War er oder war er nicht? Eigentlich war Schröder ja immer für eine schlechte Schlagzeile gut. Neben der Bischöfin bei ihrer Promilletour quer durch seine Heimatstadt! Das wär so richtig hartzig, ganz nach seinem Geschmack: "Ho mir ma ne Flasche Bier, ne Flasche Bier", das war und ist sein Ding. Zweifellos.
Schon aber kontert der ehemalige Berufspolitiker mit Juristerei als Nebenbeschäftigung wieder mit Unterlassungsklage. Was könnte diesesmal vertuscht werden sollen, die Sitzordnung bei der Spritztour? - oder seine Haare, wieder einmal? War etwa die Tönung zu lange drauf und die beiden in geheimer Mission unterwegs zum Figaro? Oder war es wieder nur eine der vielen Selbstbeweihräucherungen des Gasprom-Mannes - und er ließ die nachtleeren Straßen Hannovers mal wieder wissen: "Ich gebe Gas!" Und stieß da der Bischöfin vielleicht der Messwein sauer auf - ob soviel Blasphemie? Eine Kirchenfrau musste hier einfach Fahne zeigen. "Ich auch, ich auch!", frohlockte sie deshalb durchs schnell herunter gekurbelte Seitenfenster - und trat durch, erfüllt von göttlichem Spirit.Ja, so macht das alles einen tieferen Sinn.
Samstag, 3. April 2010
Freitag, 2. April 2010
Deutschland glücklich mit Kohl?
Es gebietet der Anstand. Auch zwischen Klassenfeinden: Merkel gratuliert dem großen Vorsitzenden Kohl zu seinem 80. Geburtstag. Und nur verschwiegene Insider wissen: Sie bedankt sich auch persönlich für das neue Leben, das er ihr ermöglicht hatte. Angefangen habe es, wie solche Geschichten immer anfangen: Dem Mann mit der Pfeife, der mit Frau und Kindern in Leipzig einst Urlaub machte, wurde die Jungfunktionärin Angela Merkel auf die Füße gestellt, bis er seine Pfeife in fruchtbarer sozialistischer Erde entweihte. Das Verhältnis vertiefte sich und sie wollte mit "rüber machen" und Kanzlerin werden. Selbst ein Kohl erkannte: hier besteht Handlungsbedarf. Er leitete Parteispenden in Millionenhöhe um, und gab sich das Ehrenwort, nie darüber zu reden. Sie aber kaufte damit die bankrotte DDR, verjagte Margot aus ihrem Ehebett und beerbte bald ihren zweiten Lover im Leben. Staatsratsvorsitzende Angela Merkel: Sie war endlich angekommen, irgendwie. Und Kohl blieb bis auf den heutigen Tag, was er für jeden 30jährigen schon immer war: Kanzler und Parteivorsitzender. So verlässlich und stabil wie unsere Währung: die D-Mark.
Doch halt, die Ge(s)chichte wollte es ganz anders: 1989 ließ die FDJ-Funktionärin für Propaganda Angela Merkel folgende Parole verbreiten: Wir sind ein Volk! Und schon 1 Jahr später kriegten Kohl und wir sie nicht mehr los.
Doch halt, die Ge(s)chichte wollte es ganz anders: 1989 ließ die FDJ-Funktionärin für Propaganda Angela Merkel folgende Parole verbreiten: Wir sind ein Volk! Und schon 1 Jahr später kriegten Kohl und wir sie nicht mehr los.
Donnerstag, 1. April 2010
Alle Jahre wieder
14 Pfund in 14 Tagen. Oppositionsführer Gabriel ist in seinen Osterurlaub zum Wolfgangsee aufgebrochen. Auf Anraten seines Arztes und Münteferings, der sich aus dem Sauerland zurückmeldet: „Üb schon mal!“, der Spruch so kernig wie der Menschenschlag aus dieser zugigen Ecke der Republik, „die Leute trauen es dir noch nicht zu - aber „sein Mädchen“ ist ja auch längst nicht mehr das, was sie mal war. Du hast das Zeug dazu, noch gewichtiger zu werden als er.“ Jetzt ist er ganz der wortgewaltige Stratege. „Riechst du es schon? Der Geruch männlicher Macht hat einen Namen: Moschus.“
„Hier riecht es überall nur nach Fisch“, murrt Gabriel.
„Dann greif mal auf deinen Rücken.
Der nächste Bundeskanzler kichert albern: „Das haben die mir damals beim Sonderturnen schon vergeblich versucht beizubringen“, zieht stattdessen seine Jacke aus und entdeckt dort einen Poisson d´avril. „Was`n das?“
Münte: „ Keine blasse Ahnung, hat Sarkosy Merkel angeheftet und die heimlich mir. Soll Glück bringen, aber man muss April, April dazu sagen, also sag ich: April, April!“
„Hier riecht es überall nur nach Fisch“, murrt Gabriel.
„Dann greif mal auf deinen Rücken.
Der nächste Bundeskanzler kichert albern: „Das haben die mir damals beim Sonderturnen schon vergeblich versucht beizubringen“, zieht stattdessen seine Jacke aus und entdeckt dort einen Poisson d´avril. „Was`n das?“
Münte: „ Keine blasse Ahnung, hat Sarkosy Merkel angeheftet und die heimlich mir. Soll Glück bringen, aber man muss April, April dazu sagen, also sag ich: April, April!“
Dienstag, 30. März 2010
unsere lieben Kuckuckskinder
Was macht eigentlich ein Kuckuck den lieben langen Tag? Den Pflegeeltern beim harten Brutgeschäft zusehen und sich einen Ast lachen? Was macht einer, der alles, was so richtig Ressourcen kostet, outgesourced hat. Die Zeit totschlagen, philosophieren, beten? - fünf mal am Tag? Würde er den Wirtsleuten wider Willen Vorhaltungen machen, wenn sie sich beim Kuckuck-Nachwuchs nicht tüchtig genug ins Zeug legen? Warum aber lernt der Kuckuck immer nur das eine Lied? Ist er nicht integrationsfähig? Fragen über Fragen. Vielleicht noch eine letzte: Was eigentlich macht Erdogan den lieben langen Tag?
ab an die Steckdose! - oder bringt uns zum Vibrieren
Stell dir vor, Ricky Martin lädt zum Outcoming und keine geht hin – davon. Selbst nicht die alleinerziehende Hartz-IV-Empfängerin, gibt es doch Akku-Ladegeräte jetzt auch auf Lidl-Krabbeltischen. Deren nüchterne Wahrheit ist eh längst: Frau kann von einem Mann nicht mehr alles kriegen und nimmt deshalb, was frau kriegen kann. Nun gut, vielleicht wäre im einen oder anderen Fall ein Tripper das kleinere Übel gewesen – zumindest das kürzere. - Während Männer SIE sich schön saufen, setzen SIE sich dafür unter Strom. Das Resultat ist dasselbe: Sinnestäuschung. Anders waren die 10 Prozentpunkte über Normalnull für Westerwelle einfach nicht hinzukriegen. Der Zauber lässt nach? Schnell an die (Steck)dose!
Montag, 29. März 2010
Der letzte Ausweg aus der Misere: Freie Wahl der Eltern
Die Generation „Praktikum und lebenslange Zeitverträge“ fordert jetzt freie Wahl der Eltern. Rückwirkend. Aber gerade das ist der Casus knaxus, sagt die Justizministerin, denn „rückwirkend“ widerspreche jeder juristischen Gepflogenheit. Aber gerade das ist doch der Casus knaxus, erwidert die von allen beschissene Generation. Nur so ließe sich mit wachem Verstand wählen. Im Eltern-Ranking inzwischen ganz oben: der Eu-Beamte. Allein die Ausbildungszulage für nur eines seiner Kinder würde hierzulande zwei komplette Hartz-IV-Familien satt machen. Auch EU-Abgeordnete sind im Ranking ganz vorne. Verbrieft ist, dass die Kinder des „schönen Gesichtes der FDP“, die Frau mit dem Doppelnamen, als sie das erste Mal in ihre neue Welt hinein blinzelten und die hellen Lichter des Europäischen Parlaments über sich sahen, zufrieden geseufzt haben - was gleich Schläge setzte, denn ein Neugeborenes soll schreien.
Abonnieren
Posts (Atom)