Sonntag, 18. April 2010

keine Angst vor Klimawandel

Samstag, 17. April 2010

Bürger aufgepasst! Autofahrer sind in der Stadt!

Kaum haben sie ihre Glöckchen abgetreten, (siehe Beitrag vom 15.04.) switcht das Gehirn der Grünen Männer offensichtlich komplett auf Östrogen-Modus. Anders sind die von ihnen geforderten Drive-In-Gebühren für Innenstädte nicht zu erklären. - Du hast die Straßen der Stadt bezahlt, Ihre Beamten bis hoch zum Bürgermeister liegen dir auf der Tasche und wenn das Rathaus einen Anstrich braucht, greifen sie wieder ungeniert zu - und wenn du dann "deinen Besitz" betreten willst, wirklich nur mal betreten willst, wollen sie Eintritt von dir. 10 Euro! All inclusive, das war einmal.
Doch Achtung: Kommst Du mit drei Kumpels, bleibt der Eintritt frei. Und schon schießen Begleitservices der besonderen Art wie Pilze aus dem Boden der Park&Ride-Abstellplätze: Bei Autofahrern, die überhaupt keine Kumpels haben, steigen auf Wunsch drei Stadtstreicher zu - und der Fahrt in die Innenstadt steht nichts mehr im Wege. Der Service selbst kostet ein Euro, die an der Kasse zu entrichten sind, und für die Mitfahrer eine Flasche Lambrusco pauschal rein - und raus nochmal das selbe. Aldi Süd ist bereit, mit ganzjährigen Sonderangeboten diesen Grünen-Irrsinn von Anfang an zu torpedieren. Und das Service-Unternehmen garantiert Begleiter mit weniger als 2 Promille, auch nach 18 Uhr. Sexuelle Kontakte sind ausgeschlossen.
Doch schon kontert die Gegenseite: Ein vollbesetztes Fahrzeug kann zwar weiterhin gebührenfrei in die Stadt, ihm muss aber eine Person voranschreiten, die eine rote Fahne schwenkt. An jeder Kreuzung muss angehalten und laut und deutlich die Absicht, die mit der Fahrt in die Stadt verbunden ist, verlautbart werden. Die anwesenden Bürger der Stadt haben die Bürgerpflicht, den Begehr der Fremden nach einem einheitlichen Notensystem zu bewerten. Bei zu niederer Punktzahl ist am Zielpunkt eine Zusatzgebühr fällig. Im Einzelfall kann es auch zur Abweisung des Begehrs führen. Dann muss die Stadt auf dem kürzesten Weg wieder verlassen werden. Ein Fahrzeug, das nur eine Person in die Stadt bringt, muss von vier weiteren Personen an Tauen durch die Straßen gezogen werden. Die Herausgabe der Taue gegen eine Leihgebühr organisieren an den Stadttoren die Torsteher. Dieses hochqualifizierte Berufsbild setzt eine Ausbildung voraus, die nur Türsteher mit mindestens zehn Jahren Berufserfahrung vor Russendiscos machen dürfen. Die Torsteher überprüfen auch peinlich genau, dass die Motoren der Autos nur in den Wintermonaten laufen, und zwar ausschließlich, um das Wageninnere auf maximal 19 Grad aufzuheizen. Infrarot-Kamaras überführen gnadenlos jeden Outlaw. Ein Nebenverdienst der Torsteher, der von der Stadtverwaltung abgesegnet ist - voreilig, wie sich schnell herausstellen sollte - ist die Vermietung kräftiger Zugpersonen, die im Millieu "Pferdchen" genannt werden. Der Mietzoll ist saftig, doch der Gemeinderat sieht sich zähneknirschend an sein Versprechen gebunden. Auch dass persönlich vom Fahrer organisierte Zugpersonen oft von den Torstehern davongejagt werden, erzeugt mehr und mehr Missbehagen.
Schlimme Zeiten? Eine positive Nachricht zum Schluss: Die Höhe der Drive-In-Gebühr kann auch im Rahmen dieses zusätzlichen Maßnahmenkataloges gehalten werden.

Freitag, 16. April 2010

die zornige Erdmutter

Hvergelmir, der „brodelnde Kessel“ hat gesprochen. Merkeln Sie was? Ja, die mächtigste Frau der Welt (so nennt sie Schwarzenegger, und ein Mister Universum kann sich da nicht irren) schreibt Göttergeschichte. „Ich merkelmir alles“: Heiliger Zorn bricht aus unserer Erdmutter, und ihren mächtigen Schatten wird sie über die Erde werfen, wenn die Zeit gekommen ist. So verfährt ihrereine mit uneinsichtigen Erdwürmlingen. Ein Jahr der inneren Einkehr haben diese jetzt schon ungenutzt verstreichen lassen. Elfen, Elbe und Trolle hatten sie betrogen, Giftpapiere angedreht und ihre Reiche an den Rand des Ruins gebracht. Und doch keine Reue. „Im Staube sollen sie kriechen.“ So war die Verabredung mit der Mächtigen, als sie Gast war im ewigen Eis. Und sie begannen den Kessel zu befeuern und warteten, bis auch ihre Zeit gekommen war. Dann war es so weit, und sie ist über sie gekommen, die Götterdämmerung - über London, dem Sitz des Bösen – und ausbreiten wird sie sich über alle, die dabei waren beim bösen Tun. Und Amnestie und Selbstanzeige, selbst Bonis spenden für gute Zwecke - es wäre nur Menschenwerk und verfinge nicht im göttlichen Räderwerk. - Asche auf unser aller Haupt.

Donnerstag, 15. April 2010

Bimmelt ihr Glöckchenträger - was das Zeug hält!

15.04.2010. Außerordentlicher Parteitag der Grünen (Männer): "Man wird nicht als Mann geboren, man wird dazu gemacht“.- Na und, wo ist die News? Weiß doch jedes Kind, und nach der Aufklärungskampagne in ARD und ZDF um die Osterzeit weiß es auch der Rest der Republik. An Hasen aus dem Hause Lindt erklärte uns dort der Anthropologe und Nahrungsmittelchemiker Wilhelm Lindt den universalen Initiationsritus aller biologischer Systeme: Wer unter den anfänglich geschlechtsneutralen Geschöpfen sich durch besondere Fähigkeiten hervorgehoben hat, dem werden Glöckchen umgehängt. Mit dem lebenslänglichen Recht, damit nach Herzenslust zu bimmeln.
Diesen vermeintlichen Irrweg der Evolution wollen jetzt die grünen Glöckchenträger ein für alle Mal aus der Welt schaffen - und für Ausgleich sorgen. Doch selbst die grünsten Frauen wollen die Glöckchen nicht. „Nicht mal für geschenkt. Wir haben schwer genug an unseren eigenen Glocken zu tragen“, ist ihre mehrheitlich abgesegnete Antwort - und der kriecherische Angriff der Glöckchenträger auf ihre Rosetten schnell als solcher erkannt. Und irgendwer müsse ja schließlich die wirkliche Drecksarbeit machen. „Nehmt Euch ein Beispiel am zu Guttenberg. Wenn es hart wird, werden die Rohre ausgepackt und in Stellung gebracht. Und dann, bang, bang, bang! Der Mann ist eine Stalinorgel, und in jedes Rohr ist einer seiner Vornamen geritzt. So geht ein wirklicher Glöckchenträger mit seinen Hormonen um. Und außerdem sieht er geil aus, der Karl-Theodor! Das mit den Sonnenblumen und dem grünen Daumen, das war nur ein PR-Gag der späten 80iger. Ihr Witzbolde.“

von deutschen Wäldern

14.04.2100 - Spiegel online: Verkehrsschilder-Novelle gekippt. Ramsauer macht waghalsiges Wendemanöver
Verkehrsminister Ramsauer rettet den Deutschen Schilderwald, und alle fragen verblüfft: Wieso das denn, der wächst und gedeiht doch? Und außerdem: Unkraut vergeht nicht. Er sollte abgeholzt werden? Na, endlich mal was Vernünftiges. Und hoffentlich stoppt jemand diesen durchgeknallten Ramsauer! Mehrere Hundert Millionen Euro hat man schon aufgewendet, um Deutschland übersichtlicher zu gestalten. Ein Zukunftsmodell. Auch für den Deutschen Wald. Denn Wildwuchs nützt auch da niemandem, und Waldwege, die nur ein Q8 und ein Cheyenne bezwingen, sind einfach nur elitär – wie Golfplätze. Vierspurig rein, vierspurig raus und Parkplätze mit Raststätten, Format Ikea, so muss das sein. Pfälzer Waldhütten, das war gestern: weg damit oder umbauen zum Drive in, die Wanderer werden schließlich nicht jünger! Und schon kann man sich dann dem großen Umgestalten zuwenden: Der Blick auf die Alpen zum Beispiel von Mannheim aus verwehrt der Schwarzwald. Das war nicht immer so, das muss auch nicht so bleiben. Auch sollte über lang die systematische Ausdünnen aggressiver Pollenschleudern ins tränende Auge gefasst werden. Es gibt inzwischen naturidentische Gummibäume – für jedes Klima, egal wie es kommt.
Auch im Schilderwald folgt dem Kahlschlag die Modernisierung: den Mann mit Hut wird der Mann mit Schnurrbart und schäbiger Anzugsjacke ersetzen, die Elektrolok die Dampflok, der Lastesel das Fuhrwerk. Alle Schilder, die religiöse Gefühle der anderen verletzen könnten, wie das Johanniskreuz, werden umgestaltet. Auf Schilder, die das Recht auf freie Meinungsäußerung einschränken, wird verzichtet, denn Hupen ist integraler Bestandteil mediterraner Männerkulturen und kommt damit gleich nach Kavalierstart, Tieferlegen und Flachlegen. Schilder, die eine einfache Mehrheit der zukünftigen Wagenlenker nicht mehr kapiert, werden sofort abmontiert, die entsprechende Regel der Straßenverkehrsordnung ersatzlos gestrichen. Die übliche Praxis der Führerscheingewährung aufgrund eines Gnadenerlasses kann dann entfallen. Fachleute schätzen, dass auf diese Weise gut 80 Prozent der Verkehrsschilder für immer verschwinden werden.
Solches Gesundschrumpfen ist aber nicht allen deutschen Wäldern beschieden. Von der unbelesenen Öffentlichkeit fast unbemerkt stirbt der deutsche Blätterwald einen einsamen Tod. Helmut Schmidt weiß: Nach mir die Sintflut. Loki nimmts gelassen: Im Wasser verschwinden meine Gelenkschmerzen fast völlig. Ihr Bademeister im Hamburger Freibad teilt ihren Optimismus nicht. Sein Kinn auf den Laubrechen gestützt, denkt er an die letzten Worte des Landstreichers, den sie im Frühjahr steif gefroren im leeren Kinderplanschbecken gefunden hatten: „Und wenn dann das letzte Blatt kompostiert ist, wird der weise Mann begreifen, dass man „Bild“ nicht lesen kann.“

Dienstag, 13. April 2010

An alle Eierlosen: Hose runter!

13.04.2010„...ein dem Jugendkult verfallener Männerhort, voller rüder Umgangsformen, Alkohol und Drogen. „Moral“ sei dort ein Fremdwort.“ Langsam hängen uns die Berichte von Priesterseminaren und Jesuiteninternaten zu den Hosen raus, wie das Hemd, das uns näher ist als der Rock. Aber warum dauert es auch solange, bis die Betroffenen endlich die Eier haben, den Übeltätern an die ihrigen zu gehen? Weil die Verblödungsinstanz unserer Hohepriester dazwischen verschweigt, abwiegelt, schönredet, mit Nachdruck bezweifelt? Wieso auch meldet sich Helmut Schmidts Tochter bei Beckmann jetzt erst zu Wort? Weil aus der Familie der Ewiggestrigen traditionsgemäß nur Ewiggestriges kommt? - Was sie meint, wäre noch viel ewiggestriger, als wir glauben, weil der Fall schon fast zwei Jahre zurückliegt? Sie berichtet von der Welt der Londoner Banker? Ach, nee?
Leben die überhaupt im Zölibat? Dann dürfen die uns doch ficken – wo, wann und so oft sie wollen, oder nicht? Eigener Rechtsraum. Sagt unsere Hohepriesterin. Na dann, Hose runter!
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