Samstag, 11. September 2010

Mnemotechnik: mein 4-D-General- Mnemosystem / Ziffer 31


Unmännlich ist…

Motte 31sich eine Wampe anzufressen.



Wie die Mottenmade im Speck. Widerlich, so was.



Ein Mann ohne Wampe ist kein Mann. So ein Unsinn kann nur verliebten Frauen einfallen. Ein Mann mit Wampe trägt offen zur Schau, dass es mit seiner Selbstdisziplin nicht weit her ist, dass die Achtung vor seiner Partnerin zu wünschen übrig lässt. Und dass er glaubt, in einer Welt zu leben, wo es auf maximal mögliche Ausdauer, Kraft und Schnelligkeit nicht mehr ankommt. Hoffentlich behält er Recht. 



die Klitsche "Klitschko"

Wladimir Klitschko. Es bestehe die Gefahr, dass er heute Nacht verliert. Wie das? Ein Klitschko kann nicht verlieren, nicht weil er der Beste wäre, nein, weil die Klitschkos nicht verlieren dürfen. Nicht mehr. Denn Lichtgestalten verlieren nicht, weil man Geld mit ihnen machen kann, das man ohne sie nicht machen könnte. Deshalb gewinnt ein Klitschko auch noch nach dem dritten Niederschlag den Kampf. Wissen drei Punkterichter, wo der Goldhammer hängt. Und warum ein Klitschko, der zehn Runden lang auf der Flucht war, weil er das seinem Sponsor, dessen Haargel er zu Markte trägt, versprochen hat, am Ende Punktsieger wird: Es ist dieses Muskelspiel eines perfekten Männerkörpers, das die Ränge füllt, die sich zu  80 Prozent aus Fussballerfrauen, Profiboxerinnen, schwulen Schauspielern und den zwanzig bekennenden VIP-Schwulen Europas  zusammensetzt, bis der Hintern weh tut - aus Langeweile. Ein Männerkörper, der bei Wladimir so überflüssig ist wie die Supertitten von Angela Merkel, denn Klammern und Festhalten geht genauso gut mit Schwabbelwampe und künstlichen Fingernägeln.
Füttert ihn doch mit dem Aufzuchtsmittel Nr. 1 mitteleuropäischer Mastkids, für das er Reklame läuft mit dem anderen Milchbubi aus seiner Familie. Dann könnten die Zuschauer endlich wieder zurück ins wirkliche Theater - zu Schwanensee und Feuervogel. Und der sterbende Schwan wird derweil wieder, was er immer war: eine ukrainische Stopfgans. Milchschnitte wird es richten.

Donnerstag, 9. September 2010

Mnemotechnik: mein 4-D-General- Mnemosystem / Ziffer 30

Unmännlich ist…


Maus 30seinem Verliebtsein zu sehr nachzugeben.



Liebe macht blind, und nur sie macht die kleine Maus vor Dir zum Paradiesvogel. Das Hirn säuft in seiner eigenen Hormonsuppe ab. Anstatt schnell die weiße Fahne zu hissen, missbrauche ich sie als Paraglider, um diesem bunten Vogel hinterher zu jagen. Bitte Trainer, Handtuch werfen! Kapitulation.



Kein Ratschlag für die Situation selbst. Denn das Verliebtsein ist laut Aussage von Physiologen ein pathologischer Zustand des Gehirns, der Vernunft und Ratio nur höchst eingeschränkt obwalten lässt. Ratschläge müssen da verhallen. Nur Richtlinien für das nächste Mal könnten in liebesfernen Zwischenphasen etabliert werden. Wie Epileptiker, die bei Verdacht auf einen bevorstehenden Anfall Vorkehrungen treffen, um sich nicht allzu sehr zu verletzen, sollte auch der Sich-gleich-Verliebende alles verbannen, was ihm sehr wehtun könnte. So sollte er die Geheimzahl seiner Scheckkarte verbrennen, den Fahrzeugbrief seines Zweitwagens bei einem Notar hinterlegen, dem Standesamt erst nach Rücksprache mit seinen Eltern und seinem besten Freund seine Eheschließung erlauben. Den Freundeskreis schon im Vorfeld um Verzeihung bitten für lieblose permanente Abwesenheit und für eingestellte Hilfsbereitschaft.

Von Politikern ohne Gefühl für das Normale

Wer wissen will, was in diesem Lande nicht nur schief läuft sondern von gewissenlosen und unfähigen Politikern wissentlich und absichtlich verursacht wird, der muss "Scobel" gesehen haben. Hier kann er das nachholen. Dort, in der Mitte dieser Homepage, ist die Headline "Armut in Deutschland" zu sehen. Hier führt ein Link zum Video der Sendung vom 9.9.10.
Drei aus der Wissenschaft räumen da sehr unaufgeregt und genauso zwingend auf

  • mit den Märchen, die uns Politiker seit vielen Jahren erzählen
  • zeigen auf, wer in Wirklichkeit die Hauptabgabelast im Lande trägt
  •  - und wer sich hier mit vollen Taschen und vollen Hamsterbacken klammheimlich davongemacht hat 
  • wie krank ein Staat sein muss, der einen Mindestlohn für seinen Untergang hält
  • dass "Bildung für alle" kein Königsweg sein kann, solange die Rahmenbedingungen nicht stimmen. Heute schon werden nämlich hervorragend ausgebildete junge Menschen in der Warteschleife "Praktikum" gehalten oder mit einem ausgebbaren Einkommen von ca 600 Euro als wissenschaftliche Assistenten verheizt.

"Wenn alle hier im Lande  wirkliche (!) 25 Prozent Steuern zahlen würden, stünde dieser Sozialstaat wieder auf soliden finanziellen Füßen. Stattdessen wird hier Front gemacht gegen einen nur selten bezahlten Spitzensteuersatz von 42 Prozent.
Als der letzte wirkliche Kanzler dieses Landes noch Chef von "Menschen guten Willens" war, wurde unter vorgehaltener Hand über 53 Prozent Spitzensteuersatz gemurrt - nicht mehr.
So geht Politik, Frau Merkel. Setzen, 6!

Mittwoch, 8. September 2010

Mnemotechnik: mein 4-D-General- Mnemosystem / Ziffer 29

Unmännlich ist…

Noppe 29zu glauben, bei jeder Fete dabei sein zu müssen.



Birkenstock mit Noppen wäre für den Partymarathon genau das richtige Schuhwerk.



Lieben Sie Partys, ich finde sie unbequem“, fängt ein Chanson von Dalia Lavi an. Man schlafe vor Langeweile fast ein, geht es dort weiter. Wer auf der dritten Party innerhalb einer Woche immer wieder dieselben Leute getroffen hat, weiß das selbe Lied davon zu singen.
Verpassen tun wir nur selten etwas, wenn wir nicht dabei waren. Und die wenigen Highlights, die es wirklich gegeben haben sollte, entlohnen nicht für stundenlanges Rumhängen.
Wer sich für mich interessiert, sucht den Kontakt mit mir und findet dafür Mittel und Wege. Partys sind da das falsche „Format“.

Der Mief aus neuen Zöpfen

Jetzt im kühlen Herbst, wenn wir mit unserem sozialen Umfeld wieder vom Biergarten zurück in unsere Stammkneipen zurückgezogen sind, wird schnell wieder bewusst, warum das Rauchverbot eine Katastrophe war für das Zusammenleben der Nation. Nein, nicht weil die Raucher ein halbes Jahr wieder in die Kälte müssen. Die würden niemals mehr freiwillig im eigenen Zigaretten-Mief sitzen wollen, lieber treten sie Beziehungen zu den Nichtrauchen in ihrem Saufkumpanen-Kreis in den Aschekübel. (Die Nichtraucher, das sind die, die alle zwanzig Minuten jeweils eine geschlagene Stunde an leeren Tischen gelangweilt im Stern blättern, während draußen vor der Tür die Dampflok Fahrt aufnimmt.
Nein, das ist es nicht, was das Zusammenleben auf Dauer unmöglich machen wird - es ist vielmehr der Küchenmief, der von zu scharf Gebratenem in den Schankraum wabert - und der Mief, der verschwitzten Kleidungsstücken entströmt. Schmerzlich vermisst die Nichtrauche-Nnase den dicken Qualm von 500 Zigaretten, die sich in den guten alten Zeiten wie ein Schamschleier noch über alles urwüchsig Menschliche legte.

Die Wiesn-Wirte rechnen deshalb dieses Jahr, dem ersten Jahr ohne Zigaretten, mit dem Schlimmsten: Dass uns die Ausländer nicht mehr riechen können, wenn sie riechen, wie wir riechen, wenn Zigarettenqualm fehlt - olfaktorisch, zunächst, dann aber auch optisch. Denn wie brutal war immer der zweite Blick ins Dirndl, draußen vorm Zelt, wenn der Weichzeichner mit einem Nikotingehalt von 10 mg die Seh-Sinne nicht mehr vernebelte. Weshalb man immer freiwillig bis zum Einbruch der Nacht durchgehalten hatte..
In diesem Jahr ist schon der erste Blick ins Dirndl oft kein Vergnügen mehr. Und der demographische Faktor wird sein Übriges tun. Ab diesem Jahr wird der hässliche Deutsche dann wieder zur Marke. Gott sei Dank. Dann ist Schluss mit lustig.
Und endlich tritt wieder Normalität ein: Wir werden uns selbst nicht mehr riechen können. Es sei denn, die Bakterien der Wiesn-Wirte halten uns auf.
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