Sie machen uns zu Mittätern.
Die Industrie-Kapitäne, die Manager-Gilde. Sie nehmen uns hier seit zwanzig Jahren die Arbeitsplätze weg und verfrachten sie nach China und nach Indien. Sie nennen das - mit Recht - Globalisierung und erklären uns mit dieser selbstgemachten Vokabel die Welt.
Und wir sehen zu.
Mitgegegangen, mitgefangen, mitgehangen.
Nicht dass davon der kleine Chinese merklich reicher geworden wäre. Der verarmt vielmehr, verliert oft seine Heimat, die ihm Bulldozer unterm Hintern einebenen, und opfert seine Gesundheit und die seiner Familie auf den Altären einer Neureichen-Kaste, die Kommunismus hin; Kommunismus her, ungeniert reich wird.
Und mit dem ihnen von westlichen Idioten geradezu aufgezwungenem Reichtum kaufen sie den Rest der Welt oder erpressen ihn.
Und wir sehen weiterhin nur zu.
Und eine Alt- und Neureichen-Kaste hierzulande stopft sich bei diesem System der Übernahme der Ersten Welt durch die reich gewordenen Schwellenländer die Taschen voll.
Und wir lassen es zu.
Und diese westlichen Gewinnler dieses Weltwirtschaftskrieges verhökern derweil die Patente ihrer Unternehmen an kriminelle Staaten, die diese einfach nur als Startkapital für die beschleunigte Übernahme der Welt begreifen.
So verweigert jetzt Indien Novartis den Patentschutz auf eines seiner Krebsmittel.
Und Ärzte ohne Grenzen applaudieren dazu.
Wie dumm.
Das Know-How der Ersten Welt ist das, das Know-How jedes einzelnen von uns, mit dem wir alle unseren Lebensunterhalt verdienen. Und den unserer Nachkommen.
Und wieder sehen wir nur zu.
Und verspielen damit sehenden Auges die Zukunft unserer Kinder. Kampflos.
Das nenn ich kriminell. Und deshalb noch einmal: Mitgegegangen, mitgefangen, mitgehangen.-
Der Einzelne könnte dagegen eh nichts tun?
Dann soll es wohl so sein. Weil Loser nun mal verlieren.
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Montag, 1. April 2013
Freitag, 8. Februar 2013
Den Patienten laufen die Ärzte davon
Die gute Nachricht vorweg: Dem Gesundheitswesen gehen die Verwaltungsfachangestellten und die Krankenhausmanager nicht aus. Die schlechte gleich hinterher: Aber die Ärzte!
Erster Grund. Ihn lehrt uns die Lebenserfahrung: Berufsbilder, aus denen sich Männer zurückziehen, verlieren an Glanz und Prestige. An so mancher Medizinischen Fakultät haben die Studentinnen mit jenseits von 70 Prozent inzwischen die Nase vorn.
Und wer genau hinhört in den Fluren der Fakultät, hört es deutlich ticken: die biologische Uhr. Vor allem Akademikerinnen gehen als Mütter zwischen Mitte dreißig und Mitte vierzig beruflich oft auf Tauchstation, heißt es im Spiegel Sie entscheiden sich für Teilzeit, oder sie verabschieden sich ganz mit dem beliebten Argument deutscher Mütter: "Ich möchte für meine Kinder da sein." Und wenn der Nachwuchs irgendwann kein warmes Mittagessen mehr braucht, heißt es im Spiegel weiter, sind die meisten von ihnen zu alt, um noch mal durchzustarten.
Für Ärztinnen gilt das natürlich auch. Und während sich diese neue Art der Weißkittel(innen) zuhause verwirklichen - in meiner Praxis lösen sich immerhin drei Teilzeit-Meizinerinnen gegenseitig ab - wartet der Patient vor verschlossenen Praxistüren - auf seinen Tod.
Übrigens: Die Ausbildung einer Teilzeit-Ärztin kostet den Steuerzahler dasselbe wie die Ausbildung des Ganztags-Mediziners. Unwirtschaftlicher sind da nur noch so Loser wie Rösler oder die schöne Furtwängler. Da waren die 200.000 Euro, die wir für ihre akademischen Würden hingeledert haben, gleich komplett in den Sand gesetzt.
Dass dann der Rest der teuer ausgebildeten Medizinstudenten lieber in ein angesagtes Krankenhaus in München Mitte gehen, oder "in aller Freundschaft" gerade noch nach Leipzig, am liebsten aber in die Tempel der Brustvergrößer- und Penisverlängerungen, verwundert da nicht mehr.
Und mehr und mehr kommt einer der Kernsätze des Neoliberalismus hier zum Tragen: Kranksein muss man sich eben leisten können.
Erster Grund. Ihn lehrt uns die Lebenserfahrung: Berufsbilder, aus denen sich Männer zurückziehen, verlieren an Glanz und Prestige. An so mancher Medizinischen Fakultät haben die Studentinnen mit jenseits von 70 Prozent inzwischen die Nase vorn.
Und wer genau hinhört in den Fluren der Fakultät, hört es deutlich ticken: die biologische Uhr. Vor allem Akademikerinnen gehen als Mütter zwischen Mitte dreißig und Mitte vierzig beruflich oft auf Tauchstation, heißt es im Spiegel Sie entscheiden sich für Teilzeit, oder sie verabschieden sich ganz mit dem beliebten Argument deutscher Mütter: "Ich möchte für meine Kinder da sein." Und wenn der Nachwuchs irgendwann kein warmes Mittagessen mehr braucht, heißt es im Spiegel weiter, sind die meisten von ihnen zu alt, um noch mal durchzustarten.
Für Ärztinnen gilt das natürlich auch. Und während sich diese neue Art der Weißkittel(innen) zuhause verwirklichen - in meiner Praxis lösen sich immerhin drei Teilzeit-Meizinerinnen gegenseitig ab - wartet der Patient vor verschlossenen Praxistüren - auf seinen Tod.
Übrigens: Die Ausbildung einer Teilzeit-Ärztin kostet den Steuerzahler dasselbe wie die Ausbildung des Ganztags-Mediziners. Unwirtschaftlicher sind da nur noch so Loser wie Rösler oder die schöne Furtwängler. Da waren die 200.000 Euro, die wir für ihre akademischen Würden hingeledert haben, gleich komplett in den Sand gesetzt.
Dass dann der Rest der teuer ausgebildeten Medizinstudenten lieber in ein angesagtes Krankenhaus in München Mitte gehen, oder "in aller Freundschaft" gerade noch nach Leipzig, am liebsten aber in die Tempel der Brustvergrößer- und Penisverlängerungen, verwundert da nicht mehr.
Und mehr und mehr kommt einer der Kernsätze des Neoliberalismus hier zum Tragen: Kranksein muss man sich eben leisten können.
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Heut bleibt uns' re Praxis kalt,
drum geh' n wir zum DM-Markt, halt.
Foto: Rainer Sturm / pixelio.de
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Freitag, 1. Februar 2013
Wunderbares Deutschland: hier werden Mädchen beschnitten. Und keinerguckt hin.
2000 Mädchen, schätzt man, wurden hierzulande beschnitten und 6000 sollen davon akut bedroht sein. Ein Land ist auch dann eine Bananenrepublik, wenn es sich diesen Status von Zugewanderten aufzwingen lässt. und dass solche Verbrechen nicht aktiv polizeilich verfolgt werden, ist eine Schande für die gesamte Gesellschaft. Egal wie fortschrittlich wir uns wähnen, wenn fremde Religionen hier mehr und mehr bestimmen, wo es lang geht, dann könnte nur ein gnädiger Gott uns retten. Doch der ist tot - oder schlimmer noch: Er genießt die Verbrechen, die in seinem Namen verbrochen werden.
Donnerstag, 6. September 2012
Waldi muss gehen - die Brummifahrer gehen kollektiv - und Klum geht mit ihrem Ganzkörperkondom
Die
Kanzlerin präsentierte der Öffentlichkeit gestern stolz die neue
Briefmarke mit dem Bild von Helmut Kohl. Sein Kopf soll in der von
ihr ganz persönlich gestalteten Serie mit dem Thema „Der
gebrauchte Mann
-
abgeliebt und abgezockt “
einen Ehrenplatz finden.
Klum und
ihr Bodyguard: Endlich hat es ZOOM gemacht. Jetzt muss sie nur
noch
Gesangsunterricht nehmen, und dem Dreh des Remakes im Frühjahr steht
nichts mehr im Wege, denn Seal hat die Rolle der Whitney Houston
jetzt doch abgelehnt.
Für
Philipp Lahm kann das Ziel nur der WM-Sieg sein. Das kann nur
gelingen kann, wenn auf jeder Position der Beste sein Bestes gibt,
sagt er. Deshalb will er jetzt freiwillig seine Kapitänsbinde
abgeben – und schon beim nächsten Spiel auf den Färöer-Inseln
schon als Spielertrainer auflaufen.
Waldi
muss gehen. Selbst für seine Arbeit am Boxring hat die ARD jetzt
einen Nachfolger. Doch es gibt Hoffnung: Sein Schnurrbart muss wieder
her, dann kriegt er den Job als Maskottchen des NDR – als
Nachfolger von Antje, dem Walross aus dem Tierpark Hagenbeck.
![]() |
| Antje |
250.000
Brummifahrer gehen die nächsten Jahre in Rente, und viel zu
wenig
junge rücken nach. Verkehrsminister Ramsauer verspricht, gegen diese
gefährliche Entwicklung das Notwendige zu tun. Mit einer Verdopplung
der Baustellen will er die aktuelle Stau-Situation auch
zukünftig
garantieren.
Mittwoch, 27. Juli 2011
die geheimen Gesetze des Marktes
Ich verstehe die Gesetze des Finanzmarktes nicht, was wohl meine einzige wirkliche Kernkompetenz ist, denn nur sie katapultiert mich in die olympische Liga der "Ackermänner & Co. KG ohne Haftung", die ja schließlich auch keine Ahnung davon haben. Nur der Instinkt, wo man die ergaunerte Kohle vergräbt, unterscheidet die noch von mir - und dir.
Doch schon hat mich ein Schimmer des Begreifens ereilt (was der Abstieg aus der olympischen Liga bedeutet), weil ich mich dem Motto verschrieben habe: Wer die Welt begreifen will, der muss sie lesen. Und da steht heute (ungefähr): 14,1 Billionen Dollar US-Schulden, das sind etwa 10 Billionen Euro!
Aha! Vor zwei Jahren wären das noch 14,1 Billionen Euro gewesen, weil der Euro damals nur 1 Dollar wert war. Also
erstes Finanzmarkt-Gesetz: Mach Schulden und werte deine Währung ab, dann zahlt die Welt deinen Wohlstand auf Pump.
Und noch eines hab ich begriffen: Wenn ein zusammengebrochener Markt sich langsam erholt, dann wird das gefeiert, als wäre er nicht nur gleichsam wundersam gesund geworden, sondern aus dem Stand gleich noch um die Steigerungsrate fitter als vor der Krise. Obwohl der Markt doch nur von der Intensivstation in ein Krankenzimmer gerollt wurde, wo er mühsam hochgepäppelt werden muss.
Warum dieser Selbstbetrug? Weil es sich lohnt: Der Finanz-Manager kassiert für Rekonvaleszenz Erfolgsprovisionen, die er nie hätte kassieren können, wäre der Markt nicht krank geworden.
Und ein Trick hilft ihm bei seinen ungerechtfertigten Bereicherungen: Der Trick mit den Absolut- und Relativzahlen. Letztere verstecken sich in diesen wunderbaren wie wunderlichen Wachstumsraten. "Der Markt brummt", heißt es dann, wenn er mit knapp 10 Prozent wächst. Dabei ist es nur das Stöhnen, das er nach seinem Niederschlag abgibt, wenn er mühsam versucht, wieder auf die Knie zu kommen, sich dabei den schmerzenden Magen hält, Sternchen sieht und nur überlebt, wenn der, der ihn niedergeprügelt hat, einhält und Mitgefühl zeigt. Aber wir ahnen, dass, was wie Mitgefühl aussieht, reines Kalkül ist - Methode, mehr noch, das
zweite eherne Gesetz des Finanzmarktes: Der Banker muss ein Gespür dafür haben, wann er einen gesunden Markt mit gezielten Schlägen zusammenbrechen lässt, um ihm dann seine helfende Hand zu reichen und hochzupäppeln - gegen ein saftiges Arzthonorar.
Gott schütze uns vor dem Mitgefühl der Finanzjongleure.
Doch schon hat mich ein Schimmer des Begreifens ereilt (was der Abstieg aus der olympischen Liga bedeutet), weil ich mich dem Motto verschrieben habe: Wer die Welt begreifen will, der muss sie lesen. Und da steht heute (ungefähr): 14,1 Billionen Dollar US-Schulden, das sind etwa 10 Billionen Euro!
Aha! Vor zwei Jahren wären das noch 14,1 Billionen Euro gewesen, weil der Euro damals nur 1 Dollar wert war. Also
erstes Finanzmarkt-Gesetz: Mach Schulden und werte deine Währung ab, dann zahlt die Welt deinen Wohlstand auf Pump.
Und noch eines hab ich begriffen: Wenn ein zusammengebrochener Markt sich langsam erholt, dann wird das gefeiert, als wäre er nicht nur gleichsam wundersam gesund geworden, sondern aus dem Stand gleich noch um die Steigerungsrate fitter als vor der Krise. Obwohl der Markt doch nur von der Intensivstation in ein Krankenzimmer gerollt wurde, wo er mühsam hochgepäppelt werden muss.
Warum dieser Selbstbetrug? Weil es sich lohnt: Der Finanz-Manager kassiert für Rekonvaleszenz Erfolgsprovisionen, die er nie hätte kassieren können, wäre der Markt nicht krank geworden.
Und ein Trick hilft ihm bei seinen ungerechtfertigten Bereicherungen: Der Trick mit den Absolut- und Relativzahlen. Letztere verstecken sich in diesen wunderbaren wie wunderlichen Wachstumsraten. "Der Markt brummt", heißt es dann, wenn er mit knapp 10 Prozent wächst. Dabei ist es nur das Stöhnen, das er nach seinem Niederschlag abgibt, wenn er mühsam versucht, wieder auf die Knie zu kommen, sich dabei den schmerzenden Magen hält, Sternchen sieht und nur überlebt, wenn der, der ihn niedergeprügelt hat, einhält und Mitgefühl zeigt. Aber wir ahnen, dass, was wie Mitgefühl aussieht, reines Kalkül ist - Methode, mehr noch, das
zweite eherne Gesetz des Finanzmarktes: Der Banker muss ein Gespür dafür haben, wann er einen gesunden Markt mit gezielten Schlägen zusammenbrechen lässt, um ihm dann seine helfende Hand zu reichen und hochzupäppeln - gegen ein saftiges Arzthonorar.
Gott schütze uns vor dem Mitgefühl der Finanzjongleure.
Donnerstag, 14. Juli 2011
Ein Tag ungetrübter Freude!
Nach all der Trübsal ringsum, endlich mal wieder Tage der Freude:
- Die Vorfreude auf das Steuergeschenk 2013 lässt uns erzittern. Und das lassen wir uns auch nicht mies reden, von denen, die meinen, es wäre ja nur eine Rückgabe des eigenen Geldes. Nö, wer sich von Geldern zurückgeben lässt, die nicht einmal ausreichen, ohne neue Schulden - zusätzlich zu dem Berg alter Schulden - seine Ausgaben zu bezahlen, dem darf dies wie ein Geschenk des Himmels vorkommen, wo die seligen Armen im Geiste leben.
Und weiter mit den Good News:
- Stinkesocken vertreiben Malaria-Stechmücken. Waschen einstellen! So einfach kann Gesundheits-Prophylaxe sein.
- Hape Kerkeling kommt, und "Witzischkeit" wird sich endlich wieder grenzenlos breit machen unter den ZDF-Zuschauern. Und dies so kurz vor ihrem Tod. Noch ein Gottesgeschenk. Ist Gott ein Schalk?
Aber die Hammer-Super-Meldung zum Schluss:
Gute Reise, und noch einen schönen Tag, wünsch ich.
Dienstag, 12. Juli 2011
Gequirlte Kacke statt WM-Titel
Der deutsche Journaillismus kriegt alles klein. Irgendwie. Auch ein Fußballfest, das, weil Mädels die Hauptrolle spielen, zunächst locker und unverkrampft daherkam. Mit dem Ziel zu spielen, bis die Lungen platzen, niemals aufzugeben und zueinander zu stehen, auch wenn es mal nicht so läuft. Und miteinander Spaß zu haben. Und uns Spaß zu machen.
Doch ganz vergessen haben sie, dass sie, um zur besten Sendezeit ins Fernsehen zu kommen, ihre Seele haben verkaufen müssen. Und ihr Lachen.
Ganze zwei Wochen hat es gebraucht, bis sie zu unfähigen Dappdödels heruntergeschrieben und -geplärrt wurden, trainiert von einer Oberdappdödelin, die wirklich alles falsch gemacht hat, selbst die letzten zwei Welt- und die zwei Europameistertitel.
Der Geifer dieser Schwätzer und Schreiberlinge stinkt nach ungeputzten Zähnen, mit denen sie gerne und regelmäßig denen die Köpfe abbeißen, die sie vorher olympisch geschrieben haben.
Das war jetzt bei unseren Kickermädels ein wenig anders. Denn die waren ja schon was, nämlich zweifache Meisterinnen Europas und der Welt. Da musste ein Trick her: Aufblasen musste man die Mädels zu Überirdisch-Unbesiegbaren, um ihnen dann von hinten so oft wie möglich in die Hacken zu treten, in den Hintern zu zwicken und irgendwie zu verunsichern.
Schaffen tun die das immer.
Und wir machen mit, denn wir bezahlen diesen Journaillismus mit unseren Fernsehgebühren und unseren Zeitungsabos. Und statt einer möglichen dritten Weltmeisterschaft oder einfach Spaß beim Zugucken, haben wir wieder das, was uns die aus dem wirklichen, dem medialen Leben immer vorsetzen: Gequirlte Kacke.
Doch ganz vergessen haben sie, dass sie, um zur besten Sendezeit ins Fernsehen zu kommen, ihre Seele haben verkaufen müssen. Und ihr Lachen.
Ganze zwei Wochen hat es gebraucht, bis sie zu unfähigen Dappdödels heruntergeschrieben und -geplärrt wurden, trainiert von einer Oberdappdödelin, die wirklich alles falsch gemacht hat, selbst die letzten zwei Welt- und die zwei Europameistertitel.
Der Geifer dieser Schwätzer und Schreiberlinge stinkt nach ungeputzten Zähnen, mit denen sie gerne und regelmäßig denen die Köpfe abbeißen, die sie vorher olympisch geschrieben haben.
Das war jetzt bei unseren Kickermädels ein wenig anders. Denn die waren ja schon was, nämlich zweifache Meisterinnen Europas und der Welt. Da musste ein Trick her: Aufblasen musste man die Mädels zu Überirdisch-Unbesiegbaren, um ihnen dann von hinten so oft wie möglich in die Hacken zu treten, in den Hintern zu zwicken und irgendwie zu verunsichern.
Schaffen tun die das immer.
Und wir machen mit, denn wir bezahlen diesen Journaillismus mit unseren Fernsehgebühren und unseren Zeitungsabos. Und statt einer möglichen dritten Weltmeisterschaft oder einfach Spaß beim Zugucken, haben wir wieder das, was uns die aus dem wirklichen, dem medialen Leben immer vorsetzen: Gequirlte Kacke.
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