Wer glaubte, 2011 wird so wenig innovativ wie 2010, kann beruhigt werden. Zwar kommt das Neue wieder einmal aus den USA, aber noch sind wir hier ja gelehrige Schüler dieses Landes ohne Grenzen und werden rechtzeitig übernehmen: Zwei lebenslänglich eingebuchtete Schwestern werden dort begnadigt, wenn die gesunde der kranken ihre Niere spendet.
Sofort erkennt man das ungeheure Potential, das darin steckt. Es setzt zwar auf das alte Nuttengesetz auf: Körper gegen Kohle - geht aber tiefer und lässt uns deshalb voranschreiten.
Für einen Lungenflügel darf man bald seine Schwiegermutter beseitigen - straffrei. Und endlich auch einen Arm oder ein Bein hergeben - für was auch immer.
Medizinstudienplatz gegen Niere. Wenn ein Mann künftig Halbgott in Weiß spielen will, wäre das der Königsweg. Ansonsten droht die kampflose Übergabe der Medizin an die Königinnen.
Problematischer scheint die Lebend-Herzspende zu sein. Der oft einzige Weg - mit im Leben bereits leeren Taschen - an eine würdige Beerdigung zu kommen, mache es laut Leutheusser-Schnarrenberger notwendig, gleich sieben Menschenrechte auf einmal abzuschaffen. Doch der Oppositionsführer der SPD steckt im Thema und hat bereits grünes Licht gegeben. Auch Gysi freut sich schon auf sein neues Ersatzhirn, mit dem er endlich seine Stasi-Vergangenheit aufarbeiten könnte.
Auch Merkel ist dabei. Sie will sich von ihrem Hosenanzug trennen und ihn in gute Hände abgeben. Im Tausch gegen ein schwarzes Kleines und die entsprechenden Beine - und einen Hintern, für den sich das ganze erst lohnt.
Doch eine Hiobsbotschaft aus den USA lässt ihre Mundwinkel abstürzen: "Jennifer Lopez - untergetaucht"
Montag, 3. Januar 2011
Freitag, 31. Dezember 2010
bitter-süßes 2011
Was bringt das neue Jahr?
Philipp Rösler, das Migrantenkind aus Vietnam, hat fürs neue Jahr von dort eine revolutionäre Verbesserung des Gesundheitswesens mitgebracht: Das Ein-Bett-Zimmer im Krankenhaus. Die restlichen fünf Patienten pro Zimmer können Luftmatratzen und Schlafsäcke mitbringen - und aus religiösen Gründen auch einen Gebetsteppich.
Wer trotzdem stirbt ist selber schuld, kann aber, wenn der Stundenlohn von Zweifuffzisch zum Sterben nicht reicht, einen letzten Deal mit der Bundesbahn aushandeln. Die zahlen noch mindestens zwei Monate im neuen Jahr Höchstpreise für Leichen, um sie auf ihre Gleise zu legen. Denn es gäbe keine billigere Art, trotz durchgängigen Missmanagements das Gesicht zu wahren.
Was kommt noch: Schlaglöcher. Und Zwangspatenschaften für Schlaglöcher. Jeder Pate ist verpflichtet, sein Loch nachts wie eine Baugrube abzusichern und tagsüber mit einer roten Fahne (nicht unter 30 x 30 cm) zu winken. Ab der zweiten Juni-Woche, wenn die Frostperiode vorüber ist, hat er das Loch mit Stiefmütterchen zu bepflanzen und regelmäßig zu gießen.
Doch alles halb so schlimm. Denn kurz vor Jahreswechsel wird unsere Kanzlerin (süßsauer eingelegt und mit einem Hauch Grieskram abgeschmeckt) wissen, wie sie uns sich und ihre bitteren Pillen schmackhaft machen wird.
Philipp Rösler, das Migrantenkind aus Vietnam, hat fürs neue Jahr von dort eine revolutionäre Verbesserung des Gesundheitswesens mitgebracht: Das Ein-Bett-Zimmer im Krankenhaus. Die restlichen fünf Patienten pro Zimmer können Luftmatratzen und Schlafsäcke mitbringen - und aus religiösen Gründen auch einen Gebetsteppich.
Wer trotzdem stirbt ist selber schuld, kann aber, wenn der Stundenlohn von Zweifuffzisch zum Sterben nicht reicht, einen letzten Deal mit der Bundesbahn aushandeln. Die zahlen noch mindestens zwei Monate im neuen Jahr Höchstpreise für Leichen, um sie auf ihre Gleise zu legen. Denn es gäbe keine billigere Art, trotz durchgängigen Missmanagements das Gesicht zu wahren.
Was kommt noch: Schlaglöcher. Und Zwangspatenschaften für Schlaglöcher. Jeder Pate ist verpflichtet, sein Loch nachts wie eine Baugrube abzusichern und tagsüber mit einer roten Fahne (nicht unter 30 x 30 cm) zu winken. Ab der zweiten Juni-Woche, wenn die Frostperiode vorüber ist, hat er das Loch mit Stiefmütterchen zu bepflanzen und regelmäßig zu gießen.
Doch alles halb so schlimm. Denn kurz vor Jahreswechsel wird unsere Kanzlerin (süßsauer eingelegt und mit einem Hauch Grieskram abgeschmeckt) wissen, wie sie uns sich und ihre bitteren Pillen schmackhaft machen wird.
Donnerstag, 30. Dezember 2010
lustige Paartherapeuten
Paartherapeuten sind doch Leute, die von Berufs wegen Leute um sich haben, die es nicht hinkriegen, weil sie's nicht können? Soweit richtig?
Wenn diese jetzt Forschergeist mit folgender neuer Erkenntnis befriedigen: dass beim 3-Minuten-Sex schon erfüllte Lust droht, was ist dann davon zu halten?
Genau! Und wenn man dann noch bedenkt, dass der Therapeut selbst und an sich über 45 ist, männlich und ausgestattet mit einem zänkischen Eheweib, rundet sich das Bild weiter ab.
Und schnell drängt sich der Verdacht auf, dass diese professionellen Rekuppler, wenn man ihnen nur die richtigen Fragen stellt, Sex auch dann für erfüllend halten, wenn es in die Hose gegangen ist.
Das Dementi aus dem Hause Pfizer wird nicht lange auf sich warten lassen - so wenig wie das hintergründige Lächeln meines Freundes Sven, den SIE erfurchtsvoll nur den Hengst nennen.
Wenn diese jetzt Forschergeist mit folgender neuer Erkenntnis befriedigen: dass beim 3-Minuten-Sex schon erfüllte Lust droht, was ist dann davon zu halten?
Genau! Und wenn man dann noch bedenkt, dass der Therapeut selbst und an sich über 45 ist, männlich und ausgestattet mit einem zänkischen Eheweib, rundet sich das Bild weiter ab.
Und schnell drängt sich der Verdacht auf, dass diese professionellen Rekuppler, wenn man ihnen nur die richtigen Fragen stellt, Sex auch dann für erfüllend halten, wenn es in die Hose gegangen ist.
Das Dementi aus dem Hause Pfizer wird nicht lange auf sich warten lassen - so wenig wie das hintergründige Lächeln meines Freundes Sven, den SIE erfurchtsvoll nur den Hengst nennen.
Mittwoch, 29. Dezember 2010
die Weihnachtsgeschichte auf Amerikanisch
Und die "Drei Blödel aus dem Nachtland" machten sich auf, ihrem "Star" zu folgen, vom dem sie nicht wussten, dass es der "Graue Star" war, aber sie ahnten es, denn Ahnungen waren ihr Geschäft.
Denn sie hatten den gesehen, den die anderen Messias nannten und wollten nun die Hütte finden und die Krippe, in der er einst das Licht in die Welt gebracht hatte.
Doch der Stern, dem sie folgten, erwies sich schnell als der 50. Stern. Nun war das zwar der jüngste aber längst auch der ur-amerikanischste Stern, denn in seinem Licht wurden die bunten Hemden gefertigt, die das Volk der 50 Sterne und ohne eigenen Geschmack so liebte. Trotzdem: Zweifel durften bleiben, denn Sex war unter dem 50. Stern reiner Spaßfaktor, während der Amerikaner an sich Sex mehr als göttlichen Auftrag zu verstehen erzogen war. Was bei einer Mischehe zwischen Schwarz und Weiß keineswegs obwaltete, wussten sie. Aber ein Messias musste doch gottgefällig sein, zumindest - und einer Jungfrauengeburt entsprungen, wünschenswerterweise. Aber jedenfalls ein Amerikaner! Denn die waren das auserwählte Volk. Niemals aber Treibgut, das an die Strände gespült wurde.
Sonst wäre es Conan geworden!
Als sie dann weder Hütte noch Grippe gefunden hatten, ahnten sie Verdruss. Und auf der ganzen Insel war nicht ein Esel zu finden - der ein fremdes Kind aufgezogen hätte, selbst ein Gotteskind nicht. Aber, und das gab schließlich den Ausschlag: Seit die ersten Einbäume hier einst angelandet waren bis zum heutigen Tag habe es keine Frau im zeugungsfähigem Alter gegeben, die dann noch Jungfrau gewesen wäre. Der Bürgermeister von Honolulu hatte ihnen dies versichert - schriftlich.
Und damit war klar: Im Weißen Haus saß ein Betrüger.
Doch noch war das Nachtland nicht verloren. Dafür würden die Drei Blödel schon sorgen.
Denn sie hatten den gesehen, den die anderen Messias nannten und wollten nun die Hütte finden und die Krippe, in der er einst das Licht in die Welt gebracht hatte.
Doch der Stern, dem sie folgten, erwies sich schnell als der 50. Stern. Nun war das zwar der jüngste aber längst auch der ur-amerikanischste Stern, denn in seinem Licht wurden die bunten Hemden gefertigt, die das Volk der 50 Sterne und ohne eigenen Geschmack so liebte. Trotzdem: Zweifel durften bleiben, denn Sex war unter dem 50. Stern reiner Spaßfaktor, während der Amerikaner an sich Sex mehr als göttlichen Auftrag zu verstehen erzogen war. Was bei einer Mischehe zwischen Schwarz und Weiß keineswegs obwaltete, wussten sie. Aber ein Messias musste doch gottgefällig sein, zumindest - und einer Jungfrauengeburt entsprungen, wünschenswerterweise. Aber jedenfalls ein Amerikaner! Denn die waren das auserwählte Volk. Niemals aber Treibgut, das an die Strände gespült wurde.
Sonst wäre es Conan geworden!
Als sie dann weder Hütte noch Grippe gefunden hatten, ahnten sie Verdruss. Und auf der ganzen Insel war nicht ein Esel zu finden - der ein fremdes Kind aufgezogen hätte, selbst ein Gotteskind nicht. Aber, und das gab schließlich den Ausschlag: Seit die ersten Einbäume hier einst angelandet waren bis zum heutigen Tag habe es keine Frau im zeugungsfähigem Alter gegeben, die dann noch Jungfrau gewesen wäre. Der Bürgermeister von Honolulu hatte ihnen dies versichert - schriftlich.
Und damit war klar: Im Weißen Haus saß ein Betrüger.
Doch noch war das Nachtland nicht verloren. Dafür würden die Drei Blödel schon sorgen.
Montag, 27. Dezember 2010
Eiskalte Aussichten
Nächstes Jahr wird alles anders? Garantiert nicht.
ALG 2; Hartz IV; S 21; A 1, A 3, A 5, A 6; ICE; LH 231-537.
Die lange von Klimato- und Psychologen vorhergesagte Eiszeit
bis in die Hirne, sie wird weitergehen - ohne Rücksicht auf die
Jahreswende: Erstes Indiz: E 10. So idiotisch und kontraindiziert
wie die Energiesparlampe, wie Biokraftstoff schlechthin und wie
S 21 plus. Und das wird nicht der letzte Griff ins Klo gewesen
sein. Jede Wette. Gott schütze unser Vaterland vor seiner Regierung,
der wir es so leichtsinnig überantwortet haben.
ALG 2; Hartz IV; S 21; A 1, A 3, A 5, A 6; ICE; LH 231-537.
Die lange von Klimato- und Psychologen vorhergesagte Eiszeit
bis in die Hirne, sie wird weitergehen - ohne Rücksicht auf die
Jahreswende: Erstes Indiz: E 10. So idiotisch und kontraindiziert
wie die Energiesparlampe, wie Biokraftstoff schlechthin und wie
S 21 plus. Und das wird nicht der letzte Griff ins Klo gewesen
sein. Jede Wette. Gott schütze unser Vaterland vor seiner Regierung,
der wir es so leichtsinnig überantwortet haben.
Donnerstag, 23. Dezember 2010
Frohe Weihnacht allen Bloggern und FacebooklerInnen!
Na, gehört Ihr auch einer Junkie-Familie an, die nicht eher locker lässt, bis endlich allen ein Rauschgiftcocktail aus Serotonin, Dopamin, Endorphin und Oxytocin aus sämtlichen Körperöffnungen raucht, wie Weihrauch. Bis Testosteron und Cortisol die Flucht ergreifen und mit ihnen Aggression und Stress?
Nein? Dann mal schnell Liederbücher raus und die Blockflöten. Der Rest kommt von selbst, sagen Wissenschaftler.
Weil Singen befreit, selbst Falschsingen. Ein mancher von uns kann schon ein Lied davon singen: Harmonie pur - noch bevor der "Knabe mit lockigem Haar" uns über die Lippen kommt. Und vorprogrammierte Langeweile, weil, wer ein fröhlich Lied auf den Lippen hat, sich nicht streiten kann, und wer, wenn er nicht singt, aber den Mund voll hat mit Weihnachtsgans, Knödel und Rotkraut, sich genauso wenig streiten kann, weil man mit vollem Mund nicht spricht! Zumindest nicht in katholischen Familien.
Und besonders streitlustige Familien, die schon beim ersten Klingeln übereinander herzufallen gewohnt sind, sollten dieses Jahr unbedingt einmal nach "der Herbergssuche" als Vorlag verfahren. Dann wäre folgendes im Wechselgesang zu singen:
Wer klopfet an?
"O zwei gar arme Leut!"
Was wollt ihr dann?
"O gebt uns Herberg heut!
O, durch Gottes Lieb' wir bitten,
Öffnet uns doch eure Hütten!".....
Und von Anfang an wird Rauschgift die blank liegenden Nerven beruhigen. Garantiert!
Frohe Weihnacht allen FacebooklerInnen!
Nein? Dann mal schnell Liederbücher raus und die Blockflöten. Der Rest kommt von selbst, sagen Wissenschaftler.
Weil Singen befreit, selbst Falschsingen. Ein mancher von uns kann schon ein Lied davon singen: Harmonie pur - noch bevor der "Knabe mit lockigem Haar" uns über die Lippen kommt. Und vorprogrammierte Langeweile, weil, wer ein fröhlich Lied auf den Lippen hat, sich nicht streiten kann, und wer, wenn er nicht singt, aber den Mund voll hat mit Weihnachtsgans, Knödel und Rotkraut, sich genauso wenig streiten kann, weil man mit vollem Mund nicht spricht! Zumindest nicht in katholischen Familien.
Und besonders streitlustige Familien, die schon beim ersten Klingeln übereinander herzufallen gewohnt sind, sollten dieses Jahr unbedingt einmal nach "der Herbergssuche" als Vorlag verfahren. Dann wäre folgendes im Wechselgesang zu singen:
Wer klopfet an?
"O zwei gar arme Leut!"
Was wollt ihr dann?
"O gebt uns Herberg heut!
O, durch Gottes Lieb' wir bitten,
Öffnet uns doch eure Hütten!".....
Und von Anfang an wird Rauschgift die blank liegenden Nerven beruhigen. Garantiert!
Frohe Weihnacht allen FacebooklerInnen!
Abonnieren
Posts (Atom)