Donnerstag, 17. Oktober 2013

(H)Ex - Hex oder Ex

Ein Mann muss nach acht Jahren Trennung von seiner Frau die Hälfte seines Lottogewinns an sie abgeben. Deutsche Richter finden das gerecht.

Dabei stellt sich folgende Frage:
Wie wäre das eigentlich mit dem Fummel und dem Auto, das sich diese (H)Ex inzwischen von ihrem Neuen möglicherweise erschlafen und erblasen hat? Fällt das auch noch unter die alte Zugewinngemeinschaft - und muss sie deshalb teilen? Ich wette, deutsche Richter sehen das genau s o!


Montag, 7. Oktober 2013

Süßstoff verhindert kein Übergewicht



Süßstoffe wie Aspartam, Saccharin und Sucralose könnten Übergewicht begünstigen - auch wenn sie "Diät"-Cola und andere kalorienreduzierte Getränke süßen. Bei der Auswertung von Studien über Süßstoffe in Getränken fand man zumindest kaum Daten, die gesundheitliche Vorteile belegen würden. Im Gegenteil: Einiges deutet darauf hin, dass Menschen, die regelmäßig solche Getränke zu sich nehmen, ihr Risiko für Übergewicht, Typ-2-Diabetes, das metabolische Syndrom und Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen.




















Donnerstag, 29. August 2013

2003 - 2013 - eine fast perfekte Spiegelung

  Deschawue! Nein, das ist kein Ort in Nahost, es ist vielmehr ein Zustand. Ein Zustand, der speziell Franzosen befällt, wenn sie glauben, die Situation, in der sie sich gerade befinden, schon einmal erlebt zu haben. 
Auch ich habe seit diesem Sommer das Gefühl im falschen Film zu sein, als hätte ein Spaßvogel mal wieder die Kassetten für die Ansprache des Kanzlers vertauscht. 2003 statt 2013. Kann passieren, zumal auch die Bilder sich gleichen wie eine abgesoffene Katze der anderen. Und wenn man die neuen Bundesländer unter Wasser setzt, sehen sie 2013 genauso aus wie 2003, auch wenn in der Zwischenzeit dort eine weitere Billion an Steuergeldern versenkt wurde. Plus jeweils Wahlgeschenke in Höhe von 11 Milliarden Euro für die Kanzlerwahl.  
Alles gleicht sich, und ein flüchtiger Blick in die Videokassette darf da schon mal irren. Und wenn sich Schröder nicht regelmäßig hätte seine Haare färben lassen, hätte man auch ihn glatt verwechseln können - mit seiner Nachfolgerin im Amt: mit dem selben bekümmerten Dackelblick, den gleichen entgleisten Hängebacken, den mitleidig heruntergezogenen Mundwinkeln durchs Land gestiefelt. Und das selbe Geschwafel von unbürokratischer und schneller Hilfe. 
Und jetzt noch das: Die USA ziehen wieder mal in den Krieg und suchen Verbündete. Und Merkel wird ganz Staatsmann, ganz Schröder, den USA die uneingeschränkte Solidarität schnell wieder aufkündigen - und wieder Kanzler werden wie damals Schröder?
Das Leben ist wie die Morgentoilette: Tag ein Tag aus die selbe Scheiße. 
Deshalb ist der Wahlkampf so gähnend langweilig. Denn längst ist alles schon entschieden - von ganz oben. Petrus mit seiner Kernkompetenz - 2013 wie 2003. 2003 zusammen mit seinem Seniorboss, in dessen Lieblingsrolle als brennender Bush. 2013 nun mit seinem Juniorchef - vom Alten geschickt - in seiner Lieblingsrolle als Messias. 
Das einzig innovative an diesem Déjà-vue 2003-2013: Sein Juniorchef kommt diesmal als schwarzer Messias. 
Hab' Obama, oh Herr!, kann ich da nur noch stöhnen. 
Für Deutschland aber sehe ich mal wieder Schwarz. Nur gut, dass das alles nur äußerlich ist, denn innen sind sie alle so völlig farblos wie konturlos, unsere Kanzler.

Freitag, 24. Mai 2013

Migräne - eine Geschlechtskrankheit?

  Migräne ist die Strafe Gottes für sündige Gedanken. Das lässt sich aus neuesten wissenschaftlichen Befunden deutlich herauslesen. Dabei ist aber nicht der sündige Gedanken selbst der Tricker starker Kopfschmerzen sondern vielmehr, dass diese sündigen Gedanken nicht sofort in die Tat umgesetzt werden. "Verdrängung" nannte das schon Freud und outete es als Anfang allen Übels. 
Dem nächstbesten Passanten die Kleider vom Leib reißen und sich ihm vorurteilsfrei hingeben wäre das Mittel der Wahl. Stattdessen zieht sich der leidende Mensch in seine abgedunkelten Bereiche zurück, wie lichtscheues Gesindel.
Eine von den neuen Zahlen durchaus gestützte These ist die: Die Migräne - damals noch ein Phänomen kleiner Mittelmeerweibchen - kam hier mit der katholischen Kirche ins Land und wütet seitdem auch in den Reihen der Barbarinnen.
Gott zum Gruße!

Freitag, 17. Mai 2013

NSU-Prozess: Warten auf den Heiligen Geist in den Pfingstferien

NSU-Prozess: Nach drei Prozesstagen jetzt drei Wochen Pfingstferien. Das ist Pflicht, denn die Juristerei hat einen Ruf zu verteidigen: Die Mühlen des Gesetzes mahlen langsam. So war es schon immer, und so soll es gefälligst auch bleiben.
Inzwischen scheinen sich die gefühlten 100 Rechtsverdreher aber wenigstens darin einig zu sein, dass man den Prozess jetzt doch nicht nach Ankara verlegt und tapfer in München durchhalten will, auch wenn der Saal dort zu klein, die Luft darin zu stickig, der Vorsitzende eigentlich zu befangen und das Haar der Hauptangeklagten viel zu gefönt ist.
Einig sind sich die Verdreher wohl inzwischen auch darin, dass die Akten des Bundestagsuntersuchungsausschusses und womöglich auch noch die der verschiedenen Landtagsuntersuchungsausschüsse eingesehen werden können müssen. Ob man damit Schily als Mittäter überführen will und Scheuble gleich mit?
Es ist zu befürchten, dass selbst Justitia dies schleierhaft ist. 
Das alles ist dieser merkwürdigen Rechtssprechung geschuldet, die es komplizierter macht, als es ist. Wie die Steuergesetzgebung. Und der Verdacht liegt nahe, dass diese komplizierten Gespinste nur deshalb gewoben wurden und werden, um Schlupflöcher damit herzustellen. Die aber nur von w i r k l i c h reichen Menschen gefunden werden können - und deren teuren Handlangern. Nur die Kleinen bleiben in diesem Gespinst hängen wie Fliegen im Spinnennetz.
Dabei könnte es so einfach sein - wenn man nicht die Kindheit der Täter ständig beleuchten und, schlimmer noch, würdigen müsste. Wenn die einzigen interessierenden Fragen die wären: Hat er es getan? und wenn ja, wie kann ich es beweisen?
Selbst die Anklageschrift dieses 10fach-Mordtrios fände Platz auf einem Bierdeckel - wenn es nicht um Schlupflöcher ginge. Stattdessen sind es 800 Seiten, von denen aber, Gott sei Dank, nur 30 verlesen werden mussten. Hat irgendjemand, dem gesunder Menschenverstand und gesundes Rechtsempfinden noch nicht gänzlich abhanden gekommen ist, eine Ahnung, was auf diesen 800 Seiten stehen könnte? 
Nun, wahrscheinlich beginnt das Ganze - nein nicht bei Adam und Eva - sondern bei der schweren DDR-Kindheit der Angeklagten. Das kann dauern, wissen wir, und davon könnte Gauck mehrere Liedlein singen, obwohl er auch diesen Job des Stasiaufklärers genauso hingeworfen hat wie den des Pfaffen. 
Das kann also dauern, denn eine solchermaßen bespitzelte und so freud- wie trostlose Kindheit hat sich gezogen.
Und eines kommt bei diesem NSU-Prozess noch zeitfressend hinzu: Zum ersten Mal in der Geschichte  Deutschlands wird wohl auch die Kindheit der Opfer beleuchtet und gewürdigt, und die Kindheit der Hinterbliebenen - und eine Prognose wird sicherlich gewagt werden über die künftige Kindheit ihrer Kindeskinder. Denn dieser Prozess hat biblische Ausmaße: Brudermord, Kain tötet Abel, Ossi tötet Osmani. Wir Westler dürfen gespannt sein, wie das wohl ausgeht. 


  Justitia: Ich bin dann mal weg!
(Foto: Lupo / pixelio.de)

Dienstag, 14. Mai 2013

Mastektomie - pas jolie

Heute schreibe ich nur, weil meine Fangemeinde das von mir bestimmt erwartet und ich ihr ein Wegweiser sein muss  - und will - durch die Wirrnisse unserer Zeit.
Angelina Jolie.
Ihr "Fall" erinnert irgendwie an Gunter Sachs. Der hat sich sein Hirn herausgenommen - aus Angst, dass es an Alzheimer erkrankt.
Aber Spaß beiseite: Sollte nicht jeder Diabetes-Kranke und alle Kettenraucher prophylaktisch das ein oder andere Bein opfern? Das würde zumindest die Diagnose "Raucherbein" oder "Diabetesbein" drastisch erniedrigen.

Ich hoffe, ich konnte meinen Faninnen damit helfen. Aber auch meinen Fans, denn dieses mutierte Brustkrebsgen gibts auch bei Männern, was bei denen bedeutet, dass zusätzlich zur Brust auch unten rum prophylaktisch zugeschlagen werden sollte.
Oder Faninnen und Fans treffen auf deutsche Ärzte in Tateinheit mit verantwortungsvoll, die zunächst  regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen empfehlen und erst dann die Messer wetzen, wenn es Not tut.
Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...