frühstück ein wahres Vergnügen. Und außerdem verschafft die immer bereite Lesebrille ständigen Durchblick.
Oder die Angst den Verstand zu verlieren. Auch hier hilft die neue Erkenntnis der Sexforscher: Seinem Gegenüber immer wieder die eine Fragen stellen, in halbstündigem Rhythmus. Etwa: Kannst du dich noch erinnern, Schatz, als ich dir an deinem 4. Muttertag Kaffee gekocht habe? Sag, kannst du? Bis die Antwort sitzt. Hilfsweise  kann der seines Verstandes unsichere Mann auch seine Lebensgefährtin halbstündlich zu sich bitten und - unterstrichen mit den bekannten Gesten - laut und deutlich aussprechen: Ich Tarzan, du Jane. Bis es sitzt oder ihr weh tut.
Und wie ist es mit der Angst des versagensängstlichen Mannes vorm Sterben: Entweder er versetzt sein Essen mit immer größeren Arsengaben und freut sich über jeden neuen Tag, der ihm bleibt - oder er setzt auf seine geliebte und von ihm dauergenervte Frau.

Freitag, 1. Juli 2011

Verlässt Alice Schwarzer die Frauen?

Neuester Parteiaustritt: Alice Schwarzer. Sie habe keine Lust mehr, parteiisch zu sein, Partei für Frauen ergreifen zu müssen. Nur weil sie keine Männer sind.
Ist die Frau vielleicht doch die Schlange, die wispert: "Hier sind meine Äpfel, fass sie an und nimm - mich!" - und wenn Adam, der armselige Schwanzträger dann beherzt zupackt, "Hilfe, Vergewaltigung" schreit?
Der Fall Strauss-Kahn lässt vermuten, dass es genau so ist. Das arme, weltverlassene, schwarze Zimmermädchen und Mutter süßer, schwarzer Kinder eine Kriminelle und Betrügerin?
Alice zumindest hatte jetzt die Nase voll - und roch Verrat an ihrer Sache. Und kündigte.
Ab sofort wolle sie sich nur noch unverfänglicheren Themen widmen: dem Wetter, beispielsweise. Längst hat man ihr Kachelmanns Job angeboten. Keine könne "die Launenhaftigkeit des Wetters tiefsinniger antizipieren als sie", heißt es aus der größten Anstalt des Landes. Wo sie doch Jahr für Jahr mindestens zwei Orkantiefs ihren Namen gab und gibt.
Heute morgen - nach den neuesten Meldungen aus NY - war das Regenfass nun endlich übergelaufen und sie mit wehenden Fahnen davongelaufen.
Und wenn es jetzt Nacht für Nacht heißt: "... und nun das Wetter.", müssen sich ab sofort nicht nur Männer warm anziehen.

Dienstag, 24. Mai 2011

Droht uns Sexismus?

Frauen sind der Beweis für das Ende des Feminismus. Soweit habe ich den Artikel der Welt.de ja noch verstanden. Und dem wäre auch nichts hinzuzufügen - zumindest nichts Gegenteiliges. Vielleicht stimmt auch, dass sie wieder doofer werden. Aus eigener Erfahrung ist dies nur schwer zu bestätigen oder zu verneinen, weil man, um aus denen nur  einen vernünftigen Ton herauszubekommen, sich auf sie setzen müsste. Was hierzulande die gute Kinderstube verbietet - (in Amiland der gesunde Menschenverstand, wie wir jetzt wissen).
Aber dass der Sexismus mit den neuen Frauen zurückgekehrt sein soll?
Nun gut, vielleicht hat ja Sexismus mit Sex so wenig zu tun wie Spiritismus mit Spirit, oder wie Geister mit Geist? Dann könnte man mit dieser These leben. Wenigsten mit der These.
Nur gut dass die "neue" Gegenseite intellektuell nicht mehr in der Lage ist, zu begreifen, was da auf sie zukommt.
Und vor allem, was da nicht auf sie zukommt.
Klatscht man ein bunt bemaltes Osterei an die Wand, kommt immer nur ein Landei heraus. Und bei Fröschen? Bevor da heutzutage ein Prinz grüßt, winkt der Tennisarm.

Montag, 23. Mai 2011

I had a dream - a wet dream


(Mädels bitte unbedingt vorher das grüne Video rechts anklicken)


Kein Ami steigt allein zu einer einzelnen Frau in den Fahrstuhl, aus Angst eine Anzeige wegen sexueller Belästigung an der Backe zu haben, oder an beiden – und anschließend 75 Jahre weggesperrt zu werden. Und da fragt sich doch glatt der selbe Ami, warum der Franzose an sich und seine ihm treu ergebene Ehefrau im Falle Strauss-Kahn eine gewisse Skepsis an den Tag legen - und am liebsten die Freiheitsstatue wieder zurückverlangen würden, weil Freiheit eben auch die Freiheit des Hosenstalles ist.

Dabei wäre alles so leicht zu lösen - oder zumindest herbeizuträumen. Stellt euch eine Welt vor, wo die Frau sich nicht nur traut, sondern auch alle sechs Sekunden sexuelle Phantasien hat - wie ein Mann. Und jedem Mann an die Hosen greift, oder ohne Umwege gleich in selbige – sobald ihr danach ist.
Wenn ihr in soweit noch ganz bei mir seid - und meinem Traum, dann sei die nächste Erläuterung gleich hinterhergejagt: Stellt euch nun weiter vor, die da an eurem Hosenstall, das wäre Alice Schwarzer oder Angela Merkel? Oder Frau Däubler-Gmelin.
Endlich hätten dann Psychologen und Psychiater auch männliche Patienten, über Nacht würden wir hier wieder Männerhäuser errichten und Herrenrunden. Und hätten endlich wieder unsere Muckibuden ganz für uns allein. Zögen nur noch in Grüppchen durch nächtliche Gassen, gingen nur noch zu zweit aufs Klo. Und würden uns mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln so aufdonnern, dass den Weibern der Geifer von ihren Lefzen tropft – ganz ohne Sinn und Verstand. Und völlig nutzlos.
Denn siegen lernen, heißt von Frauen lernen.

Mittwoch, 11. Mai 2011

Liebe im Zeichen des Rosenkranzes

Die statistische Auswertung zeigt: Mit jedem Jahr, das die Frau jünger ist als der Mann, sinkt das Sterberisiko für ihn. Für Frauen sieht die Sache ganz anders aus.  Denn mit jedem Jahr, das der Mann älter ist als die Frau, steigt für sie das Sterberisiko.
Deshalb ist stündlich mit dem Ableben von Heesters Frau zu rechnen. Denn auch Wut, zumal, wenn sie chronisch ist, verkürzt Lebenszeiten. Wut über die Verlogenheit ihres Mannes, der schon Ende des letzten Jahrhunderts ihr in die Hand versprochen hatte: "Ich werde hundert Jahre alt!"
Der Mann ansich (außer dem verantwortungslosen Lebensabschnittsgefährten von Simone Rethel) wird aber nur älter aus reiner Pflichterfüllung. Das verschweigt die Statistik. Und diese Pflichterfüllung zelebriert er wie einen Rosenkranz: Hat seine Frau endlich ihre Milchzähne, ist das drei "Vater unser" Wert. Bei ihrer Einschulung trägt er ihr stolz die Schultüte voraus und schickt weitere Stoßgebete gen Himmel. Begleitet sie tatkräftig durchs Abitur, sucht ihr bei Einsetzen seiner erektilen Dysfunktion den passenden Liebhaber aus und nimmt ihn vorher ins Gebet.
Und hangelt sich so in selbstvergessener Pflichterfüllung von einem "Ave Maria" zum nächsten "Gebenedeit unter den Weibern".
Und wenn sie nicht gestorben ist, dann lebt er heute noch.

Mittwoch, 26. Januar 2011

Katjas schöne neue Welt

"Ich glaube, dass Sex Frauen schön macht und jung hält." Dies gelte auch, "wenn man gerade keinen Mann hat, den man liebt", sagt die Schauspielerin Katja Riemann und zeigt stolz ihren schön geliebten Körper in der Brigitte.
Schönheitsschlaf heißt der medizinische Fachbegriff. 
Wissen dies auch die Otto-normal-Frauen? Und wenn sie es wissen, warum um Himmels Willen verweigern sie dann so oft dieses kostenlose und von uns gern geleistete Beauty-Angebot und lassen es zu, dass wir sie uns stattdessen schön saufen müssen? Und weitere Betäubungsmittel brauchen, wie Testosteron und Oxytocin, mit ihren schwerwiegenden Nebenwirkungen: eine unmotivierte Körperbehaarung - selbst in Nase und Ohren - das eine; anhänglich, weinerlich und fettleibig machend das andere. Hässlich! 
Dabei könnten Menschen so schön sein. 
Man stelle sich nur vor: Ein Wartehäuschen an einer Bushaltestelle dieses grauen Landes. Aber dort statt griesgrämig Wartender heiter Lachende. Neben, hinter und vor dem Häuschen, auf der Sitzbank, auf dem Dach, ja selbst im Rinnstein davor - fröhlich kopulierend! 

Dienstag, 25. Januar 2011

der weibliche Orgasmus - kein Mysterium

Der weibliche Orgasmus sei im evolutionsbiologischen Sinne Unsinn. Eine völlig unnötige Einrichtung. Und eigentlich nur eine Art "Schmutzeffekt" bei einem Wesen, das auf dem Weg, ein gescheiter Mann zu werden, stecken geblieben und stattdessen eben eine Frau geworden ist. Nur die Orgasmusfähigkeit (des Mannes) und ein bisschen Klitoris hätte sie mit herüberretten können - in ihr ansonsten lustloses Leben als Frau.
Welch ein Unsinn - und ein weiterer Beweis dafür, dass Wissenschaft immer dann baren Unsinn produzieren muss, wenn sie ausschließlich von jungen Männern zwischen 21 und 27 gemacht wird.
Dabei ist es doch in Wirklichkeit so: Die Evolution sagt, wer als Art überleben will, muss ficken auf  Teufel komm raus. Und sie belohnt jeden, der sich daran hält. Mit einem anständigen Orgasmus. Nur deshalb nähert sich der Mann immer wieder dem zänkischen Weibe - und dem nächsten! Und seine Wünschelrute weist ihm den Weg.
Und die Frau? Warum - um Himmels Willen -  sollte sie dieses haarige, ungewaschene, ungehobelte, ungeschickte, uneinfühlsame, übergewichtige Wesen ohne Manieren auf ihr dulden wollen? Weil mit ein bissel Glück ein Orgasmus winkt, der sich dann so was von gewaschen hat, dass selbst dieses schnaufende Ekelpaket über ihr porentief rein erscheint.
Das ist alles, ihr Forschermännchen. Glaubt ihr nicht? Dann seht euch mal um in eurem Labor! Wem eurer pickelgesichtigen Kollegen könnte eine Frau unter den weißen Kittel schlüpfen, ohne sich dabei übergeben zu müssen? Na also.
Nur eines unterscheidet deshalb die beiden Geschlechter: Ihre unterschiedliche Unfähigkeit: 55 Prozent der Frauen kommen bei der Selbstbefriedigung nicht zum Orgasmus! Eine Mahnung an jede Gesellschaft, die sich von Frauen regieren lässt, ganz ohne Not.

Donnerstag, 20. Januar 2011

Schmerz, mach mich fies!


Warum sitzen Ehefrauen in Stadtcafes und futtern mit zunehmender Verzweiflung eine Sahnetorte nach der anderen - bis sich der Magen umstülpt? Warum ertragen sie ein wöchentliches Gesichts-Peeling und das tägliche Epiliergerät auf den zarten Beinen?

Schmerz korrigiere das Ungleichgewicht, das immer dann in der Welt entstehe, wenn man Unrecht getan hat. Beruhige das schlechte Gewissen, das unseren Frauen von innen gegen die Brust schlägt, weil sie mal wieder ihre Männer schlecht behandelt haben.
Warum müssen sie, ob sie wollen oder nicht, am Tag drei TV-Soaps über sich ergehen lassen? Oder Frauenzeitschriften durchblättern und stundenlange Telefongespräche über Kochrezepte - oder noch Fürchterliches - führen?
Schmerz hat eben viele Gesichter! Und ist ausreichend vorhanden - selbst für ein chronisch schlechtes Gewissen. Es muss nur beherzt zugegriffen werden.
Bei Männern gilt Ähnliches: Um sich für die nächsten zwanzig Jahre mutwillig aus dem Leben ihrer besten Freunde stehlen zu können, gehen sie eine Ehe mit einer zänkischen Ehefrau ein. Zur Buße.

Freitag, 14. Januar 2011

Plumpe Schamhaar-Fälschungen

Mit einem Kalender mit Aufnahmen von weiblichen Schamhaaren hat der italienische Skandal-Fotograf Oliviero Toscani erneut für Empörung gesorgt: Plumpe Fälschung höhnt es selbst aus dem Robert-Koch-Institut. Weibliche Schamhaare seien wie die Pocken und der doppelgratige Spreiz-Senkfuß seit gut zwanzig Jahren ausgestorben. Ein Beweis für die Wirksamkeit von Massenimpfungen. Nur einzelne - von der entsprechenden Meldebehörde rund um die Uhr beobachteten - Individuen wurden in der "Wildform" belassen und gehören seitdem zum Weltkulturerbe und zu den Meistgebuchten im Rotlichtmilieu, müssen diesen lukrativen Job aber einmal die Woche unterbrechen und Studierenden der Humanmedizin als Anschauungsobjekt zur Verfügung stehen.
Die Fotografien des Herrn Toscani aber wurden kriminaltechnisch untersucht, und schnell stellte sich heraus, dass die abgelichteten Schamhaare nicht mit denen der Trägerinnen der Wildformgene übereinstimmten. Dass vielmehr mit Tierhaaren nachgeholfen wurde - unter anderem auch Teilen eines Fuchsschwanzes, der wie der Manta seit 1981 unter strengstem Naturschutz stehe, so das zuständige LKA. Nur Berlusconi, der alte Fuchs, dürfe diese Haare noch (ungestraft) verwenden, aber auch er nur auf seiner Kopfhaut.
Ob hier eine Verbindung zwischen den beiden skandalumwitterten Italienern besteht, sei derzeit Gegenstand weiterer Ermittlungen.  

Montag, 10. Januar 2011

Kein Sex: Es ist zum Heulen!

Frauentränen rühren Männer zu Tränen? Weit gefehlt! Emotional läuft auch da - wie so oft - bei Männern einfach nichts. Selbst wenn sie sich die Augen dabei ausheulen würden.
Nur schlafen wollen Männer nicht mit Heulsusen. Weil sie nicht können. Denn Tränen riechen, und ihr Geruch befiehlt: Erregung einstellen, Testosteron auf Null herunterfahren, mitleidig gucken, dann vorsichtig zur Zeitung greifen und langsam sich hinter dem Sportteil verbarrikadieren.
Steht in der neuesten "Science" - zumindest so ähnlich.
Und es ist nicht die Wimperntusche, die verläuft und sie aussehen lässt, als hätten sie zwei Nächte am Kinderbett gewacht. Auch nicht die tropfende Nase, die Männer abhalten würde, ihren ehelichen Verpflichtungen nachzukommen. Auch nicht die rhythmisch so anspruchslose akustische Untermalung des Ganzen. Nein, es geht nur der Nase nach, wie so oft zwischen Mann und Frau. Und manchmal können die sich einfach nicht riechen. Da hilft auch kein Spray und kein Parfüm. Nur ein gut sortiertes Adressbuch mit aktuellen Nummern. Alles andere wäre zum Heulen.

Freitag, 7. Januar 2011

Eingefrorenes Glück

Auf ewigem Höhenflug: Ein sehr kurzer Aufenthalt auf Erden wäre ihm eigentlich beschieden gewesen. Denn Fächerflügler-Männchen leben nur wenige Stunden. Doch eines der nur blattlausgroßen Insekten hat praktisch „Unsterblichkeit“ erlangt: Während seines Hochzeitsfluges - dieser so kurzen Zeit der Lust - vor rund 42 Millionen Jahren blieb es an einem Tropfen Baumharz kleben. Eingeschlossen in ein Stück Bernstein hat es die Jahrmillionen überdauert.
Und wenn sich heute dieser Fächerflügler sehen könnte, so eingekerkert in ewiger Verzückung, würde er wohl mit dem selben Unverständnis auf diesen Bernsteintropfen starren wie ein manches Homo-Sapiens-Männchen auf sein Hochzeitsfoto. Wo zwar spätestens nach der dritten Aufforderung des Fotografen, doch gefälligst still zu halten, sich dem Kleben-Gebliebenen die Unendlichkeit dieses Unterfangens langsam ins Bewusstsein zu fressen begonnen hatte, aber in dem auf dem Foto für alle Zeiten festgehaltenen Lächeln noch nicht angekommen war.
Und nur weil Männer nicht irren können und wenn, dies nicht zugeben könnten, lächeln sie tapfer zurück. Immer wieder und immer.

Dienstag, 4. Januar 2011

2011: kann Schimanski noch einmal aufräumen?

Das Jahr fängt wieder gemischt an, und wir registrieren´s mit gemischten Gefühlen. Wie auch sonst.
Schimanski kommt zurück. Der letzte Aufrechte. Stellt noch mal die Welt auf den Kopf, indem er beweist, dass unter einer rauhen Schale ein weicher Kern sitzen kann. Dabei hat sie es uns andersherum gelehrt.
So weit, so gut!
Und auch 2011 kriegt die Kirche Druck. Und nur, weil sie mal wieder gegen ein kluges Programm zur Bekämpfung der Bevölkerungsexplosion Sturm läuft und der Unesco krumm nimmt, dass sie dafür die halbe Welt homosexuell machen will. Dabei ist die Idee unschlagbar einfach, denn auch der einfältigste schwule Schlingel riskiert keine ungewollte Schwangerschaft. Kondom hin, Pille her. Vorausgesetzt er hält sich an seine Leidenschaften!
Überhaupt wird Sex auch 2011 beherrschen, wie der saudi-arabische Mann seine Frau. Weil er muss. Sonst setzt es Prügel. Dreißig Peitschenhiebe, wenn die unverhüllte Ehefrau mit ihrem unverhüllten Liebreiz unbedacht einen anderen Mann "provoziert." So stehts geschrieben.
So schnell kommt ein Sado-Maso christliche-schwäbischer Prägung nicht an seine Lust. Da muss er schon Dinger auffahren und einführen, die den normalen Rahmen sprengen - und seine Sexpartnerin. Zumindest weggeschlossen wird er dann, zwar ohne Hiebe aber auf Anhieb. Denn inzwischen sind sich deutsche Richter da wieder sicherer. Wo der Spaß aufhört. Ist zumindest zu hoffen. Die Zeiten, wo Internet-Kannibalen sich gegenseitig aufessen konnten - zunächst straffrei, sind wohl endgültig vorbei.

Donnerstag, 30. Dezember 2010

lustige Paartherapeuten

Paartherapeuten sind doch Leute, die von Berufs wegen Leute um sich haben, die es nicht hinkriegen, weil sie's nicht können? Soweit richtig?
Wenn diese jetzt Forschergeist mit folgender neuer Erkenntnis befriedigen: dass beim 3-Minuten-Sex schon erfüllte Lust droht, was ist dann davon zu halten?
Genau! Und wenn man dann noch bedenkt, dass der Therapeut selbst und an sich über 45 ist, männlich und ausgestattet mit einem zänkischen Eheweib, rundet sich das Bild weiter ab.
Und schnell drängt sich der Verdacht auf, dass diese professionellen Rekuppler, wenn man ihnen nur die richtigen Fragen stellt, Sex auch dann für erfüllend halten, wenn es in die Hose gegangen ist.
Das Dementi aus dem Hause Pfizer wird nicht lange auf sich warten lassen - so wenig wie das hintergründige Lächeln meines Freundes Sven, den SIE erfurchtsvoll nur den Hengst nennen.
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