Montag, 20. Juni 2011

Manche Mattscheiben machen Männer matter

Wildes, nächtliches Surfen macht so manchen Mann ziemlich heiß. Zu heiß, vor allem, wenn das Notebook auf dem Schoß vor sich hinsiedet. Männer sind nun einmal das empfindlichere Geschlecht - und stolzer Besitzer eines solchen.
Die selbe verheerende Wirkung hat das Notebook auf dem Schoß auch bei der anderen Tätigkeit, die einen Mann vor den Bildschirm treibt: "Formel 1" und ähnliche Videospiele, die den ganzen Kerl fordern.
Also aufgepasst, wer noch einen Baum pflanzen will und mit seinem noch ungeborenen Sohn Fußball spielen!
Und nicht die üblichen Verdächtigen vergessen: zu enge Hosen, kochendheißer Sex, Radfahren bis der Arzt kommt, Schweine-, Rind- und Putenfleisch, Pils, Stringtanga (selbstgetragene), weiße Socken in Tateinheit mit Sandalen, die Ehe als solche - und Zicken.

Freitag, 17. Juni 2011

Blatter gehts wirklich nicht: Stadionumbau für Fifa-Gott

Blatter gehts nicht! Der Erfinder des Amigo-Systems im Weltfußball will den Fußballerinnen direkt auf den Anstoßpunkt gucken und lässt deshalb für sein Lustgreisen-Gestühl das Endspielstadion entsprechend umbauen. Da Handwerker so kurzfristig dafür nicht mehr zu bekommen waren, haben sich Zwanziger und Beckenbauer bereiterklärt selbst Hand anzulegen und so im Blaumann ihrem Idol, Gönner und Gott zu huldigen.
Außerdem wird aus Rücksicht auf die nachlassende Sehkraft des bald 90jährigen Fußball-Gottes das Endspiel mit Pezziball gespielt, an dem eine Glöckchenkette angebracht ist, und es dürfen nur Spielerinnen auflaufen, die von Gott gegebene Doppel-Ds vorweisen können und gleichzeitig bereit sind, diese in eingelaufenen Trikots  zu tragen - mit Stolz und zu Ehren ihres Gottes.
Das Angebot seiner ihm treu ergebenen DFB-Speichellecker, ihn während des gesamten Spiels vom Schiedsrichter in einem Rollstuhl über den Platz schieben zu lassen - immer auf Ball- und Doppel-D-Höhe, lehnte Gott Blatter dankend und gerührt ab.
Jedoch nicht Merkels Gastgeschenk. Er allein darf nach dem Spiel in die Kabine der Spielerinnen. Schnell haben sich deshalb seine beiden Blaumänner auch noch dazu bereit erklärt, die Kabinen-Wände zu den Nasszellen einzureißen, damit sich der Fußball-Oberste persönlich vom Sinn der neu eingeführten Fußballregel 143/11 überzeugen kann:
Trikot -Tausch hat erst unter der Dusche stattzufinden..

Donnerstag, 16. Juni 2011

Etikettenschwindel, wohin wir auch sehen

Jede vierte Geflügelwurst enthält Schweine- oder Rindfleisch. Und weiter? Zumal 2-Euro-Kräfte aus dem früheren Ostblock nicht die Hellsten sind, und Verwechslungen beim Schlachten schon mal passieren können.
Auch mit Doktorarbeiten ist das ja oft so, haben wir gelernt. Nur weil sie in Schweinsleder gebunden sind, muss noch lange keine Schweinerei drin sein, wenn ein Rindvieh sich dort drinnen ausgetobt hat - fladenweise.
Auch wo "Grün" draufsteht, muss nicht Grün drin sein, und deshalb muss da auch keine grüne Politik herauskommen. Fischer und Co. haben das sieben Jahre lang bewiesen. Und Baden-Württemberg wird seinen ganz persönlichen Etikettenschwindel noch erleben. Und es wird sein wie damals beim Börsengang der Telekom: Zum ersten Mal Aktien gekauft und schon gleich über den Tisch gezogen. Jetzt: Zum ersten mal im Leben protestiert und schon gleich grünen Wählerstimmenfängern ins Netz gegangen. Und morgen schlagen die denen die Nase blutig. Wie in alten Zeiten: Ein Polizeistaat war da per se grün. Und die Grüne Minna räumte auf, indem sie abräumte, was blutig liegen geblieben war.
Und noch eines: Wer regiert wird von einer Partei, bei der C draufsteht und offensichtlich auch nur C drin ist, hat sich Quasi-Analphabeten überantwortet, die ihm ein X für ein U nur deshalb vormachen, weil sie es nicht besser wissen.

Mittwoch, 15. Juni 2011

die Bundesbahn - ein Perpetuum mobile für Manager

Früher hätte man es ein Husarenstück genannt. Heute, in unserer entromantisierten Welt, nennen wir es Verarsche: Die Bahn AG, auch Deutsche Bahn genannt. Allein ihre betriebswirtschaftliche Einordnung zeigt den bauernschlauen Trick, denn sie ist vielleicht das einzige "Privatunternehmen in Staatsbesitz". Doch ist zu befürchten, dass Deutschland voll ist mit solchen Gelddruckmaschinerien für eine dünne Schicht von Managern, die ein real existierendes Perpetuum mobile für sich entdeckt haben. Und das geht so: Dieses Unternehmen darf keine Verluste machen, denn staatliche Zuschüsse gibt es nicht. Deshalb spielten die Neuen aus der freien Wirtschaft sofort ihre beiden Trumpfkarten aus: Entlassungen und Rationalisierungen. Seitdem fahren in weiten Bereichen des Landes nur noch Busse.
Und aus 9,3 Milliarden Miesen wurde bald eine ausgeglichene Bilanz: Der Trick dabei: Die öffentliche Hand zahlt der Bahn AG jährlich etwa zehn Milliarden Euro für die Bestellung des Nahverkehrs sowie für Erhalt und Ausbau der Infrastruktur. Also doch Zuschüsse, meinen Sie? Nö, eine marktwirtschaftlich korrekte Bezahlung einer Dienstleistung!
Genialer Trick! Zumal die Bahn zu 100 Prozent dem Bund gehört. Also Ihnen und mir. 
Goldesel streck dich, Knüppel aus dem Sack!
Die aus der Manager-Gilde haben also folgende Quadratur des Kreises geschafft: Lohn- und Betriebskosten heruntergefahren und 10 Milliarden Steuergelder zusätzlich eingestrichen. 
Und weil es ein Perpetuum mobile 1. Art nicht geben darf, stopfen sich die Bahn-Manager seitdem diese überschüssigen Milliarden in die eigenen Taschen und vergraben sie nachts in ihren Gärten.
Und wir? Wir zahlen saftige Fahrpreise und gleichzeitig über unsere Steuern noch eine Benutzungs- und Bereitstellungsgebühr für jeden Zug, den die Bahn über die Schienen rollen lässt.
Das ganze sollte ganz schnell unter "Segen der Privatisierung" abgeheftet werden - zusammen mit der Privatisierung unserer Energieunternehmen und der Müllentsorgung - und für alle Zeiten im Giftschrank der Geschichte verschwinden.
Privatisierung hat immer nur die Manager satt gemacht.
Noch ein Schmankerl zum Schluss: Stuttgart 21 muss, wie wir gelernt haben, gebaut werden - wegen der unbezahlbaren Konventionalstrafen, die bei Vertragsbruch fällig wären. Witzig, oder? Der Bürger (als Besitzer der Bahn) macht einen Vertrag, den er mit sich selbst abgeschlossen hat, nur deshalb nicht rückgängig, weil er eine Konventionalstrafe an sich zahlen müsste, die er nicht hat, aber hätte, wenn er sie an sich auszahlen würde, womit er dann die Konventionalstrafe, die er gerade eben noch nicht zahlen konnte, jetzt zahlen könnte.
Noch ein Perpetuum mobile.
Und Fledermaus Geißler hat das alles gewusst. Deshalb grinst der seitdem so süffisant.

Dienstag, 14. Juni 2011

Servus Ouzo!

Vor zwei Jahren überwies die KfW 320 Millionen Euro an die insolvente Bank Lehman Brothers. Dabei war die schon mausetot. Kadavergehorsam, nennt man das, und Deutschland hat nicht nur darin die Nase vorn.

Zu Kadavergehorsam gehört übrigens die strikte Verweigerung dazuzulernen, weil es das System der Nibelungentreue aushebeln würde, denn Augen zu und durch heißt die Devise. Hirn abschalten dabei ist hilfreich.
Deshalb ist nicht verwunderlich, dass jetzt Seit an Seit mit dem neuen,  längst schon toten "kranken Mann am Bosporus" steht, was hier in Deutschland Rang und Namen hat - und noch weiß, was wahre Treue heißt.
Und am Ende doch: Staatsbegräbnis.
Servus Ouzo! Gekämpft haben wir um dich - bis zum letzten Tropfen. Wir werden dich vermissen!

Freitag, 10. Juni 2011

Warnung: Menschen vor Verzehr abkochen!

Jetzt ist es amtlich - zumindest so gut wie: Dieses EHEC ist einem Menschen aus dem Hintern gekrochen. Schon hat das Gesundheitsministerium - in persona Minister Bahr (das ist der, der den Hut in der EHEC-Krise aufhatte - sagt er) eine Erklärung aufsetzen lassen, die um Vorsicht beim Umgang mit Menschen bittet. Ein Gesetz soll dafür sorgen, dass wir vor einem Handschlag eine rituelle Waschung unseres Gegenübers verlangen dürfen. Oder wahlweise ein mehrminütiges Abkochen, oder zumindest ein Erhitzen auf 70 Grad. Aber Mittel der Wahl bleibe sofortiges Unterzackern
Und schnell stellt sich heraus: Diese EHEC-Epidemie war doch ein terroristischer Anschlag - aus dem Familien- und Arbeitsministerium, der hier in kürzester Zeit die Frauenquote geradezu explodieren lassen wird. Denn es ist nun mal so:
S i e bringen uns zur Weißglut, was s i e völlig kalt lässt.
Und in einer anschließenden Einschleimaktion machen s i e uns dann krank - todkrank. Und übernehmen dann das Robert-Koch-Institut.


(Ich bitte um Beteiligung an der Abstimmung rechts in meinem Blog. Danke)



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