Donnerstag, 28. März 2013

Fußball wie Dalli-Dalli und Dalli-Klick

  Nun gut, genial war es wieder nicht. Fußball - selbst ein Länderspiel - ist nun mal nur was für einen begnadeten Cutter, der aus 90 Minuten Langeweile, drei Minuten herzhaftes Gähnen macht. Und das macht die neumodische spanische Art des Spielens nicht besser: Fußball erinnert seitdem an Handball: minutenlanges um den Strafraum Herumhüpfen - nur ohne Tore.
Aber alles schneller als früher - immerhin. Selbst der Türke in der Mannschaft hält sich jetzt nach Jahren des Müßigganges an den Leitspruch seines legendären Vaters: "Dalli, dalli!"
Aufgabe: Nennen Sie verschiedene Spielsituationen in einem berühmten Ballspiel?
Dalli, dalli:
Querpass ... Steilpass ... Fehlpass .... Schussversuch ... Querpass ... Querpass ... Fehlpass ... Querpass.

Stopp! 
Querpass kam viermal vor, müssen wir dreimal abziehen, Fehlpass kam zweimal vor, müssen wir einmal abziehen. Macht vier Punkte! ..... Und Sie fanden, das war spitzeeeeeeeee?
Ich auf keinen Fall.

Mittwoch, 27. März 2013

NSU-Prozess jetzt doch in türkischer Sprache und nach islamischem Recht

Der hässliche Deutsche hat mal wieder zugeschlagen: Nicht nur, dass er für die türkischen Journalisten, die ihre Akkreditierung verpennt haben, keine deutschen oder Journalisten anderer Nationen wieder ihrer Stühle verwiesen hat. Das wäre ja fast noch zu verzeihen. Dass aber keine Gebetsräume eingerichtet wurden, ja nicht einmal Gebetspausen im Prozess um die NSU-Verbrechen eingeplant sind, zeugt von der zunehmenden Verrohung der deutschen Gastgeberseele. 
In einer Nacht- und Nebelaktion wurden jetzt wenigstens zwei ambulante Dönerstände vor dem Gerichtsgebäude in Stellung gebracht. Gleichzeitig wurde der Hauptangeklagten in einem Intensivstkurs so viel Türkisch eingebleut, dass sie ihrer Gerichtsverhandlung wenigstens einigermaßen folgen kann. Denn die wird in türkischer Sprache stattfinden. Der Mufti von Istanbul-Süd konnte für den Vorsitz der Verhandlung gewonnen werden, nachdem ihm von deutscher Seite versichert wurde, dass er die Scharia vollgültig zur Anwendung bringen darf.
Um das Urteil zügig noch direkt vor Ort vollstrecken zu können, wurden handtellergroße Kieselsteine aus dem Teich einer nahen Freizeitanlage vor dem Gerichtsgebäude aufgeschichtet.
Ein Unschuldiger wird sich noch rechtzeitig finden lassen, der dann den ersten Stein werfen wird.

Dienstag, 26. März 2013

Die Sterne verderben den März

Wir schreiben das Jahr 1589 vor Christus. Der Keltenfürst, von dem hier berichtet werden soll, wusste das aber nicht, und auch Christus war ihm völlig unbekannt. Überhaupt war er strunzdumm, wie alle in dieser Zeit, in der nicht einmal das Handy erfunden und Googeln deshalb völlig unmöglich war. Aber, dass es der 26. März war, wusste er, weil,  - er hatte die Himmelsscheibe. Und die Sterne lügen nicht.
Dachte zumindest der mächtige Keltenfürst am 15. März 1589 v. Chr noch fest. 
Wie immer hatte er, der Macht hatte über den Himmel, eine Macht, die ihm die Himmelsscheibe verlieh, an diesem Tag seinen Untertanen befohlen, das Korn auszusäen. 
Heute, 10 Tage danach, konnte er sich noch lebhaft an die verwunderten Augen seiner bäuerlichen Untertanen erinnern. Denn es lag Schnee auf den tief gefrorenen Äckern, mehr als ein Meter hoch. Das Ausbringen der Saat war deshalb besonders schwierig gewesen.
Der Schnee lag zehn Tage danach immer noch. Die Saat sei verdorben, sagen sie, und hungern würden sie in diesem Jahr. Und dass die Sterne lügen, waren sie sich sicher. 
Deshalb wollten sie die Himmelsscheibe verbuddeln. 
Was den Keltenfürsten sehr erschreckte, fast mehr als die Tatsache, dass sie ihn gleich mit verbuddeln wollten. Bauernregeln wollten sie anstelle der Himmelsscheibe ab sofort sprechen lassen. 
Er würde einen solchen Unsinn, Wotan sei Dank, nicht mehr erleben müssen. -

Nachruf: 
Seit diesem Tag vor ziemlich genau 3600 Jahren gilt unter den 100 Bauernregeln die eine als goldene Regel:
Schnee im März - Aussaat ein Schwerz.
Doch diese Regel musste nie befolgt werden. Denn seit die Himmelsscheibe tief vergraben liegt, ist der März immer und ausnahmslos lieblich und warm, fast schon frühsommerlich.

Was sagen Sie? Sie haben sie wieder ausgebuddelt? 
Völliger Unsinn.

Foto: Dbachmann

Montag, 25. März 2013

Zypern liefert. Wo ist der Trick?

Bank of Cyprus heute morgen 8 Uhr
Foto: Kristin Scharnowski / pixelio.de

Huch? Zypern lässt wirklich zwei Banken über die Klinge springen? Und reiche Profiteure der Krise sollen wirklich Geld verlieren, viel Geld? In der wirklichen, der analogen Welt? Oder ist das nur eine der vielen Luftnummern der digitalen Überwelt.
Wo ist der Trick? Der Fallstrick? Wo und wann werden die Gauner mit ihrem sauer zusammengeklauten Geld wieder zusammengeführt, und wo und wann finden die Verluste, die bei solchen konspirativen Verabredungen mit dunklen Gestalten aus der Politikerkaste entstehen, den europäischen Steuerzahler?
Papier ist ja geduldig, heißt es, da macht Papiergeld keine Ausnahme. Und richtig geduldig wird es dann, wenn es in einer Bad-Bank eingebunkert liegt. Geduldig wie Atommüll. Nur die Asse darf dabei nicht volllaufen - oder das Mittelmeer, was ja Katastrophen-Wissenschaftler längst schon auf dem Schirm haben.
Aber so kompliziert kann der Trick nicht sein, mit dem wir Steuerzahler hier gearscht werden sollen, denn Banker und Broker sind einfacher gestrickt. Geldgesteuert. Dazu werden noch weniger Hirnzellen belästigt als bei Schwanzgesteuerten.
Wahrscheinlich sind die Banken, die jetzt mit viel Gedöns abgewickelt werden sollen, längst leergeräumt und die Gelder inzwischen in Luxemburg oder in der Schweiz in Sicherheit - und abgewickelt werden auf Zypern wohl nur noch die, die zum Schluss immer abgewickelt werden: die Schalterbeamten und Putzfrauen. Und das Vertrauen in Europas "Gestalter".  

Freitag, 22. März 2013

Nutte klagt erfolgreich Strich ein


 Die Nachwehen rot-grüner S(cht)eiß-Geburten: Eine Sexarbeiterin - bei Kohl hießen die noch Nutten -- hat jetzt gegen eine Stadtratsverordnung erfolgreich ihren "Arbeitsplatz" wieder eingeklagt, den Strich nämlich, der zwei Jahre vorher mit einem Federstrich "abgebaut" worden ist.
Tja, Scheiße gelaufen. Und nix aus der Geschichte gelernt. Gewährt ihnen die Menschenrechte, und kurze Zeit später schon wollen sie das Wahlrecht. 
Da ist der Straßenstrich in Dortmund nur die logische Verlängerung. Auch wenn der "Besitzer" der Firma beschlossen hat, den Laden zu schließen, wird er von seiner letzten Angestellten gezwungen, durchzuhalten. 
Verquere Welt. 
Und Dortmund ist inzwischen überall.
Irgendwann wird deshalb hier der Pädophile gegen öffentliche Schutzmaßnahmen klagen - erfolgreich - die ihm das Abgreifen von Frischfleisch auf deutschen Straßen erschweren oder gar unmöglich machen würden. Denn der hat auch seine Menschenrechte und die damit einhergehende -würde.
Oder nehmen wir die Schwulen. Die Vergangenheit war Paragraph 175! Inzwischen dürfen sie heiraten, die Hauptstadt platt machen, ihren Ehemann auf hochoffizielle Staatsbesuche mitschleppen ... 
Aber. Nicht genug. Logisch, denn wo eine Tür aufgestoßen wurde, gibt es immer eine nächste: Jetzt wollen sie adoptieren dürfen wie wahre Paare ( wie verflixt nochmal ist denn inzwischen die unverwechselbare Kurzformel für ein Ehepaar, wie es früher einmal war?) und logischerweise auch - denn spätestens beim Geld hört schließlich der Spaß am Anderssein auf - das Ehegattensplitting.
Die Zukunft wird also nicht rosig, ist zu befürchten, aber immer mehr rosa.
Und heute schon darf bei einem Schiffsunglück fest damit gerechnet werden, dass bei dem Aufruf des Kapitäns: Women and children first! diese neuen "Ehefrauen"  als erstes in die Boote steigen - mit wackelnden Ärschen.

Donnerstag, 21. März 2013

Jetzt ist es auch amtlich: Der Osterhase erfriert

Dieses nasskalte Wetter geht dem Osterhasen nicht nur auf die Eier. Nein, es ist leider viel ernster. Sein Nachwuchs stirbt, kurz nachdem er erstmals in diese ungemütliche Welt geblinzelt hat. Forscher warnen, denn damit könnte Ostern 2014 ausfallen - wegen Fachkräftemangel.
Besser geht es dem Nachwuchs der robusteren Tierarten, was die Nahrungsmittelindustrie nicht nur hoffen sondern gleich auch umdenken und umrüsten lässt. Nach bewährtem Muster. Deshalb kommt spätestens 2014 - aber auch in dieser Saison schon - neben dem Lammbraten von der Galoppbahn  Iffezheim und der Pferdeklinik direkt nebenan die Osterratte zum Einsatz, denn auch sie - das beweisen neuste Forschungen auf diesem Gebiet - kann Eier legen. Und was mit den Ohren und den Stummelschwänzchen ist, den Insignien der Macht über das Osterfest, wollen Sie wissen? Die will Hugh Hefner liefern - persönlich und pünktlich zum Fest. Und seine Playmates. 
Stopp, zu früh gefreut. Nicht die Mädels, leider nicht. Nur deren Isigien der Macht über die Männer: das Stummelschwänzchen und die Langohren.
Foto: Rike / pixelio.de
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