Donnerstag, 11. April 2013

Achtung, die Bullen sind los

  Achtung: Die Wisente sind los. Bis zu einer Tonne wiegen diese Urviecher und werden bis zu 60 Kilometer schnell. Zu Fuß. Gerade aber sind welche hinter mir her - deutlich schneller als 60 kmh - im Auto. Mit Blaulicht. Und nun? Den Chickenburger opfern? Stoff geben, bevor sie mich über den Haufen rennen? Wer kommt immer auf solche wahnwitzigen Ideen solche unberechenbare Kreaturen einfach auszuwildern? ;-)
Foto: Dieter / pixelio.de

Mittwoch, 10. April 2013

Wir sind "polnische Aufseher"

"Wenn Haifische Menschen wären". In der guten alten Vor-Pisa-Zeit war dieser Brecht-Text ein Muss für jeden, der in der Bonndesrepublik dazugehören wollte. In der Schröder'schen und Post-Schröder'schen Berliner Großdeutsch-Republik singt man inzwischen andere Lieder. Die Lieder von Neoliberal-Nobelpreisträgern.
Sie und jene Kaste, deren Lied sie singen, sind es, denen wir alles zu verdanken glauben. Billige Nahrungsmittel, beispielsweise, weshalb wir die Aldi-Brüder am liebsten heilig sprechen würden - die an uns und ihren Arbeitssklaven ihr unmoralisch hohes Milliardenvermögen "verdient" haben. Aus humanitären und christlichen Gründen, natürlich. Dabei sind es doch nur Menschen, die im Gegensatz zu Haien, ihre Zähne nicht im Gesicht tragen.
Warum wir das aushalten? Weil sie uns gleichzeitig das Märchen immer wieder erzählen, dass nämlich für jeden von uns Sterne am Himmel stehen, die wir nur herunterholen müssten. Und wir glauben ihnen, vergessen sogar, dass wir uns dabei ganz gewaltig die Hände verbrennen würden.
Und warum glauben wir das? Weil uns die Brosamen von ihren reich gedeckten Tischen zufallen - und weil sie uns in ihrem KZ längst zu "polnischen Aufsehern" gemacht haben. Zu Profiteuren!
Tja. So schnell sitzt man in der Falle, wenn der "freie Markt" sich mit seinen primitivsten Gesetzen an uns vergreift.

Dienstag, 9. April 2013

Endlösung für Endlager in Sicht: Zwillingslösung unter Stuttgart

Hallo Freunde - und Feinde. Wer will den Atommüll bei sich im Garten verbuddeln? Das Einverständnis der Nachbarn vorausgesetzt, natürlich? Sagen wir mal: für eine Milliarde? Cash!
Niemand? Nicht einmal ein einziger Manager, der "hier" schreit und dann das tut, was er am besten kann: Abkassieren und schnell aus dem Staub machen?
Was also soll das Märchen aus 1000 und einer Nacht, das der dicke Kasper im Umweltbundesministerium uns gerade erzählt? Zusammen mit Dosenpfand-Jürgen. Wieder nur werden am Ende Abermilliarden verbuddelt sein - versuchsweise natürlich nur. Ehrensache.
Versuchsweise Gorleben, versuchsweise vielleicht nochmal Wackersdorf. Versuchweise eine Zwillingslösung in Stuttgart, vielleicht? Bahnhof und Endlager gleichzeitig? Mit freier Zufahrt für die Castoren? Sie wissen schon: "cask for storage and transport of radioactive material"
Aber Wutbürger sind ja auch nicht doof. Oder doch? Wenn man denen die 516 Blutbuchen im Park darüber garantiert und die Krabbelviecher unter ihren Rinden, und dass der Bahnhof oben bleibt, akzeptieren sie dann den Atommüll in den dann nicht mehr notwendigen Tunneln?
Mal Kretschmann fragen. Aber Kretschmann fragen heißt Stephen Hawking fragen: Gleich klug die Beiden, wahrscheinlich. Denn wer versteht die schon?

Montag, 8. April 2013

Das große Spiel der Global Player: Wie hinterzieht man Steuern, so legal wie möglich?

Die "Welt" hat wohl den Schuss nicht gehört, sonst hätte sie doch nicht ihre Neoliberal-Falkin zu Jauch geschickt, um dort das Hohe Lied der Steueroasen zu singen. Dass die FDP, in personam Kubicki, auf diesem Ohr taub ist, konnte da schon weniger überraschen.
Google, Amazon, IKEA, Gates Microsoft. Sie alle machen Gewinne ohne Ende - und zahlen 1 bis 6 % Steuern darauf.
Pfui Spinne.
Sie, die mehr von dem profitieren, was die Staaten, bezahlt mit Steuergeldern, vorhalten: Infrastruktur, sozialer Frieden und die Ausbildung von Arbeitnehmern.
Das wollen diese "global Player" offensichtlich alles für lau.
Ja, selbst die Ausbildung ihrer Handlanger bei der Verschlankung der Steuern: allen voran die Vertreter des edelsten Berufsbildes, des Juristen, Männer und Frauen, die für Geld ... nein, nicht alles machen. Aber für viel Geld, für unverschämt viel Geld. Recht hin, Gerechtigkeit her.
Zusammen mit dem zweitedelsten Berufsbild, dem Banker.
Deren Ausbildung kostet den Staat um die 200.000 Euro. An der Brust genährte Nattern.
Nimmersatte im Einsatz für Nimmerehrliche.
"Ich stand auf den Schultern von Giganten!" Einstein hat noch gewusst, wem er seinen Erfolg zu verdanken hatte. Den seelenlosen Managern der Weltkonzerne ist so etwas völlig fremd. Was aber wäre Google ohne das Internet, das die Staaten erst etabliert haben? Was wäre Gates ohne Strom? Haha. Was wäre IKEA ohne Häuser und Wohnungen und die Straßen dorthin? Was wäre Amazon in einer Welt voller Analphabeten?
Und was fällt unseren Politikern dazu ein? Sie wollen diese Dumping-Steuersätze der Global Player einfach unterbieten.
Und für ein halbes Prozent würden sie denen auch noch den Müll hinterherräumen.


Freitag, 5. April 2013

Brutalstmöglicher Krieg gegen Schwarzgeld-Kriminelle: Nebelkerzen über Steueroasen

Unsere Politiker rüsten zum Kampf gegen die Steueroasen! Mit der ganzen Härte des Kriegsrechts - und der einzigen nach der UN-Resolution von vorgestern noch zugelassenen Waffen: Nebelkerzen und Kriegs-Rhetorik. So ist ausgeschlossen, dass sie sich dabei "selbst ins Knie schießen"!
Bleiben noch weiche Militär-Aktionen: Den Verbrechern Geld hinterherwerfen, säckeweise. Papiergeld, wohlgemerkt, weil Hartgeld als Munition gilt und deshalb bei der UNO auf dem Index steht.
Und schließlich der Königsweg unserer Heerführer: strategische Kapitulation.

Mittwoch, 3. April 2013

April-Scherz á la UN: Waffen weiter ohne Grenzen

Die UN hat jetzt beschlossen, den Waffenhandel zu beschränken.
Ein großer Wurf - Richtung Biotonne. Denn jedes nationale Parlament darf im Einzelfall entscheiden, ob eine Lieferung nicht zwingend notwendig ist! Egal wohin. Aus humanitären, religiösen, politischen, neoliberalen oder einfach doch kriminellen Gründen.
Nur deshalb konnten sich Russen und China wenigstens der Stimme enthalten. Andernfalls wären sie in New York einmarschiert. Resolut hin, Resolution her.
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