Merkel beneidet Jogi Löw - und schmollt: So könnte ich das auch! "Alles hört auf mein Kommando." Von diesem Satz träumen "die da oben" nachts. Er zaubert ein verzaubertes Lächeln auf ihre schlafenden Gesichter - und lässt sie aussehen wie Jogi, nachdem auch der dritte seiner Männer, die außer ihm keiner wollte, getroffen hatte.
Und Merkel? Sie hat diese Gurkentruppe am Hals und den Blutgrätsche-Block aus München. Diese ballverliebten auf-der-Stelle-Trippler aus dem Süden spielen alle nur für die Galerie, stöhnt ihre Trainerin. Und bringen Sie mal einer Gurke eine Bananenflanke bei. So kann das nichts werden - und inzwischen wissen es alle.
Kann Jogi noch helfen? Merkel würde sich das einiges kosten lassen, und es würde sich ja schließlich auszahlen. Wie das Foul an Ballack, dem Kopf der Mannschaft, der nach Jogis Geschmack wohl ein bisschen zu "eigen" war.
Doch an einer zwingend notwendigen Maßnahme wird Merkel schwer zu kauen haben - wie damals Beckenbauer schon und Jogi bestimmt auch: Spielertrainer, das war einmal! Und wer den Ball nicht trifft, der hat auf dem Spielfeld nichts verloren - auch wenn er der Boss ist - und Physiker, der auf eine Kreidetafel malen könnte, was dabei passiert - und mehr: seine Flugbahn berechnen könnte und die Stelle, wo er einschlägt.
Rechnen allein bringt also nicht den Sieg. Und trotzdem, Frau Merkel: Rechnen Sie mal mit dem Schlimmsten.
Montag, 14. Juni 2010
Sonntag, 13. Juni 2010
the Big Five
13.06.2010: Wissenschaftler aus Glasgow stellen mit Erschrecken fest. Viele Schotten leisten sich bis zu fünf Risikofaktoren - manchmal mehrmals täglich. Damit liegen sie noch vor den Griechen, die sich das leisten konnten, weil auf Pump alles ging. Von "Geiz ist geil" hat der moderne Schotte wohl keine Vorstellung mehr. Denn Wissen von der eigenen Tradition hat nur, wes Dachstübchen einigermaßen durchgeheizt ist. Mit der um sich greifenden Geisteskälte aber gehen - €uropaweit - selbst die Basics des Charakterbildes ganzer Nationen verloren: der Geiz der Schotten, der Fleiß der Dichter-und-Denker-Deutschen, der faire Charme der Briten mit Schirm und Melone, der Eiserne Vorhang der DDRler.... Die Liste ließe sich fortsetzen. "The Big Five" werden die Schotten allmählich zur Strecke bringen. Nee, nicht Leopard, Löwe, Afrikanischer Büffel, Elefant und Nashorn. So schnell geht das mit dem Klima nun doch nicht. "Saufen, Rauchen, Masse machen, Beamtenmikado spielen, Müll schlucken - so geht die Safari.
Aber was den Schotten wirklich an den Rand seiner Existenz bringen wird, sind zwei zusätzliche Risikofaktoren - hausgemacht: AIDS und Blasenentzündung. Und wenn es auch fast unmöglich erscheint, weil Mann mit Hose runter doch immer langsamer läuft als Frau mit Rock hoch: Es wird die Highländer-Nation zerschlagen. Denn zwar läuft auch ein Mann mit Rock hoch schneller, aber nicht mehr der hirngeflutete Wampo mit ungeschütztem Dudelsack. Und so kommt es immer öfter im Umkreis von Pubs zu unschönen Jagd-Szenen mit dem Motto, "alles, was einen Rock an hat und bei drei nicht auf den Bäumen ist". Und der durch Blasenentzündung dauergeschädigte Organismus hat diesem Halali an Gegenwehr nichts entgegen zu setzen. Und selbst der Dudelsack pfeift danach nur noch auf dem letzten Loch.
Und so geht auch die Kultur.
Aber was den Schotten wirklich an den Rand seiner Existenz bringen wird, sind zwei zusätzliche Risikofaktoren - hausgemacht: AIDS und Blasenentzündung. Und wenn es auch fast unmöglich erscheint, weil Mann mit Hose runter doch immer langsamer läuft als Frau mit Rock hoch: Es wird die Highländer-Nation zerschlagen. Denn zwar läuft auch ein Mann mit Rock hoch schneller, aber nicht mehr der hirngeflutete Wampo mit ungeschütztem Dudelsack. Und so kommt es immer öfter im Umkreis von Pubs zu unschönen Jagd-Szenen mit dem Motto, "alles, was einen Rock an hat und bei drei nicht auf den Bäumen ist". Und der durch Blasenentzündung dauergeschädigte Organismus hat diesem Halali an Gegenwehr nichts entgegen zu setzen. Und selbst der Dudelsack pfeift danach nur noch auf dem letzten Loch.
Und so geht auch die Kultur.
Samstag, 12. Juni 2010
Uwe Seelers Geheimwaffe: 100000 Vuvuzelas
Hurra! Endlich Anpfiff, und die Franzosen haben ihren ersten Anpfiff weg. Das war aber auch wirklich nix, liebe Nachbarn - und es gilt jetzt sehr stark zu sein: Mannschaften wie die eure, mit südländischem Temperament - sie werden allesamt die Vorrunde nicht überstehen. Und Schuld sind wieder mal wir Deutsche, und die Steilvorlage kam wie so oft von Uwe Seeler: "Die andern verstehen sich blind, das muss verhindert werden", und der Riesen-Joint, den er rumgehen lässt beim Brainstorming bringt ihn auf die Idee: "Ein Vuvuzela muss her, was sag ich, zehntausende, hunderttausende. Und Palaber auf dem Platz ist nicht mehr. Blind verstehen geht völlig in die Stulpen." Auch kurze Mannschaftsbesprechungen in der 20beinigen Mauer führten zu nichts, denn das Stadion habe da schon auf 115 Decibel aufgedreht: Das ist wie Kindergeburtstag! Sprach-Artisten aus dem Süden können packen gehen, denn auch ihr ausgefeiltes Gestikulieren ist nur noch sinnleeres Disco-Gezappel.
Das bringt unsere 23 Sprach-Autisten in die Pool-Position, weiß Seeler. Und Podolski wird ihr Leitstern. Und das (endlich!) ohne Worte - und die Sache wird, was sie immer war - ganz einfach: Abgabe direkt ins Netz. Nur das zählt und zahlt sich am Ende aus. Das Wort "Foddowolldaig" muss weder buchstabiert noch ausgesprochen werden. Und dafür werden sie ihn lieben. Und sie werden ihn "Massa thousend Volt" nennen.
Ballannahme, bumm, Tor.
Gerd Müller lässt grüßen - weil selber grüßen war nie und ist heute immer noch nicht. Denn Müllers Sprachgewalt erschöpfte sich so: Arsch kreisen lassen, Platz schaffen, Linksschuss, Rechtsschuß, Tor, Freudensprung mit halber Schraube. - "Pass, Pass!", dieser verzweifelte Ruf des Stürmers über den Platz, oder noch dämlicher: "Gib ab, lass mich!" - das ist nicht die Welt von wahren Sprach-Autisten. In der Autistenelf gibt es nur einen elektrisierenden Gedanke - ein Gedanke wie eine Endlosschleife: "Abgabe direkt ins Netz."
Und draußen auf der Trainerbank lächelt der schwäbische Sprachautist über den Satz: "Wir können alles außer Hochdeutsch." Dann schreckt ihn ein fürchterlicher Gedanke auf: "Was, wenn die Schweizer...." Er traut sich nicht weiterzudenken. Nervös legt er Niveacreme nach.
Das bringt unsere 23 Sprach-Autisten in die Pool-Position, weiß Seeler. Und Podolski wird ihr Leitstern. Und das (endlich!) ohne Worte - und die Sache wird, was sie immer war - ganz einfach: Abgabe direkt ins Netz. Nur das zählt und zahlt sich am Ende aus. Das Wort "Foddowolldaig" muss weder buchstabiert noch ausgesprochen werden. Und dafür werden sie ihn lieben. Und sie werden ihn "Massa thousend Volt" nennen.
Ballannahme, bumm, Tor.
Gerd Müller lässt grüßen - weil selber grüßen war nie und ist heute immer noch nicht. Denn Müllers Sprachgewalt erschöpfte sich so: Arsch kreisen lassen, Platz schaffen, Linksschuss, Rechtsschuß, Tor, Freudensprung mit halber Schraube. - "Pass, Pass!", dieser verzweifelte Ruf des Stürmers über den Platz, oder noch dämlicher: "Gib ab, lass mich!" - das ist nicht die Welt von wahren Sprach-Autisten. In der Autistenelf gibt es nur einen elektrisierenden Gedanke - ein Gedanke wie eine Endlosschleife: "Abgabe direkt ins Netz."
Und draußen auf der Trainerbank lächelt der schwäbische Sprachautist über den Satz: "Wir können alles außer Hochdeutsch." Dann schreckt ihn ein fürchterlicher Gedanke auf: "Was, wenn die Schweizer...." Er traut sich nicht weiterzudenken. Nervös legt er Niveacreme nach.
Freitag, 11. Juni 2010
Jauche und Lebkuchen! Oder wie war das, Herr Fontane?
11.06.2010: Mit Jauch im Boot wird die Kritik, die ARD kümmere sich nicht genug um politische Berichterstattung, pflege stattdessen den "Musikantenstadl" und andere seichte Formen, vorsorglich gekontert.
Kinder, Kinder! Wie verlogen ist denn das? Das ist die Welt auf den Kopf gestellt. Man muss ja die Will nicht lieben, weiß Gott nicht, aber ihren Talk als zweitklassig hinzustellen, ist peinlich. Das Gegenteil wird der Fall sein, und Jauch, die Marke, wird d e r Garant dafür sein: Politik raus, Unterhaltung rein - in Tateinheit mit trockene, aber informative Politikinfos raus, seichteste Nebensächlichkeiten rein. Und endlich sitzt jetzt auch der Bandarbeiter Sonntagabend vor der Glotze, um mit mir zusammen den Apres-Tatort-Polit-Talk zu sehen. Das wird eine ganz neue Herangehensweise verlangen, die von weiblichen Politikmoderatoren zwar lange schon angestoßen wurde, aber längst noch nicht ausgereizt ist. "Bitte keine konkreten Zahlen, da steigen "meine" Zuschauer aus". Wer hat diesen Satz nicht irgendwann völlig verblüfft - ja geradezu ungläubig noch - in seine Gedankenwelt integrieren müssen. Und jetzt Jauch. Für Quote lässt der sich selbst - und das ist für einen Multimillionär wie er immer wieder verwunderlich - sein fehlendes Kinn einbauen - aus der Rippe des letzten von ihm persönlich tot geredeten Intellektuellen. Und um in Form zu bleiben, macht er seine Sendung für Superhirne und Hochbegabte weiter, an der sich sein messerscharfer Verstand so lange schon erfolgreich abgearbeitet hat. Diese Sendung mit dem Erfolgsrezept: Jauche an Hirnmüll - Millionärs-Quiz genannt. Und wenn er dann schon mal wieder da ist, der Jauch, könnte er die Lücken, die die Lichtgestalt Pilawa gerissen hat, schließen und drüben auf dem Nachbarsender gleich auch noch die schwarzen Löcher des J.B.K.
Und das eigentlich kostenlos, beruhigt schnell die Programmdirektion ihre Brötchengeber.
Das kann nur wenig beruhigen. Denn die ganze Welt denkt zwar nur noch in solchen geldwerten Kategorien, warum also nicht auch die Programmdirektionen der Fernsehsender, Wir aber wissen es besser. Es wird uns den Verstand kosten. Und so bewahrheitet sich wieder einmal: wer in die Fänge einer Anstalt gerät, gehört der Katz. Dies gilt auch für Fernsehanstalten.
Kinder, Kinder! Wie verlogen ist denn das? Das ist die Welt auf den Kopf gestellt. Man muss ja die Will nicht lieben, weiß Gott nicht, aber ihren Talk als zweitklassig hinzustellen, ist peinlich. Das Gegenteil wird der Fall sein, und Jauch, die Marke, wird d e r Garant dafür sein: Politik raus, Unterhaltung rein - in Tateinheit mit trockene, aber informative Politikinfos raus, seichteste Nebensächlichkeiten rein. Und endlich sitzt jetzt auch der Bandarbeiter Sonntagabend vor der Glotze, um mit mir zusammen den Apres-Tatort-Polit-Talk zu sehen. Das wird eine ganz neue Herangehensweise verlangen, die von weiblichen Politikmoderatoren zwar lange schon angestoßen wurde, aber längst noch nicht ausgereizt ist. "Bitte keine konkreten Zahlen, da steigen "meine" Zuschauer aus". Wer hat diesen Satz nicht irgendwann völlig verblüfft - ja geradezu ungläubig noch - in seine Gedankenwelt integrieren müssen. Und jetzt Jauch. Für Quote lässt der sich selbst - und das ist für einen Multimillionär wie er immer wieder verwunderlich - sein fehlendes Kinn einbauen - aus der Rippe des letzten von ihm persönlich tot geredeten Intellektuellen. Und um in Form zu bleiben, macht er seine Sendung für Superhirne und Hochbegabte weiter, an der sich sein messerscharfer Verstand so lange schon erfolgreich abgearbeitet hat. Diese Sendung mit dem Erfolgsrezept: Jauche an Hirnmüll - Millionärs-Quiz genannt. Und wenn er dann schon mal wieder da ist, der Jauch, könnte er die Lücken, die die Lichtgestalt Pilawa gerissen hat, schließen und drüben auf dem Nachbarsender gleich auch noch die schwarzen Löcher des J.B.K.
Und das eigentlich kostenlos, beruhigt schnell die Programmdirektion ihre Brötchengeber.
Das kann nur wenig beruhigen. Denn die ganze Welt denkt zwar nur noch in solchen geldwerten Kategorien, warum also nicht auch die Programmdirektionen der Fernsehsender, Wir aber wissen es besser. Es wird uns den Verstand kosten. Und so bewahrheitet sich wieder einmal: wer in die Fänge einer Anstalt gerät, gehört der Katz. Dies gilt auch für Fernsehanstalten.
Donnerstag, 10. Juni 2010
Sex im Kabinett?
10.6.2010: FDP-Generalsekretär Lindner fordert Machtwort von Merkel. Ganz sicher? Das fällt vielleicht anders aus, als der erwartet. "Der Beischlaf mit deiner Schülertruppe war nicht einmal inspirierend." Mehr als dieser schwammige Satz ist aber wohl von der Unbefriedigten nicht zu erwarten und wird die Schülergang nicht aus dem Ehebett treiben. Dabei sollten sie schleunigst das Weite suchen, denn es ist so brutal wie im Fußball: Wenn du 3:0 hinten liegst, und der Schiedsrichter das Spiel längst abgepfiffen hat, nützt es nichts, sich auf dem Spielfeld einzugraben und zu verschanzen. Das Spiel bleibt verloren!
Üben sollte die Schülertruppe nochmal mit Gleichaltrigen, Gleichungeübten. Denn begehrter Partner sein will gelernt sein. Und wer den hämischen Satz nicht erträgt: "Das ist doch fast überhaupt garnicht so schlimm, passiert doch jedem mal und vielen Männern auch schon mal reihenweise", sollte nochmal zurück auf Los. Denn wer jetzt nur mit der Wimper zuckt, hat sich schon als Gurkentruppler geoutet. Hier darf immer nur eine Erwiederung her: "Schatz, ich weiß, ich muss dir schleunigst beibringen, wie das wirklich geht."
Wer aber nur eingeladen wurde, um als Kuscheltierchen die Füße der früh Erkalteten zu wärmen, wer nur das Glas für die Dritten anreichen soll, dem bleibt der kategorische Imperativ: weg hier! Ganz Deutschland würde das nicht nur verstehen, es fiebert geradezu diesem Punkt der Trennung entgegen.
Was bliebe danach an Liebe auf der Welt? Gabriel mit Westerwelle? Schüttel!
Gabriel mit von der Leyen? Kein Traumpaar, zugegeben. Aber durchaus nicht ohne Pfeffer.
Gabriel mit der Wagenknecht? Nee! Da müsste ein richtiger Mann her, die schöne Gottesanbeterin neigt nämlich dazu, ihre Liebhaber danach zu verspeisen, vor allem jene, die sich als Würstchen vorgestellt haben.
Und Angie? Vize-Bundespräsidentin? Wird schwierig, denn Wulff ist in der Frischfleischphase seines Lebens angekommen.
Aber vielleicht ist ja für die Pastorentochter die Käßmann-Stelle noch frei. Mehr an Qualifikation hatte sie ja schließlich auch nicht für ihr jetziges Amt. Auch da war sie nur "mein Mädchen".
Üben sollte die Schülertruppe nochmal mit Gleichaltrigen, Gleichungeübten. Denn begehrter Partner sein will gelernt sein. Und wer den hämischen Satz nicht erträgt: "Das ist doch fast überhaupt garnicht so schlimm, passiert doch jedem mal und vielen Männern auch schon mal reihenweise", sollte nochmal zurück auf Los. Denn wer jetzt nur mit der Wimper zuckt, hat sich schon als Gurkentruppler geoutet. Hier darf immer nur eine Erwiederung her: "Schatz, ich weiß, ich muss dir schleunigst beibringen, wie das wirklich geht."
Wer aber nur eingeladen wurde, um als Kuscheltierchen die Füße der früh Erkalteten zu wärmen, wer nur das Glas für die Dritten anreichen soll, dem bleibt der kategorische Imperativ: weg hier! Ganz Deutschland würde das nicht nur verstehen, es fiebert geradezu diesem Punkt der Trennung entgegen.
Was bliebe danach an Liebe auf der Welt? Gabriel mit Westerwelle? Schüttel!
Gabriel mit von der Leyen? Kein Traumpaar, zugegeben. Aber durchaus nicht ohne Pfeffer.
Gabriel mit der Wagenknecht? Nee! Da müsste ein richtiger Mann her, die schöne Gottesanbeterin neigt nämlich dazu, ihre Liebhaber danach zu verspeisen, vor allem jene, die sich als Würstchen vorgestellt haben.
Und Angie? Vize-Bundespräsidentin? Wird schwierig, denn Wulff ist in der Frischfleischphase seines Lebens angekommen.
Aber vielleicht ist ja für die Pastorentochter die Käßmann-Stelle noch frei. Mehr an Qualifikation hatte sie ja schließlich auch nicht für ihr jetziges Amt. Auch da war sie nur "mein Mädchen".
Mittwoch, 9. Juni 2010
Hurra, endlich umgesteuert: die GEZ wird abgeschafft
Die Rundfunkgebühr entdeckt den philosophischen Leitsatz des modernen Lebens für sich: Ich lebe also zahl ich. Und sein Umkehrschluss: Ich zahle also bin ich.
Über Nacht sollen so endlich die vielen Untoten entschwinden, die bislang den Fernseher schnell auf lautlos und sich tot gestellt haben, immer wenn der GEZ-Mann klingelte - ins Reich der Lebenden.
Nur Obdachlose dürfen weiterhin gebührenfrei ihr tragbares LED-Gerät, Marke "Wanderschaft" nutzen, diese "Leichte Ein- und Durchschlafhilfe", die an sozialen Brennpunkten kostenlos verteilt wird - aus humanitären Gründen. Strom schnorren entfällt, denn das Modell ist mit robustem Verbrennungsmotor ausgestattet, der mit einem Gläschen Lambrusco selbst eine "Wetten dass..." mit Verlängerung, Nachspielzeiten und Elfmeter-Schießen mit Hunzinger im Tor überträgt.
Wir anderen aber sammeln fleißig an den vielen Mosaiksteinchen des modernen Lebensmottos, um es zu tragen und massiv zu stützen:
- Ich lebe, also zahl ich GEZ.
- Ich lebe, also arbeite ich - für Arbeitsscheue, die leben ohne zu zahlen.
- Ich lebe, also setze ich meinen Kanzler und seine Leute in Lohn und Brot.
- Ich lebe für meine Kinder.
- Ich lebe, also zahl ichs mit dem Tode.
Und find alles einigermaßen zum Kotzen.
Über Nacht sollen so endlich die vielen Untoten entschwinden, die bislang den Fernseher schnell auf lautlos und sich tot gestellt haben, immer wenn der GEZ-Mann klingelte - ins Reich der Lebenden.
Nur Obdachlose dürfen weiterhin gebührenfrei ihr tragbares LED-Gerät, Marke "Wanderschaft" nutzen, diese "Leichte Ein- und Durchschlafhilfe", die an sozialen Brennpunkten kostenlos verteilt wird - aus humanitären Gründen. Strom schnorren entfällt, denn das Modell ist mit robustem Verbrennungsmotor ausgestattet, der mit einem Gläschen Lambrusco selbst eine "Wetten dass..." mit Verlängerung, Nachspielzeiten und Elfmeter-Schießen mit Hunzinger im Tor überträgt.
Wir anderen aber sammeln fleißig an den vielen Mosaiksteinchen des modernen Lebensmottos, um es zu tragen und massiv zu stützen:
- Ich lebe, also zahl ich GEZ.
- Ich lebe, also arbeite ich - für Arbeitsscheue, die leben ohne zu zahlen.
- Ich lebe, also setze ich meinen Kanzler und seine Leute in Lohn und Brot.
- Ich lebe für meine Kinder.
- Ich lebe, also zahl ichs mit dem Tode.
Und find alles einigermaßen zum Kotzen.
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