Hurra! Endlich Anpfiff, und die Franzosen haben ihren ersten Anpfiff weg. Das war aber auch wirklich nix, liebe Nachbarn - und es gilt jetzt sehr stark zu sein: Mannschaften wie die eure, mit südländischem Temperament - sie werden allesamt die Vorrunde nicht überstehen. Und Schuld sind wieder mal wir Deutsche, und die Steilvorlage kam wie so oft von Uwe Seeler: "Die andern verstehen sich blind, das muss verhindert werden", und der Riesen-Joint, den er rumgehen lässt beim Brainstorming bringt ihn auf die Idee: "Ein Vuvuzela muss her, was sag ich, zehntausende, hunderttausende. Und Palaber auf dem Platz ist nicht mehr. Blind verstehen geht völlig in die Stulpen." Auch kurze Mannschaftsbesprechungen in der 20beinigen Mauer führten zu nichts, denn das Stadion habe da schon auf 115 Decibel aufgedreht: Das ist wie Kindergeburtstag! Sprach-Artisten aus dem Süden können packen gehen, denn auch ihr ausgefeiltes Gestikulieren ist nur noch sinnleeres Disco-Gezappel.
Das bringt unsere 23 Sprach-Autisten in die Pool-Position, weiß Seeler. Und Podolski wird ihr Leitstern. Und das (endlich!) ohne Worte - und die Sache wird, was sie immer war - ganz einfach: Abgabe direkt ins Netz. Nur das zählt und zahlt sich am Ende aus. Das Wort "Foddowolldaig" muss weder buchstabiert noch ausgesprochen werden. Und dafür werden sie ihn lieben. Und sie werden ihn "Massa thousend Volt" nennen.
Ballannahme, bumm, Tor.
Gerd Müller lässt grüßen - weil selber grüßen war nie und ist heute immer noch nicht. Denn Müllers Sprachgewalt erschöpfte sich so: Arsch kreisen lassen, Platz schaffen, Linksschuss, Rechtsschuß, Tor, Freudensprung mit halber Schraube. - "Pass, Pass!", dieser verzweifelte Ruf des Stürmers über den Platz, oder noch dämlicher: "Gib ab, lass mich!" - das ist nicht die Welt von wahren Sprach-Autisten. In der Autistenelf gibt es nur einen elektrisierenden Gedanke - ein Gedanke wie eine Endlosschleife: "Abgabe direkt ins Netz."
Und draußen auf der Trainerbank lächelt der schwäbische Sprachautist über den Satz: "Wir können alles außer Hochdeutsch." Dann schreckt ihn ein fürchterlicher Gedanke auf: "Was, wenn die Schweizer...." Er traut sich nicht weiterzudenken. Nervös legt er Niveacreme nach.
Samstag, 12. Juni 2010
Freitag, 11. Juni 2010
Jauche und Lebkuchen! Oder wie war das, Herr Fontane?
11.06.2010: Mit Jauch im Boot wird die Kritik, die ARD kümmere sich nicht genug um politische Berichterstattung, pflege stattdessen den "Musikantenstadl" und andere seichte Formen, vorsorglich gekontert.
Kinder, Kinder! Wie verlogen ist denn das? Das ist die Welt auf den Kopf gestellt. Man muss ja die Will nicht lieben, weiß Gott nicht, aber ihren Talk als zweitklassig hinzustellen, ist peinlich. Das Gegenteil wird der Fall sein, und Jauch, die Marke, wird d e r Garant dafür sein: Politik raus, Unterhaltung rein - in Tateinheit mit trockene, aber informative Politikinfos raus, seichteste Nebensächlichkeiten rein. Und endlich sitzt jetzt auch der Bandarbeiter Sonntagabend vor der Glotze, um mit mir zusammen den Apres-Tatort-Polit-Talk zu sehen. Das wird eine ganz neue Herangehensweise verlangen, die von weiblichen Politikmoderatoren zwar lange schon angestoßen wurde, aber längst noch nicht ausgereizt ist. "Bitte keine konkreten Zahlen, da steigen "meine" Zuschauer aus". Wer hat diesen Satz nicht irgendwann völlig verblüfft - ja geradezu ungläubig noch - in seine Gedankenwelt integrieren müssen. Und jetzt Jauch. Für Quote lässt der sich selbst - und das ist für einen Multimillionär wie er immer wieder verwunderlich - sein fehlendes Kinn einbauen - aus der Rippe des letzten von ihm persönlich tot geredeten Intellektuellen. Und um in Form zu bleiben, macht er seine Sendung für Superhirne und Hochbegabte weiter, an der sich sein messerscharfer Verstand so lange schon erfolgreich abgearbeitet hat. Diese Sendung mit dem Erfolgsrezept: Jauche an Hirnmüll - Millionärs-Quiz genannt. Und wenn er dann schon mal wieder da ist, der Jauch, könnte er die Lücken, die die Lichtgestalt Pilawa gerissen hat, schließen und drüben auf dem Nachbarsender gleich auch noch die schwarzen Löcher des J.B.K.
Und das eigentlich kostenlos, beruhigt schnell die Programmdirektion ihre Brötchengeber.
Das kann nur wenig beruhigen. Denn die ganze Welt denkt zwar nur noch in solchen geldwerten Kategorien, warum also nicht auch die Programmdirektionen der Fernsehsender, Wir aber wissen es besser. Es wird uns den Verstand kosten. Und so bewahrheitet sich wieder einmal: wer in die Fänge einer Anstalt gerät, gehört der Katz. Dies gilt auch für Fernsehanstalten.
Kinder, Kinder! Wie verlogen ist denn das? Das ist die Welt auf den Kopf gestellt. Man muss ja die Will nicht lieben, weiß Gott nicht, aber ihren Talk als zweitklassig hinzustellen, ist peinlich. Das Gegenteil wird der Fall sein, und Jauch, die Marke, wird d e r Garant dafür sein: Politik raus, Unterhaltung rein - in Tateinheit mit trockene, aber informative Politikinfos raus, seichteste Nebensächlichkeiten rein. Und endlich sitzt jetzt auch der Bandarbeiter Sonntagabend vor der Glotze, um mit mir zusammen den Apres-Tatort-Polit-Talk zu sehen. Das wird eine ganz neue Herangehensweise verlangen, die von weiblichen Politikmoderatoren zwar lange schon angestoßen wurde, aber längst noch nicht ausgereizt ist. "Bitte keine konkreten Zahlen, da steigen "meine" Zuschauer aus". Wer hat diesen Satz nicht irgendwann völlig verblüfft - ja geradezu ungläubig noch - in seine Gedankenwelt integrieren müssen. Und jetzt Jauch. Für Quote lässt der sich selbst - und das ist für einen Multimillionär wie er immer wieder verwunderlich - sein fehlendes Kinn einbauen - aus der Rippe des letzten von ihm persönlich tot geredeten Intellektuellen. Und um in Form zu bleiben, macht er seine Sendung für Superhirne und Hochbegabte weiter, an der sich sein messerscharfer Verstand so lange schon erfolgreich abgearbeitet hat. Diese Sendung mit dem Erfolgsrezept: Jauche an Hirnmüll - Millionärs-Quiz genannt. Und wenn er dann schon mal wieder da ist, der Jauch, könnte er die Lücken, die die Lichtgestalt Pilawa gerissen hat, schließen und drüben auf dem Nachbarsender gleich auch noch die schwarzen Löcher des J.B.K.
Und das eigentlich kostenlos, beruhigt schnell die Programmdirektion ihre Brötchengeber.
Das kann nur wenig beruhigen. Denn die ganze Welt denkt zwar nur noch in solchen geldwerten Kategorien, warum also nicht auch die Programmdirektionen der Fernsehsender, Wir aber wissen es besser. Es wird uns den Verstand kosten. Und so bewahrheitet sich wieder einmal: wer in die Fänge einer Anstalt gerät, gehört der Katz. Dies gilt auch für Fernsehanstalten.
Donnerstag, 10. Juni 2010
Sex im Kabinett?
10.6.2010: FDP-Generalsekretär Lindner fordert Machtwort von Merkel. Ganz sicher? Das fällt vielleicht anders aus, als der erwartet. "Der Beischlaf mit deiner Schülertruppe war nicht einmal inspirierend." Mehr als dieser schwammige Satz ist aber wohl von der Unbefriedigten nicht zu erwarten und wird die Schülergang nicht aus dem Ehebett treiben. Dabei sollten sie schleunigst das Weite suchen, denn es ist so brutal wie im Fußball: Wenn du 3:0 hinten liegst, und der Schiedsrichter das Spiel längst abgepfiffen hat, nützt es nichts, sich auf dem Spielfeld einzugraben und zu verschanzen. Das Spiel bleibt verloren!
Üben sollte die Schülertruppe nochmal mit Gleichaltrigen, Gleichungeübten. Denn begehrter Partner sein will gelernt sein. Und wer den hämischen Satz nicht erträgt: "Das ist doch fast überhaupt garnicht so schlimm, passiert doch jedem mal und vielen Männern auch schon mal reihenweise", sollte nochmal zurück auf Los. Denn wer jetzt nur mit der Wimper zuckt, hat sich schon als Gurkentruppler geoutet. Hier darf immer nur eine Erwiederung her: "Schatz, ich weiß, ich muss dir schleunigst beibringen, wie das wirklich geht."
Wer aber nur eingeladen wurde, um als Kuscheltierchen die Füße der früh Erkalteten zu wärmen, wer nur das Glas für die Dritten anreichen soll, dem bleibt der kategorische Imperativ: weg hier! Ganz Deutschland würde das nicht nur verstehen, es fiebert geradezu diesem Punkt der Trennung entgegen.
Was bliebe danach an Liebe auf der Welt? Gabriel mit Westerwelle? Schüttel!
Gabriel mit von der Leyen? Kein Traumpaar, zugegeben. Aber durchaus nicht ohne Pfeffer.
Gabriel mit der Wagenknecht? Nee! Da müsste ein richtiger Mann her, die schöne Gottesanbeterin neigt nämlich dazu, ihre Liebhaber danach zu verspeisen, vor allem jene, die sich als Würstchen vorgestellt haben.
Und Angie? Vize-Bundespräsidentin? Wird schwierig, denn Wulff ist in der Frischfleischphase seines Lebens angekommen.
Aber vielleicht ist ja für die Pastorentochter die Käßmann-Stelle noch frei. Mehr an Qualifikation hatte sie ja schließlich auch nicht für ihr jetziges Amt. Auch da war sie nur "mein Mädchen".
Üben sollte die Schülertruppe nochmal mit Gleichaltrigen, Gleichungeübten. Denn begehrter Partner sein will gelernt sein. Und wer den hämischen Satz nicht erträgt: "Das ist doch fast überhaupt garnicht so schlimm, passiert doch jedem mal und vielen Männern auch schon mal reihenweise", sollte nochmal zurück auf Los. Denn wer jetzt nur mit der Wimper zuckt, hat sich schon als Gurkentruppler geoutet. Hier darf immer nur eine Erwiederung her: "Schatz, ich weiß, ich muss dir schleunigst beibringen, wie das wirklich geht."
Wer aber nur eingeladen wurde, um als Kuscheltierchen die Füße der früh Erkalteten zu wärmen, wer nur das Glas für die Dritten anreichen soll, dem bleibt der kategorische Imperativ: weg hier! Ganz Deutschland würde das nicht nur verstehen, es fiebert geradezu diesem Punkt der Trennung entgegen.
Was bliebe danach an Liebe auf der Welt? Gabriel mit Westerwelle? Schüttel!
Gabriel mit von der Leyen? Kein Traumpaar, zugegeben. Aber durchaus nicht ohne Pfeffer.
Gabriel mit der Wagenknecht? Nee! Da müsste ein richtiger Mann her, die schöne Gottesanbeterin neigt nämlich dazu, ihre Liebhaber danach zu verspeisen, vor allem jene, die sich als Würstchen vorgestellt haben.
Und Angie? Vize-Bundespräsidentin? Wird schwierig, denn Wulff ist in der Frischfleischphase seines Lebens angekommen.
Aber vielleicht ist ja für die Pastorentochter die Käßmann-Stelle noch frei. Mehr an Qualifikation hatte sie ja schließlich auch nicht für ihr jetziges Amt. Auch da war sie nur "mein Mädchen".
Mittwoch, 9. Juni 2010
Hurra, endlich umgesteuert: die GEZ wird abgeschafft
Die Rundfunkgebühr entdeckt den philosophischen Leitsatz des modernen Lebens für sich: Ich lebe also zahl ich. Und sein Umkehrschluss: Ich zahle also bin ich.
Über Nacht sollen so endlich die vielen Untoten entschwinden, die bislang den Fernseher schnell auf lautlos und sich tot gestellt haben, immer wenn der GEZ-Mann klingelte - ins Reich der Lebenden.
Nur Obdachlose dürfen weiterhin gebührenfrei ihr tragbares LED-Gerät, Marke "Wanderschaft" nutzen, diese "Leichte Ein- und Durchschlafhilfe", die an sozialen Brennpunkten kostenlos verteilt wird - aus humanitären Gründen. Strom schnorren entfällt, denn das Modell ist mit robustem Verbrennungsmotor ausgestattet, der mit einem Gläschen Lambrusco selbst eine "Wetten dass..." mit Verlängerung, Nachspielzeiten und Elfmeter-Schießen mit Hunzinger im Tor überträgt.
Wir anderen aber sammeln fleißig an den vielen Mosaiksteinchen des modernen Lebensmottos, um es zu tragen und massiv zu stützen:
- Ich lebe, also zahl ich GEZ.
- Ich lebe, also arbeite ich - für Arbeitsscheue, die leben ohne zu zahlen.
- Ich lebe, also setze ich meinen Kanzler und seine Leute in Lohn und Brot.
- Ich lebe für meine Kinder.
- Ich lebe, also zahl ichs mit dem Tode.
Und find alles einigermaßen zum Kotzen.
Über Nacht sollen so endlich die vielen Untoten entschwinden, die bislang den Fernseher schnell auf lautlos und sich tot gestellt haben, immer wenn der GEZ-Mann klingelte - ins Reich der Lebenden.
Nur Obdachlose dürfen weiterhin gebührenfrei ihr tragbares LED-Gerät, Marke "Wanderschaft" nutzen, diese "Leichte Ein- und Durchschlafhilfe", die an sozialen Brennpunkten kostenlos verteilt wird - aus humanitären Gründen. Strom schnorren entfällt, denn das Modell ist mit robustem Verbrennungsmotor ausgestattet, der mit einem Gläschen Lambrusco selbst eine "Wetten dass..." mit Verlängerung, Nachspielzeiten und Elfmeter-Schießen mit Hunzinger im Tor überträgt.
Wir anderen aber sammeln fleißig an den vielen Mosaiksteinchen des modernen Lebensmottos, um es zu tragen und massiv zu stützen:
- Ich lebe, also zahl ich GEZ.
- Ich lebe, also arbeite ich - für Arbeitsscheue, die leben ohne zu zahlen.
- Ich lebe, also setze ich meinen Kanzler und seine Leute in Lohn und Brot.
- Ich lebe für meine Kinder.
- Ich lebe, also zahl ichs mit dem Tode.
Und find alles einigermaßen zum Kotzen.
Dienstag, 8. Juni 2010
Mahlzeit!
Frisst "a gschdandene" Wildsau Gurken - im Zweifelsfall auch eine ganze Truppe? Oder nur noch Trüffel und Pommes Frites, säckeweise -wie serviert von ambitionierten Bürgern in den Vororten von Berlin. Eins muss zumindest festgehalten werden: Sie sind schon da - in der Bundeshauptstadt, und selbst eine konsequente Beschießung kann nichts mehr dagegen ausrichten. Sagt die zuständige Forstbehörde. Ob Gurken in dieser als Sandbüchse verschrienen Gegend trefflich gedeihen, muss dagegen bezweifelt werden. Aber dieser Lernprozess, der uns zu begreifen lehrt, dass solche Großstadtgurken ungenießbar sind, wird uns zunächst einige Magenschmerzen bereiten. Und Wildsau strahlt! (so stark wie Bayern 3) Zum Endlagern im Enddarm völlig ungeeignet. Bliebe das Sahnetörtchen in der Mitte. "Ausgewogen", heißt die Eigenwerbung. Die Hängebacken dieses Gaumenschmauses beweisen aber deutlich, das hätte zwecks besserer Standfestigkeit eine Portion Sahnesteif mehr vertragen. So wird es die Grätsche machen, bevor der Appetit kommt. Und so bewahrheitet sich aufs Neue: Jedes Volk verdient sich das Essen, das es sich selbst gekocht hat. Armes hungriges Deutschland.
Montag, 7. Juni 2010
Beton - es kommt drauf an, was dabei raus kommt
Faszinierende Neuentwicklungen im Bereich Beton: poröse Betonsteine sollen Heimat für Milliarden von Bakterien werden. In verschmutzte Gewässer geworfen filtern sie dort die Schadstoffe heraus und lassen klares Wasser zurück.
Ein weitere Neuheit auf dem Gebiet des Baustoffes, für den schon immer galt: Beton, es kommt drauf an, was man draus macht - bringt Licht ins Dunkle. Glasfasern machen das, die quer durch die Wände gelegt werden und so "Sonne" in finstere, weil fensterlose Räume bringen.
Schöne, neue Welt, auf die wir uns freuen dürfen, weil sie wieder einmal ein Stückchen besser geworden ist. Doch dies hat über Nacht die Mächte der Finsternis auf den Plan gerufen, für die die Welt nur gut ist, wenn sie tot ist - mit folgendem perfiden Instrument: poröser Beton, angefüllt bis zum Rand mit Bazillen, die aus klarer reiner Luft äthergeschwängerte Dämpfe machen - durchzogen von einem pilzartigen Geflecht aus Hohlfasern, die das Außenlicht einsaugen, um es im Innern für immer auszuschalten. Das ganze geformt zu einer lieblichen, aber nicht zu lieblichen Gestalt.
Und sie sind unter uns und haben längst Fraktionsstärke. Und die Wiederstandsfähigsten von uns haben ihnen einen Namen gegeben, der im Dämmerlicht ganz schwach in unser Delirium dringt: "Betonköpfe".
Ein weitere Neuheit auf dem Gebiet des Baustoffes, für den schon immer galt: Beton, es kommt drauf an, was man draus macht - bringt Licht ins Dunkle. Glasfasern machen das, die quer durch die Wände gelegt werden und so "Sonne" in finstere, weil fensterlose Räume bringen.
Schöne, neue Welt, auf die wir uns freuen dürfen, weil sie wieder einmal ein Stückchen besser geworden ist. Doch dies hat über Nacht die Mächte der Finsternis auf den Plan gerufen, für die die Welt nur gut ist, wenn sie tot ist - mit folgendem perfiden Instrument: poröser Beton, angefüllt bis zum Rand mit Bazillen, die aus klarer reiner Luft äthergeschwängerte Dämpfe machen - durchzogen von einem pilzartigen Geflecht aus Hohlfasern, die das Außenlicht einsaugen, um es im Innern für immer auszuschalten. Das ganze geformt zu einer lieblichen, aber nicht zu lieblichen Gestalt.
Und sie sind unter uns und haben längst Fraktionsstärke. Und die Wiederstandsfähigsten von uns haben ihnen einen Namen gegeben, der im Dämmerlicht ganz schwach in unser Delirium dringt: "Betonköpfe".
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