Montag, 10. Januar 2011

Kein Sex: Es ist zum Heulen!

Frauentränen rühren Männer zu Tränen? Weit gefehlt! Emotional läuft auch da - wie so oft - bei Männern einfach nichts. Selbst wenn sie sich die Augen dabei ausheulen würden.
Nur schlafen wollen Männer nicht mit Heulsusen. Weil sie nicht können. Denn Tränen riechen, und ihr Geruch befiehlt: Erregung einstellen, Testosteron auf Null herunterfahren, mitleidig gucken, dann vorsichtig zur Zeitung greifen und langsam sich hinter dem Sportteil verbarrikadieren.
Steht in der neuesten "Science" - zumindest so ähnlich.
Und es ist nicht die Wimperntusche, die verläuft und sie aussehen lässt, als hätten sie zwei Nächte am Kinderbett gewacht. Auch nicht die tropfende Nase, die Männer abhalten würde, ihren ehelichen Verpflichtungen nachzukommen. Auch nicht die rhythmisch so anspruchslose akustische Untermalung des Ganzen. Nein, es geht nur der Nase nach, wie so oft zwischen Mann und Frau. Und manchmal können die sich einfach nicht riechen. Da hilft auch kein Spray und kein Parfüm. Nur ein gut sortiertes Adressbuch mit aktuellen Nummern. Alles andere wäre zum Heulen.

Sonntag, 9. Januar 2011

Mit neuem ICE zum Ballermann

Die Bahn zeigt sich wieder einmal als schlechter Verlierer. Noch ist die schallende Ohrfeige, die ihr unser Verkehrsminister verabreicht hat, noch nicht richtig verklungen, schon droht sie mit der Einführung einer neuen Generation ICE. 400 Sachen auf einmal soll der machen können - locker, heißt es von Managern, die nicht einmal das Wetter regeln können, obwohl immer nur eines von ihnen auf einmal auftritt. (Winter dann Sommer. Oder: wenn Sommer, dann Winter).
Ein Geheimpapier aber offenbart schnell, dass auch Bahn-Manager, die von Eisenbahn so wenig verstehen wie die Mädchen in einer Familie, dazulernen. So soll der neue ICE keine Türen mehr verlieren können, weil er nur in einer immer-offen Cabrio-Version  geliefert wird. Türen sind dabei überflüssig, weil der Gast im Bahnhof über Haushaltsleitern in den Zug gelangt. Auch Überhitzung ist deshalb nicht mehr zu befürchten. Sonnenempfindlichen Reisenden wird allerdings das Mitführen von Sonnenschirmen nahegelegt. Bahnangestellte, die bislang mit kühlen Getränken heiß gelaufene Fahrgäste versorgen mussten, können ab Sommer 11 ausgemustert werden.
Auch das Problem mit den Rädern scheint gelöst, denn der Neue wird mit Hufeisen beschlagen. Die halten und bringen zudem Glück, jubelt selbst der mit allem beschlagene Geißler.
Da in normalen Wintern (die letzten beiden haben dies bewiesen) aus religiösen Gründen keine Züge verkehren (denn nur Gott ist fürs Wetter verantwortlich und sonst keiner!), sind jämmerlich erfrorene Fahrgäste im neuen Zug nicht mehr zu beklagen.
Trotzdem will man sich auch dieser Jahreszeit stellen - weil man bei der Bahn Herausforderungen liebt -  und in allen deutschen Bundesländern Winterfahrpläne anbieten - für 3,50 Euro (und will darüber hinaus in einem Bundesland den Cabrio-ICE im Winter sogar fahren lassen: im Halbstunden-Rhythmus von Palma de Mallorca Stadt zum Ballermann und retour. Garantiert. Kotztüten sind mitzubringen.

Samstag, 8. Januar 2011

Wehrzersetzung mit Doppel-D

Gabriel ist enttäuscht, alle dürfen nach Afghanistan nur Daniela Katzenberger nicht. Zu gefährlich, denn ab Körbchengröße D beginne die Wehrzersetzung, heißt es aus dem Verteidigungsministerium (weswegen auch der Oppositionsführer selbst die Truppe nicht besuchen darf) - und "blond" beleidige zudem die religiösen Gefühle des gemeinen Soldaten mit Migrationshintergrund, der immerhin 14 Prozent der Soldaten stellt (Sachsen nicht mitgerechnet).
Auch Westerwelle sei nicht erwünscht, da gewisse Neigungen zur Bundeswehr nicht passten. Weshalb der jetzt ins Nachbarland Pakistan ausgewichen ist, wo er in einem Doppeldecker-Bus (auf persönlichen Wunsch des anders geneigten Außenministers!!) durch das Land tingelt. Es sollte der rauschende Beginn seiner Abschiedstournee werden, doch da war nur Niebel - und Nebel. Jede Menge

Freitag, 7. Januar 2011

Eingefrorenes Glück

Auf ewigem Höhenflug: Ein sehr kurzer Aufenthalt auf Erden wäre ihm eigentlich beschieden gewesen. Denn Fächerflügler-Männchen leben nur wenige Stunden. Doch eines der nur blattlausgroßen Insekten hat praktisch „Unsterblichkeit“ erlangt: Während seines Hochzeitsfluges - dieser so kurzen Zeit der Lust - vor rund 42 Millionen Jahren blieb es an einem Tropfen Baumharz kleben. Eingeschlossen in ein Stück Bernstein hat es die Jahrmillionen überdauert.
Und wenn sich heute dieser Fächerflügler sehen könnte, so eingekerkert in ewiger Verzückung, würde er wohl mit dem selben Unverständnis auf diesen Bernsteintropfen starren wie ein manches Homo-Sapiens-Männchen auf sein Hochzeitsfoto. Wo zwar spätestens nach der dritten Aufforderung des Fotografen, doch gefälligst still zu halten, sich dem Kleben-Gebliebenen die Unendlichkeit dieses Unterfangens langsam ins Bewusstsein zu fressen begonnen hatte, aber in dem auf dem Foto für alle Zeiten festgehaltenen Lächeln noch nicht angekommen war.
Und nur weil Männer nicht irren können und wenn, dies nicht zugeben könnten, lächeln sie tapfer zurück. Immer wieder und immer.

Donnerstag, 6. Januar 2011

Der eine kommt, der andere bleibt - Schwengelspiele 2011

Kaum hatten Paparazzi eine sehr verstimmte Alice Schwarzer im ICE von Mannheim nach Köln "abgeschossen",  und noch war das tiefe C des dicken Pitters oben im Turm des Kölner Doms noch nicht richtig verklungen, da fiel der schwersten Glocke der Welt der Schwengel ab. Gerade noch hatte er "die Ankunft des Herrn" in die Welt gewummert, und schon war es wieder rum mit der "Herrlichkeit" auf Erden.
Kachelmann sollte sich warm anziehen - und einen Tiefschutz anlegen, oder zumindest ein Suspensorium. Denn die alte Frau der Frauenbewegung sieht auch auf der Rückreise noch genauso unbefriedigt aus wie hin. Fast schon verbittert. Denn Kirchtürme lösen bei ihr Spontanblutungen aus.
Dabei schnallen doch Männer längst schon freiwillig ab, als ging es um ihre Ehre - oder sie machen sich gleich ganz aus dem Staub und versinken freiwillig in Bedeutungslosigkeit.
Und den wenigen, die bleiben - wie Westerwelle - gelingt das Kunststück, einen Eiertanz zu vollführen. Ganz ohne Eier. Und nur deshalb dürfen sie bleiben.

Mittwoch, 5. Januar 2011

Knackiger neben Knackern!

Facelifting ohne Nadel und Faden, gibt es das wirklich? Darauf ein klares "aber hallo!" Die Neuigkeit kommt aus Jena, wo das Noowumm heißt, aber genauso viel Forscherschweiß tropfen lässt - und Forschungsgelder fließen.
Wer jünger wirken will, heißt es dort nach langen Forschungsreihen, sollte sich mit alten Menschen umgeben!
Kaum hat 2011 begonnen und schon wieder der 1.4.? Nö. Das ist ernst gemeint, ist zu befürchten.
Und Hand aufs Herz: Gibt es eine 60jährige, die knackiger aussieht als Heesters Simone? Oder Madonna neben ihrem Rolls-Royce aus dem Jahre 1910?
Unter den Blinden ist nun mal der Einäugige König. Wie Merkel neben Westerwelle.
Berlusconi versucht seit Jahren mit diesem System an Weisheit zu gewinnen, doch muss er dabei in Altersbereiche seiner Entourage vordringen, wo auch der italienische Staatsanwalt an sich (schon) seine Finger drauf und drin hat - und viele Richter jenseits der 52.
Alte Bärte also, mit denen sich die Sachsenforscher hier schmücken? Und darunter von der Silvesterfeier übrig gebliebene pickelgesichtige Luftschlangen?
Egal wie!
Und ob sie uns Papa,  mein kleiner Sklerotiker oder Grufti nennen. Hauptsache ist doch, dass sie dabei nicht aus dem Rhythmus kommen.
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