Montag, 30. Mai 2011

Halbwertszeiten gesetzlich verlängert

Wenn das Schule mache, jammert Merkel, „und die Menschen begreifen, dass sie damit besser fahren und vor allem „billiger“, könne sie einpacken.
„Dann verlangen die bald von mir, dass ich verblöde, weil ich nicht mehr von einer Sekunde zur nächsten klüger werden darf. Und dass mein Geschwätz von gestern mich gefälligst zu jucken hat. Zwei Tage später noch!“
So könne man aber keine europäische Krisenpolitik machen, schon gar keine Energiepolitik! Es sei denn, man nehme als Restrisiko doch eine Kernschmelze in Kauf, oder dass hier die Lichter ausgehen, oder beides, gleichzeitig, oder nacheinander – aber in unterschiedlicher Reihenfolge. Das alles k a n n nicht jetzt entschieden werden, später schon eher, aber dann auch nicht dauerhaft. Nur danach feucht durchwischen, das geht immer, zeigen jetzt auch wieder die Japaner.
Alles ist eben im Fluss – und deshalb längst auf dem Weg zu uns: Griechen, die (notgedrungen) ihre Kernkompetenz auf deutschen Marktplätzen feilbieten – mit Gewerbeschein, natürlich!

Freitag, 27. Mai 2011

Hollywood oder Abbottabad

Ab heute wird es dort drüben weder Bestseller-Autoren geben noch andere berühmte Leute. Denn die hatte dort bislang Ophra gemacht.
Ab jetzt also keine Erhabenheit mehr - nur noch Leben pur: Bin Ladens Fangschuss statt des heroisch anrührenden Satzes aus der Drehbuchvorlage: "Ich verzeihe dir, gehe hin in Frieden!"
Und über Nacht ist die USA einer von uns geworden: Kaiser ohne Kleider.
Bleibt die eine bange Frage: Was kommt nach? Was wird die neue Weltmacht kopieren? Hollywood oder Abbottabad? Glamour oder Haudrauf? Oder doch Bollywood?
Gott schütze unser Vaterland.

Donnerstag, 26. Mai 2011

Die Schiss - Europas Schicksal

Sind die Spanier sauer auf uns, dass sie uns Gurken schicken, die krank machen? Als hätten wir davon hier nicht mehr als genug. Ganze Truppen. Kommt ihnen spanisch vor, wie es uns im Gegensatz zu ihnen gelingt, unsere Schulden wie Falschmünzer  in Guthaben umzumünzen - und nur deshalb weiterhin Gönner spielen zu können. Und mit dem Finger auf andere zeigen. Das aber kommt vierfach zurück, weiß jeder, der gelernt hat, das Leben an seinen fünf Fingern abzuzählen.
Und schon sind sie da, die EHEC-Gurken. Und das wiederum bringt die Griechen und Iren schnell in Zugzwang.Werden uns jetzt bald Metaxa und Whisky Magengrimmen bereiten? Oder kriegen wir Hautausschlag von Irisch Moos? Und hat nicht Udo Jürgens schon gewarnt: ...Griechischer Wein, ist so wie das Blut der Därme...
Aber vielleicht wiederholt sich ja nur die Geschichte, und wieder hat der Stier Europa entführt, um sie eben mal flach zu legen. Nur hat Hera diesmal dazugelernt und ihrem untreuen Gatten, der sich ein weiteres Mal freiwillig selbst die Hörner aufgesetzt hat, die Schiss an den Hals gewünscht.  Und Europa krank gemacht damit..
Wenn Götter streiten, leidet der Mensch.

Mittwoch, 25. Mai 2011

Nix als Luft, heiße

Kaum wirbelt unser Planet mal wieder ein bisschen Staub auf, kommt bei uns gleich Sand ins Getriebe. An einer solchen Luftnummer könnte sich die FDP eine Scheibe abschneiden. Und wenn das dort einer hinkriegt, dann ist das „Pausbäckchen“ Rösler.
Aber auf die Dosierung kommt es an: Wer dazu neigt sich aufzublasen, gerät schnell unter Druck. Ein australischer LKW-Fahrer konnte jetzt davon zwar kein Lied singen, hätte aber eines pfeifen können, wenn das Druckluftventil, das ihm in den Hintern geraten war, nur etwas musikalischer gewesen wäre. Und Westerwelle hat gesungen: „Ich bin ein Schiff, das dampft und segelt und alles nur mit Heißluft regelt.“
Und Luftikus Karl-Theodor ist mit Aphrodite – so nennt er jetzt liebevoll seine Doktorarbeit – der Schaumgeborenen wieder zurück in seinem Luftschloss und bastelt dort mit Seehofer an neuen Luftschlössern: Rückkehr in den Schoß der CSU.
Und Merkel? Zu befürchten ist, dass sie die zweite Luft bekommt.

Dienstag, 24. Mai 2011

Droht uns Sexismus?

Frauen sind der Beweis für das Ende des Feminismus. Soweit habe ich den Artikel der Welt.de ja noch verstanden. Und dem wäre auch nichts hinzuzufügen - zumindest nichts Gegenteiliges. Vielleicht stimmt auch, dass sie wieder doofer werden. Aus eigener Erfahrung ist dies nur schwer zu bestätigen oder zu verneinen, weil man, um aus denen nur  einen vernünftigen Ton herauszubekommen, sich auf sie setzen müsste. Was hierzulande die gute Kinderstube verbietet - (in Amiland der gesunde Menschenverstand, wie wir jetzt wissen).
Aber dass der Sexismus mit den neuen Frauen zurückgekehrt sein soll?
Nun gut, vielleicht hat ja Sexismus mit Sex so wenig zu tun wie Spiritismus mit Spirit, oder wie Geister mit Geist? Dann könnte man mit dieser These leben. Wenigsten mit der These.
Nur gut dass die "neue" Gegenseite intellektuell nicht mehr in der Lage ist, zu begreifen, was da auf sie zukommt.
Und vor allem, was da nicht auf sie zukommt.
Klatscht man ein bunt bemaltes Osterei an die Wand, kommt immer nur ein Landei heraus. Und bei Fröschen? Bevor da heutzutage ein Prinz grüßt, winkt der Tennisarm.

Montag, 23. Mai 2011

I had a dream - a wet dream


(Mädels bitte unbedingt vorher das grüne Video rechts anklicken)


Kein Ami steigt allein zu einer einzelnen Frau in den Fahrstuhl, aus Angst eine Anzeige wegen sexueller Belästigung an der Backe zu haben, oder an beiden – und anschließend 75 Jahre weggesperrt zu werden. Und da fragt sich doch glatt der selbe Ami, warum der Franzose an sich und seine ihm treu ergebene Ehefrau im Falle Strauss-Kahn eine gewisse Skepsis an den Tag legen - und am liebsten die Freiheitsstatue wieder zurückverlangen würden, weil Freiheit eben auch die Freiheit des Hosenstalles ist.

Dabei wäre alles so leicht zu lösen - oder zumindest herbeizuträumen. Stellt euch eine Welt vor, wo die Frau sich nicht nur traut, sondern auch alle sechs Sekunden sexuelle Phantasien hat - wie ein Mann. Und jedem Mann an die Hosen greift, oder ohne Umwege gleich in selbige – sobald ihr danach ist.
Wenn ihr in soweit noch ganz bei mir seid - und meinem Traum, dann sei die nächste Erläuterung gleich hinterhergejagt: Stellt euch nun weiter vor, die da an eurem Hosenstall, das wäre Alice Schwarzer oder Angela Merkel? Oder Frau Däubler-Gmelin.
Endlich hätten dann Psychologen und Psychiater auch männliche Patienten, über Nacht würden wir hier wieder Männerhäuser errichten und Herrenrunden. Und hätten endlich wieder unsere Muckibuden ganz für uns allein. Zögen nur noch in Grüppchen durch nächtliche Gassen, gingen nur noch zu zweit aufs Klo. Und würden uns mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln so aufdonnern, dass den Weibern der Geifer von ihren Lefzen tropft – ganz ohne Sinn und Verstand. Und völlig nutzlos.
Denn siegen lernen, heißt von Frauen lernen.
Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...