Mittwoch, 24. April 2013

Rettet die Seelen unserer Ärzte: spendet Eure Leber!

 Um der Barmherzigkeit Willen, spendet Eure Leber und Nieren! Denn 47 Transplantationszentren gibt es in Deutschland, und die Mäuler der dort tätigen Ärzte wollen gestopft sein. Auch zahlen sich die Gebühren für Golf- und Segelclub nicht von selbst, und ohne Sprit kommt die geilste Yacht nicht mal aus dem Hafen. Aber genau dieser Leistungsdruck sei es, der Ärzte zu Kriminellen mache. Denn diesen Transplantationszentren fehlen die Organe, zumal der chinesische Staat inzwischen besser als früher weiß, was er an den Organen seiner zum Tode Verurteilten hat.
Deshalb: liebe Landsleute gebt Eure Leber her, denn das ist ein Akt der Volkshygiene. Kein Arzt darf durch betrügerische Manipulationen in die Illegalität abrutschen müssen, nur weil er die Organe der Konkurrenz braucht -, um Leute bedienen zu können, die ihn ehrlich und großzügig bestochen haben. Soll er wortbrüchig nur deshalb werden, weil wir so knauserig mit unseren Innereien umgehen? Nein.
Und bevor 40 dieser Zentren schließen müssen und dies jenen Teil der Oberschicht, deren weiße Kittel ihre weißen Westen längst ersetzt haben, ins Verderben stürzt, sollte, wenn es Freiwilligkeit wieder einmal nicht richten kann, ein Gesetz her. Eine Quote beispielsweise, oder eine Zwangsverpflichtung ähnlich wie die, die jeden, der in einer Wohnung leben will, zum Fernsehglotzen zwangsverpflichtet, bis die Augen tränen.
Ein Drittel der Leber als Zwangsabgabe - alle fünf Jahre, denn der Bildungsbürger weiß seit der Antike: Die wächst immer wieder nach. Wenn nicht von selbst, dann wird die Alkoholindustrie gerne nachhelfen, denn die Leber, wissen wir, wächst mit ihren Aufgaben.

Dienstag, 23. April 2013

Omnipotenz - das Märchen von einer flachgelegten Busbesatzung treibt sie an

  Jetzt hat es der FC Bayern doch noch geschafft. Und ich bin dankbar darum, dass ich heute Abend nicht mehr hinter diesem Underdog stehen muss, wenn er von Barcelona eingedost wird. Denn dieser Verein ist ein Monster, das alles verschlingt, was nur den geringsten Anschein hat, sich gegen es wehren zu können. Neuestes Opfer: Götze. Und damit die Borussia. Bis Ruhe herrscht in der Liga. Grabesruhe. Die uns dann gänzlich zu Tode langweilen wird. 
Wenn selbst die Halbzeit-Hattricks von Gomez die Regel werden. Gääähhhn!
Eine Rettung sehe ich nur bei den Linken: Besteuert diesen FC Bayern Hoeneß vernünftig - und alle Hopps und ... - dann kommen die nicht auf dumme Gedanken, die immer Allmachtsgedanken werden. Weil ihnen der Begriff Omnipotenz falsch erklärt wurde. Man kann damit nicht die komplette Besatzung eines Reisebusses flachlegen. Das ist ein Märchen - ähnlich wie das der islamischen Gotteskrieger.
Deshalb, liebe Frau Merkel, nicht alle sind so charakterstark wie Sie, schützen Sie sie und besteuern Sie den Schwachen ihr Spielgeld weg. 
Nein!!!, nicht d e n Schwachen. 
Oh Gott, verzieh dich lieber!

Sonntag, 21. April 2013

TV-Programm trocknet Sperma ein

  Forscher stellten fest, dass junge Männer, die 
pro Woche mehr als 15 Stunden Sport trieben, eine um 73 Prozent 
höhere Zahl an Spermien hatten als Gleichaltrige mit einem geringeren
Bewegungspensum. Negativ wirkte sich dagegen ein hoher Fernsehkonsum 
aus: Männer, die mehr als 20 Stunden pro Woche fernsahen, wiesen 
gegenüber TV-Abstinenzlern eine um 44 Prozent niedrigere Spermienzahl
auf. 
Mein Verdacht: Wer Sport treibt, vögelt nicht - dabei, und nicht gleich danach. Das spart verdammt viele Spermien. So what?
Zu den TVlern: Nach der zehnten toughen Kommissarin, die ihre subalternen männlichen Kollegen regelmäßig in den Senkel stellt, nach dem 1000sten Zickenalarm in den unzähligen Soaps, nach der 200sten Frage der Sportmoderatorin, was dem Fußballer X durch den Kopf gegangen ist, was er gefühlt hat, als er den Ball im gegnerischen Netz untergebracht hat, beginnt auch beim heftigsten gleichzeitigen Bierkonsum Sperma einzutrocknen. Was nicht am Fernseher liegt sondern an diesen merkwürdigen Machern des Programms.
Bei Beate-Uhse-PayTV vertrocknet nix!

Sie bescheißen nicht den Staat, sie bescheißen uns!

Blessing, das ist dieser Blässling, der die Commerzbank steuert - direkt gegen die Wand. In 2012 ist zumindest der Gewinn dieser Bank zerbröselt. Von 638 auf 6 Millionen. Das ist für eine Bank wirklich nur noch das Kässchen, aus der die Briefmarken für die Korrespondenz mit ihren Kunden bezahlt wird. Das ist nur noch Kreisliga-Niveau. Der Europaliga würdig dagegen bleibt die Gehaltssteigerung dieses Bankenlenkers von sagenhaften 178 Prozent. In Zahlen immerhin 1,39 Millionen. Das ist ein starkes Stück - vom Gewinn. Nämlich mehr als ein Fünftel.
Gut. Damit lässt sich noch nicht gegen einen Hoeneß anstinken, was wiederum die Spritkosten für eine Fahrt in die Schweiz noch nicht rentierlich erscheinen lassen. Trotzdem verdient er sich mit diesem Geniestreich - einer nackten Bank doch irgendwie in die Tasche gegriffen haben zu können - das Einschließen in unsere Gebete. Denn ich habe die durch viele Kommentare zu diesen Sich-selbst-Bereicherern berechtigte Befürchtung, dass dieses tumpfe Volk augenzwinkert diesen "Halunken" bei ihren Hinterziehungen viel Glück wünscht, weil doch dieser gierige Staat so ungeniert unser (!!??) "sauer verdientes" Geld abgreife.
Kurzer Nachhilfeunterricht von einem Besserwisser: Der Staat sind wir. Und an unserem Geruch werden wir Beschissenen dies erkennen.

Montag, 15. April 2013

Erbarmen! Die Chirurginnen kommen

 Die Chirurgen der next Generation:  Sie wollen keinen Dienstwagen, sondern lieber einen
Betriebskindergarten. Sie wollen Karriere machen, aber nicht für mehr
Kohle. Sie wollen die beste Weiterbildung - zum Wohle des Patienten. 
Sie wollen flexible Arbeitszeiten - damit sie sich selbst um ihre 
Kinder kümmern können.
Erklärungsversuche von Home & Health:
Was in der Veröffentlichung der Studie nicht zur Sprache kommt, ist, dass die medizinischen Fakultäten inzwischen von 75 Prozent Studentinnen bevölkert werden. Allein aus dieser Tatsache ergeben sich alle anderen von Der Studie aufgeführten Veränderungen. Zumal diese neue Generation von "Medizinern" oft ihren Ernährer zuhause hat, der eigene Job also eben mal aus Spass ausgeführt wird.
Die Zahlen sprechen für sich: 
Immer mehr Ärzte, aber immer geringere Behandlungszeiten. 
Warum? Weil inzwischen Weißkittel-Halbtagsdamen unterwegs sind, die zudem auch immer ganz schnell ihr Engagement für ihren Beruf auf "vorübergehend" einbalanciert haben: Sie kommen und gehen, arbeiten mal den ganzen Dienstag Mittag, eine Freundin macht den halben Freitag und - huch! - ein Jahr später ist der Laden wieder zu, weil sich eine Arztpraxis als Hobby nicht empfiehlt. Wirtschaftlich. Was den großzügigen Ernährer (s.o.) irgendwann zu der Bitte veranlassen wird, dieses teure Hobby seiner Frau einzustellen. Wo es doch so kreativ-nützlich-erfüllende VHS-Töpferkurse gebe.
Viel Spaß wünsche ich mit diesen Damen im OP, speziell dann, wenn während der Operationen die Tür aufschlägt und es hereinkreischt: "Mama, die böse Tante in der KH-Kitta hat gesagt, ich bin ungezogen. Du kommst jetzt auf der Stelle mit ...." und ich liege gerade bei der Mutti unterm Messer!

Donnerstag, 11. April 2013

Achtung, die Bullen sind los

  Achtung: Die Wisente sind los. Bis zu einer Tonne wiegen diese Urviecher und werden bis zu 60 Kilometer schnell. Zu Fuß. Gerade aber sind welche hinter mir her - deutlich schneller als 60 kmh - im Auto. Mit Blaulicht. Und nun? Den Chickenburger opfern? Stoff geben, bevor sie mich über den Haufen rennen? Wer kommt immer auf solche wahnwitzigen Ideen solche unberechenbare Kreaturen einfach auszuwildern? ;-)
Foto: Dieter / pixelio.de
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