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Samstag, 16. Februar 2013

Abheben ist angesagt! Wer auf dem Teppich bleibt, ist selber schuld

Foto: Norman Rönz / pixelio.de

In heißem Sonnenschein verraucht,
was der Mensch zum Denken braucht.
Und hat sich dies dann erst verflüchtigt,
so wird sein Zustand schnell berüchtigt,
bewegt er sich ganz ohne Qualen
in allerhöchsten Orbitalen,
und geistig Rauch durchwabt den Raum,
vom Genius geführt der Wedel.
In Sonne träumt sich jeder Traum,
sinnleer allein bleibt nur der Schädel.

JSt.

Mittwoch, 27. Oktober 2010

Mnemotechnik: mein 4-D-General- Mnemosystem / Ziffer 70

Unmännlich ist…

Käse 70 ...unter Literatur nur „Kicker“ und“ Motor-Sport“ zu verstehen.



So ein Käse, meinen Sie? Ich hab den Käsegeruch noch ganz deutlich in der Nase; die Umkleidekabinen dieser Welt. Pfui Deifel, aber auch. Ob Diesel dagegen anstinken kann? Zweifel scheinen berechtigt.



Wer sich heute mit frisch auf ihre Reife geprüften Menschleins unterhält, ist immer wieder erstaunt über deren Ahnungslosigkeit - selbst in den nachweislichen Kernkompetenzen von Abiturienten. Dass Frauen schon immer viel, aber immer das Falsche lesen, lässt sich am Zeitschriftenmarkt deutlich ablesen. Dass Männer, speziell junge Männer, zu wenig lesen, wurde bislang überkompensiert durch die gescheite Auswahl, die sie getroffen haben.
Heute ist dieser Bonus jedoch aufgebraucht. Unfähig, das Nicht-Erlernte nur in einigermaßen ausreichender Weise in Worte zu fassen, die über den einzigen Kumpel hinaus, der selbst den genuscheltsten Grunzlauten noch die Weisheit entnehmen kann, die damit transportiert werden sollte, noch weitere Menschen erreichen könnte, geraten Jungs mehr und mehr unter die Räder. Unter die Räder der Frauen. Wäre nicht schlimm, wenn, ja wenn eine Gesellschaft nicht angewiesen wäre auf die kreativen Leistungen ihrer S-Hirne. Und die haben nun mal meist die Männer. Und besonders leistungsfähig sind diese zwischen 20 und 28. S-Hirne sind Hirne, die systematisch und strukturell denken können im Gegensatz zu E-Hirnen, die sich in emotionalem Multitasking verlabern.
Eine Gesellschaft, deren Lenker dies nicht wissen und nichts für die Ausbildung ihrer Knaben tut, wird deshalb mit ihren jungen Männern unter die Räder geraten.

Mnemotechnik: mein 4-D-General- Mnemosystem / Ziffer 71

Unmännlich ist…



Kette 71 ...Obst nur vergoren und destilliert zu goutieren, Gemüse nur, wenn es ganz junges Gemüse ist.



Wie der Hofhund an der Kette: immer nur Dosenfutter aus dem Blechnapf, nur ausnahmsweise frisches Briefträgerfleisch. Was für ein Hundeleben!



Eier sind schlecht für das Cholesterin. Nein, doch nicht. Die Nitritbelastung im Salat ist zu hoch. Vielleicht, aber hat mit Krebswachstum aber wohl doch nichts zu tun. Kartoffeln machen dick. Nein, doch nicht. Vitaminsubstitution bekämpft die freien Radikale und hält uns so länger gesund und länger am Leben. Nein, doch nicht, eher im Gegenteil. Margarine contra Butter, Margarine und Butter contra Olivenöl. Low Fat, Low Carb, Low Mind? Die höflichste Interpretation der veröffentlichten Ergüsse der Nahrungsmittelforscher ist wohl, zu konstatieren, dass diese Wissenschaft eifrig am Forschen ist. Wirkliche Ergebnisse aber sind erst in einer anschließenden Konsolidierungsphase zu erwarten. Bis dahin ist ein Mann gut beraten, seine seit langem bevorzugte Ernährungsweise beizubehalten. Einzige Messlatte seines nahrungsaufnehmenden Tuns sollte dabei deren Softversion sein: das Maßband.
Und hier sind strengste Richtlinien gerade gut genug. Boris Becker, der 1,90-Hüne hatte zu seinen besten Zeiten gerade mal 79 Kilo auf die Waage gebracht, bei einer Taille von bestimmt weniger als 79 Zentimeter.
Das sei ja schließlich ein Leistungssportler, man selbst aber nur Freizeitsportler. Zugegeben. Und deshalb: Wer niemals geglaubt hat, wirklich niemals, dass er selber den Ball, den Ballack eben so stümperhaft verhauen hat, zum alles entscheidenden 3:2 genau in die äußerste linke Ecke, unerreichbar für den gegnerischen Torwart, gelegt hätte, der darf sich einen Ranzen anfressen.

Mnemotechnik: mein 4-D-General- Mnemosystem / Ziffer 72

Unmännlich ist…

Kanne 72 ...nur mit Schwimmflügeln in die Badewanne zu steigen, weil risikobewusst!


Volle Kanne“ glaubt ein mancher Warmduscher sich vom Leben einzuschenken, wenn er so in See sticht. Neben Schwimmflügeln ist zusätzlich das Mitführen einer Reißleine anzuraten, fest verankert mit dem Abflussstöpsel. Bei plötzlich auftretender Kreislaufschwäche kann dies lebensrettend sein.



Zwischen unüberlegtem Draufgängertum und dem Leben über einem Sicherheitsnetz liegt eine breite Zone der Feigheit und mangelndem Selbstvertrauen.
Daneben existiert das Problem der Sicherheitskompensation: Ein Skater, der ohne Helm und Gelenkschoner nur vorsichtig in überschaubarem Gelände unterwegs wäre, wagt sich mit diesen Schutzeinrichtungen plötzlich in Situationen, die ihm schnell Kopf und Kragen kosten können. Die Unfallhäufigkeit kanadischer Holzfäller blieb, erstaunlicherweise auch nach Einführung von Kettenhosen und anderen Schutzmaßnahmen gleich hoch, weil, ja weil die Arbeiter schneller und unvorsichtiger zu Werke gingen.
Deshalb die Warnung an unseren Schwimmflügel-Helden in der Badewanne: Keine Sicherheitskompensation! Kein unnötiger Leichtsinn! Nicht zu weit raustreiben lassen!

Dienstag, 26. Oktober 2010

Mnemotechnik: mein 4-D-General- Mnemosystem / Ziffer 69

Unmännlich ist…

69 Schippe ...den Himmel über uns zu vergessen.



Immer nur im allzu Irdischen zu buddeln und zu graben, versperrt den Blick zum Firmament, zu Transzendentem. Aber ein Mann hat da manchmal wirklich eine Schippe vorm Kopf, sozusagen.



Gemeint ist damit nicht nur das Hinüberblicken in religiöse Gefilde. Das muss nicht jeder mögen müssen. Vielmehr soll der Blick hinauf in eine schillernde Sternennacht den Blick schärfen für die Größe dessen, was uns umgibt. Diese Ahnung von Ewigkeit und Unendlichkeit, die uns demütig auf den Boden der Tatsachen zurückstellt, wenn das Hohelied, das wir auf uns Menschen wieder zu lauthals angestimmt haben, uns schon in göttliche Gefilde davon schweben ließ.
Von vier Prozent des Universums nur haben wir eine Vorstellung und physikalische Gesetze, denen sie unterliegen. Die restlichen 96 Prozent, von denen wir weder eine Vorstellung haben, geschweige denn Gesetze, brauchen wir aber, um die bekannten vier Prozent widerspruchsfrei erklären zu können. Viel Raum für einen Gott, also. Vielleicht braucht es ja diese nur geahnte Größe, um Sinn in unsere Existenz zu bringen – und Durchhaltewille. Vielleicht siedeln wir deshalb auch die „all“gewaltige Liebe dort an, um Sinn in das lebenslängliche Miteinander mit dem erwählten Partner zu bringen – und Durchhaltewille.

Montag, 25. Oktober 2010

Mnemotechnik: mein 4-D-General- Mnemosystem / Ziffer 68

Unmännlich ist…

Schiff 68 ...sich eine Operation am offenen Herzen zuzutrauen und das schon nach der dritten Folge Emergency-Room.



Das überlassen wir doch lieber dem Halbgott im Kapitänsweiß auf dem Traumschiff. Offene Herzen sind seine absolute Spezialität. Und Geschlechtskrankheiten.



Männer neigen dazu, zu glauben, alles zu können. Und das ist gut so. Nur dieser Glaube an die eigenen Fähigkeiten, oder vielmehr das Wissen darum, hat die Menschheit dahin gebracht, wo sie heute steht. Irrtümer eingeschlossen, ganz gravierende sogar, aber wenige im Vergleich zu den Errungenschaften. Also nur Mut. Auch Prof. Christiaan Barnard hat schließlich mal klein angefangen. Seine ersten Patienten haben die Herztransplantation keine fünf Stunden überlebt. Trotzdem. Was für ein Erfolg, damals.

Sonntag, 24. Oktober 2010

Mnemotechnik: mein 4-D-General- Mnemosystem / Ziffer 67

Unmännlich ist…

Scheck 67 ...ungeduldig zu sein mit psychisch und physisch langsameren Menschen.



An Postschaltern sitzen diese Menschen und machen eine Scheckeinreichung zum Geduldsspiel.


Man sollte den Zooblick anwenden, den ganz neugierigen und zum Staunen fähigen. Dann steht man vor dem Marabutkäfig, etwa, und denkt: „Wie interessant das doch ist, dass dieser große Vogel in seinem fadenscheinigen Totengräberrock so hässlich wirkt. Wie dankbar bin ich meinem Schöpfer, dass ich nicht so ein hässlicher Vogel geworden bin.“ Und dann vor dem Postschalter: „Wie interessant es doch ist, wie langsam und umständlich dieser Mensch arbeitet, als würde er sich dabei selbst im Weg stehen. Ich danke meinem Schöpfer, dass er mir dieses Schicksal erspart hat.“

Donnerstag, 21. Oktober 2010

Mnemotechnik: mein 4-D-General- Mnemosystem / Ziffer 66

Unmännlich ist…

Schach 66 ...himmelhoch jauchzend oder/und zu Tode betrübt zu sein.



Der Schachspieler muss kühl bis ans Herz sein, Empfindungen muss er verdrängen können - sonst verliert er seine Dame und dann das Spiel.



Wie wohltemperierter Wein und eine Zigarre mit stabiler gleichmäßiger Glut. So ist ein Mann, von dem sie gerne kostet. Zicken ausgeschlossen!

Mittwoch, 20. Oktober 2010

Mnemotechnik: mein 4-D-General- Mnemosystem / Ziffer 65

Unmännlich ist…

Schal 65 ...sich die Cola in der Kneipe anwärmen zu lassen.



Dann lieber vorher heimlich einen Schal um den empfindlichen Magen gebunden und rein mit der Eis-Cola.



Noch einmal. Weicheier sind widerlich. Und sollte man eines sein, dann darf dies niemand mitkriegen. Aber Vorsicht. Dabei bedarf es vorausschauender Planung: Bei sexuellen Abenteuern im Winter, zum Beispiel, niemals mit langen Unterhosen und/oder Katzenfell vor ihr auftauchen. Beim einen würde sie an langweiligen Hausmannssex denken, beim anderen panisch nach ihrer Katze suchen, um sich mit ihr im Klo einzusperren. Lieber die Frostbeulen als Zwischenspiel massieren lassen, aber nie die folgende Bemerkung dabei vergessen zu äußern: Lass uns mal lieber um Dich kümmern, Schatz, das soll nämlich Dein Fest werden.

Montag, 18. Oktober 2010

Mnemotechnik: mein 4-D-General- Mnemosystem / Ziffer 64

Unmännlich sind…

Schere 64 ...Filterzigaretten und Safersex, denn das ist schwul, richtig schwul.



Ein wahrer Mann greift zur Schere, wenn es wirklich gefühlsecht werden soll. Filterzigarette ohne Filter ist schon fast eine Gauloise und Sex mit aufgeschnittenem Pariser auch schon ganz schön französisch.



Was will uns der Autor damit sagen? Vielleicht, dass man ein Gefühl dafür entwickeln muss, ab wann eine Sache nicht mehr authentisch ist. Nun soll man nicht päpstlicher als der Papst sein wollen, für den körperliche Liebe nur gilt, wenn sie unter der Flagge der Fruchtbarkeit vor Anker geht, trotzdem sollte Sex zumindest so ernsthaft angelegt sein, dass man jegliche Konsequenz daraus zu tragen bereit wäre, was ein Kondom nicht nur überflüssig machen sondern es geradezu verbieten würde. Als Gegenleistung kriegt man Genuss und Gefühl pur.
Wer sich aber auf die schützende Wirkung eines Kondoms verlässt, gibt seine Entscheidungskompetenz aus den Händen und legt in letzter Konsequenz seine Lebensplanung in die Hände fremder Menschen, die Kondome produzieren, vielleicht, wenn es der Marktpreis hergibt, testen, sie vertreiben und wohlmöglich auf Ramschtischen im Supermarkt verhökern oder in versifften Vorräumen verpisster Toilettenanlagen feilbieten. Im „Unfalle“ einer Zeugung werden diese Menschen jegliche Mitschuld und Verantwortung von sich weisen. Das gleiche gilt natürlich auch für die Pille in den Händen der Sexpartnerin.
Bei Zigaretten passiert genau das selbe: Milliarden von Rauchern legen ihre eigene Verantwortung für ihre Gesundheit in die Hände jener Märchenerzähler, die behaupten eine Light-Zigarette schade viel weniger, genau genommen gar nicht mehr. Oder das Märchen mit der Mentholzigarette, die eigentlich auf Rezept ausgestellt werden könnte!
Und längst haben solche Märchenerzähler nachgelegt und ihr Tun auf verbrecherische Weise ausgedehnt: Zusatzstoffe in ihren Light-Zigaretten - Zucker, Karamell, Schokolade, Ammoniumverbindungen, Parfümstoffe und viele weitere Scheußlichkeiten mehr – machen diese zu Schadstoffbomben, in denen das Nicotin förmlich explodiert, aber deren Qualm selbst durch Kinderkehlen schmeichelnd sanft in völlig entspannte Lungenflügel kommt.
Dann doch lieber zurück zur guten alten Gauloise mit ihrer verlässlichen und deshalb einplanbaren Sterbegarantie.

Sonntag, 17. Oktober 2010

Mnemotechnik: mein 4-D-General- Mnemosystem / Ziffer 63

Unmännlich ist…

Schaum 63 ...aus Kochschinken das Fett herauszuschneiden.



Das ist so albern wie sich von seiner Freundin den Schaum vom Bier trinken zu lassen.
Oder sie einer Schickse hinterher pfeifen zu lassen, weil man selbst nicht durch die Finger pfeifen kann.



Ein Mann hat die Konstitution eines Unsterblichen und dessen fast unbegrenzte Kräfte – nichts kann ihn deshalb umwerfen. Komme, was da wolle. Es ist alles zu unterlassen, was diese Tatsachen in Frage stellen könnte.
Vor dem Nachtportier hat ein Mann, der sich ein Extrakopfkissen erbittet und sich über den Lärm vor seinem Fenster beschwert, als Weichei und Verlierer geoutet und keineswegs als anspruchsvoller Gast.
Noch etwas: Könnt ihr euch einen Mann vorstellen, der einen Salat bestellt (das allein ist schon schwer vorstellbar), statt der Eier aber lieber keine, dafür mehr Kapern und auf keinen Fall Balsamico, stattdessen einen Schuss Weinessig, aber milden - und dazu Baguette, aber ein bisschen schmaler geschnitten, wegen des Zahnfleischs – und der dann keineswegs irritiert von Kellnerinnenblicken fortfährt. „ ...oder, halt da sehe ich ja, Sie haben auch Putensteak an Basmatireisrand. Da nehme ich doch lieber das?“
Das könnt ihr euch wirklich vorstellen? Grausame Welt!

Mnemotechnik: mein 4-D-General- Mnemosystem / Ziffer 62

Unmännlich ist…



Scheune 62 ...Daily soaps begreifen zu wollen.



Diese Ernte an hinzugewonnener Weisheit können nur Frauen in ihre Scheuer einfahren, denn nur sie sind bescheuert genug zu begreifen, warum auch der tausendste Fernseharzt wieder auf Schwesternschülerin Sabine reinfällt - und Sabine auf ihren tausendsten Arzt. Das muss etwas mit dem EQ zu tun haben, denn: "Die Eküü ist ebben weibliesch", weiß der Bildungsfranzose.



Dass es gut ist zu wissen, wie Menschen wirklich ticken, soll hier gar nicht in Abrede gestellt werden. Nur, wir Männer sind da besser in Hörsälen aufgehoben, wo Psychologie gelesen wird. Den Mädels sollten wir dazu auf keinen Fall den vorabendlichen Fernsehsessel streitig machen, denn Prof. Birbaumers morgendliche Erläuterungen an der Uni Tübingen zu diesem Thema dann noch mal am Abend aus dem Munde von George Clooney zu hören, würde Männer nur verwirren.

Freitag, 15. Oktober 2010

Mnemotechnik: mein 4-D-General- Mnemosystem / Ziffer 61

Unmännlich ist…

Schotte 61 ...nachzutreten gegen jemanden, den man schon zu Boden gezwungen hat - und überhaupt jede Energieverschwendung.



Ein Schotte ist sparsam: ein einziger Schwinger mit seinem nackten Kampfsack unterm Rock sollte längstens reichen, jeden Gegner in die Knie zu zwingen.



Heiße Wut ist reine Energieverschwendung, die, außer das Blut in Wallungen zu bringen, zu nichts taugt. Ganz im Gegenteil: die allgemeine Überhitzung führt dazu, dass auf Ressourcen verzichtet werden muss, deren Bereitstellung einen kühlen Verstand voraussetzt.

Donnerstag, 14. Oktober 2010

Mnemotechnik: mein 4-D-General- Mnemosystem / Ziffer 60

Unmännlich ist…


Schoß 60 ...sich das mit dem weiblichen Multitasking weismachen zu lassen.



Der Tunnelblick auf den Schoß der Frau, die Konzentration auf und die Hingabe an dieses Eine, dieses Wesentliche, hat den Mann gelehrt, diese Welt zu analysieren, also in ihre Bestandteile auseinanderzulösen, und dann neu zu synthetisieren, also Baustein für Baustein, einer nach dem andern, neu zusammenzusetzen. Um alles zu begreifen.



Neurologen wissen längst: Nur wer sich auf eine Sache völlig konzentriert, kann Solides bis Großartiges vollbringen. Das wissen natürlich auch Frauen. Keine von ihnen käme auf die Idee, "das siebte Kreuz" zwischen Kinderkacke und Dampfbügeleisen zu schreiben. Vielleicht so etwas wie "das Mobbel-Ich". Aber ist das wirklich geistreich?

Mittwoch, 13. Oktober 2010

Mnemotechnik: mein 4-D-General- Mnemosystem / Ziffer 59




Unmännlich ist…



Lippe 59 ...weiße Tennissocken zum Nadelstreifenanzug zu tragen. Selbst nach einem 60-Grad-Waschgang in der Buntwäsche.



Mädels müssen sich da schon mal auf die Lippen beißen - die höflichen zumindest - um nicht lauthals loszulachen vor Mitleid.



Es gibt einfach Dinge, die jenseits des Zwangs zur Individualität als Geschmacklosigkeit festgezurrt sind. Wie das quergestreifte T-Shirt als Quasi-Pelle über dem Gekröse einer 120-Kilo-Frau. Wem dies als Beschneidung seiner Freiheit vorkommt, kann ja ersatzweise im Restaurant seiner Begleiterin in die Suppe rotzen oder sich die Zehnägel schneiden - in einer öffentlichen Sauna. Das ist nicht fein, aber was bei Weltstars als Authentizität bewundert wird, kann bei Otto-Normalo schlechterdings nicht völlig verurteilt werden. Weiße Socken aber müssen bei solchen Relativierungsversuchen außen vor bleiben. Sonst geriete das gesamte System des guten Geschmacks in völlige Schieflage.

Montag, 11. Oktober 2010

Mnemotechnik: mein 4-D-General- Mnemosystem / Ziffer 58

Unmännlich ist…

Lauf 58 ...in Bermudashorts vor ihr zu stehen, wenn sie zumindest einen Faun erwartet zum Schäferstündchen, aber insgeheim mit Pan persönlich gerechnet hat. Das ist jener Göttliche mit der Flöte aller Flöten.



Geladen und gespannt sollte man sein wie die Läufe eines Vorsteherhundes und feucht im Maul wie dieser - bis zum Sabberreiz. Stattdessen dieses Trauerspiel in bunten Flatterhosen. Immerhin verbirgt sie alles Weiche und Schlaffe gnädig in ihren Falten.



Das Spiel heißt Liebe, und wer es spielen will, muss die Regeln kennen und auch anwenden. Sonst fliegt er raus – per Schlagzwang.
Regel Nummer 1: Mach dich vor deinem Partner so angenehm wie immer möglich. Wer die nicht einhält, muss raus, es darf keiner durchkommen, der dagegen verstößt. Denn dies würde die Mitstreiter um dieselbe Ressource Mensch noch mehr beleidigen als die Partnerin.
Regel Nr. 2: Bleib spannend!

Mnemotechnik: mein 4-D-General- Mnemosystem / Ziffer 57

Unmännlich ist…

Locke 57 ...in der Ansparphase zum eigenen Porsche den Porscheschlüssel schon mal demonstrativ vor sich auf die Bar zu legen.



Da kräuselt sich dem Bären, den man den anderen damit aufbinden will, aber kräftig das Fell. Eine wahre Bärennummer: vorm Loch sitzen aber nur brummen.



Penisersatz ist ja schon schlimm genug. Ganz daneben ist aber eindeutig der nur vorgetäuschte Ersatz. Man schmückt sich sozusagen mit fremden Federn, deren Träger man noch gar nicht vom Himmel geholt hat. Das ist so kläglich wie ein Pfau in der Mauser, nehmen doch Weibchen nur solche Männer, die mit ihrem Schwanz ein Rad schlagen können

Sonntag, 10. Oktober 2010

Mnemotechnik: mein 4-D-General- Mnemosystem / Ziffer 56

Unmännlich ist…

Loch 56 ...Luftgitarre immer nur in C-Dur zu spielen.



Aus dem Schallloch dieser Luftgitarre kommt nur heiße Luft, es ist ja schließlich auch nur aus heißer Luft, mit heißer Luft in die Welt gefräßt.



Ein Mann sollte immer aufs ganze gehen. Irgendwann wird es eine Weltmeisterschaft für Luftgitarre geben. Darauf sollte man vorbereitet sein. In jeder Tonart! Überhaupt sollte man in wenigstens einer Sache die Meisterschaft anstreben. Die Zeiten der Universalgenies, die neben der Meisterschaft auf der Luftgitarre auch noch die größte Beschallungsanlage im PS-stärksten Auto mit dem röhrendsten Sound nicht nur ihr Eigen nennen sondern in allen Disziplinen auch als Sieger hervorgehen konnten, sind längst vorbei. Der Spezialist ist gefragt.

Freitag, 8. Oktober 2010

Mnemotechnik: mein 4-D-General- Mnemosystem / Ziffer 55

Unmännlich ist…

Lolli 55 ...mit Bauchtanz gegen die Midlifecrisis ankämpfen zu wollen.



Klingt wie Hullahupp und Lollilecken. Damals konnte ich nicht schnell genug erwachsen werden. Jetzt hab ich den Salat.



Manche Sportarten passen einfach nicht zu Männern. Rhythmische Sportgymnastik, zum Beispiel, Synchronschwimmen! Und Ausdruckstanz taugt für ihn genauso wenig wie Hechelkurse und Feueratmen.
Der Mann, der sich doch einmal dorthin verirrt, ist meist gerngesehener Gast. Das ist aber auch alles. Als Mann aber hat er bei seinen Sportkameradinnen denselben Nährwert wie die Gummibärchen, die sie in der Kurspause vernaschen. 


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