Mittwoch, 22. August 2012

Kanzlerin? Nur über Merkels Leiche!


Vom Blitz erschlagen zu werden, ist wie ein Fünfer im Lotto - mit Zusatzzahl. 40.680,60 € diesen Samstag! Und hätte den Glücklichen nicht der Blitz getroffen, dann unweigerlich der Schlag - ob dieser Ungerechtigkeit: Denn die eine falsche Zahl hätte ihn auf einen Schlag fast 210.000 € ärmer gemacht. Denn 251.057,70 gab´s für den Sechser, verdammt! Das sind fünf Blitzschläge mehr.
Doch das Leben kann noch ungerechter sein:
Die Wahrscheinlichkeit Vorstandsvorsitzender eines Dax-Unternehmens zu werden, sagen wir von VW, ist schlechter als 1:80.000.000. Und weil dieser 16-Millionen-Jackpot nicht zweimal die Woche neu ausgespielt wird und der aktuelle Sesselinhaber schon mal zehn Jahre an diesem Sessel kleben kann, gerät die Statistik noch weiter aus dem Leim - und regelmäßiges Lottospielen erweist sich schnell als der einzig vernünftige Königsweg zu den Honigtöpfen dieses Landes.
Denn, nochmal: Stell dir vor, ein Mädchen wäre mit dem Wunsch auf die Welt gekommen, Kanzlerin dieses Landes zu werden? Satz mit X! Denn die Frau auf dem Posten hat diesem Mädchen (und den 40 Millionen übrigen Frauen) kürzlich gedroht: nur über meine Leiche! Und schon ist die eigentlich üppige Wahrscheinlichkeit von 1:40 Millionen (denn Männer kommen in diesem Jahrtausend für diesen Posten nicht mehr in Frage) schnell ins Bodenlose gesunken.
Auch mein Schicksal war, ist und bleibt ähnlich hart: Ich wollte Einstein werden, doch die Stelle war von Anfang an besetzt und wird es bleiben - bis in alle Ewigkeit.

Montag, 20. August 2012

Sag mir, wo die Blumen sind?

Die Blumen im Haar - selbst die sind jetzt verwelkt. Dabei wollte doch der Sommer partout nicht aus den Frühlingsbeeten. Jetzt hamma den Salat. Und wenn wir den nicht aus dem Sahara-Staub ins Haus retten, ist es nicht mehr weit her mit dem Grün - und schnell wär auch der dann hin.
Aber nochmal zurück zu den Blumen, zu den "flowers in your hair": Fünfzig Jahre sind die frisch geblieben, und jetzt das! -
Und dann ist da noch einer ne Brücke runtergesprungen. Auch tot, doch nicht mal die Filme von dem hab ich gekannt. Dagegen den Song, den kann ich heute noch  knödeln - zur Gitarre!
Heute nur im Schatten, natürlich, sonst ginge sie schnell aus dem Leim.
Aber dort hingekommen bin ich nie. Eigentlich schade. Soll auch ganz schön heiß sein, dort. Und nette Leute soll es dort haben. Wohl auch grünen Salat.
Aber Sahara-Staub? Nein!
Vielleicht sollte mal einer von uns daraus einen unsterblichen Song machen. Titel hätt´ ich schon: "Staub im Wind, nur Staub im Wind".

Freitag, 17. August 2012

Elvis lebt

... Whitney Houston ist tot, Michael Jackson auch - genauso wie Mick Jagger, nur, der weiß es noch nicht.
Doch er, the King, hat sie alle überlebt.
Und nicht nur sie. Auch die Drogen, seine Adipositas inklusive 24.395 Doppel-Wobber mit Pommes Rot-Weiß - und Johnnie Walker
Selbst Roy Black, seinen wahren und einzig legitimen Doppelgänger, sein echtestes Imitat in Sachen Musik und Film.
- und Gott, den Einzigen, der diesem ewigen Trauerspiel hätte ein Ende setzen können.
Von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen


Donnerstag, 16. August 2012

Diäten machen uns weiblicher

Schlanke Frauen, wohin man auch blickt. Paradiesische Zustände wären das für jeden Mann. Nicht nur, weil das ein schöner Anblick wäre. Auch nicht nur, weil die sich für viel weniger Geld durchfüttern ließen.
Nein: Schlanke Frauen kriegen Mädchen,sind sich Wissenschaftler einig. Je dünner, desto gewisser. Und „on the long term“ gingen zwar dem Mann an sich dabei langsam seine Skatbrüder flöten, dafür aber füllte sich die Welt ringsum mit Gespielinnen – potenziellen zumindest; im doppelten Wortsinn.
So schnell könnte es kommen.
Dabei sind ja Knaben eigentlich immer in der Überzahl, weil sie Verschleißartikel sind, die gerne mal unter die Räder kommen, die auch schon mal in mörderische Geraden laufen und die sich dann aus religiösen Gründen vor Züge werfen, wenn die Angebetete sie nicht erhört hat.
Wenn aber Hungersnöte ausbrechen – und was anderes wären lebenslange Diäten? – sorgt die Evolution für einen Überschuss an Gebärfähigen, die die Reihen der Dahingerafften wieder auffüllen sollen.
Also ihr letzten Aufrechten: Haltet eure Frauen bei Wasser und Brot – und viel gesunder Luft und Liebe. Das hält sie von Äpfeln fern und uns im Garten Eden.

Mittwoch, 15. August 2012

Diät-Trick Nr.1 - dann klappts auch mit dem Nachbarn

Wer auf seine Figur achten will, sollte auf seine Freundinnen achten, behaupten jetzt Wissenschaftler. Denn, wer die falschen kennt, nimmt unweigerlich zu. Und das geht so: Sitzt dir am Tisch im Restaurant  ein lieber Mensch gegenüber, der selbst mit dem zweiten Teller Nachschlag nicht sattzukriegen ist, dann kommt dies einem direkten Angriff auf deine Hüften gleich. 
Wieso? Weil du ein Mensch bist und - speziell wenn du ein weiblicher bist, also einer mit hohem EQ - du von deinem Gegenüber geliebt werden willst. 
Und dafür bist du bereit, einiges zu tun. 
Zum Beispiel ihn zu imitieren, seine Verhaltensweisen zu spiegeln. Mirrowing heißt das in der Psychologie und ist ein universelles Verhalten, das nicht nur die Menschen in deiner Umgebung glücklich machen kann. 
Der ist wie ich, ist wohl die Message, die dahinter steht.  Und Menschen, die sind wie ich, können so verkehrt nicht sein.
Also Diät-Trick Nr.1: Wenn du abnehmen willst, umgib doch mit Hungerhaken.
Mirrowing regelt aber nicht nur die Nahrungsaufnahme.
Es regelt das ganze harmonische Miteinander:
Schlägt dich einer auf die linke Wange - dann spiegle das, so kräftig du kannst. Er wird dich dafür lieben. 
Und wenn dein Gegenüber, mit dem du das selbe Atemfeld teilst, einen fahren lässt, dann sei nicht knausrig und lass auch einen fahren - so lange er will.
Nun gut, dieses Mirrowing hat durchaus auch seine Tücken, was ich persönlich an dem hier Geschriebenen überdeutlich erkennen kann: Wer nach entbehrungsreicher Ausbildung und aufopferungsvoller Aneignung des bürgerlichen Bildungskanons sich irgendwann an der  bier- und leutseligen Attitüde seiner Stammtischbrüder und Stammtischbrüderinnen gespiegelt hat - über den Durst, sozusagen - hat nicht nur demütig gelernt, wie Tiefflug geht, sondern wie sich daraus ganz zwangsläufig die zu Recht proklamierte Lufthoheit ableiten lässt.
Also Vorsicht!: Augen auf beim Wiederkäuen.

Montag, 13. August 2012





Endlich wieder zurück. Und für alle, die vergessen haben sollten, wie ich ticke, hier ein Steckbrief meiner Spezies:
Homo palatinensis:

Hängt dir enner mir nix, dir nix en Ring Worschd um de Hals
un wickelt in e alt Rheipalz dir e klää Töppel Schmalz
drückt dir ee, zwee Schoppe Riesling in die Hand un sagt: “Halt´s!
Steht dir dann a noch sei Zwiwwelsubb scharf nuff bis zum Hals
oder krummeld se gar bis nunner zum Hinnern  - un knalld´s?
Lache die Leit um dich rum ständisch als wärns uff de Walz?
Kriegscht ach vun jedem, als wolltscht neu eizieh, Brot g´reicht und Salz.
Dann nemm doch Woi, Worscht, unn die Supp unn alls annre unn b´halts
Denn du bischt bei uns Pälzer in unsrer goldische Palz.
Un sacht einst ach Jesus - vom Deifel verführt: „Die Palz? b´halts!“,
sein Vadder is g´blibbe, denn hier lebt ma göttlisch. Ihm gfallt´s!
Aach ihr bleibt am End, glabd ma´s, des macht unser zärtlich Balz.

Also, tach ach.

Jogi
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