Mittwoch, 26. Januar 2011

Katjas schöne neue Welt

"Ich glaube, dass Sex Frauen schön macht und jung hält." Dies gelte auch, "wenn man gerade keinen Mann hat, den man liebt", sagt die Schauspielerin Katja Riemann und zeigt stolz ihren schön geliebten Körper in der Brigitte.
Schönheitsschlaf heißt der medizinische Fachbegriff. 
Wissen dies auch die Otto-normal-Frauen? Und wenn sie es wissen, warum um Himmels Willen verweigern sie dann so oft dieses kostenlose und von uns gern geleistete Beauty-Angebot und lassen es zu, dass wir sie uns stattdessen schön saufen müssen? Und weitere Betäubungsmittel brauchen, wie Testosteron und Oxytocin, mit ihren schwerwiegenden Nebenwirkungen: eine unmotivierte Körperbehaarung - selbst in Nase und Ohren - das eine; anhänglich, weinerlich und fettleibig machend das andere. Hässlich! 
Dabei könnten Menschen so schön sein. 
Man stelle sich nur vor: Ein Wartehäuschen an einer Bushaltestelle dieses grauen Landes. Aber dort statt griesgrämig Wartender heiter Lachende. Neben, hinter und vor dem Häuschen, auf der Sitzbank, auf dem Dach, ja selbst im Rinnstein davor - fröhlich kopulierend! 

Dienstag, 25. Januar 2011

der weibliche Orgasmus - kein Mysterium

Der weibliche Orgasmus sei im evolutionsbiologischen Sinne Unsinn. Eine völlig unnötige Einrichtung. Und eigentlich nur eine Art "Schmutzeffekt" bei einem Wesen, das auf dem Weg, ein gescheiter Mann zu werden, stecken geblieben und stattdessen eben eine Frau geworden ist. Nur die Orgasmusfähigkeit (des Mannes) und ein bisschen Klitoris hätte sie mit herüberretten können - in ihr ansonsten lustloses Leben als Frau.
Welch ein Unsinn - und ein weiterer Beweis dafür, dass Wissenschaft immer dann baren Unsinn produzieren muss, wenn sie ausschließlich von jungen Männern zwischen 21 und 27 gemacht wird.
Dabei ist es doch in Wirklichkeit so: Die Evolution sagt, wer als Art überleben will, muss ficken auf  Teufel komm raus. Und sie belohnt jeden, der sich daran hält. Mit einem anständigen Orgasmus. Nur deshalb nähert sich der Mann immer wieder dem zänkischen Weibe - und dem nächsten! Und seine Wünschelrute weist ihm den Weg.
Und die Frau? Warum - um Himmels Willen -  sollte sie dieses haarige, ungewaschene, ungehobelte, ungeschickte, uneinfühlsame, übergewichtige Wesen ohne Manieren auf ihr dulden wollen? Weil mit ein bissel Glück ein Orgasmus winkt, der sich dann so was von gewaschen hat, dass selbst dieses schnaufende Ekelpaket über ihr porentief rein erscheint.
Das ist alles, ihr Forschermännchen. Glaubt ihr nicht? Dann seht euch mal um in eurem Labor! Wem eurer pickelgesichtigen Kollegen könnte eine Frau unter den weißen Kittel schlüpfen, ohne sich dabei übergeben zu müssen? Na also.
Nur eines unterscheidet deshalb die beiden Geschlechter: Ihre unterschiedliche Unfähigkeit: 55 Prozent der Frauen kommen bei der Selbstbefriedigung nicht zum Orgasmus! Eine Mahnung an jede Gesellschaft, die sich von Frauen regieren lässt, ganz ohne Not.

Montag, 24. Januar 2011

Guttenberg - die Halbgott gewordene multiple Persönlichkeitsstörung

"Der Verteidigungsminister wird jetzt prüfen - und dies in aller gebotenen Sorgfalt - und dann eine Entscheidung treffen." Wer das gesagt hat? Merkel? Der Seehofer? Nöö. Er ihm selbst! Seine Majestät persönlich, nämlich. So hört es sich an, wenn ein Blaublütiger das Maul voll nimmt. Einfach vollmundiger eben. Denn einer wie Guttenberg zählt für drei, mindestens - und formuliert deshalb notwendigerweise auch in der dritten Person.
Und, weil Adel einfach dazu verpflichtet, geht es in diesen Kreisen nach Gutsherrenart: Wer einem dieser Hochwohlgeborenen blöd kommt, fliegt. Das fängt beim verweigerten Hofknicks schon an.
Und weil sie nicht richtig stramm stehen,  feuert unser oberster Landesverteidiger wieder einmal einen gestandenen Militär. Um den strauchelnden Minister zu halten. Denn auf seine dritte Person will Karl Theodor Maria Nikolaus Johann Jakob Philipp Franz Joseph Sylvester Freiherr von und zu Guttenberg einfach  nicht verzichten. Auch wenn es das weiblich-weiche Element seiner ansonsten so schnittischen Persönlichkeit ist.
Und wenn ein so Hochwohlgeborener feuert - dann droht gleich Sippenhaft, denn es geht um Blutsbande, um blau oder versifft, um oben oder unten, um hopp oder dopp.
Nur so ist zu verstehen, dass die Gorch Fock von ihm gleich mit "an die Kette gelegt" wurde.

Freitag, 21. Januar 2011

die Wachphantasien der AfA


Die Sportstudiobetreiber des Landes sind "aufs Äußerste" beunruhigt und über Nacht eine Allianz mit den Spa-Betreibern eingegangen. Denn die Agentur für Arbeit will die Erschütterungen am Arbeitsmarkt, die der demographischen Wandel hervorrufen wird, mit brachliegendem Potenzial begegnen: Die Frauen sollen arbeiten! Jener  gut und teuer ausgebildete Teil dieser Gesellschaftsgruppe, der sich mit Einser-Abitur und Summa cum laude auf die erste Schwangerschaft oder ersatzweise auf die Rolle als Aushängeschild und Püppchen eines männlichen Machers vorbereitet hat. Auf Staatskosten. 

Sie aber sind die Einnahmequelle schlechthin für alles was Wellness heißt und Müßiggang bedeutet.
Dass der Vorschlag der AfA völlig abwegig ist, zeigt sich in der Absicht, gleichzeitig die Wochenarbeitszeit um zwei Stunden zu erhöhen. Da war selbst die Schwangeren-Ministerin schon weiter und hatte 30 Stunden pro Woche für alle gefordert - zuzüglich großzügiger Babypausen bei vollem Lohnausgleich.
Bliebe nur noch ein Fachkräftezuzug aus dem Ausland, um den Niedergang des Landes abwenden zu können. Doch wenn der sich entwickelt wie der vorherige aus Anatolien, werden das die Sozialkassen nicht überleben - wie das Amen in der Kirche. Denn: Allahu Akbar. Gott ist groß, Nur Hamam ist größer – auf Krankenschein!

Donnerstag, 20. Januar 2011

Schmerz, mach mich fies!


Warum sitzen Ehefrauen in Stadtcafes und futtern mit zunehmender Verzweiflung eine Sahnetorte nach der anderen - bis sich der Magen umstülpt? Warum ertragen sie ein wöchentliches Gesichts-Peeling und das tägliche Epiliergerät auf den zarten Beinen?

Schmerz korrigiere das Ungleichgewicht, das immer dann in der Welt entstehe, wenn man Unrecht getan hat. Beruhige das schlechte Gewissen, das unseren Frauen von innen gegen die Brust schlägt, weil sie mal wieder ihre Männer schlecht behandelt haben.
Warum müssen sie, ob sie wollen oder nicht, am Tag drei TV-Soaps über sich ergehen lassen? Oder Frauenzeitschriften durchblättern und stundenlange Telefongespräche über Kochrezepte - oder noch Fürchterliches - führen?
Schmerz hat eben viele Gesichter! Und ist ausreichend vorhanden - selbst für ein chronisch schlechtes Gewissen. Es muss nur beherzt zugegriffen werden.
Bei Männern gilt Ähnliches: Um sich für die nächsten zwanzig Jahre mutwillig aus dem Leben ihrer besten Freunde stehlen zu können, gehen sie eine Ehe mit einer zänkischen Ehefrau ein. Zur Buße.

Mittwoch, 19. Januar 2011

Volltreffer im Familienministerium

Die Frau hat doch was drauf! Allen Unkenrufen zum Trotz zeigt sie mehr Fachkompetenz als alle anderen Frauen vor ihr im Amt: Die Familienministerin ist schwanger. Gut gemacht, Kleine! Jetzt wird auch begreiflich, warum die so scharf auf die 30-Stunden-Woche für Menschen in Führungspositionen war. Eine humanere Welt forderte. Schwanger statt arbeiten. Danach Kita, Ganztagsschule und Auslandsstudium. Von so was können Männer nur träumen, denn Merkel und die anderen im wahren Glauben Erzogenen sind gegen Embryonalzellen-Forschung. Aus ihnen hätte man längst einen Uterus entwickeln können - für Männer. Aber wer soll dann noch die Kohle verdienen?
Ein warmer Händedruck ihrer Kanzlerin ist der Ministerin aber jetzt schon sicher. So warm wie der von Westerwelle, als er damals seine blonde FDP-Europa-Maus zu ihren drei Schwangerschaften beglückwünscht hatte - im Amt. Auf Staatskosten.
Aus diesem Stoff sind eben Ideen gestrickt - mit denen Frauen schwanger gehen.
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