Kaum hat er die Hebel seiner neuen Macht mal eben kurz losgelassen, um eine Grillparty mit alten Freunden zu feiern - irgendwo auf kalten Gleisen Richtung Gorleben, schon wird er von einem zweiten hinterhältigen Leberhaken kalt erwischt. Denn nach der Rückkehr des Atomstroms bis zum Sankt-Nimmerlein-Tag kommt jetzt auch die Dose wieder zurück. Weil Coca Cola es so will. Und zwanzig Jahre grüne Politik steht wieder auf Anfang. Nun gut, Windräder drehen sich noch, aber was nützt es, wenn Kachelmann ab sofort keinen Wind mehr machen will.
Künast weiß das alles und versucht sich schnell noch ins Berliner Bürgermeisteramt abzusetzen. Nur Roth bleibt. Aber das kann Trittins Herz nicht richtig erwärmen. Auch nicht die kalten Füße. Und der kalte Angstschweiß bricht ihm aus, wenn er an das denkt, was sein Informant ihm mitteilte: "Er hat im Keller seine Turnschuhe wiedergefunden und versucht seit Tagen in seine alten Jeans zu kommen."
Verdammt, wir sind doch nicht die Stones, denkt Trittin. Aber es hilft nichts: Der Bandleader ist schon unterwegs. Und Trittin wird wieder den faltigen Kasper in der zweiten Reihe machen müssen. Und irgendwann ein Buch schreiben: "Vom Grünen und Welken - oder warum der zweite Frühling der Herbst war."
Montag, 8. November 2010
Sex ist und bleibt Hausmannskost
Jetzt wissen wir, warum ein Mann abgeht beim Sex - wenn der Bolero das Bett umschallt: Er kommt aus dem Rhythmus, und wer aus dem Rhythmus kommt, verliert das Wesentliche aus den Augen: Durchhalten bis zum ersten Schuss.
Überhaupt geht es um die Mythen, gewoben um überirdischen Sex. Und das große Aufräumen mit ihnen. So wären beim flotten Dreier noch mehr überflüssige Arme und Beine im Weg als eh schon, haben Wissenschaftler jetzt in groß angelegten Feldstudien - mancher sogar in selbstlosen Selbstversuchen - nachweisen können. Auch sei ein Zeitfenster für wenigsten einen Quickie aufzumachen mit gleich Zweien, die regelmäßig Migräne haben und ihre Tage, aber an unterschiedlichen, statistisch sehr unwahrscheinlich. Eher wahrscheinlich sei Dauerzicken, weil beim Dreier gleich 100 Prozent mehr Zicken mit im Bett wären - weshalb die Selbstversuche schnell aufgegeben wurden.
Auch hätte die einzige Wunderdroge, die als Aphrodisiakum vor den strengen Kriterien der Forscher nicht gleich kapitulieren musste, dann doch keine besseren Werte als ein Rettich erzielen können, da man sich gleichermaßen dissoziiert von seinem besten Stück fühle.
Ganz abzuraten sei von Kamasutra-Techniken, wenn man jenseits der 32 ist (also genau dann, wenn in einer Ehe ein frischer Input her müsste) und nicht die Beweglichkeit eines Schlangenmenschen hat.
So sehe man in deutschen Krankenhäusern immer öfter einen männlichen doppelten Oberhalsschenkelbruch und eine dazugehörende leicht bekleidete Dame, die irgendetwas von einem Unfall auf der Kellertreppe fasle. Die Ärzte wissen es aus Erfahrung besser: Es war mal wieder Figur 34 des Kamasutras mit extrem hoher Punktzahl (für den technischen Wert - bei ordnungsgemäßer Ausführung): Der eingesprungene doppelte Rittberger.
Überhaupt geht es um die Mythen, gewoben um überirdischen Sex. Und das große Aufräumen mit ihnen. So wären beim flotten Dreier noch mehr überflüssige Arme und Beine im Weg als eh schon, haben Wissenschaftler jetzt in groß angelegten Feldstudien - mancher sogar in selbstlosen Selbstversuchen - nachweisen können. Auch sei ein Zeitfenster für wenigsten einen Quickie aufzumachen mit gleich Zweien, die regelmäßig Migräne haben und ihre Tage, aber an unterschiedlichen, statistisch sehr unwahrscheinlich. Eher wahrscheinlich sei Dauerzicken, weil beim Dreier gleich 100 Prozent mehr Zicken mit im Bett wären - weshalb die Selbstversuche schnell aufgegeben wurden.
Auch hätte die einzige Wunderdroge, die als Aphrodisiakum vor den strengen Kriterien der Forscher nicht gleich kapitulieren musste, dann doch keine besseren Werte als ein Rettich erzielen können, da man sich gleichermaßen dissoziiert von seinem besten Stück fühle.
Ganz abzuraten sei von Kamasutra-Techniken, wenn man jenseits der 32 ist (also genau dann, wenn in einer Ehe ein frischer Input her müsste) und nicht die Beweglichkeit eines Schlangenmenschen hat.
So sehe man in deutschen Krankenhäusern immer öfter einen männlichen doppelten Oberhalsschenkelbruch und eine dazugehörende leicht bekleidete Dame, die irgendetwas von einem Unfall auf der Kellertreppe fasle. Die Ärzte wissen es aus Erfahrung besser: Es war mal wieder Figur 34 des Kamasutras mit extrem hoher Punktzahl (für den technischen Wert - bei ordnungsgemäßer Ausführung): Der eingesprungene doppelte Rittberger.
Freitag, 5. November 2010
Einmal königlichen Input, bitte!
Input adligen Blutes in den völkischen Genpool macht evolutionsbiologisch Sinn. Sachsen, zum Beispiel, zeigt sich von Lebensfröhlichkeit und Sinnlichkeit - nicht nur der Sprache - nur so durchdrungen, weil ihr berühmter König mannigfaltig die Bettstatt mit den Schönen des Landes geteilt hatte. "Non m' amuse!", meinte dazu die Königin, weil man damals alles auf Französisch machte. Und weil trotzdem der Pariser verpönt war, fiel königlicher Input auf fruchtbaren Boden: Jeder dritte Sachse soll seine Nase geerbt haben, weshalb man sie früh schon die Gurkentruppe vom Erzgebirge nannte.
Vielleicht muss jetzt von einer zweiten Gurkentruppe - jenseits der Ostsee - berichtet werden, weil auch dort ein rühriger König - schlichten Gemütes, heißt es - unterwegs war auf nächtlichen Streifzügen. Immer seiner edelsten Aufgabe verpflichtet, die Königebenbildlichkeit bis in die tiefsten schwedischen Wälder zu tragen.
Deshalb sehen dort alle Kommissare so gleich aus: alt, verbraucht, krank, hochgradig depressiv - und irgendwie unfähig.
Donnerstag, 4. November 2010
Achtung: Grüne unter Dampf!
Achtung! Die Grünen sind ab heute den Migranten nicht mehr grün - und ein Ruck geht durch Deutschland, denn der Bremser geht von der Bremse und befeuert ab sofort mal wieder die Lokomotive. So völlig ungebremst, unter wehender Flagge, ging es einst bei der Jungfernfahrt in den Kosovo, dann nach Afghanistan und zum Schluss mit Volldampf in Hartz IV.
Und immer das Feuerloch im Blick - statt der Strecke. Mit der Fachkompetenz "Pyromane" oder/und "Brandstifter".
"Oh, Mustafa nimm di-ich i-in Acht." So ging doch das Lied? Als Migration wirklich noch Multikulti war." Und Allah sei uns gnädig!", gings weiter.
Deshalb: Achtung. Noch stimmt zwar die Richtung, aber unter Volldampf und im Blindflug wird auch "immer der Nase nach" zum Abenteuer.
Aber vielleicht hat die Grünen auf dem Weg zur Volkspartei ja nur das Jagdfieber gepackt, und sie sind deshalb wie eine Trüffelsau in der Gesäßfalte der Nation unterwegs, - darmaufwärts - immer dem Bauchgefühl verschreckter Wähler auf der Spur.
Und wer so Blut geleckt hat, sieht schnell mal Rot: Roth for Chanceler.
Gott sei uns gnädig!
Mittwoch, 3. November 2010
Mit LAT gegen Weltmännertag
LATs haben mehr Sex - und besseren. Weil "getrennt marschieren – vereint schlagen" nicht nur militärischen Sinn macht. LAT, Living Apart Together. Getrennt wohnen und doch zusammenleben, also. Das Ei des Kolumbus, das frei steht! Und ist! Und das zweite auch und überhaupt das ganze Gemächt. Und so lässt sich auch der erste Satz erklären.
Wer es geschickt anfängt - und nichts ist leichter, wenn die operative Basis eine eigene Wohnung ist, in der keine Mitbewohnerin beim feucht Durchwischen Unordnung in Telefonlisten bringt - kann sich so einen ganzen Harem aufbauen. Für lau! Denn Allah ist groß - doch LAT ist größer.
Und die Liste der Vorteile reißt nicht ab: Das feuchte Handtuch darf in der Sporttasche auf dem Herd vor sich hingammeln, ohne Zickenalarm. Kein: "Trag doch den Müll raus!" kann das wunderbare Drei-Zimmer-Biotop in seiner natürlichen Entfaltung stören.
Unhygienisch, ungesund sei so eine LAT? Speziell für ihn?
Unsinn. Die Geselligkeit beim gemeinsamen Mittagessen bei ihr lässt man sich vergüten mit Fürsorge - für die schmutzige Wäsche, die mann statt Blumen mitbringt: einmal Waschen und Bügeln!
Und zickt die Alte, bleibt immer noch Mutti
Übrigens: Heute ist Weltmännertag. Wenn mann sich strikt an LAT-Richtlinien hält, kann der getrost wieder abgeschafft werden. Denn der ist ja ausschließlich bedrohten Spezies vorbehalten.
Dienstag, 2. November 2010
Fachidioten, wohin das Auge blickt
Wer erklärt mir die "neue Bedrohungslage", die den Flugverkehr über Nacht heimgesucht hat? Wer kann, wenn er mir dies schon nicht erklären kann, mich wenigstens vor diesen schwachsinnigen Idioten um uns herum schützen? Vor jenen Hohlköpfen nämlich, die die Arschritze jedes Fluggastes zwar nach einer durchgeladenen Kalaschnikov abtasten, in seinem Haarspray eine Zimmerflag vermuten, aber die Container im Frachtraum des Fliegers für ungefährlich halten. Bislang. Dass in jeden dieser Container ein handverlesener Trupp bis an die Zähne bewaffneter Legionäre problemlos passt, inklusive drei Kästen Eichbaum plus Kühlanlage - nein, übersehen haben sie diese winzige Sicherheitslücke nicht. Sie hielten es einfach für unmöglich, dass Menschen in Jemen oder Libyen, auch nicht in Somalia, keineswegs aber Afghanistan eine solche kriminelle Energie entwickeln könnten.
Nur eines kann uns vor soviel Dummheit wirklich retten: die Gottesfürchtigkeit der heutigen Terroristen, die ihnen jegliches Blutvergießen verbietet. Und dass die bislang offensichtlich geglaubt haben, dass ihre Gegner etwas drauf haben.
Hoffentlich denkt wenigstens mein Lieblingstechniker in meinem Heimat-AKW in Philippsburg daran, seine tägliche Pizzalieferung - direkt an den Reaktor - auf Toxine untersuchen zu lassen. Denn was würde passieren, wenn der Lenker atomaren Spaltens nicht Herr seiner Sinne wäre.
Wie, Sprengstoff? In`ner Pizza? So`n Quatsch. Das würde man doch schmecken.
Nur eines kann uns vor soviel Dummheit wirklich retten: die Gottesfürchtigkeit der heutigen Terroristen, die ihnen jegliches Blutvergießen verbietet. Und dass die bislang offensichtlich geglaubt haben, dass ihre Gegner etwas drauf haben.
Hoffentlich denkt wenigstens mein Lieblingstechniker in meinem Heimat-AKW in Philippsburg daran, seine tägliche Pizzalieferung - direkt an den Reaktor - auf Toxine untersuchen zu lassen. Denn was würde passieren, wenn der Lenker atomaren Spaltens nicht Herr seiner Sinne wäre.
Wie, Sprengstoff? In`ner Pizza? So`n Quatsch. Das würde man doch schmecken.
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