Sonntag, 30. Mai 2010

Hilfeaufruf

Wer erklärt mir bitte schön die Welt? Einer von euch, die es schon immer gewusst haben wollen, erkläre mir: Was ist das mit Lena?
Wer kennt den Titel ihres Liedes? Wer kann die ersten Zeilen mitsingen? Wer könnte die Melodie zumindest mitsummen?'
Die meisten würden passen müssen. Aber, wenn man ihnen Msagen würde, male sie oder lass sie von einem Kriminaltechniker nach deinen Angaben zeichnen - jeder würde sagen, kein Problem, das kann ich blind. Genauso wie Stephan Raabs Raubtiergebiss oder Angela Merkels Hängebacken.
also, noch mal die Frage, wo liegt das Geheimnis und wie können wir unsere Ringträgerin davor bewahren, ihrer Macht über uns zu erliegen? Wieviel Elben müssen sterben?
Muss sie sterben um zu leben? Wie Falco.Ist sie so gut, dass wir sterben könnten?

Freitag, 28. Mai 2010

Essen - zum Fressen gern

Der Mensch ist was er isst. Der Satz wird dem Philosophen Feuerbach zugeschrieben - und das ist falsch, denn das hat meine Oma schon gesagt,als ich alles noch außer Muttermilch in hohem Bogen wieder ausgespien habe.
Oma hat seine Schriften nie gelesen - definitv und aus religiösen Gründen, hat selbst aber außer in den 24 Poesiealben ihrer Kinder und Kindeskinder diese Weisheit nie veröffentlicht. Dort aber mit sehr geschmackvollen Glanzbildchen.
Ein frühes Plagiat, eben.
Und auf den Tag 150 Jahre später haben jetzt Forscher sich nicht entblödet, die Überprüfung dieser These zu veröffentlichen. Oder ist der Psychologe, der dabei die Feder führte, an sich - a priori, sozusagen, eher der Kaffeesatzleser als der Wissenschaftler, der der Wahrheit und nichts als der Wahrheit hinter den Dingen nachspürt?
Egal wie, der Aufwand hat sich auf jeden Fall gelohnt, denn es kamen ganz außergewöhnliche Erkenntnisse zum Vorschein:
Wer zum Frustessen neigt, ist eine Frau, und die ist wiederum weiblich, was schon in der Kindheit angelegt werde und zu all den unvermeidlichen Konsequenzen führt, die wir zur Genüge kennen - und am eigenen Leib.
Der Sensationssucher aber, ders scharf und deftig braucht und schnelle Autos und schnelle Videospiele, sich manchmal aber auch mit schnellen Autos in schnellen Videospielen begnügen muss, ist ein Mann. Und die mögen Frauen wie frisch aus dem Garten und abgewürzt nur mit einem Hauch Apfelschampoo.
Bleibt der Biertrinker: Neigt zu Besserwisserei und Egoismus im Bett, stellt der Psychologe fest, und dies kann bestätigt, und dieser Gruppe aufmunternd zugerufen werden: Machts doch wie die Männer, nehmt die härteren Sachen wie Whisky, Cognac, Gin, das macht hart im Bett, doch prickelnd im Abgang - und, ganz wichtig für die notorischen Biertrinker, macht warme Füße.
Und zum Schluss: Unser warmer Dank dem forschenden Geist.

Donnerstag, 27. Mai 2010

die Blaumänner kaufen die Welt

China deutet an, eine gewisse Sorge um ihre Währungsreserven zu haben. Und zwar speziell um die, die in Europa angelegt sind, wegen der Überschuldung. Und besprechen dieses Problem mit wem? Ja, genau, aber unfassbar: mit den Bankrotteuren der USA.
Jetzt hört der Spaß aber auf .
Und endlich rächt sich, was an Schwachsinn auf dem Markt, der da heißt „freies Spiel der Kräfte“, die letzten 10 bis 15 Jahre verbrochen wurde. Wer, wie Amerika und große Teile Europas, seine Werkbänke outsourct und ab da dafür bezahlt statt damit Gewinne zu erzielen, hat zwei Probleme, mindestens: Problem 1: Er kann soviel Pizzas und Döner nicht fressen, die ihm ehemalige Bandarbeiter nach ihrer Umschulung zum selbständigen Wirt anbiedern müssen, um nicht zu verhungern. Und langsam einsetzendes nachdenkliches Haareraufen verschärft auch die Situation des zweiten Standbeins postindustrieller Errungenschaften, die da trotzig so eingeführt wurde: „Viele glauben zwar, es hätte keinen volkswirtschaftlichen Sinn, sich gegenseitig die Haare zu schneiden – wir sind da aber gutes Muts und ganz anderer Meinung.“
Problem 2: Dem Blaumann, will sagen „dem Graumann sein Chef“, dem wir unsere Werkbank damals nicht nur geschenkt und kostenlos geliefert, sondern auch mühsam beigebracht haben, wie man sich nicht ständig die Finger daran einklemmt, weiß nicht mehr wohin mit seiner Kohle. 2,4 Billionen Dollar! (die USA übrigens gerade mal 70 Mrd. Dollar)
Und kauft deshalb klammheimlich seinem „Gönner“ die Villa unterm Hintern weg, das öffentliche Schwimmbad seiner Heimatstadt, das immerhin die Kinder seiner Hausangestellten nutzen, und - und ich sagte ja schon, da hört der Spaß auf – seine Bank.
Ohne dass es der weltmännische „Gönner“ gemerkt hätte, weil Männer seines (Ver)schlages nur noch eines merken: Die Kurse. Und eben, als der Sklave in Schwarz hinter ihm wie alle zwei Minuten mit seiner immer gleichen angenehm dunklen Stimme ihm die Börsenkurse der Welt zuflüsterte, merkte er erschrocken auf: „New York crasht, warum? Und der Mann in Schwarz, nicht gewohnt, selbständig zu formulieren: Der Chinese hat gefurzt – Bauchgrimmen!
Und die Welt hält den Atem an. Mal sehen, wie lang.

Mittwoch, 26. Mai 2010

Dunkelziffern immer obskurer

Die Deutschen wandern aus – nach Polen! Und nach Rumänien. Lockt da der Ruf der weiten Welt? Oder zählt das Statistische Bundesamt zwischen Spargel- und Kartoffelernte? Und – kommen die alle wieder? Um im Winter hier den Schnee wegzuschieben – gegen Kohle? 10.000 Menschen netto haben wir im letzten Jahr an die Türkei verloren. Zwangsverheiratungen? Von so jungen „Frauen“, dass die katholische Kirche gar nicht mehr weiß, wohin mit ihrer Nächstenliebe? Das Amt legt sich da nicht fest, leider - und Dunkelziffern führten sie dort nicht, nicht mehr, seit die Banken sich schamlos ihrer bemächtigt hätten, weil sich nur so erfolgreich spekulieren ließe.
Das statistische Bundesamt kann ohne Spekulation und Dunkelziffern offensichtlich gut leben. Aber mit was verdienen jetzt die Journalisten ihr Geld? Wenn nie mehr berichtet werden kann:
Der Mann schiebt jede Nacht im Hausflur zwei schnelle Nümmerchen, mit der ständigen Angst entdeckt zu werden. Doch die Dunkelziffer liegt wesentlich höher – und schläft dort ahnungslos und tief im Ehebett.
Mit Vermutungen? Nun ja, 750 Gramm Spekulatius kriegst du zwar unter drei Euro, selbst an Tankstellen – inzwischen ganzjährig. Aber Mut, den kriegst du nicht so einfach von der Stange. Und ob das mit Polen eine unfreundliche Übernahme von Menschen ist, die der Meinung sind, „dass die Autobahnen dort ja eh schon immer uns waren“, werden wir deshalb nie erfahren.
Und ob Frau Merkel ihre männliche Wirtschaftskompetenz gerade mal wieder davon jagt oder ob die nur ihre hässliche Politik nicht mehr ausgehalten hat. Kein Journalist hätte den Mu, das Naheliegende zu vermuten. Denn schnell wäre man als unliebsames Würstchen hochgelobt und müsste ihr als ihr Pressesprecher das Äffchen machen.

Dienstag, 25. Mai 2010

wie eine Ewwigkeit: 70 Jahre Sex

70jährige haben immer mehr Sex. Kann das die Moral einer Nation festigen? Und was ist, fragt man sich schnell, da nur mit unseren jungen Mädchen los? Muss das nicht zwangsläufig zu irreversiblen psychologischen Verwerfungen führen? Allein die Sprachlosigkeit solcher Verhältnisse. Oder glaubt irgendwer ernsthaft, so ein junges Ding könnte den aufrührenden Erzählungen aus zwei Weltkriegen eine eigene Anekdote hinzufügen, die diesem weltmännischen Anspruch genügte? Oder dem Rest des Gesabbers. Und w e r dieses ungleichen Paares sollte bügeln, waschen, kochen, feucht durchwischen? Aber was nur auf das eine ausgerichtet ist, wird genau daran scheitern, sagt der Volksmund, und auch Viagra wird das auf Dauer nicht lösen können.
Bliebe allerdings zur Ehrrettung unserer Kleinen folgendes beizutragen: Nichts ist putziger als dem "old lover" beim so unvermeidlichen wie mühevollen Herauskrabbeln aus seinem Auto zuzusehen - denn Porsche baut seit Jahrzehnten konsequent an seiner Zielgruppe vorbei. Und hat sie sich dann auch daran sattgesehen, bliebe die Zeit, die er braucht, um noch Putzigeres zu tun - nur eben Quicky!

Montag, 24. Mai 2010

Du-weißt-schon-wer schwappt an Land

Craigh Venter, nein, das ist nicht der Transvestit, der damals das neue Kabelfernsehen modern machen wollte. Der hieß Lilo Wanders. Und trotzdem ist über Venter damit alles Spannende schon gesagt. Nur noch dies: Er hat ein riesiges Labor mit vielen verdingten Forschern, das ist wahr. Aber wahr ist auch, dass seine PR-Abteilung die Dimensionen seines Forschungsbereiches bei weitem übertreffen muss. Anders ist seine neueste Öffentlichkeits-Kampagne nicht zu verstehen: Ein künstliches Bakterium habe er entwickelt! Wie? Aus Proteinen, Zuckern und Wasser zusammengerührt und mit einer DNA versehen? Nö. Der Herr hat einem Bakterium nur die eigene DNA geklaut und durch eine andere ersetzt. Klingt wie das jetzt etwa 30 Jahre alte Klonen. Und will jetzt weiter dieser künstlichen DNA neue Fähigkeiten mitgeben, die das Bakterium in Fleisch und Blut übersetzen soll, was seit einem halben Jahrhundert schon die Gentechnik, in Grünenkreisen auch Genmanipulation genannt, macht. Mit anderen Worten, der Mann bringt seinen Namen mal wieder mit einem kreißenden Berg in Umlauf, und die Journalisten malen schon wieder an ihren Schreckensszenarien und treiben mit der frisch entbundenen Maus unbescholtene Frauen auf die Stühle, und bald werden Bürgermeister amerikanischer Städte ihre öffentlichen Parks wieder einmal nachts und heimlich mit DDT besprühen, um einer Durchseuchung mit Dinosauriern vorzubeugen, die dort aus beimpften Bakterienhüllen entstehen könnten.
Öffentlichkeitsrandale ist das Stichwort, das Journalisten seit vielen Jahren umtreibt. Wer könnte sie nicht im Schlaf aufsagen die vielen Weltuntergangsmeldungen der letzten Jahre, bis sich ihm die Nackenhaare sträuben und er sich einnässt vor verspäteter Angst:
Ein Wirtschaftssystem, von einem Vulkan in Schutt und Asche gelegt, eine Eurokrise mit der Aufforderung sich Schrebergärten zuzulegen, die bevorstehende Vernichtung einer Fußballnationalmannschaft, die man ihres Kopfes beraubt hat, jenes Kopfes, der wie Journalisten "nicht an Wunder glaubt", und so strebe alles unaufhörlich auf eine dieser Katastrophen zu. Und wenn doch nicht, auf neue.
Und langsam verdichtet sich der Verdacht, dass Journalisten Feiglinge sind: Sie schlagen Schwächlinge, die in Wirklichkeit kein Weltveränderungspotential haben, bis sie breit und flach genug sind, um in eine Zeitung zu passen. Über "wirkliche" Themen, zu sperrig für Zeitungen oder den 10 Sekunden-Takt des Fernsehens, flüstern sie sich nur hinter vorgehaltener Hand zu, um schlafende Hunde nicht zu wecken, die doch längst schon zugeschlagen haben.
Und so verwüstet ein "Du-weißt-schon-wer" die Welt - unter Ausschluss der Öffentlichkeit und ein scheinheiliger Moderator des Heutejournals heuchelt am Pingstsonntag Abend noch, dass man sich doch jetzt erst, wo "Sie-wissen-schon-wer" an Land geschwappt sei, schwarz und öklig, ein Bild machen könnte - und speichelt sich ein dabei, dass man fast zweifeln wollte.
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