Sonntag, 10. Juni 2018

Merkel: der dunkle Geist über dem Parteitag der Linken

Liebe Genossen, stellt euch vor, es wären 10 Millionen Schutzsuchende innerhalb weniger Monate nach Deutschland gekommen und nicht nur eine Million, und das Ganze würde deshalb nicht 20 Milliarden Euro pro Jahr, sondern 200 Millarden kosten: Wäret Ihr dann auch noch für uneingeschränkt offene Grenzen? Auch wenn sich dann die völlige Zerrüttung des Arbeitsmarktes – vorwiegend auf Kosten der Arbeitsmigranten aus der Türkei und dem Süden Europas – nicht mehr glaubhaft wegdiskutieren ließe?
Die Antwort wird weiterhin ein klares JA sein, weil links von der Mitte der SPD, über Grüne bis hin zu den linkesten Linken die dort versammelten linksintellektuellen Ideologen nicht anders können. 
Und eine linke Arbeiterpartei gibt es in Deutschland nun mal leider nicht mehr.
Und liebe Genossen, wenn die nicht nur schweigende Mehrheit der Deutschen diese offenen „Grenzen auf Teufel komm rein“ nicht nur nicht für gut heißen, sondern alle diejenigen durch Stimmverweigerung abstrafen würden, die das in ideologischer Verblendung und keineswegs in humaner Selbstaufgabe anders sehen und beschließen. Zugunsten der FDP und der AfD: Wäret Ihr dann auch noch für uneingeschränkt offene Grenzen?
Wieder wird die Antwort JA sein.
Und liebe Genossen, wenn ein dunkler Geist früh schon erkannt hätte, dass man eine im Vormarsch sich befindende Linke genau mit dieser hier geschilderten Thematik ganz leicht auseinandernehmen kann, und wenn dieser dunkle Geist dabei stillschweigend das Heraufdämmern der AfD, mit der eh niemand gegen die Partei dieses dunklen Geistes koalieren könnte, in Kauf genommen hätte: Wäret Ihr auch dann noch für uneingeschränkt offene Grenzen?
Die Antwort wird JA sein.
Und liebe Genossen, wenn dieser dunkle Geist deshalb die deutschen UNHCR-Gelder einfach mal halbiert und deren Überweisung zusätzlich verzögert hat, und so aus den Geschützten in den Flüchtlingslagern wieder Schutzsuchende gemacht hat, um sie dann mit Verlockungen nach Deutschland zu locken, nur um sie hier als „Wahlhelfer“ zu missbrauchen: Wäret Ihr auch dann noch für uneingeschränkt offene Grenzen? Und würdet Ihr euch so vor den Karren dieses dunklen Geistes spannen lassen, 
der euch damit für lange, lange Zeit nicht nur auf die Oppoditionsbänke verbannt hat, sondern damit gleichzeitig für eure Gegner, nämlich seine neoliberale Klientel, das Maximale herausgeholt hat, was Turbokapitalisten so unendlich lieben: ein Lumpenproletariat im Lande, mit dem man die hiesige teilweise jetzt schon prekäre Arbeiterschaft ganz einfach ausspielen kann?
Wieder wird die Antwort JA sein.
Und damit seid Ihr der Merkel sowas von auf den Leim gegangen. Und Ihr Linken, Grünen und SPD-Linksflügler werdet ihr weiterhin auf den Leim gehen – mit jeder neuen notwendigen Verschärfung auf dem Feld der Zuwanderungspolitik, der Ihr aus ideologischen Gründen vehement widersprechen müsst.
Sahra hätte euch da ein kleines Schrittchen weiterbringen können.

Montag, 14. Mai 2018

Tödliches Tandem: Fettleibigkeit und schwache Muskulatur

Paaren sich Fettleibigkeit und Übergewicht mit abnehmender Muskelmasse wird es gefährlich für den Patienten. Es drohen vorzeitige Gebrechlichkeit und Sterblichkeit. Speziell bei Reduktionsdiäten dürfen Patienten aber auch die behandelnden Ärzte deshalb die Gesunderhaltung der Skelettmuskulatur nicht aus den Augen verlieren.

Montag, 26. März 2018

Puigdemont gefasst – Ist Deutschland also doch ein Rechtsstaat?

Wir sind sie also doch noch: die Musterschüler Europas, aber weil uns Deutschen das nicht genügen kann, beanspruchen wir auch gleich noch die Lehrmeister der EU zu sein. Und erinnern uns immer dann, wenn es wirklich drauf ankommt, rechtzeitig daran, dass wir Law-and-Order-, dass wir Kontroll-Freaks sind.

Donnerstag, 8. März 2018

Weltfrauentag: eine gerechtere Welt mit 50% Frauenquote!?

Weltfrauentag. Nachdem die Männer jetzt – offensichtlich ohne Gegenwehr – 50 Prozent der Bundesministerien an die Frauen abgegeben haben, wollen die jetzt auch 50 Prozent der Abgeordnetensitze im Bundestag.

Sonntag, 4. März 2018

Gepampert oder gewindelt? Männer gönnen Frauen 50 Prozent der Macht!?

Jetzt, etwa 9:33 Uhr am 4.3.2018, wo feststeht, dass uns die Einzige, die das laut unserer Journaille kann, weiterregiert, reiben sich die Männer im Lande zwar langsam aber dafür besonders verwundert die Augen: 50 Prozent der Regierungssitze plus Chefsessel gehen an Frauen.

Donnerlottchen! Welch ein Erfolg.

Dafür, dass sich Frauen – bis die Kinder aus dem Haus sind – nicht für Politik interessieren, dafür, dass sie Männer in gemischter Runde, solange böse angiften, bis die alles einziehen, was sie als Mann auszeichnet – genau, den analytischen Verstand – und das launige (!) Gespräch von Politik auf Kinderkacke, Beauty und Lifebalance umlenken, ist das ein Über-den-Tisch-ziehen des anderen Geschlechts par excellence.

Und so gewohnt hinterhältig.

Doch von wem? Frauen, die sich in erster Näherung wirklich nicht für Politik interessieren – es sei denn, man wertet die permanente Einmischung in die Arbeit der (Fußball)Trainer vom Spielfeldrand aus als politisches Statement – kriegen es alleine nicht hin, auf der Regierungsbank aufzuschlagen. Sie müssen dafür von der Gegenseite gepampert werden, was das Zeug hält. Anders lässt sich nicht erklären, warum etwa 75 Prozent der Parteimitglieder, nämlich die Männer, der 25-Prozent-Minderheit ziemlich genau 50 Prozent der Vorstandsposten zubilligt.

Wer aber dermaßen pampert, wird die Pampers im Geiste mitdenken, weil er gar nicht anders kann. Und erwachsene Frauen in Pampers zu stecken, entspringt wohl dem freud'schen Wunsch, nicht nur die geheime Pädophilie ungestraft ausleben zu können, sondern auch durch solches väterlich-gönnerhafte An-die-Hand-nehmen, durch solches Infantilisieren, sein Gegenüber klein zu halten. Gefügig zu machen.

Nach dem Motto: teile und herrsche.

Welche Seite dabei abkackt (um mit diesem Begriff einigermaßen im Thema zu bleiben), steht aber keineswegs fest. Auch nicht, wer zum Schluss die Windeln anhat.

Bei der von ihren schwarzen Männern einst gepamperten Merkel, ging das für die Männer mehr als schlecht aus. Es wurde zum klassischen Rohrkrepierer, die die in einem Schnellkurs zur Demokratin umgeschulte ostdeutsche Physikerin schnell in eine Reihe von Windelkrepierern ihrer kleinen Hosenscheißer um sie herum energetisch umzuwandeln wusste.

Aber immer noch denken offensichtlich die schwarzen Männer um sie herum, sie hätten die Hosen an. Irrtum, Jungs! Diese zeitlosen kurzen Beinkleider, die um euer Gemächt spielen, sind in Wirklichkeit Pampers.

Hand aufs Herz! Wer von uns neutralen Betrachtern würde diese Pampers nicht sehen, wenn Kauder oder dieses Elefantenbaby, na Sie wissen schon, das Riesenbaby, das alles macht, was Mutti will – von Umweltamt über Wahlkampfzentrale bis Kanzleramt – sich aufrappeln und ihren Schnuller ziehen, um die Verlautbarungen ihrer Mutti dem Volke in geradezu altmaierischer Weise zu verkauderwelschen.

Wer von uns würde das feine Müffeln nicht wahrnehmen, das als das einzig Wahre ihren wortgewaltigen Auftritten entströmt?

Doch zurück zur Verweiblichung der Regierungsbank. Wird den Männern hierzulande auch dieses jetzt flächendeckende neuerliche Pampern der Frauen bald schon um die Ohren fliegen wie ein randvoll gefüllter Biomassetank?

Jede Wette!

Der achtsilbige Doppelnamen-Androgyn aus dem Saarland ist schon in Stellung gebracht, die Zündschnur längst gezündet ...

Gott schütze dieses Land – und seine Hosenscheißer!

 

Donnerstag, 22. Februar 2018

Stickoxide - nicht wie die Richter entscheiden, sondern was ist die Frage

Wie werden wohl die Richter, die heute mit ihrem Richtspruch noch gekniffen haben, am Dienstag entscheiden? Für oder gegen Fahrverbote - verordnet von Bürgermeistern unserer Städte? Werden sie wie die beiden Vorinstanzen entscheiden? Oder mal wieder wie üblich kreuz und quer: Ja, nein, ja? Jedem naturwissenschaftlich geschulten Mitbürger rollen sich da schon die Fußnägel auf. Man stelle sich nur Folgendes vor: 5 Mathematiker treffen sich, um zu entscheiden, ob 2 plus 2 wirklich 4 ergibt. Und diese fünf Mathematiker würden sich auf ein (wenigstens mehrheitliches (!)) Ja festlegen. Was Tante Klärchen aus dem Odenwald, die geklagt hat, dann so erbost, dass sie die nächste Mathematiker-Klicke auf den Plan ruft, die ihr dann endlich insofern Recht geben, als sie zu dem Ergebnis kommen, dass 2 plus 2 nicht 4 ergibt, zumindest nicht zwangsläufig und schon gar nicht ohne die Kindheit der Zweien intensivst gewürdigt zu haben.

Und trotzdem – oder gerade deshalb – ist das Wie schon fast belanglos. Das Was wäre stattdessen mal einen richterlichen Gedanken wert. Und das Was in diesem Zusammenhang wäre doch, zuallererst festzustellen, wo diese Stickoxide herkommen und bei welchen Vorgängen sie entstanden sind. Dann würden die Richter schnell feststellen: Der Verkehrssektor ist es. – Aber keineswegs alleine der. Da gibt es die Energiewirtschaft, die Gewerbebetriebe, die Haushalte, die Landwirtschaft ...

Und alle, oh Wunder, stoßen NOx nicht nur aus Dollerei aus – und um damit Geld zu verdienen, sondern weil sie damit die vielfältigen Nachfragen moderner Menschen bedienen wollen.

Jetzt die Frage an die Richter: Bevor Sie entscheiden, ob ein Stadtrat so einfach Fahrverbote aussprechen darf, um damit NOx-Konzentrationen in der Luft seiner Stadt zu reduzieren, oder ob der Ansatz ein breiterer werden muss. Denn weil solche Fahrverbote nur die Gruppe der Auto fahrenden Menschen betreffen wird, ist das Gebot der Gleichbehandlung dann verletzt, wenn man die anderen Verursacher der NOx-Emissionen zu deren Minimierung nicht heranziehen würde. Wo doch Energiewirtschaft, Haushalte und Landwirtschaft zusammen einen ähnlich hohen NOx-Ausstoß produzieren wie der Straßenverkehr.

Mit Energiewirtschaft (Strom), Haushalten (Wohnen und Heizung) und Landwirtschaft (Nahrungsmittel) würde man in diesem Land alle gleichermaßen treffen, was dem Gebot der Gleichbehandlung wohl deutlich mehr Rechnung tragen würde. Zumindest kann der Richter letzte Weisheit nicht sein, dass nur der allein die Zeche zahlen muss, der die höchste Zeche produziert hat. Und das auch nur, wenn "Diesel" auf seiner Rechnung steht.

Was also würden Richter entscheiden, wenn sie sich nicht auf das Wie verlegt hätten?

Wir werden es wohl nie erfahren, stattdessen in den nächsten Wintern fröstelnd an kalten und zugigen Haltestellen und Bahnsteigen stehen, um am Abend, durchgefroren und innerlich erkaltet, verzweifelt die Heizungen aufzudrehen, die betäubten Sinne mit mehr und lauterer Musik zu wecken versuchen und mit einem Liter Milch mehr als üblich gegen diese neu Abendmaroditis anzutrinken.

Und alles ist gut. Nur – dieses nervöse Piepen des NOx-Melders unter der Decke bleibt.

 

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