Mittwoch, 3. November 2010

Mit LAT gegen Weltmännertag

LATs haben mehr Sex - und besseren. Weil "getrennt marschieren – vereint schlagen" nicht nur militärischen Sinn macht. LAT, Living Apart Together. Getrennt wohnen und doch zusammenleben, also. Das Ei des Kolumbus, das frei steht! Und ist! Und das zweite auch und überhaupt das ganze Gemächt. Und so lässt sich auch der erste Satz erklären.

Wer es geschickt anfängt - und nichts ist leichter, wenn die operative Basis eine eigene Wohnung ist, in der keine Mitbewohnerin beim feucht Durchwischen Unordnung in Telefonlisten bringt - kann sich so einen ganzen Harem aufbauen. Für lau! Denn Allah ist groß - doch LAT ist größer.
Und die Liste der Vorteile reißt nicht ab: Das feuchte Handtuch darf in der Sporttasche auf dem Herd vor sich hingammeln, ohne Zickenalarm. Kein: "Trag doch den Müll raus!" kann das wunderbare Drei-Zimmer-Biotop in seiner natürlichen Entfaltung stören.
Unhygienisch, ungesund sei so eine LAT? Speziell für ihn?
Unsinn. Die Geselligkeit beim gemeinsamen Mittagessen bei ihr lässt man sich vergüten mit Fürsorge - für die schmutzige Wäsche, die mann statt Blumen mitbringt: einmal Waschen und Bügeln!
Und zickt die Alte, bleibt immer noch Mutti
Übrigens: Heute ist Weltmännertag. Wenn mann sich strikt an LAT-Richtlinien hält, kann der getrost wieder abgeschafft werden.  Denn der ist ja ausschließlich bedrohten Spezies vorbehalten.

Dienstag, 2. November 2010

Fachidioten, wohin das Auge blickt

Wer erklärt mir die "neue Bedrohungslage", die den Flugverkehr über Nacht heimgesucht hat? Wer kann, wenn er mir dies schon nicht erklären kann, mich wenigstens vor diesen schwachsinnigen Idioten um uns herum schützen? Vor jenen Hohlköpfen nämlich, die die Arschritze jedes Fluggastes zwar nach einer durchgeladenen Kalaschnikov abtasten, in seinem Haarspray eine Zimmerflag vermuten, aber die Container im Frachtraum des Fliegers für ungefährlich halten. Bislang. Dass in jeden dieser Container ein handverlesener Trupp bis an die Zähne bewaffneter Legionäre problemlos passt, inklusive drei Kästen Eichbaum plus Kühlanlage - nein, übersehen haben sie diese winzige Sicherheitslücke nicht. Sie hielten es einfach für unmöglich, dass Menschen in Jemen oder Libyen, auch nicht in Somalia, keineswegs aber Afghanistan eine solche kriminelle Energie entwickeln könnten.
Nur eines kann uns vor soviel Dummheit wirklich retten: die Gottesfürchtigkeit der heutigen Terroristen, die ihnen jegliches Blutvergießen verbietet. Und dass die bislang offensichtlich geglaubt haben, dass ihre Gegner etwas drauf haben.
Hoffentlich denkt wenigstens mein Lieblingstechniker in meinem Heimat-AKW in Philippsburg daran, seine tägliche Pizzalieferung - direkt an den Reaktor - auf Toxine untersuchen zu lassen. Denn was würde passieren, wenn der Lenker atomaren Spaltens nicht Herr seiner Sinne wäre.
Wie, Sprengstoff? In`ner Pizza? So`n Quatsch. Das würde man doch schmecken.

Merkel und das schwarze Loch

Um 1:33:54,3405 explodierte die 3,4 Tonnen schwere Magnetspule Nr. 189 im nordöstlichen Teil des Ringes. Dort entwischte es mit einer Geschwindigkeit von exakt 278934 km/s. Deshalb brauchte es nur ein Wimpernschlag bis es in Schmalkalden ankam, mitten in der Nacht - weil es es nicht besser wusste. Denn auf der Flucht meiden selbst Mehrfachmörder diesen Ort. Nicht aber dieses neugeborene noch winzige schwarze Loch.
Der CERN Gottes. Er war in der Welt. Und das schwarze Loch macht seitdem, was es am besten kann: Es saugt. Deshalb waren die Menschen dort drüben so ratlos, noch ratloser als sonst, denn der Thüringer an sich hatte nur eine erleuchtende Idee im Leben, und selbst die war zu lang und zu dünn geraten, weshalb man sie zweimal teilen muss, um sie auf eine Normsemmel zu kriegen. Die Schmalkaldener standen deshalb jetzt um "ihr" Loch und philosophierten, weil sie es nicht besser wussten, über Weltuntergang und Unerklärliches. Über etwas, das einfach da war, ein vorher nie Gewesenes, ein nie Angekommenes – mit anderen Worten ein einfach da Seiendes.
Derweil saugt unser schwarzes Loch munter weiter. Und wird sich die ganze Erde nehmen, danach das Sonnensystem, schließlich die Milchstraße, denn Milch braucht ein Säugling mehr als alles andere.
Retten kann uns nur die eine, und die weiß das, denn sie ist Physikerin. Aber Aufopfern für andere war nie die Sache der genetisch disponierten Profiteurin.
Nur ihr Leib, ihre unverdauliche Sturheit, ihre Fähigkeit sich einzunisten auf Nimmerwiederweg könnte das schwarze Loch stoppen.
Erdmutter hilf! Der Adlige wird dann Beton über dich und dein schwarzes Loch kippen, wird warme Worte finden - und dich beerben. Aber schnell muss er sein, verdammt schnell, denn Koch ist schon Herr über den Beton des Landes.
Und wittert seine Chance.

Montag, 1. November 2010

Happy Halloween!

"Hello, Wien! ... hello, Wien? ....what the hell... oh, Wien! Hello. I will spieken mit meiner Mam.....ja , de Arnold, ihr Loisel ... Iss nöt do? Is auf de Churchyard? For heavens sake! Schie  wos doch noch putzmunter, last wiek.... what? All Hallow? Allerheiligen?  aah,  Halloween? ... Kendels  oonzünden? nachts on the churchyard? ... Dös geht abber nöt, thets denscheres ... hello, Wien, sann Sie noch do?... ja, bed Konnekschen ... können´s ihr wos ausrichten? ... ja? ...I hör heuer auf mit Gawwener....yes, Ei  Termineider - unn moch widder in Baddybuilding... unn dreh widder! .... "Halloween" ... was? ... ja, I weiß, dass dort Wien is ... der Film heißt "Halloween"... no, nöt "Hello Wien" ... nöt "Der Dritte Mann Tuu" ... nö, kaa Zither nöt, .. e Kettensäg, e Tschein-Sow!.... yes, Bladd, much Bladd ....end  in Kaller. ... Nö, no Bressidend ... the next Bressidend will bie thie Obama... nö, sei Frau, die Mischell. Dös wird mir tu long. I moch so long "Halloween Wonn", "Halloween Tuu", end "Halloween Thrie" ... wie? ... so long? ... tuu long? ... hello Wien? ... ah, solong! Solong Wien - end heppy Halloween!

Sonntag, 31. Oktober 2010

Barschel spricht aus seinem Kirchenasyl

Barschels Frau will mit ihrem Mann reden. RTL macht `s möglich. "Ich verzeihe dir", tippt der wohl informierte Privatfernsehen-Gucker die Sendung, in der das bestimmt passieren soll. Richtig! Und sie hat sein Ehrenwort, dass er auftauchen wird - nach so langer Zeit Denn ihre besten Jahre hat er mit anderen verbracht - und sich tot gestellt.
Das ging nur, weil er hohes CDU-Mitglied war und alle hohen  CDU-Mitglieder seit 1954 geklont werden. Auch Adenauer. Denn der von Anfang an greise Uralt-Kanzler hätte die 14 Jahre Regierungszeit niemals geschafft, wenn er nicht alle zwei Jahre gegen einen seiner Klone ausgetauscht worden wäre. Das selbe galt für Kohl. Jedes Jahr am Wolfgangsee wurde ein 10 Kilo leichterer Doppelgänger in die Schlacht um Bonn zurückgeschickt.
Barschel war der erste, der dieses CDU-Vermächtnis für private Zwecke missbrauchte, viel Geld für Waffenschiebereien kassierte, seinen Klon in der Badewanne ersäufte und sich mit Hulahup-Mädchen  aus dem Staub machte. RTL hat ihn jetzt aufgespürt und will von seinem Aufenhaltsort, an dem er ewiges Kirchenasyl genießen soll, eine Life-Schalte ins Fernsehstudio nach Deutschland machen.
Denn seine Frau braucht seine Einwilligung zur Scheidung, da sie mit Roland Koch ein neues Leben beginnen möchte. Dessen Klon wird derweil Chef von Bilfinger Berger. Zumindest glaubt sie das.
Dabei ist sich Merkel sicher, dass Koch , der echte, der wirkliche, bei ihr im Kanzleramt seit Jahren schon die Fliesen des Swimmingpools reinigt, wie Wasserschnecken das in Aquarien zu tun pflegen. Das hätte seiner politischen Grundüberzeugung nie geschadet. Nur seine Lippen hätten  ein wenig darunter gelitten.

Freitag, 29. Oktober 2010

Können frauengerechte Jobs jemals fachgerecht sein?

Neuerlicher Angriff aufs Tafelsilber des Landes: die Manneskraft, die Neues schafft. Die Göre im Familienministerium hätte gerne eine 30-Stundenwoche für Männer. Gefährliche Jobs sollten sie anderen überlassen. Den Frauen?
Lächerlich! Alles, was den Puls eines Menschen auf Werte jenseits von 120 treiben könnte, sieht Frauen nur von Weitem. Karrieren zum Beispiel, mit denen dieses Land in die Championsleague aufgestiegen ist.
Und das habe den Mann krank gemacht? Sind es nicht vielmehr die zwei Stunden am Tag oder mehr, die SIE mit ihr besten Freundin austauscht? Die ihm fehlen.Oder ist es die tägliche halbstündige Trance, in der SIE sich  Zeh- und Fingernägel lackiert?
Eins ist klar. Wer das macht, baut keine Brücken, oder Video-Rekorder, MP3-Player, Krankenhäuser, CTs.... und landet unweigerlich im Familienministerium. Und denkt ab sofort darüber nach, wie mann Traumjobs, die die Welt bewegen, für Frauen attraktiver machen kann: Ein Halbtagsjob, also, auf dem frau per Helikopter abgesetzt wird, weil die Karriereleiter nicht hochgestöckelt werden kann und wo Wind von vorne "sexuelle Belästigung" genannt werden darf. Und wo frau immer auf dem Sprung sein kann, weil der Achtjährige zuhause ja jederzeit die Nahrungsaufnahme verweigern oder sich beim Fernsehgucken so erschrecken kann, dass die Anwesenheit der Mutter dringend erforderlich ist.
Derweil wartet der chinesische Geschäftspartner und grinst. Denn wenn man den nur eine Sekunde aus den Augen lässt, hat der schon alles kopiert oder vielleicht schon längst übernommen.
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