Samstag, 26. Juni 2010
Blood, Sweat and Tears
So unrecht hat die englische Presse nicht: Zum Original fehlt unserem Gröfaz auf der Trainerbank nur noch das kleine Oberlippenbärtchen. Und so „krauts“ der englischen Mannschaft mal wieder vor der deutschen, weil, wo Blood, Sweat and Tears hemmungsloser tropfen werden, anfänglich nicht feststeht. Und bei Gleichstand entscheiden schließlich doch wieder die besseren Richtschützen die Schlacht. Und am Ende, wenn Sonntag Nacht ihre Maschine mit ihnen der traurigen Szene entschwebt sein wird, werden die Gebeutelten an i h r e n letzten wirklich großen Führer denken und seine weisen Worte: „No sports!“ Und der Führer unserer Kampftruppe? Wenn er aus dem Schatten der Vergangenheit heraus will und in den Purpur-Mantel der Geschichte hinein, muss endlich mal der Endsieg her. Der letzte Schwabe, der dafür vergeblich gekämpft hatte, fand einen ehrenvollen Abgang. Das würde heute kein Wulff und kein Gauck wirklich fordern, auch wenn Fußball alles ist - Leben und Tod eingeschlossen. Und uns würde schon reichen, wenn er uns aus den Augen geht – für immer. Denn Autokorso bei einem dritten Platz – das war einmal.
Freitag, 25. Juni 2010
Stuhl zu Hintern - weils zusammengehört!
25.06.2010: Amerikanische Wissenschaftler - beziehungsweise Psychologen - haben herausgefunden: Von einem harten Stuhl aus verhandelt es sich härter, ein weich gebetteter Hintern dagegen lässt sich und seinen Träger schneller einlullen und wird nachgiebig wie die Unterlage, in der er versunken ist.
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Dieser Gedankenstrich soll zum Innehalten einladen und zum demütig Sich-Beugen vor der modernen Wissenschaft, die die Titanen-Aufgabe übernommen hat, Millionen von Wissenschaftler in Lohn und Brot zu bringen, auch solche, die ihre Messgeräte an den Hintern ihrer Probanden anlegen.
Aber eine unberechenbare Zukunft lehrt: Häme ist oft fehl am Platz. Ist vielleicht sogar das Rätsel des ADHS mit dieser neuen Erkenntnis gelöst? Sollten mit der nächsten Kohle die Schulbänke zum Polsterer, noch bevor ein Instandsetzungstrupp mit schwerem Gerät das Schuldach gegen Einsturz sichert? Oder drängt sich gar ein ganz neues Schulsystem auf, die Heim-Schule: Dem weich gebetteten Kind wird unter die Bettdecke Schule übertragen - in Wort und Bild. Noch vor dem Aufstehen.
Wunderbare Botschaften, aber leider noch Zukunftsmusik! Derweil sammeln die Psychologen weitere Erkenntnisse: Wer auf einem "heißen Stuhl" sitzt, neigt zu innerer Unruhe, auf einem Lehrstuhl stellt sich schnell Vergesslichkeit und Weltferne ein, roter Stuhl gehört in die fachliche Aufsicht eines guten Urologen, schwarzer Stuhl - nun ja, Schwarzmalerei gehört einfach zum Leben dazu.
Ein zweibeiniger Stuhl formt charakterstarke Menschen, die nichts aus dem Gleichgewicht bringt. Ein einbeiniger Stuhl macht Politiker, wie wir sie uns verdient haben: Sie sitzen hinter uns und melken uns, bis Blut kommt.
Und auf dem Heiligen Stuhl? Na ja, lassen wir das. Aber eins muss noch gesagt werden: die Regierungsbank ist hart, soweit so gut. Aber wenn Merkel kommt, kommt sie nicht nur mit ihrer Westerwelle (eine Frisur, die die ehemalige Ostfunktionärin direkt in den Westen getrieben hat) sondern auch mit Sitzkissen, Thermoskanne und Kühlbox und einem kuscheligen Umschlagtuch für ihre Beine. Das entspannt die Hängebäckchen! Und wird uns an den Rand des Wahnsinns treiben.
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Dieser Gedankenstrich soll zum Innehalten einladen und zum demütig Sich-Beugen vor der modernen Wissenschaft, die die Titanen-Aufgabe übernommen hat, Millionen von Wissenschaftler in Lohn und Brot zu bringen, auch solche, die ihre Messgeräte an den Hintern ihrer Probanden anlegen.
Aber eine unberechenbare Zukunft lehrt: Häme ist oft fehl am Platz. Ist vielleicht sogar das Rätsel des ADHS mit dieser neuen Erkenntnis gelöst? Sollten mit der nächsten Kohle die Schulbänke zum Polsterer, noch bevor ein Instandsetzungstrupp mit schwerem Gerät das Schuldach gegen Einsturz sichert? Oder drängt sich gar ein ganz neues Schulsystem auf, die Heim-Schule: Dem weich gebetteten Kind wird unter die Bettdecke Schule übertragen - in Wort und Bild. Noch vor dem Aufstehen.
Wunderbare Botschaften, aber leider noch Zukunftsmusik! Derweil sammeln die Psychologen weitere Erkenntnisse: Wer auf einem "heißen Stuhl" sitzt, neigt zu innerer Unruhe, auf einem Lehrstuhl stellt sich schnell Vergesslichkeit und Weltferne ein, roter Stuhl gehört in die fachliche Aufsicht eines guten Urologen, schwarzer Stuhl - nun ja, Schwarzmalerei gehört einfach zum Leben dazu.
Ein zweibeiniger Stuhl formt charakterstarke Menschen, die nichts aus dem Gleichgewicht bringt. Ein einbeiniger Stuhl macht Politiker, wie wir sie uns verdient haben: Sie sitzen hinter uns und melken uns, bis Blut kommt.
Und auf dem Heiligen Stuhl? Na ja, lassen wir das. Aber eins muss noch gesagt werden: die Regierungsbank ist hart, soweit so gut. Aber wenn Merkel kommt, kommt sie nicht nur mit ihrer Westerwelle (eine Frisur, die die ehemalige Ostfunktionärin direkt in den Westen getrieben hat) sondern auch mit Sitzkissen, Thermoskanne und Kühlbox und einem kuscheligen Umschlagtuch für ihre Beine. Das entspannt die Hängebäckchen! Und wird uns an den Rand des Wahnsinns treiben.
Donnerstag, 24. Juni 2010
"Merde de Acker"
„Merde de Acker“ meinte der letzte Weiße und Elsässer in der französischen Mannschaft. Nein, es war dies kein Kommentar zum Deutschlandspiel, es war die Kritik am Rasen, an dem Rasen, unter dem sie ihre letzten Hoffnungen, doch noch als unglückliche aber anständige Jungs in den Schoß ihrer großen Nation zurückkehren zu können, begraben mussten. „Mertesacker!“, das war unser Kommentar zu „unserem“ Spiel und der neuerlich klägliche und kläglich gescheiterte Versuch, das kollektive Gekicke schön zu reden und das wenig berauschende Ergebnis, das dazu im eklatanten Widerspruch stand, mit dem Versagen eines einzelnen Spielers zu erklären. Serbien das war Badhuber, Ghana, das war Mertesacker – zwei Spielverderber in einem Dream-Team von Ballzauberern, die die Herzen der Fußballwelt höher schlagen lassen, speziell die Herzen der deutschen Fußballwelt. Bis der Notarzt kommt.
Mertesacker wird jetzt also zusammen mit Badhuber die Bank drücken. Wenn das Schule macht, könnte folgendes Problem entstehen: Der Deutschen Mannschaft gehen langsam aber sicher die schlechten Spieler aus, und keiner könnte mehr so richtig erklären, warum die Argentinier nächste Woche unser Dream-Team weggeputzt haben werden.
Bleibt ein schwacher Trost für das üblich schwache Sonntags-Spiel unseres Dream-Teams. Da wird es noch einmal heißen: England, das war Podolski.
Mertesacker wird jetzt also zusammen mit Badhuber die Bank drücken. Wenn das Schule macht, könnte folgendes Problem entstehen: Der Deutschen Mannschaft gehen langsam aber sicher die schlechten Spieler aus, und keiner könnte mehr so richtig erklären, warum die Argentinier nächste Woche unser Dream-Team weggeputzt haben werden.
Bleibt ein schwacher Trost für das üblich schwache Sonntags-Spiel unseres Dream-Teams. Da wird es noch einmal heißen: England, das war Podolski.
Mittwoch, 23. Juni 2010
Zukunft satt!
Heute mal ein paar Zahlen: 2009 kletterte der Stand der Schuldenuhr auf 1,69 Billionen Euro. Mit einem bis dahin unerreichten Anstieg von 112,7 Milliarden seit 2008. Das ist der Beweis: Wir leben über unsere Verhältnisse! Wir verfrühstücken das Leben unserer Enkel. Doch halt: Allein das Sparvermögen ist in der selben Zeit von 4433 Milliarden Euro auf 4672 Milliarden Euro gestiegen. Das sind etwa 240 Milliarden Euro Zuwachs.
Was wollen uns diese trockenen Zahlen sagen? Alles Betrug! Dieses "Volk" wird Jahr für Jahr reicher. In gallopierendem Tempo. Und zwar netto und brutto! Bei mehr als 100.000 Euro liegt das Pro-Kopfgeldvermögen hierzulande. Und da ist noch kein einziger Carport, geschweige denn ein einziges Haus mitgerechnet. Und deshalb noch einmal: Betrug, denn mein Kontostand liegt deulich darunter, und ich muss lange suchen, bis ich einen ausgespäht habe, den es "getroffen" hat.
Bleibt die Frage, warum in die politische Landschaft die Mär von der Unbezahlbarkeit sozialer Marktwirtschaft gepflanzt wurde und dort seitdem trefflich gedeiht. Und von wem? Von diesem beschissenen "Volk" (siehe oben) in unserer Bevölkerung, das sich Backen und Taschen vollmacht und sich trotzdem über die Almosen ärgert, die es an weniger beschissene (will sagen weniger raffgierige) "Charakter" abgeben muss. Dabei müsste dieses beschissene (will sagen raffgierige) "Volk" doch besser wissen als die andern, die es mit großen Zahlen nicht so haben, dass diese Allmosen bislang eine Investition in die Zukunft waren - in ihre eigene, wohlgemerkt! Und die Zukunft fängt immer schon im nächsten Monat an, der wieder Kohle ohne Ende bringen wird.
Fazit und Moral für die vielen "Charakter", die unterprivilegiert sind und es bleiben werden, weil keiner mehr an Gleichheit im Wohlstand glauben will: Solange die Reichen immer reicher werden, prosperiert eine Gesellschaft statt bankrott zu gehen und verfrühstückt auch nicht die Zukunft ihrer Enkel.
Nur frühstücken hier halt manche über den Durst!
Was wollen uns diese trockenen Zahlen sagen? Alles Betrug! Dieses "Volk" wird Jahr für Jahr reicher. In gallopierendem Tempo. Und zwar netto und brutto! Bei mehr als 100.000 Euro liegt das Pro-Kopfgeldvermögen hierzulande. Und da ist noch kein einziger Carport, geschweige denn ein einziges Haus mitgerechnet. Und deshalb noch einmal: Betrug, denn mein Kontostand liegt deulich darunter, und ich muss lange suchen, bis ich einen ausgespäht habe, den es "getroffen" hat.
Bleibt die Frage, warum in die politische Landschaft die Mär von der Unbezahlbarkeit sozialer Marktwirtschaft gepflanzt wurde und dort seitdem trefflich gedeiht. Und von wem? Von diesem beschissenen "Volk" (siehe oben) in unserer Bevölkerung, das sich Backen und Taschen vollmacht und sich trotzdem über die Almosen ärgert, die es an weniger beschissene (will sagen weniger raffgierige) "Charakter" abgeben muss. Dabei müsste dieses beschissene (will sagen raffgierige) "Volk" doch besser wissen als die andern, die es mit großen Zahlen nicht so haben, dass diese Allmosen bislang eine Investition in die Zukunft waren - in ihre eigene, wohlgemerkt! Und die Zukunft fängt immer schon im nächsten Monat an, der wieder Kohle ohne Ende bringen wird.
Fazit und Moral für die vielen "Charakter", die unterprivilegiert sind und es bleiben werden, weil keiner mehr an Gleichheit im Wohlstand glauben will: Solange die Reichen immer reicher werden, prosperiert eine Gesellschaft statt bankrott zu gehen und verfrühstückt auch nicht die Zukunft ihrer Enkel.
Nur frühstücken hier halt manche über den Durst!
Dienstag, 22. Juni 2010
Dann macht doch blau!
Wie kriegt man Menschen aus der Gosse ans Laufen? Man wirft ihnen einen Ball hin. Wie kriegt man sie dazu, nie mehr ihren Hintern hochzukriegen? Man zahlt ihnen dafür auf einen Schwung 100mal mehr, als ihr Vater, dessen Vater und der stolze Ahnherr der Sippe als Stütze bekamen. Inklusive Kindergeld - und lebenslang.
Weil man sie aber braucht, versucht man es mit einer List und sagt: "Ihr seid Frankreich!" "Das kostet aber extra", erwidern die, für die Kohle immer schon einziges Thema war. "Kriegt ihr", sagen die anderen, "aber spielt erst mal", obwohl sie genau wissen, dass diese lange zusammengesparte Extraprämie schon weg ist. Sarkosy hat sich damit die Bruni gekauft. Das wird trotzdem schon irgendwie laufen, denken die Funktionäre, in Südafrika ist es ja wenigstens warm, und irgendwie ist es doch für die meisten eine Art Bildungsreise "back to the roots". Und da stehen sie nun - vier mal 45 Minuten lang und frieren. Und versuchen sich mit gegenseitigem Anbrüllen und dem Austausch von "Unartigkeiten" warm zu halten, doch die hört keiner. Zu kalt, zu laut und wo bleibt die Kohle - und überhaupt, wer organisiert das mit den Nutten? Und zuhause schüttelt die "Grande Nation" nur noch den Kopf über "ihre Blauen" und denkt: "Dann macht halt blau - und fickt euch selbst."
Weil man sie aber braucht, versucht man es mit einer List und sagt: "Ihr seid Frankreich!" "Das kostet aber extra", erwidern die, für die Kohle immer schon einziges Thema war. "Kriegt ihr", sagen die anderen, "aber spielt erst mal", obwohl sie genau wissen, dass diese lange zusammengesparte Extraprämie schon weg ist. Sarkosy hat sich damit die Bruni gekauft. Das wird trotzdem schon irgendwie laufen, denken die Funktionäre, in Südafrika ist es ja wenigstens warm, und irgendwie ist es doch für die meisten eine Art Bildungsreise "back to the roots". Und da stehen sie nun - vier mal 45 Minuten lang und frieren. Und versuchen sich mit gegenseitigem Anbrüllen und dem Austausch von "Unartigkeiten" warm zu halten, doch die hört keiner. Zu kalt, zu laut und wo bleibt die Kohle - und überhaupt, wer organisiert das mit den Nutten? Und zuhause schüttelt die "Grande Nation" nur noch den Kopf über "ihre Blauen" und denkt: "Dann macht halt blau - und fickt euch selbst."
Montag, 21. Juni 2010
Niebel bleibt im Gelobten Land
Israel hebt die Gaza-Blockade auf. Nur Waffen, Kampfmittel und "problematische Mehrzweckwaren" dürfen auch weiterhin nicht rein. Auch Niebel musste deshalb draußen bleiben. Was bedeutet, dass die ehemalige Geheimwaffe der FDP, die sich schnell als Rohrkrepierer herausgestellt hat, von Israel immerhin noch als "problematische Mehrzweckware" gehandelt wird, was er nur der tiefen Freundschaft und Verbundenheit dieses Volkes mit Deutschland zu verdanken hat. An allen anderen Flughäfen im Ausland wird er längst schon nur noch im Cargobereich abgefertigt - und als Hohlblock eingeführt - zollpflichtig. Was Angie, seine Chefin maßlos ärgert, weil bei diesem Herrn neben den Zollgebühren eh schon doppeltes Fluggeld zu Buche schlägt. Und Angie kann Männer nicht leiden, die ihr teuer sind. Und Niebel spürt das und setzt weiteren Kummerspeck an in seinem Ministerium, das er mitsamt dem Minister eigentlich schlachten wollte. Wen aber niemand leiden kann, und wer sich selbst nicht leiden kann wird Unperson, und Unpersonen kriegen Depressionen. Israel erkennt solche Leidensgenossen sofort - und gewährt ihnen Sonderbehandlung. Deshalb käme dort keiner auf die Idee, ihn in die Mauer zum Gazastreifen einzuzementieren. Unser hochsensibler Niebel spürt auch dies und lobt daraufhin dieses Land. Israel ist ergriffen und legt ihm zu Ehren seinen Namen ab und nennt sich ab sofort "Gelobtes Land". Und Niebel will gar nicht mehr weg, denn zuhause wartet Merkel mit der Maurerkelle. Denn vor ihrem Bungalow baut die Kanzlerin seit langem schon an einer Siegessäule. Die Steine der Säule tragen die Gesichter ihrer Gegner, die sie bisher aus dem Weg geräumt hat. Niebel wäre der erste, den sie direkt einarbeiten könnte. Das ahnt unser Mann im Nahen Osten und bleibt. Nicht ohne Gesichtsverlust. Das ziert seit gestern Angies Siegessäule.
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