Freitag, 17. August 2012

Elvis lebt

... Whitney Houston ist tot, Michael Jackson auch - genauso wie Mick Jagger, nur, der weiß es noch nicht.
Doch er, the King, hat sie alle überlebt.
Und nicht nur sie. Auch die Drogen, seine Adipositas inklusive 24.395 Doppel-Wobber mit Pommes Rot-Weiß - und Johnnie Walker
Selbst Roy Black, seinen wahren und einzig legitimen Doppelgänger, sein echtestes Imitat in Sachen Musik und Film.
- und Gott, den Einzigen, der diesem ewigen Trauerspiel hätte ein Ende setzen können.
Von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen


Donnerstag, 16. August 2012

Diäten machen uns weiblicher

Schlanke Frauen, wohin man auch blickt. Paradiesische Zustände wären das für jeden Mann. Nicht nur, weil das ein schöner Anblick wäre. Auch nicht nur, weil die sich für viel weniger Geld durchfüttern ließen.
Nein: Schlanke Frauen kriegen Mädchen,sind sich Wissenschaftler einig. Je dünner, desto gewisser. Und „on the long term“ gingen zwar dem Mann an sich dabei langsam seine Skatbrüder flöten, dafür aber füllte sich die Welt ringsum mit Gespielinnen – potenziellen zumindest; im doppelten Wortsinn.
So schnell könnte es kommen.
Dabei sind ja Knaben eigentlich immer in der Überzahl, weil sie Verschleißartikel sind, die gerne mal unter die Räder kommen, die auch schon mal in mörderische Geraden laufen und die sich dann aus religiösen Gründen vor Züge werfen, wenn die Angebetete sie nicht erhört hat.
Wenn aber Hungersnöte ausbrechen – und was anderes wären lebenslange Diäten? – sorgt die Evolution für einen Überschuss an Gebärfähigen, die die Reihen der Dahingerafften wieder auffüllen sollen.
Also ihr letzten Aufrechten: Haltet eure Frauen bei Wasser und Brot – und viel gesunder Luft und Liebe. Das hält sie von Äpfeln fern und uns im Garten Eden.

Mittwoch, 15. August 2012

Diät-Trick Nr.1 - dann klappts auch mit dem Nachbarn

Wer auf seine Figur achten will, sollte auf seine Freundinnen achten, behaupten jetzt Wissenschaftler. Denn, wer die falschen kennt, nimmt unweigerlich zu. Und das geht so: Sitzt dir am Tisch im Restaurant  ein lieber Mensch gegenüber, der selbst mit dem zweiten Teller Nachschlag nicht sattzukriegen ist, dann kommt dies einem direkten Angriff auf deine Hüften gleich. 
Wieso? Weil du ein Mensch bist und - speziell wenn du ein weiblicher bist, also einer mit hohem EQ - du von deinem Gegenüber geliebt werden willst. 
Und dafür bist du bereit, einiges zu tun. 
Zum Beispiel ihn zu imitieren, seine Verhaltensweisen zu spiegeln. Mirrowing heißt das in der Psychologie und ist ein universelles Verhalten, das nicht nur die Menschen in deiner Umgebung glücklich machen kann. 
Der ist wie ich, ist wohl die Message, die dahinter steht.  Und Menschen, die sind wie ich, können so verkehrt nicht sein.
Also Diät-Trick Nr.1: Wenn du abnehmen willst, umgib doch mit Hungerhaken.
Mirrowing regelt aber nicht nur die Nahrungsaufnahme.
Es regelt das ganze harmonische Miteinander:
Schlägt dich einer auf die linke Wange - dann spiegle das, so kräftig du kannst. Er wird dich dafür lieben. 
Und wenn dein Gegenüber, mit dem du das selbe Atemfeld teilst, einen fahren lässt, dann sei nicht knausrig und lass auch einen fahren - so lange er will.
Nun gut, dieses Mirrowing hat durchaus auch seine Tücken, was ich persönlich an dem hier Geschriebenen überdeutlich erkennen kann: Wer nach entbehrungsreicher Ausbildung und aufopferungsvoller Aneignung des bürgerlichen Bildungskanons sich irgendwann an der  bier- und leutseligen Attitüde seiner Stammtischbrüder und Stammtischbrüderinnen gespiegelt hat - über den Durst, sozusagen - hat nicht nur demütig gelernt, wie Tiefflug geht, sondern wie sich daraus ganz zwangsläufig die zu Recht proklamierte Lufthoheit ableiten lässt.
Also Vorsicht!: Augen auf beim Wiederkäuen.

Montag, 13. August 2012





Endlich wieder zurück. Und für alle, die vergessen haben sollten, wie ich ticke, hier ein Steckbrief meiner Spezies:
Homo palatinensis:

Hängt dir enner mir nix, dir nix en Ring Worschd um de Hals
un wickelt in e alt Rheipalz dir e klää Töppel Schmalz
drückt dir ee, zwee Schoppe Riesling in die Hand un sagt: “Halt´s!
Steht dir dann a noch sei Zwiwwelsubb scharf nuff bis zum Hals
oder krummeld se gar bis nunner zum Hinnern  - un knalld´s?
Lache die Leit um dich rum ständisch als wärns uff de Walz?
Kriegscht ach vun jedem, als wolltscht neu eizieh, Brot g´reicht und Salz.
Dann nemm doch Woi, Worscht, unn die Supp unn alls annre unn b´halts
Denn du bischt bei uns Pälzer in unsrer goldische Palz.
Un sacht einst ach Jesus - vom Deifel verführt: „Die Palz? b´halts!“,
sein Vadder is g´blibbe, denn hier lebt ma göttlisch. Ihm gfallt´s!
Aach ihr bleibt am End, glabd ma´s, des macht unser zärtlich Balz.

Also, tach ach.

Jogi

Sonntag, 13. November 2011

sind Frauen ekliger als Männer?

Unbedingt! Könnten sie sonst mit uns behaarten Halbaffen in die Kiste steigen? Oder schlimmer noch: mit Lafontaine?
(Sahra, Sahra! (das muss die DDR-Schreibweise dieses schönen Namens sein) Sarah bedeutet Fürstin, Göttin, Prinzessin. Und Sahra dann wohl eine verwirrte Göttin?)
Mindestens genauso schlimm sind andere unglaubliche Fehlgriffe: Bushido, Johannes Heesters, Rainer Calmund ...
Göttinnen, Göttinnen, die Welt geht unter mit Euch, würde Rainer Marias ihrn Rilke dichten.
Vergeblich! Das hält kein Wasser mehr.

Freitag, 11. November 2011

Papademos: alles wiederholt sich

Den Bock zum Gärtner machen ist wohl ein tief in der menschlichen Seele angelegtes Muss. Wie anders wäre sonst zu erklären, warum ausgerechnet Papademos, der damals die Zahlen seines Landes so getürkt hat, dass seine Landsleute seitdem  ungestraft auf Pump leben konnten, es jetzt wieder richten können sollte. Und das als Banker!
Die Vorbilder für solch irrationales Handeln sind vielfältig. Hier nur eines: Nach der Weltwirtschaftskrise, die korrupte, geldgierige Spekulanten verschuldet hatten, wurde der Vater der ersten großen Lichtgestalt unter den amerikanischen Präsidenten und der wohl gierigste Spekulant, Joseph P. Kennedy, in die US-Regierungsmannschaft berufen, um den Finanzmarkt wieder zu richten, den er vorher maßgeblich in den Boden gestampft hat.
Vielleicht doch noch ein zweites Vorbild: Wo sind wohl die besten Stasi-Schergen untergekommen? Genau. Beim BND. Wo sie die alt und vielleicht doch demokratisch gewordenen, wer weiß,  Nazis ersetzt haben.
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