Donnerstag, 21. Oktober 2010

Mnemotechnik: mein 4-D-General- Mnemosystem / Ziffer 66

Unmännlich ist…

Schach 66 ...himmelhoch jauchzend oder/und zu Tode betrübt zu sein.



Der Schachspieler muss kühl bis ans Herz sein, Empfindungen muss er verdrängen können - sonst verliert er seine Dame und dann das Spiel.



Wie wohltemperierter Wein und eine Zigarre mit stabiler gleichmäßiger Glut. So ist ein Mann, von dem sie gerne kostet. Zicken ausgeschlossen!

Jeans, wohin wir auch sabbern

"Es ist eine Levis!",  kreischt es immer öfter verzückt durch die Kreißsäle dieser Welt. Denn die Lieblingsjeans vererbt sich inzwischen von der Mutter auf die Tochter. Dieses hautenge Teil, über das selbst Yves Saint Laurent sagte: “Sie sind am spektakulärsten, praktischsten, entspanntesten und lässigsten, haben Ausdruck, Sex-Appeal und Einfachheit In ihnen werden Kinder gezeugt, man geht mit ihnen in die Badewanne und schiebt seinen Hintern in ihnen durch gut besuchte Fußgängerzonen. Die Jeans ist die verlässlichste Hilfe bei Cellulite und stretcht  selbst Mittelklassebeine zu hocherotischen Fahrgestellen, hinter denen Männerblicke hersabbern. Bislang wurden sie in einer aufwändigen Schönheitsoperation den Trägerinnen auf den Leib geschneidert. Dann aber kam es zum medizinischen Quantensprung, der in diesem Jahr endlich mit dem Nobelpreis gekürt wurde: die Jeans, die sich der Nachkommenschaft vererbt - auf biologischem Wege.
Schon gibt es Fachärzte, die, wenn sich "diese beste Freundin" verletzt hat oder krank geworden ist, kompetente Hilfe anbieten können. Unter örtlicher Betäubung wird - ohne die symbiontische Lebensgemeinschaft zu stören - genäht, geflickt, transplantiert und im Notfall auch mit Frischzellen und Stammzellen aus jungen noch zartgrünen Baumwollknospen aufgehübscht.
Schon ist man bei Demin und Co dabei, den Jeans-BH zu entwickeln in den beiden Varianten mit und ohne Kinderwunsch. Nur kleine Veränderungen an den etablierten Operationstechniken wären nötig, heißt es von dort. Selbst ein Body aus Edel-Stretch-Jeans-Stoff sei längst keine Utopie mehr.
Das ist nicht weniger als den Stein der Weisen gefunden. Endlich die garantierte ewige Jugend

Mittwoch, 20. Oktober 2010

Mnemotechnik: mein 4-D-General- Mnemosystem / Ziffer 65

Unmännlich ist…

Schal 65 ...sich die Cola in der Kneipe anwärmen zu lassen.



Dann lieber vorher heimlich einen Schal um den empfindlichen Magen gebunden und rein mit der Eis-Cola.



Noch einmal. Weicheier sind widerlich. Und sollte man eines sein, dann darf dies niemand mitkriegen. Aber Vorsicht. Dabei bedarf es vorausschauender Planung: Bei sexuellen Abenteuern im Winter, zum Beispiel, niemals mit langen Unterhosen und/oder Katzenfell vor ihr auftauchen. Beim einen würde sie an langweiligen Hausmannssex denken, beim anderen panisch nach ihrer Katze suchen, um sich mit ihr im Klo einzusperren. Lieber die Frostbeulen als Zwischenspiel massieren lassen, aber nie die folgende Bemerkung dabei vergessen zu äußern: Lass uns mal lieber um Dich kümmern, Schatz, das soll nämlich Dein Fest werden.

Merkels Scripted Reality

 „Scripted Reality“, das sind dokumentarisch und echt wirkende Geschichten, denen Drehbücher zugrunde liegen. Es hätte uns klar sein müssen: Jede Verarsche im Fernsehen hat auch einen Namen, und weil das Herkunftsland jeden Fakes die USA oder England ist, ist es ein amerikanischer Name.
Dass diese Soße von den Tellern der Privaten auf das Tischtuch der Öffentlich-Rechtlichen tropft, befürchten Leute, die es noch ernst nehmen mit der Wahrheit.
Dabei hat "Scripted Reality" eine lange Tradition. 1987 kam Rudi Carrell mit Herzblatt und ließ die Kandidaten auswendig gelernte Spontan-Stehgreif-Witzchen aufstottern. Und keiner hats gemerkt? Los ging es aber 1984 mit der Geburt von SAT1. Ein Highlight der ersten Stunde: Mertes stellt mit brutalstmöglichen Fragen Kanzler Kohl bloß. Die Drehbücher verfasst von der Redaktion und dem Kanzleramt, später allein vom Kanzleramt, dann nur noch von Kohl. Scripted Reality der übelsten Sorte.
Heute ist Scripted Reality ein Synonym für Fernsehen schlechthin - Recht hin, Öffentlichkeit her. Und weil es so erfolgreich ist: - es manövriert schließlich unsere bildungsfernen 80 Prozent durch die Unbilden des Unbegreiflichen - hat seit Schröders "Basta" (eines der erfolgreichsten Manuskripte bundesdeutscher Realityshows überhaupt) kein Politiker jemals wieder ein vorher ungeschriebenes Wort gesprochen. Wissentlich. Nur Köhler nicht! Der kannte seine Manuskripte vorher gar nicht. Die hatte ihm von Anfang an Merkel gwschrieben.. Und die deutsche Politikerkaste hielt gespannt den Atem an, als er seinen letzten Text sprach (vorlas):
Ich trete zurück .... (sieht erstaunt aufs Blatt) ... mit sofortiger Wirkung.... (sieht entrüstet seine Frau an und schweigt dann - für immer),
denn alle dachten, jetzt haben es auch die Dümmsten im Lande gemerkt..
Die Sorge war völlig unbegründet..

Montag, 18. Oktober 2010

Mnemotechnik: mein 4-D-General- Mnemosystem / Ziffer 64

Unmännlich sind…

Schere 64 ...Filterzigaretten und Safersex, denn das ist schwul, richtig schwul.



Ein wahrer Mann greift zur Schere, wenn es wirklich gefühlsecht werden soll. Filterzigarette ohne Filter ist schon fast eine Gauloise und Sex mit aufgeschnittenem Pariser auch schon ganz schön französisch.



Was will uns der Autor damit sagen? Vielleicht, dass man ein Gefühl dafür entwickeln muss, ab wann eine Sache nicht mehr authentisch ist. Nun soll man nicht päpstlicher als der Papst sein wollen, für den körperliche Liebe nur gilt, wenn sie unter der Flagge der Fruchtbarkeit vor Anker geht, trotzdem sollte Sex zumindest so ernsthaft angelegt sein, dass man jegliche Konsequenz daraus zu tragen bereit wäre, was ein Kondom nicht nur überflüssig machen sondern es geradezu verbieten würde. Als Gegenleistung kriegt man Genuss und Gefühl pur.
Wer sich aber auf die schützende Wirkung eines Kondoms verlässt, gibt seine Entscheidungskompetenz aus den Händen und legt in letzter Konsequenz seine Lebensplanung in die Hände fremder Menschen, die Kondome produzieren, vielleicht, wenn es der Marktpreis hergibt, testen, sie vertreiben und wohlmöglich auf Ramschtischen im Supermarkt verhökern oder in versifften Vorräumen verpisster Toilettenanlagen feilbieten. Im „Unfalle“ einer Zeugung werden diese Menschen jegliche Mitschuld und Verantwortung von sich weisen. Das gleiche gilt natürlich auch für die Pille in den Händen der Sexpartnerin.
Bei Zigaretten passiert genau das selbe: Milliarden von Rauchern legen ihre eigene Verantwortung für ihre Gesundheit in die Hände jener Märchenerzähler, die behaupten eine Light-Zigarette schade viel weniger, genau genommen gar nicht mehr. Oder das Märchen mit der Mentholzigarette, die eigentlich auf Rezept ausgestellt werden könnte!
Und längst haben solche Märchenerzähler nachgelegt und ihr Tun auf verbrecherische Weise ausgedehnt: Zusatzstoffe in ihren Light-Zigaretten - Zucker, Karamell, Schokolade, Ammoniumverbindungen, Parfümstoffe und viele weitere Scheußlichkeiten mehr – machen diese zu Schadstoffbomben, in denen das Nicotin förmlich explodiert, aber deren Qualm selbst durch Kinderkehlen schmeichelnd sanft in völlig entspannte Lungenflügel kommt.
Dann doch lieber zurück zur guten alten Gauloise mit ihrer verlässlichen und deshalb einplanbaren Sterbegarantie.

Uns regieren die "drei Affen"

Wir werden von "drei Affen" geführt, die es mit den Augen und den Ohren haben. Was seit vielen Jahren bekannt ist, kommt jetzt tatsächlich schon im Kanzleramt an: 97 Prozent der Seltenen Erden kommen aus China.Was zwar gutes Deutsch faktisch aber falsch ist: Denn sie kommen nicht, sie bleiben.. Zumindest immer öfter.  Ihr Preis hat sich im Vergleich zum letzten Jahr eben mal  verzehnfacht. Und warum macht das der böse Preis? Weil kleine gelbe Finger dran drehen.
Aber wer braucht schon seltene Erden? Toyota, BASF, Siemens, Zeiss Jena..... Stopp. Wer braucht es nicht, ist vielleicht die geistreichere Frage. Die schlichte Antwort: Niemand nicht. Denn es steckt in fast jedem elektronischen Bauteil. Zumindest in allen, die mit dem Wort "Spezial" oder "Hightech" anfangen. Aber das ist nicht alles: Sie sind in Spezialglas (für Spezialkameras,etwa)., genauso in Gussstahl (Motorblöcke etwa.)
Die Chinesen beliefern heute schon bestimmte Firmen überhaupt nicht mehr. Und wenn sie es wollen: zu keinem Preis! Da hilft auch kein Betteln.
Bleiben zwei Wege - Hergehört Herr zu Guttenberg!  Entweder zurück auf die Bäume (vielleicht begleitet sie ja Ihre schöne Frau) oder Sie stoppen alles, was unsere Armee noch schwächer macht. Denn die Zeichen stehen auf Krieg. Und die Chinesen haben noch etwas, was uns fehlt: Kohle, Geld und Insulin (und viele andere Medikamente, die ausschließlich dort produziert werden). Und noch etwas: eine schlagkräftige Armee - und eine schlagkräftige Gesellschaftsform. Und null Bedenkenträger.
Mit ein wenig Glück reicht ja vielleicht kompetentes Säbelrasseln
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