Montag, 24. Januar 2011

Guttenberg - die Halbgott gewordene multiple Persönlichkeitsstörung

"Der Verteidigungsminister wird jetzt prüfen - und dies in aller gebotenen Sorgfalt - und dann eine Entscheidung treffen." Wer das gesagt hat? Merkel? Der Seehofer? Nöö. Er ihm selbst! Seine Majestät persönlich, nämlich. So hört es sich an, wenn ein Blaublütiger das Maul voll nimmt. Einfach vollmundiger eben. Denn einer wie Guttenberg zählt für drei, mindestens - und formuliert deshalb notwendigerweise auch in der dritten Person.
Und, weil Adel einfach dazu verpflichtet, geht es in diesen Kreisen nach Gutsherrenart: Wer einem dieser Hochwohlgeborenen blöd kommt, fliegt. Das fängt beim verweigerten Hofknicks schon an.
Und weil sie nicht richtig stramm stehen,  feuert unser oberster Landesverteidiger wieder einmal einen gestandenen Militär. Um den strauchelnden Minister zu halten. Denn auf seine dritte Person will Karl Theodor Maria Nikolaus Johann Jakob Philipp Franz Joseph Sylvester Freiherr von und zu Guttenberg einfach  nicht verzichten. Auch wenn es das weiblich-weiche Element seiner ansonsten so schnittischen Persönlichkeit ist.
Und wenn ein so Hochwohlgeborener feuert - dann droht gleich Sippenhaft, denn es geht um Blutsbande, um blau oder versifft, um oben oder unten, um hopp oder dopp.
Nur so ist zu verstehen, dass die Gorch Fock von ihm gleich mit "an die Kette gelegt" wurde.

Freitag, 21. Januar 2011

die Wachphantasien der AfA


Die Sportstudiobetreiber des Landes sind "aufs Äußerste" beunruhigt und über Nacht eine Allianz mit den Spa-Betreibern eingegangen. Denn die Agentur für Arbeit will die Erschütterungen am Arbeitsmarkt, die der demographischen Wandel hervorrufen wird, mit brachliegendem Potenzial begegnen: Die Frauen sollen arbeiten! Jener  gut und teuer ausgebildete Teil dieser Gesellschaftsgruppe, der sich mit Einser-Abitur und Summa cum laude auf die erste Schwangerschaft oder ersatzweise auf die Rolle als Aushängeschild und Püppchen eines männlichen Machers vorbereitet hat. Auf Staatskosten. 

Sie aber sind die Einnahmequelle schlechthin für alles was Wellness heißt und Müßiggang bedeutet.
Dass der Vorschlag der AfA völlig abwegig ist, zeigt sich in der Absicht, gleichzeitig die Wochenarbeitszeit um zwei Stunden zu erhöhen. Da war selbst die Schwangeren-Ministerin schon weiter und hatte 30 Stunden pro Woche für alle gefordert - zuzüglich großzügiger Babypausen bei vollem Lohnausgleich.
Bliebe nur noch ein Fachkräftezuzug aus dem Ausland, um den Niedergang des Landes abwenden zu können. Doch wenn der sich entwickelt wie der vorherige aus Anatolien, werden das die Sozialkassen nicht überleben - wie das Amen in der Kirche. Denn: Allahu Akbar. Gott ist groß, Nur Hamam ist größer – auf Krankenschein!

Donnerstag, 20. Januar 2011

Schmerz, mach mich fies!


Warum sitzen Ehefrauen in Stadtcafes und futtern mit zunehmender Verzweiflung eine Sahnetorte nach der anderen - bis sich der Magen umstülpt? Warum ertragen sie ein wöchentliches Gesichts-Peeling und das tägliche Epiliergerät auf den zarten Beinen?

Schmerz korrigiere das Ungleichgewicht, das immer dann in der Welt entstehe, wenn man Unrecht getan hat. Beruhige das schlechte Gewissen, das unseren Frauen von innen gegen die Brust schlägt, weil sie mal wieder ihre Männer schlecht behandelt haben.
Warum müssen sie, ob sie wollen oder nicht, am Tag drei TV-Soaps über sich ergehen lassen? Oder Frauenzeitschriften durchblättern und stundenlange Telefongespräche über Kochrezepte - oder noch Fürchterliches - führen?
Schmerz hat eben viele Gesichter! Und ist ausreichend vorhanden - selbst für ein chronisch schlechtes Gewissen. Es muss nur beherzt zugegriffen werden.
Bei Männern gilt Ähnliches: Um sich für die nächsten zwanzig Jahre mutwillig aus dem Leben ihrer besten Freunde stehlen zu können, gehen sie eine Ehe mit einer zänkischen Ehefrau ein. Zur Buße.

Mittwoch, 19. Januar 2011

Volltreffer im Familienministerium

Die Frau hat doch was drauf! Allen Unkenrufen zum Trotz zeigt sie mehr Fachkompetenz als alle anderen Frauen vor ihr im Amt: Die Familienministerin ist schwanger. Gut gemacht, Kleine! Jetzt wird auch begreiflich, warum die so scharf auf die 30-Stunden-Woche für Menschen in Führungspositionen war. Eine humanere Welt forderte. Schwanger statt arbeiten. Danach Kita, Ganztagsschule und Auslandsstudium. Von so was können Männer nur träumen, denn Merkel und die anderen im wahren Glauben Erzogenen sind gegen Embryonalzellen-Forschung. Aus ihnen hätte man längst einen Uterus entwickeln können - für Männer. Aber wer soll dann noch die Kohle verdienen?
Ein warmer Händedruck ihrer Kanzlerin ist der Ministerin aber jetzt schon sicher. So warm wie der von Westerwelle, als er damals seine blonde FDP-Europa-Maus zu ihren drei Schwangerschaften beglückwünscht hatte - im Amt. Auf Staatskosten.
Aus diesem Stoff sind eben Ideen gestrickt - mit denen Frauen schwanger gehen.

Dienstag, 18. Januar 2011

Wo ist Nicole Kidman?

Nicole Kidman: Erst ein Arsch-Double, dann eine, die ihre Titten für sie in die Kamera hält, der Rest ist synchronisiert. Und jetzt musste ein Schwangerschafts-Double ran - und schwups ist sie zum zweiten Mal Mama - ganz ohne Schwangerschaftsstreifen. Ganz ohne Abstillen. Ein Mutter-Double soll nun Kindermädchen spielen, bis das Kind aus dem Gröbsten raus ist.
Für Interviews habe die Diva schon lange ein Antwort-Double, sagt man, ja selbst bei Preisverleihungen lasse sie sich schon lange von einem 15 Jahre jüngeren Komplett-Double vertreten.
Überhaupt, munkeln gute Freunde, seit 1989 haben sie Nicole persönlich weder gesehen noch gehört. Und ihr Ex-Ex-Ehemann höhnt, dass er der letzte ist, der mit dieser Frau wirklich verheiratet war.
Seine Nachfolger aber mit Kopien.
Wahrscheinlich liegt sie seitdem auf Eis und lässt sich nur alle neun Monate kurz auftauen, um sich eine Eizelle entnehmen zu lassen. Sagt ihr Ex-Ex. Und in 50 Jahren will sie dann bereit sein für den Film, in dem sie die Tochter ihrer Erstgeborenen spielen wird: "Die Highlanderin" soll der heißen - und nie mehr altern wird sie dann in dieser Rolle. Wenn sie nicht den Kopf verliert.

Jetzt sind sie völlig pille-palle!

 „Das Bruttoinlandsprodukt misst alles, nur nicht das, was das Leben lebenswert macht“, sagte Robert Kennedy schon im Jahr 1968. So weit so gut - und nicht ganz falsch. Aber der Mann sprach mit goldenem Löffel im Mund. Und zwar aus Massivgold. Aus dem selben Grund wird auch unsere Regierung auf der Suche nach dem Glück seines Volkes nichts begreifen. Sonst hätten sie es schon begriffen. Stattdessen suchen sie doch tatsächlich nach einer Erklärung, weshalb bei diesem enorm steigenden Bruttosozialprodukt die Unzufriedenheit und die Zukunftsangst der Deutschen wächst.
Weil sie sich nicht verarschen lassen? Weil sie wissen, dass trotz dieses merkwürdigen Wirtschaftswachstums das Niveau vor dem Bankencrash nicht einmal annähernd erreicht ist? Und dass aus diesem Grund Lohnsteigerungen, so sie überhaupt gewährt werden, nicht in die Landschaft passen. Oder aber die Lohnverzicht-Verarsche der letzten 15 Jahre passte nicht! Weil sie das Einstampfen des deutschen Arbeitsmarktes auf Rumänien-Niveau miterlebt haben? Oder weil sie wissen, dass auch der gut ausgebildete 23jährige, abgespeist mit Zeitverträgen, Leiharbeit und Praktikums-Plätzen, keine Familie gründen kann? Und weil sie ahnen, dass sich Geschäfte auch künftig nur mit Menschen machen lassen, deren Staaten morgen nicht bankrott sind?
Vielleicht aber ist das alles Unsinn und Merkel und Co haben doch Recht - und Geld macht nur Reiche wirklich glücklich?
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