Dienstag, 26. Juli 2011

Merkels Götterdämmerung in Biogas-Anlage?

Auch in Bayreuth war es gestern abend wie es immer war: Merkel war zufrieden - mit sich - und ihr Volk buhte.
Denn die Energiewende der in Schweinchenpink auf dem grünen Hügel Vorgerittenen geht vielen deutlich zu weit: Eine Biogasanlage für Tannhäuser, dem Mister 100.000 Volt schlechthin! Übel wurde es davon nicht nur den konservativ-klassisch Gewandeten - von der Scheiße, die man wie überall im Land gestern abend auch in Wagners Refugium auf IHR Geheiß hin zum Leuchten bringen sollte.
Appollinisch oder dionysisch, das ist hier die Frage. Vernunftbegabt oder auf Dauerdroge? Oder "La grande Bouffe" - und die Welt danach ein dampfender Scheißhaufen? - mit nur der einen Option: sich selbst wieder abzuwickeln.
Und nächstes Jahr in Bayreuth: Götterdämmerung. Hoffentlich. Dann müsste Merkel zuhause bleiben - denn für Exkanzlerinnen gibt es keine Freikarten für den Olymp! Und diese Welt wäre dann ihr Reich nicht mehr.
Gott schütze unsere Götter und Götzen und nimm sie zu dir, bevor wir sie hier an ihrer Halsstarrigkeit aufhängen müssten.

Freitag, 22. Juli 2011

Größter anzunehmender Unfall: Jauchealarm


"Wer ist amtierende Bundeskanzlerin?"

a. Peter Ustinov
b. Mario Adorf
c. Angela Merkel
d. Günter Jauch
e. Schweinchen Dick
f. Bella Block
"Was heißt "amtierend"?, fragt der handverlesene Kandidat und dritter Sieger einer Casting-Show den kinn- und humorlosen Quizmaster und besten Fernsehjournalisten aller Zeiten.
So geschehen in einem Primitivfernsehen zwischen Slipeinlagen und Babywindeln?
Nein, in der ARD.
Wann? Sonntags nach dem Tatort.
Denn Jauch, der bestverdienendste "Fernseh-Schaffende", ist jetzt bei der "Politik" der Anstalt vor Ancor gegangen.
Telefonjoker? Nein, kein Hörensagen sondern bittere Wahrheit!
Publikumsjoker? Nein, eher das Gegenteil: Publikumsverarsche.
Aber, der gute Zweck heiligt auch hier die Mittel: Die Prominenten der Quassel-Quiz-Runde kämpfen für Hartz-IV-ler und Billiglöhner des Landes, die dann einmal an dem Geldgewinn ihres Kandidaten riechen dürfen, bevor er in den Hafen von Piräus gekarrt wird, wo griechische Milliardäre auf den Sonnendecks ihrer Luxusyachten schon händeringend darauf warten - mit diesem tiefgründig-philosophischen Grinsen auf den verkommenen, weil verlebten Gesichtszügen eines Aristoteles – Onassis.

Mittwoch, 20. Juli 2011

Dienstag, 19. Juli 2011

Bavaria-Studios machen ab sofort das Wetter

Endlich: ein Riesenschritt in der Gott-Ebenbildlichkeits-Werdung des Menschen: Ab sofort wird das Wetter in den Bavaria-Studios gemacht. Petrus ist sauer - Jörg auch. Selbst schuld, wiegelt die ARD ab. "Dieses Wetter hat unseren Zuschauern einfach nicht mehr gefallen - und Quoten lügen nun mal nicht." Deshalb nehme man das jetzt selbst in Hand. Die ersten Drehbücher liegen schon vor, und, soviel darf schon verraten werden, die Menschen können sich ab sofort auf spannende Sonnentage um die 30 Grad freuen. Und über Claudia Kleinert -  im Bikini vor der Wetterkarte.
Und Kachelmann? Der wird eine Hauptrolle spielen: in Alice's Emma-Show. Dort darf der Wetterfrosch am Ende jeder Sendung von der Gewinnerin des Abends an die Wand geklatscht werden.
Bis irgendwann doch vielleicht ein Prinz aus ihm geworden ist.
Die ARD schütze Kachelmann und unser Wetter.

Samstag, 16. Juli 2011

Obama: "Ick biin aaiin Sizilianer"

Der von allen verlassene Obama besinnt sich endlich auf die alten Kampfgenossen seines großen Vorbildes im Amt. Und die Mafia, der Präsidentenmacher Nr. 1 dort drüben, noch vor der Ölindustrie, ist bereit, nach Kennedy jetzt auch ihm den Arsch zu retten: "Wenne andere nix wolle dir Gelde drucke, wir drucke gerne! Mit Blüten weiße Weste."
"Ick biin aaiin Sizilianer", frohlockt daraufhin jener Mann, der nur deshalb Amerikaner und schließlich Präsident wurde, weil zum einen ein Tag vor seiner Geburt die Hula-Hula-Königin beim Poker ihre Insel an den amerikanischen Gigolo und Börsenmakler Ken Nedy verloren hatte, der diese Insel dann schnell als neuen Stern den Amerikanern auf die Flagge klebte, sich künftig Kennedy nannte und eine Familie gründete, die zur High Society aufsteigen durfte, obwohl er Ire war. Zum andern, weil Obama eine noch größere Klappe hatte als der Rest dieses Volks der Maulhelden.
Und Blüten sind dort so gut wie Echtgeld. Denn ganz egal ob falsch oder echt, schwarz oder weiß: Geld kann man ja eh nicht essen, hat sie dort drüben ein Indianerhäuptling gelehrt. Aber Bäume ausreißen kann man damit, Fische fangen und Flüsse vergiften, was der amerikanische Traum schlechthin ist, weshalb dort der "falsche Fuffziger" mehr gilt als irgendwo sonst auf der Welt - und die Mafia dort die "ehrenwerte Gesellschaft" ist.

Freitag, 15. Juli 2011

Wer erbarmt sich Obama?

Und schon beginnen wir diese Dödel gewordene Lichtgestalt Obama zu bedauern, weil ihr die bösen Reps dort drüben nicht erlauben wollen, mal wieder die Gelddruckmaschine anzuwerfen. Obwohl sie doch Kampfgenossen sind, diese Reps und Demokraten. Vereint in der Grundeinstellung, dass für gläubige Christen eine Steuererhöhung für alle und eine satte Reichensteuer für Nimmersatte US-amerikanischer Prägung des Teufels sind.
Verquere Welt? Nö, Obama versucht das, was dort alle vor ihm schon gemacht haben - und zur Zeit ja auch schon wieder kräftig tun: den Dollar abwerten und die neuen Schulden den Rest der Welt bezahlen lassen.
Und Bill Gates darf weiter ruhig schlafen: Seine 53 Milliarden hat er sich redlich verdient, und die soll er deshalb auch weiterhin nach eigenem Gusto an Schwache verteilen dürfen - oder auch nicht. Gott schütze unseren Euro - vor denen dort drüben.
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