Dienstag, 5. Oktober 2010

Mnemotechnik: mein 4-D-General- Mnemosystem / Ziffer 53

Unmännlich ist…

Lamm 53 ...zu glauben, Frauen wären von einem anderen Stern, die Verständigung mit ihnen deshalb schwer oder gar unmöglich.



Auch ein Lamm auf der Schlachtbank stirbt in völliger Unwissenheit. Männer sollten folgendes wissen: Frauen sind Engel (siehe 52), ihre Heimat ist der komplette Himmel, denn sie sind himmlisch und sprechen in Engelszungen zu uns. Vielleicht fehlt unseren Ohren ja nur die nötige Engelsgeduld.



Frauen kämen von der Venus, Männer vom Mars. Heißt es. Und dann geistert noch die Sache mit der schlechteren Orientierung und der Unfähigkeit, Karten zu lesen, durch die Köpfe. Die Forschung weiß es besser: Erst bei einer sehr großen Anzahl von Probanten lässt sich in psychologischen Versuchsanordnungen ein bescheiden kleiner Unterschied zwischen Männlein und Weiblein überhaupt erkennen.
Was wirklich Probleme macht, ist, dass zwei Hirne mit völlig unterschiedlichen Datenbanken, gefüllt mit individuellen Erfahrungen, die Welt da draußen abscannen. Nun spricht zwar das fremde Hirn und liefert so verwertbare Informationen über sich, aber schon das Zustandekommen solcher Informationen bleibt unbegreiflich. Warum sagt einer, was er sagt? Was treibt ihn an, genau das zu sagen? Das Empfängerhirn hat darüber selten eine auf Wissen gestützte Vorstellung. Was Wunder? Hat doch selbst das Senderhirn keine rechte Ahnung davon.
Hirn trifft also Hirn: Welten prallen aufeinander!
Das dies fälschlicherweise zum Geschlechterproblem umgemünzt wurde, liegt daran, dass wir uns in dieser Gesellschaft für die Frau-Mann-Partnerschaft als wichtigste Kommunikationseinheit entschieden haben - zu Lasten der Großfamilie, der dörflichen Gemeinschaft oder geschlechtsspezifischen Institutionen, wie sie in der islamischen Welt noch üblich sind. Und so prallt eben über die Maßen oft weibliches Hirn an männliches Hirn und verstellt so den Blick auf das viel universellere Problem.

unnobler Nobelpreis

Mit Bestürzung hat der Papst  den diesjährigen Nobelpreis für Medizin zur Kenntnis genommen - und entschieden protestiert. Für Männer, die glauben, dass Kinder direkt vom lieben Gott kommen,  und die wissen, dass Kinder aus der Retorte  nur ein billiger Zaubertrick sind, ist es geradezu grotesk, dies mit einem Wissenschaftspreis auszuzeichnen. Das sei so unsinnig wie ein Nobelpreis an Galilei, diesen unbelehrbaren, in Altersstarrsinn irre gewordenen Wissenschaftler. "Natürlich bewegt sie sich doch nicht!" Genauso wenig wie sich in Reagenzgläsern göttlicher Wille bewegen würde. Aus dieser diesjährigen Preisverleihung spreche der selbe Geist, der damals Mutter Teresa mit dem Friedensnobelpreis abspeiste, wo sie doch den Preis für Medizin verdient hätte. Mit dieser wunderbare Erkenntnis, nämlich, die nicht allein von Anfang an nur in ihrer reinen Seele geschlummert hätte sondern durch den größten Feldversuch dieses Erdballs an 10000en Kranken von ihr verifiziert wurde: Der Mensch kommt in seinem reinen Schmerz Gott am nächsten, weil es die Schmerzen des Erlösers sind. Kranken deshalb weder heilende Medikamente noch Schmerzmittel zu geben, war ihre christliche Vision, die dem Medizin-Nobel-Preis mehr als würdig gewesen wäre.
Gott schütze uns - vor einem deutschen Papst.

Mnemotechnik: mein 4-D-General- Mnemosystem / Ziffer 52

Unmännlich ist…

Leine 52 ...zu glauben, Frauen wären keine Göttinnen oder zumindest engelhafte Wesen.



Ein nur zartes Band und leider keine zugfeste Leine verbindet uns Männer mit dem Transzendenten. Dort aber ist die Liebe zuhause und unsere Göttinnen und Engel.


Die romantischen Liebe: ein idealisierter Gefühlsraum, die Sehnsucht nach Hinwendung und Verschmelzung. Unsere Literatur hat genau genommen nur dieses eine Thema. Erfüllende Sexualität in einer auf Dauer angelegten Beziehung. Liebe als Religion: Erfüllung, Erhöhung, rauschhafte Intimität. Liebe als Erlösung. Darunter machen wir es nicht mehr. Mit einer Irdischen kann das nicht gelingen, zumindest nicht auf Dauer. Also müssen Göttinnen her. Und die entstehen (auferstehen) bekanntlich in unseren (Männer)Hirnen. Wie das Bild der Überirdischen aber mit der Realität der Irdischen in Deckung bringen? Zwei Grundvoraussetzungen: Die Irdische müsste unsere Anbetung a) ertragen und b) jeden Tag beweisen, dass sie dies wert ist. Sie müsste also gut sein, richtig gut.

Stell dir vor es ist Krieg und alle Grünen gehen hin

Die Zentrale der Grünen hat einen Posten Angora-Unterwäsche geordert, denn die Parteiführung plant einen Betriebsausflug nach Gorleben. Man will es noch einmal so richtig rocken lassen, weswegen Künast persönlich Mick Jagger in London anrief. Der wüsste, wie man alte, kalte Knochen noch einmal in Bewegung bringen würde und wie Playback klingt, als wäre es live. "But, who the hell is Renate?, wollte Mick wissen, noch bevor er wissen konnte, dass er dies nie wissen wollte.
Alles soll wieder werden, wie es vor 30 Jahren war. Selbst der Pizzabäcker will kommen, der damals schon das Camp versorgte und als Erfinder von "Multikulti" gelten kann. Und die Frauen wollten sich die Haare wachsen lassen - überall, so wie damals eben. Nur auf die Bäume wollten sie nicht mehr. "Wir sind doch nicht blöd!" Bei mittleren Einkommen von 100000 Euro im Jahr würde dies auch niemand versichern. Dafür sind jede Menge Dachlatten da, weil deren Einsatz keine gerichtsverwertbaren Konsequenzen habe, wie die Erfahrung lehrte, oft aber auf direktem Weg auf eine Regierungsbank führe. Und deshalb sind bald alle in den Wäldern von Gorleben - wie damals.
Nur der persönliche Sanitätszug ist neu, der die Herz- und Rheumamittel unserer Mitfuffziger bereithält und ein Sauerstoffzelt. Denn dort draußen ist wieder Krieg.
Wie es aber die wirklich Etablierten machen, zeigt derweil Schäuble. Der legt sich ins Krankenhaus und entwickelt von dort einen generalstabsmäßigen Angriff auf sämtliche Arbeitszimmer dieser Republik - und macht uns alle platt. So führen Christdemokraten ihre Kriege - und das mit offenen Beinen. Aber wirklicher Schrecken wird erst verbreitet, wenn Merkel zuschlägt - mit offener Bluse.

Montag, 4. Oktober 2010

Mnemotechnik: mein 4-D-General- Mnemosystem / Ziffer 51

Unmännlich ist…

Latte 51 ...in die Pfütze noch zu treten, dass es spritzt, auf die wahre Männer ihrer Liebsten die Lieblingsjacke legen würden.



Die Latte für die wahren Kavaliere liegt hoch. Eine Latte über die Pfütze zu legen, über die sie an meiner Hand sicher balancieren könnte, würde aber auch schon genügen.


Das Programm ist, seit es Mäntel gibt, immer dasselbe. Er hilft ihr in ihren Mantel, er breitet seinen Mantel vor ihr aus und lässt auch ansonsten keine Artigkeit aus, die unser Freiherr von Knigge dem wahren Kavalier anempfohlen hat. Und dies werden immer die Verhaltensweisen der herrschenden Klasse sein und ein Muss für jeden, der ihr angehören will.

Sonntag, 3. Oktober 2010

Erbarme, die Fraue komme!

Die BASF muss ihre Kernkompetenz auf die Produktion von Gummibärchen und Globuli umstellen. Daimler baut ab 2015 nur noch Fahrräder, Kettcars und Kinderroller und Merck macht in Kräutermischungen für den verwöhnten Hund und das vollblütige Pferd.


Denn Deutschland hat ein Problem: Es steckt inzwischen mehr als 50 Prozent seiner Mittel in die Hochschul-Ausbildung von Frauen (und da sind Studiengänge wie "Informatik für Frauen" - nein das ist kein akademischer Quassel-Lern-Kurs - noch nicht mitgezählt).

Die wollen aber gar nicht arbeiten. Zumindest nicht so zielorientiert, so lange wie Männer - nicht an deren Projekten und schon gar nicht so lustfern wie die. Deshalb wird umgebaut, umstrukturiert und platt gemacht. Der "Exportweltmeister-Titel" etwa, und eingetauscht gegen die "Ferner schliefen"-Medaille aus zugehauenem Stein.

Einzig die Kleiderordnung wird bleiben: Männer in Anzug und Krawatte, Frauen luftig, leicht, erotisch (wer ist), vielleicht jetzt schweißdichter als früher, denn die neu auf den Führungsebenen installierten Sportstudios rufen stündlich die neuen Daxfirmen-Lenkerinnen zu einem Aerobic-Kurs oder zum stündlichen "Sonnengruß". In der Zeit sind die Kinder beim Sekretär im Vorzimmer, oder die Geschäftspartnerin aus Übersee hält sie freundlicherweise so lange auf dem Schoss. Dafür darf sie die fest angestellte Kosmetikerin und die Nagelmanikür-Dame mitnutzen. Und später wird ihr der Aerobic-Lehrer zugeführt.

16 Uhr ist dann auch schon Feierabend. Nur wenige (hochbezahlte) Frauen arbeiten weiter und unterbrechen in regelmäßigen Abständen ihr Dauertelefonat mit der besten Freundin, um zu kontrollieren, ob der "Rest der Welt" die freiwillige Beschränkung auf einen Sechseinhalb-Stunden-Arbeitstag auch wirklich einhält.

Die Frage, ob wir Gottähnlichkeit oder nur Gottebenbildlichkeit besitzen, wird sich dann nicht mehr stellen. Und kein Kamm und kein Phallus.
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